Deutschland

TV-Termine: Beide ESC Halbfinale live auf Phoenix, EinsFestival & EinsPlus

ESC2015_VE-DE_Ann-Sophie_08612

Die TV-Planungen für die Hochsaison konkretisieren sich. Der NDR hat uns heute bestätigt, dass beide ESC Halfinalshows 2015 aus Wien live im deutschen Fernsehen gezeigt werden – und zwar auf Phoenix und EinsFestival und zusätzlich auf EinsPlus in Gebärdensprache. Auch weitere TV-Termine stehen fest.

Es gibt also eine gute und eine schlechte Nachricht. Gut ist, dass beide Halbfinalshows am 19. und am 21. Mai 2015 jeweils um 21 Uhr live im deutschen Fernsehen – und das in HD-Qualität – zu zu sein werden. Schlecht ist, dass sich die ARD unverändert nicht an das Quotenexperiment wagt, den ESC in seiner Gesamtheit mit allen drei Liveshows im ersten Programm angemessen zu würdigen – oder die beiden Halbfinalshows zumindest flächendeckend in den Dritten Programmen zeigt.

Hier gibt es eine Henne-Ei-Problematik. In den (digitalen) Nischensendern wird es nicht gelingen, breitere (und neue) Zielgruppen für den ESC als spannendes mehrstufiges wahrhaftig internationales Musikevent zu erschließen. Umgekehrt dürfte es in der föderal organisierten ARD nicht durchsetzbar sein, genau dieses Ziel der Popularisierung unter Verzicht auf überzogene anspruchsvolle Quotenerwartungen durchzusetzen.

Der ESC gehört vollständig ins erste Programm, wenn man seine Akzeptanz konsequent erhöhen will und auch seiner völkerverständigenden Dimension angemessen Rechnung tragen will. Das war nur einmal der Fall. 2011, als die größte Musikshow der Welt (dank Lena) in Düsseldorf stattfand, hat die ARD das zweite Halbfinale im Ersten gezeigt. Deutschland war in diesem zweiten Semi stimmberechtigt. Das erste Halbfinale lief ebenfalls live bei Pro 7.

Der Rückblick auf 2011 zeigt: Speziell das Semifinale 2 in der ARD lief gut: 3,31 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren schalteten ein, während es bei Pro7 für das Semi 1 zwei Tage vorher lediglich 2,05 Mio. Zuschauer waren, davon aber 1,40 Mio. bei den Werberelevanten (14-49 Jahre), was einem guten Marktanteil von 12,7% für Pro7 entsprach.

Barbara Schöneberger strahlt auf den DER FEINSCHMECKER Wine Awards 2015 auf Schloß BensbergBarbara Schöneberger, looking better than ever, auf den deutschen Weinoscars 2015, den Wine Awards des Premium-Magazins DER FEINSCHMECKER, verliest in diesem Jahr zusätzlich zu ihren Moderationsaufgaben auch die deutschen Jury- und Televotingpunkte.

Alle drei diesjährigen Shows aus Wien wird es auch im Livestream bei eurovision.de geben. Und das Finale läuft selbstverständlich wie gehabt im ersten Programm der ARD, eingebettet in eine Pre-Show und eine anschließende „Grand Prix Party“, beide moderiert von Barbara Schöneberger (die auch die deutschen Punkte verlesen wird) und beide live vom Spielbudenplatz auf der Hamburger Reeperbahn. Alle Details gibt es hier.

Nicht nur in der ARD, sondern auch in EinsPlus wird das Grande Finale laufen – wiederum in Gebärdensprache, welche gerade Tommy Krangh aus Örebro in Mittelschweden zu einen YouTube-Darling gemacht hat. Der Gebärdendolmetscher hat die besten Hits aus dem schwedischen Melodifestivalen-Finale live in Gebärdensprache übersetzt und damit Fans auf der ganzen Welt gewonnen. Hier findet sich ein lesenswertes Interview von Jan Feddersen mit Tommy.

YouTube Preview ImageDie Gebärdensprach-Version von „Heroes“ von Monz. In dieser Version läuft der Clip noch, überall sonst haben die Produzenten den Mello-live-Clip mit den „Zitaten“ von „a dandypunk“ aus Urheberrechtsgründen sperren lassen, aber das ist eine gaaaanz andere Geschichte.

