Russland

Ukraine verkündet Einreise-Verbot für Yuliya Samoylova aus Russland

Der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland eskaliert auch auf ESC Ebene. Übereinstimmend melden verschiedene internationale Medien und Agenturen, dass der ukrainische Geheimdienst SBU, der „Security Service“ der Ukraine, ein dreijähriges Einreiseverbot für Yuliya Somoylova ausgesprochen hat, weil diese gegen ukrainische Gesetze verstossen habe.

Diese Entscheidung hat gemäß BILD.de die SBU Sprecherin Jelena Gitljanskaja der Agentur Interfax mitgeteilt. Konkreter Anlaß für das Einreiseverbot sei ein – aus ukrainischer Sicht – illegaler Auftritt der im Rollstuhl sitzenden Interpretin auf der Halbinsel Krim, die 2014 von Russland annektiert wurde.

Erst kurz vor Anmeldeschluß hat Channel 1 aus Russland die Teilnahme von Yuliya Samoylova mit dem im grottigen Englisch vorgetragenen schmalzigen Titel „Flame is burning“ bekanntgegeben. Schlagzeilen haben in der Folge zwei Aspekte gemacht. Zum einen ist Yuliya damit nach Monika Kuszynska (Polen 2015) die zweite Rollstuhlfahrerin auf einer ESC-Bühne. Zum anderen ist Yuliya 2015 auf der Krim aufgetreten – und hat damit gegen ukrainische Gesetze verstossen. Diese Umstände führten zu aufregten kontroversen Debatten, gerade auch hier auf dem Blog.

Diese Entscheidung wird die Berichterstattung über den Eurovision Song Contest 2017 dominieren, es ist bei allem Verständnis für die politische Motivation der Entscheidung fraglich, ob sich der ukrainische Veranstalter damit einen Gefallen getan hat. „Russland hat die Falle ausgelegt und Kiew tritt rein.“ heisst es beispielsweise prägnant in einem der ersten Social Media Kommentare.

Die EBU hat bereits nach Bekanntgabe der russischen Entscheidung klargemacht, dass sie sich raushalten wird, wie immer die ukrainische Regierung entscheidet.

Jon Ola Sand wörtlich: We fully understand and respect the laws of Ukraine, but the European broadcasting Union has no objections to the Russian delegation and not see any violations on their part. We want all countries to participate, but the decision is of the Ukrainian government, and we will respect it.

Übersetzung: „Wir verstehen und respektieren die ukrainischen Gesetze vollständig. Die EBU hat keine Einwände gegenüber der russischen Delegation und erkennt auch keinerlei Verstösse auf dieser Seite. Wir wünschen uns, dass alle Länder (am Eurovision Song Contest – die Redaktion) teilnehmen, aber die Entscheidung liegt bei der ukranischen Regierung und wir werden sie respektieren.“

Überraschend an der Entscheidung ist weniger, wie sie ausgefallen ist, sondern vielmehr, dass es über zehn Tage gedauert hat, bis sie gefallen ist. Mutmaßlich haben anscheinend alle Lösungsgespräche hinter den Kulissen zu keinem Ergebnis geführt.

Die EBU reagiert jedenfalls überrumpelt und konsterniert, die offizielle Stellungnahme klingt sogar beleidigt:

It has been confirmed to the EBU that the Ukrainian authorities have issued a travel ban on the Russian artist chosen for the Eurovision Song Contest, Yuliya Samoylova, as she has been judged to have contravened Ukrainian law by entering Crimea in order to perform.

We have to respect the local laws of the host country, however we are deeply disappointed in this decision as we feel it goes against both the spirit of the Contest, and the notion of inclusivity that lies at the heart of its values.

We will continue a dialogue with the Ukrainian authorities with the aim of ensuring that all artists can perform at the 62nd Eurovision Song Contest in Kyiv in May.

Übersetzung: „Inzwischen liegt der EBU die Bestätigung, dass die verantwortlichen ukrainischen Autoritäten einen Einreisestopp gegenüber der russischen Interpretin, Yuliya Samoylova, verhängt haben, weil diese gegen ukrainische Gesetze verstossen hat, da sie für einen Auftritt auf die Krim gereist war.

Wir haben die lokale Gesetzgebung des Austragungslandes zu akzeptieren, sind aber unabhängig davon über diese Entscheidung tief enttäuscht, weil sie nicht für den Geist des Contests steht und auch nicht für den Gedanken der Verbundenheit, der einen Kern unserer Werte bildet.

