Spree Grand Prix 2017: Berlin sucht seine Melodie

Die Zeit bis zum nächsten Eurovision Song Contest kann ganz schön lang sein – gut, dass wir Fans uns einfach unseren eigenen Song Contest basteln können: Am kommenden Sonnabend, 16. September findet in Berlin wieder der Spree Grand Prix statt. Es ist bereits die dritte Auflage des Fanwettbewerbs nach dem Vorbild des langjährigen Hamburger Hanse Grand Prix. Ein ganz besonderer Leckerbissen für ESC-Fans aus Berlin und Umland. Seid mit dabei!

Das Konzept ist simpel: 24 ESC-Fans haben sich kürzlich angemeldet als sogenannte Länderpaten. Sie bekamen jeweils ein ESC-Teilnehmerland zugelost, aus dem sie für den Spree Grand Prix 2017 einen Eurovisionsbeitrag ihrer Wahl nominiert haben (Songs der Spree Grand Prix 2015 und 2016 waren nicht zugelassen).

Am 16. September, also am kommenden Sonnabend, schauen wir uns wie in den Vorjahren im Sonntags-Club (Prenzlauer Berg, Greifenhagener Str. 28) die Original-ESC-Auftritte der 24 eingereichten Beiträge auf der Großbildleinwand an, in ausgeloster Startreihenfolge. Nach Begutachten des Aufgebots wird in der bekannten ESC-Manier gevotet: Die Länderpaten sind zugleich die Jurys der 24 Länder, aber auch die anderen Besucher des Spree Grand Prix können mitabstimmen und das Ergebnis beeinflussen. Am Ende küren wir den Song mit den meisten Punkten zum Sieger des 3. Spree Grand Prix. Ihr seid herzlich eingeladen, dabei zu sein!

Die Liste der 24 Beiträge ist wieder ähnlich bunt wie bei den beiden vergangenen Spree Grand Prix, mit Beiträgen aus so gut wie allen ESC-Jahrzehnten. Die Songs kommen aus (in alphabetischer Reihenfolge):

Aserbaidschan
Bosnien-Herzegowina
Dänemark
Deutschland
Estland
Frankreich
Griechenland
Irland
Island
Israel
Italien
Kroatien
Malta
Niederlande
Norwegen
Österreich
Portugal
Schweden
Slowenien
Spanien
Tschechien
Türkei
Vereinigtes Königreich
Weißrussland

Im vergangenen Jahr gewann in einem extrem spannenden Voting der niederländische Beitrag „Calm after the storm“ (2014) den Spree Grand Prix, eingereicht von Daniel K., ganz knapp vor „Nije ljubav stvar“ aus Serbien.

YouTube Preview ImageThe Common Linnets – Calm after the storm

Wer wird dieses Jahr das Rennen machen? Seid dabei am Sonnabend, 16. September ab 20 Uhr im Sonntags-Club, Greifenhagener Str. 28, Berlin-Prenzlauer Berg. Der Spree Grand Prix macht superviel Spaß – auch für weniger Eurovision-Kundige! Ganz nebenbei ist er die ideale Gelegenheit, gleichgesinnte ESC-Fans zu treffen oder kennenzulernen und mit uns über den ESC zu diskutieren. Oder auch über den Spree Grand Prix (etwa darüber, ob man aktuelle Jahrgänge sperren sollte, um das Feld retrolastiger zu machen, oder darüber, ob man auf den Stimmzetteln zunächst verheimlicht, wer welches Lied eingereicht hat…)

 

Das Gesamtergebnis des Spree Grand Prix 2016:

1. Niederlande 2014: Common Linnets, „Calm after the storm“ (122 Punkte)
2. Serbien 2012: Željko Joksimović, „Nije ljubav stvar“ (119 Punkte)
3. Frankreich 1991: Amina, „C’est le dernier qui a parlé qui a raison“ (118 Punkte)

YouTube Preview ImageAmina – C’est le dernier qui a parlé qui a raison

4. Dänemark 1989: Birthe Kjær, „Vi maler byen rød“ (109 Punkte)
5. Polen 1994: Edyta Górniak, „To nie ja!“ (103 Punkte)
6. Schweden 1998: Jill Johnson, „Kärleken är“ (94 Punkte)
7. UK 1983: Sweet Dreams, „I’m never giving up“ (88 Punkte)

YouTube Preview ImageSweet Dreams – I’m never giving up

8. Griechenland 2006: Anna Vissi, „Everything“ (85 Punkte)
9. Portugal 1981: Carlos Paião, „Play-back“ (82 Punkte)
10. Deutschland 2006: Texas Lightning, „No no never“ (67 Punkte)
11. Lettland 2000: BrainStorm, „My star“ (63 Punkte)
12. Österreich 1966: Udo Jürgens, „Merci chérie“ (62 Punkte)
13. Italien 1997: Jalisse, „Fiumi di parole“ (60 Punkte)
14. Irland 1970: Dana, „All kinds of everything“ (59 Punkte)
15. Spanien 2014: Ruth Lorenzo, „Dancing in the rain“ (58 Punkte)
16. Schweiz 1981: Peter, Sue & Marc, „Io senza te“ (54 Punkte)

YouTube Preview ImagePeter, Sue & Marc – Io senza te

17. Finnland 1991: Kaija, „Hullu yö“ (39 Punkte)
18. Rumänien 2010: Paula Seling & Ovi, „Playing with fire“ (35 Punkte)
19. Russland 2006: Dima Bilan, „Never let you go“ (33 Punkte)
20. Türkei 2007: Kenan Doğulu, „Shake it up Shekerim“ (19 Punkte)
21. Georgien 2015: Nina Sublatti, „Warrior“ (19 Punkte)
22. Belgien 1982: Stella, „Si tu aimes ma musique“ (11 Punkte)

YouTube Preview ImageStella – Si tu aimes ma musique

23. Luxemburg 1987: Plastic Bertrand, „Amour amour“ (5 Punkte)
24. Zypern 2006: Annet Artani, „Why angels cry“ (4 Punkte)

ESC-News

1 Kommentar Kommentar schreiben

  1. Matty

    09.09.2017 | 22:57

    Mit Bosnien-Herzegowina und der Türkei sind zwei Teilnehmer, die aktuell pausieren, in diesem Jahr beim Wettbewerb dabei. Auf den ESC bezogen kann Bosnien-Herzegowina gerne zurückkehren, auf die Türkei können wir verzichten! Dazu müßte im staatlichen Sender TRT erst das Personal, und zwar die erdogantreue Clique, suspendiert werden, die der Big-Five-Regel feindlich gesinnt sind.

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