Eine weitere Show hat der NDR für die Freitagnacht (22. Mai 2015) der ESC-Woche um Mitternacht angekündigt. Die hat den schlageresk anmutenden Titel „Ann Sophie im ESC-Fieber  – der Eurovision Song Contest 2015″ und zeichnet den Weg von Ann Sophie von Wildcard-Konzert bis zum ESC in Wien nach. Zentraler Protagonist der Dokusoap ist der von eurovision.de als ESC-Beobachter aufgebaute und eher mäßig witzige „YouTube-Star“ Torge Oelrich („Freshtorge“). „Freshtorge begleitet Ann Sophie in dieser heißen Phase zu ESC-Veranstaltungen in Amsterdam und Wien, lernt die junge Sängerin in ihrer Heimatstadt Hamburg aber auch von ihrer ganz privaten Seite kennen.“ Mal sehn, ob die beiden auch in ihrem Lieblingsrestaurant coast (das wir auch sehr mögen) drehen.

Eurovision´s Greatest Hits Dana International Fashion DesasterEurovision´s Greatest Hits LogoEurovision´s Greatest Hits Finale
Bleibt die (offene) Frage, wann denn die offizielle EBU-Geburtstagsfeier „Eurovision’s Greatest Hits, produziert von der BBC in London, im deutschen Fernsehen laufen wird? Laufen soll sie, sagt der NDR, und zwar ebenfalls in der Finalwoche, aber zu Termin und Sender gibt es bislang keine Antwort. Wollen wir hoffen, dass sich die ARD nicht von den eher beschaulichen Ratings in Großbritanien (1,89 Mio. Zuschauer) entmutigen lässt.

Derweil macht die Show in UK Schlagzeilen, weil das Buhkonzert („gay rights protests“) im Vorfeld des Auftritts des russischen ESC-Siegers Dima Bilan bei der Liveshow aus der TV-Aufzeichnung herausgeschnitten wurde. Mit den Worten „“You can boo in Vienna, you can boo at home, but not here.” sorgte Moderator Graham Norton im Apollo Hammersmith für Ruhe. Soso, beim ORF ist also ok, was bei der BBC nicht sein soll.

YouTube Preview ImageWer nicht auf die TV-Ausstrahlung von „Eurovisions’s Greatest Hits“ warten will: Here you go!

Aktuell, ESC-News, Rückblick: 2015 Wien

26 Kommentare Kommentar schreiben

  1. max

    09.04.2015 | 16:51

    Der deutsche Beitrag und der ESC sind dieses Jahr so unbeliebt wie noch nie in diesem Jahrtausend. Selbst hier bei den Fans. Da glaubt ihr doch nicht ernsthaft dass die ARD die Halbfinals im Hauptprogramm zeigt.

  2. Florian W

    09.04.2015 | 16:58

    @ Max
    .
    Wieso unbeliebt? Ann-Sophie kommt gut an, ich kenne einige Fans aus anderen Länder und die finden den Titel gut bis sehr gut.

  3. kaspar

    09.04.2015 | 17:01

    Ganze 3,31 Zuschauer haben sich das zweite Halbfinale angeguckt? Da kenn ich dann schonmal zwei von…
    Das wäre für mich auch ein akzeptabler Grund, das Finale nicht in der ARD zu senden :D

  4. Peter

    09.04.2015 | 17:08

    Ok, kaspar, ich hab die Millionen draufgelegt. Danke für den Hinweis.

  5. Manboy

    09.04.2015 | 17:18

    Vermarktung und Werbung sind für solche Veranstaltungen so wichtig, aber da sitzen beim NDR und der ARD wahrscheinlich nur Amateure. Mir fehlt da einfach eine Vision, Ideen, Mut und Leidenschaft.

  6. max

    09.04.2015 | 17:57

    Selbst der Gewinner des Vorentscheids hatte keine Lust auf ESC. Und hat noch in der Sendung der ARD den Stinkefinger gezeigt. Der Song der Zweitbesetzung wird nicht im Radio gespielt und außer dem Pflichtauftritt beim Echo hält sie sich versteckt. Aus gutem Grund wie ich fürchte. Und die dass Fans im Ausland sie gut finden interessiert die ARD nicht. Die schauen ja in ihren Heimatländern und nicht hier. Dieses Jahr ist einfach komplett verloren und wenn kein Wunder geschieht das Nächste auch. Lena damals war tolle Werbung für den ESC. Den Bonus von damals hat die ARD inzwischen leider komplett verspielt. Und noch mal wird sie den ESC bestimmt nicht retten wollen.

  7. Little Imp

    09.04.2015 | 18:28

    @ max

    Trotzdem ist „in diesem Jahrtausend“ etwas übertrieben. Schaut man auf die Charts waren die Siegel-Machwerke (Lou, Corinna May) noch unbeliebter.

  8. Bango

    09.04.2015 | 18:30

    Jammern auf hohem Niveau – Ich erinnere mich an Zeiten in denen man nur ein Halbfinale im TV sehen konnte und das andere per Live-Stream verfolgen musste. (In den meisten Ländern ist das immer noch so)
    Wir können schon zufrieden sein das wir alle 3 Shows Live in HD zusehen bekommen – natürlich wäre mehr Aufmerksamkeit für die Halbfinals schöner aber wir reden hier von der ARD ;)

  9. Georg

    09.04.2015 | 18:58

    Stimme @ Bango voll zu.
    Das ist wirklich Jammern auf hohem Niveau. Bis 2004 gab’s überhaupt keine Semis, dann waren’s zwei, inzwischen sind’s drei (!!!) abendfüllende ESC-Shows, davon wagte man doch früher noch nicht mal zu träumen. Klar könnten die Semis im Ersten laufen, tun sie aber nicht, weil es nunmal nicht 4 Million plus X vor die Glotze lockt, wenn D’land nicht dabei ist. So what!

  10. Manboy

    09.04.2015 | 19:25

    Jammern auf hohem Niveau? Man sollte sich am Optimum und nicht am Minimum orientieren. Der ESC sollte in Deutschland weitervorangebracht und fest etabliert werden. Der Programmplatz ist doch mitentscheidend für die Quote.
    Mir persönlich ist es egal wo ich die Semi’s ansehe, da ich alle Programme empfangen kann. Aber das mediale Interesse wäre auf dem Ersten sicherlich um ein vielfaches größer und eine gute Werbung für das Finale. Außerdem wäre es doch billiger, als andere ARD-Sendungen für Dienstag und Donnerstag in der ESC-Woche zu produzieren.

  11. Matthias

    09.04.2015 | 19:38

    Ich finde es eh erbärmlich, dass öffentlich-rechtliches Fernsehen – durch eine Zwangsabgabe finanziert – auf die Quoten schielt. Da scheinen mir auch die öffentlich-rechtl. Sender in anderen Ländern entspannter zu sein als die deutschen. Also: Mut zum Besonderen, Bekenntnis zum ESC – und ab ins Erste mit allen Shows!

  12. Matthias

    09.04.2015 | 19:40

    Dolmetsch-King Tommy war übrigens vorige Woche in der Show von Carmen Nebel im ZDF, hat dort ein bisschen über sich und das Mello erzählt – und wurde dann von Carmen (bzw. ihrem Team) genötigt, live auf der Bühne das „knallrote Gummiboot“ von Wencke Myhre zu dolmetschen (man habe ihm vorab den deutschen Text ins Schwedische übersetzt, so Frau Nebel).

  13. roxy

    09.04.2015 | 21:01

    ich bin wirklich ein esc fan, aber ich kann verstehen, dass der esc in dieser form nie zum renner für alle generationen werden wird. in den semis sind ja überdurchschnittlich viele langweilige songs, im finale sind dann zwar die ganz schlechten songs aussortiert, aber sich 27 songs ohne nennenswerte unterbrechung nacheinander reinzuziehen ist doch verständlicherweise für die meisten menschen einfach zu viel des guten (oder schlechten)……

  14. patsch

    09.04.2015 | 21:15

    @roxy
    das stimmt. Das witzige und kreative wird in den Semis ausgesiebt, ebenso die nicht ganz „runden“ Beiträge in Landessprache, die den Finalabend aber interessanter und bunter bzw. abwechslungsreicher machen würden, aber da bekommt man nur eine englische Ballade nach der nächsten präsentiert und alle ohne großen Wiedererkennungswert.

  15. Cali

    09.04.2015 | 21:37

    @patsch
    bunt und lustig und manchmal besser so dass es ausgesiebt wurde :P

  16. Gaby

    09.04.2015 | 22:08

    Die Semifinale finde ich eigentlich auch meist interessanter und bunter als das spätere Finale. Ich meine , seit es die Jurys gibt, werden viele kreative und auch ironische Songs gnadenlos ausgesiebt. Ich bin nicht grundsätzlich gegen Jurys, aber schade ist es trotzdem, irgendwie.
    Stattdessen klingt alles irgendwie ähnlich.
    Und was die Semis in den Spartenprogrammen betrifft, so kann ich die Entscheidung vom NDR schon ein bisschen nachvollziehen. Wir sind nunmal nur eine Handvoll Fans im Vergleich zu einem 80-Millionen-Volk.
    Ich glaube kaum, dass die Semis in der ARD viel mehr Zuschauer anspricht. Deutschland ist ja nicht dabei. Bei den ausgeschiedenen Ländern, die das Finale ja auch übertragen, wird dieses auch nicht gerade ein Quotenhit sein.

  17. Flo

    09.04.2015 | 23:55

    Übrigens hat Universal heute verkündet, dass am 24. April das Album von Ann Sophie (wer auch immer das ist) auf den Markt kommt, es heißt „Silver Into Gold“.
    +
    Dazu gibts noch ein paar Promotermine:
    +
    Ann Sophie
    25.04.2015 / 20:15 Uhr / ProSieben / Schlag den Raab
    08.05.2015 / 18:00 Uhr / NDR / Bettina & Bommes
    09.05.2015 / 20:15 Uhr / ARD / Verstehen Sie Spaß?
    12.05.2015 / 18:45 Uhr / NDR / DAS!

  18. DerJoe

    10.04.2015 | 00:59

    @roxy: Da muss ich aber mal entscheiden dazwischengehen ;-)

    27 mehr oder weniger (dieses Jahr eher weniger) unterschiedliche Songs ohne merkliche Unterbrechung (nur mal kurz Peter Urban) sind das einzige Alleinstellungsmerkmal des ESC und der Hauptgrund, warum ich ihn liebgewonnen habe

    Da muss man seinen Konsum halt mal für 90 Minuten im Voraus planen und sich je nach Bedarf auch ne Kühlbox nebens Sofa stellen, einmal im Jahr geht das schon :-D

  19. Chriss20051967

    10.04.2015 | 01:21

    Für uns Fans läufts perfekt....

    …wir bekommen wieder die Chance alles in bester TV-Qualität in deutschen Fernsehen zu gucken (und natürlich auch zu archivieren) – selbst die Jubiläums-Show wird irgendwann noch ausgestrahlt – da brechen wir uns keinen Zacken aus der Krone, wenn wir einfach mal DANKE sagen.

    Dennoch ist es schade, dass die ARD oder wenigstens noch alle daran angeschlossenen Sendeanstalten die Chance aufs Neue vertun, dem ESC noch mehr Platz einzuräumen (gemeint ist die Ausstrahlung der Semis). Herr Schreiber hat ja schon mehrfach erläutert, dass der ESC für die ARD eine recht kostengünstige Produktion ist – dass man diese tollen Shows in die Spartensender abschiebt ist insofern nicht zu begreifen.

  20. Braudel

    10.04.2015 | 01:36

    @Matthias,
    die Zeiten des weisen Tyrannen sind in Europa vorbei, selbst bei den Sendern der ARD. Bei den öffentlich rechtlichen Sendern wird ein Format – und damit auch dessen Budget – durch die Quoten legitimiert. Die Quoten sind also die Grundlage für die interne Verteilung der Kohle. Zeigt ein Format dauerhaft Quotenschwächen, so werden erst die Kosten für die schwächeren Teilelemente reduziert und deren Ausstrahlung auf reichweitenschwächere Kanäle verschoben. Schwächeln die Quoten für alle Teile eines Formats werden die ganz großen Messer gewetzt. Die Tradition des Events und die teilweise doch außerordentlichen Quoten die der ESC in den 10er Jahre einfuhr schützt gegenwärtig das Format. Man sollte sich aber nicht der Hoffnung hingeben, dass dies grundsätzlich und ad infinitum gilt. Selbst für das Format ESC gibt es keinen gesetzlich verankerten Artenschutz und der ESC muss, wie alle anderen Formate, durch die Quoten seine Existenz auf einem Sendeplatz mit großer Reichweite legitimieren. Verliert der ESC seine Fähigkeit immer wieder auch junge Menschen in größerer Zahl für dieses Format zu interessieren, so wird selbst er eines Tages aus den ersten Programmen verschwinden und – wie einige Randsportarten – nur in den Nischen der der dritten Kanäle überleben

  21. Henrik

    10.04.2015 | 04:00

    Okey, also in meinem Freundeskreis und auch auf der Arbeit und in der Uni und leider auch in meiner Familie schaut so gut wie keiner noch nicht einmal das Finale.

    Begründung: „Ah, der ESC war gestern? Habe ich verpasst.“

    Die meisten wissen noch nicht einmal, dass in Semifinalen aussortiert wird etc… Schade. Ich finde, dass viele alles verpassen… :-(

  22. Meckie

    10.04.2015 | 06:34

    Also die VE war kacke – von der Musik und der Organisation.
    Das Kümmert gekniffen hat war kacke.

    Aber noch schlimmer finde ich die Reaktionen der hysterischen Deutschen ESC-Fans auf den diesjährigen deutschen Beitrag. Da wird ein (sicherlich nicht Top – aber immerhin doch sehr okay-Beitrag) von den Fans des eigenen Landes kaputt und in den Boden geschrieben.

    Das das alles nicht so schlecht ist, das zeigen die doch ganz überwiegend positiven Reaktionen der ausländischen ESC-Fans… und in jedem Fan-Poll den ich bisher gesehen habe liegt sie immer entweder in – oder um den Top 10. Also zumindest auf keinen Fall auf den letzten Plätzen wie hier propagiert wird.

    Wir haben mit Black Smoke sicherlich keinen Siegersong – aber auch kein Kanonenfutter für die letzten Plätze.

  23. funtasticc

    10.04.2015 | 12:27

    Also ich finde auch, dass es dieses Jahr wesentlich schlechtere Beiträge als „Black Smoke“ gibt. Okay, die Vorentscheidung war aufgrund Kümmerts Absage ungelungen, wurde aber von der Presse aufgenommen… und jede Presse ist gute Promotion.
    Schade finde ich aber schon, dass zwischen Vorentscheidung und ESC das Event sich verliert und man nur mit viel Glück den deutschen Beitrag irgendwo hören bzw. sehen kann.
    Bei Lena wurde nach der Vorentscheidung direkt ein Clip gedreht und vor der Tagesschau gesendet, das war sicherlich auch für die Promotion sehr effizient.
    Und Quote hin oder her… die Öffentlich-Rechtlichen haben einen Auftrag und schießen viel Geld in die Veranstaltung, da wäre die Übertragung der Semifinals schon auch in der ARD und den dritten Programmen möglich, gerade wenn man sich die Sendungen, die parallel laufen, einmal ansieht.
    Für jeden Fußball-Mist fallen dienstags „Um Himmels Willen“ und die Sachsenklinik aus, donnerstags kommt in der Regel auch immer eine spannende Wiederholung irgendeines Krimis…. ganz zu schweigen die tausendundeinste Wiederholung der Tatorte auf den dritten Programmen (oftmals drei gleichzeitig!).
    Jede Sendung hat ihre Zuschauer… und die sollen sie auch sehen. In der ESC-Woche dann gern auf EinsFestival und EinsPlus.

  24. Braudel

    10.04.2015 | 13:12

    Ein drittes Mal wird Lena beim ESC nicht mehr antreten.
    Statement in einem längeren Interview mit dem Zeit-Magazin:
    http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/15/lena-meyer-landrut-esc-erfolg-portrait

  25. Mariposa

    11.04.2015 | 18:59

    Mein Ding ist jetzt Ann-Sophie jetzt auch nicht unbedingt – aber die Zeiten, in denen für mich ein deutscher Beitrag in der Regel (mit ein Paar Ausnahme) zum Daumendrücken motiviert hat, sind eh schon sehr lange vorbei…. Insofern sehe ich es gelassen, wenigstens gibt es im Vergleich zu 2013 und 2014 nichts, wofür man sich schämen muß. Insofern auch wieder ein Fortschritt.

    Allerdings sehe ich künftig sehr schwarz, daß sich etablierte Künstler einer deutschen VE stellen werden. Wer hat darauf noch Lustg ?? Letztes Jahr das unfaire Pfeifen gegenüber Unheilig und diesmal der Eklat um Kümmert. So langsam reicht es…..

  26. Bandido

    14.04.2015 | 17:30

    RTL zeigt übrigens am ESC-Finalabend von 20.15 bis 21.15 Uhr „Die 10 schrägsten Grand-Prix-Momente“.

Kommentar schreiben