Wir werden den Dialog mit den ukrainischen Entscheidern weiterführen und verfolgen das Ziel, dass alle Interpreten beim 62. Eurovision Song Contest im Mai in Kiew auftreten können.“

Die russische Delegation reagiert exakt wie man es erwarten kann. Es handele sich um einen „weiteren ungeheuerlichen, zynischen und unmenschlichen Akt“, dokumentiert Eurovision.de ein Interfax Zitat des russischen Vize-Außenministers Grigori Karasin.

Aktuell, ESC-News, ESC-Vorentscheid

341 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Herbert

    22.03.2017 | 15:06

    Celebrate Diversity

  2. Braudel

    22.03.2017 | 15:09

    Die Briten sind offensichtlich schneller als die meisten deutschen Medien:

    http://www.bbc.com/news/world-europe-39354775?ns_mchannel=social&ns_campaign=bbc_breaking&ns_source=twitter&ns_linkname=news_central

    http://www.independent.co.uk/arts-en…-a7643351.html

  3. J.D.L.

    22.03.2017 | 15:11

    WARUM?!?
    Das ist einfach nur sch******.
    Das Lied ist einfach schön und trotzdem lässt man Politik vor Kultur walten und verbietet ihr die Einreise. So etwas nennt man doch politisch oder?!
    Und was soll der ESC laut EBU nicht sein?!
    POLITISCH
    Aber das ist der ESC schon seit langem nicht mehr :/

  4. David Z

    22.03.2017 | 15:19

    Raus mit beiden Ländern. Gleiches gilt für Aserbaidschan und Armenien

  5. manuel d.

    22.03.2017 | 15:19

    Die Nominierung von Yuliya Samoylova war von vornherein eine Win-Win-Situation für Russland.
    .
    Ob nun von vornherein beabsichtigt oder nicht (und der Verdacht liegt nahe das die Provokation seitens Russland beabsichtigt war):
    Die Ukraine konnte dabei nur verlieren. Entweder setzt Sie ihre eigenen Gesetze nicht um (und gibt die Krim damit ein weiteres Stück auf) oder Sie sprechen das Einreiseverbot aus und stehen dann natürlich als die „Bösen“ da.

  6. escfan05

    22.03.2017 | 15:23

    Tschüss Russenjulchen. Das ist die beste Nachricht seit langem über den ESC. Und manche ESC-Schwuppen machen es sich hier doch ziemlich einfach. Habt ihr wirklich geglaubt, das nach allem was Russland der Ukraine angetan hat, sie einfach so ohne Probleme einen Russischen Künstler einreisen lässt, nur weil gerade ESC ist? Ich möchte mal diejenigen erleben, wenn das Russland mit ihrem eigenen Land getan hätte. Ich finde die Entscheidung richtig und somit ist sicher gestellt das Russland auch dieses Jahr den ESC nicht gewinnt. Und jetzt wird von einigen Russland die Opferrolle zugesprochen, in einem Land in der Diversity mit Füssen getreten wird. Ein Land wie Russland hat beim ESC einfach nix zu suchen.

  7. Frederic

    22.03.2017 | 15:32

    So sehr ich den Ausschluss bedauere, aber der ESC ist nun mal keine rechtsfreie Zone. Das hätte der russischen Delegation klar sein müssen (und war es höchstwahrscheinlich auch).

  8. Bango

    22.03.2017 | 15:34

    Es kommt so, wie es kommen musste.
    Am Ende des Tages bekommen wir dann noch das offizielle Statement aus dem Kreml, dass man sich jetzt vom Wettbewerb zurückziehen wird, weil Yuliya aufgrund ihrer Behinderung ausgeschlossen wurde. Der Gewinner in all dem? Putin natürlich.

  9. Bandido

    22.03.2017 | 15:34

    Die Entscheidung war erwartbar.
    Die ersten Kommentare hier darauf ebenfalls.

  10. Tortelini

    22.03.2017 | 15:36

    Rein wettbewerbstechnisch erhöht das die Chancen für die Länder im zweiten Semi da jetzt ein relativ sicherer Platz im Finale freigewordenen ist. Und den russischen Song werde ich garantiert nicht vermissen.

  11. DerMoment1608

    22.03.2017 | 15:36

    Sehe es ähnlich wie Manuel.

    Und alle, die jetzt schreien, dass der Contest unpolitisch sein soll: das Gesetz (wie sinnvoll und berechtigt man es auch halten mag) gibt es ganz unabhängig vom ESC. Und natürlich trifft es so auch auf ESC Teilnehmer zu. Mit einem unverfänglichen Act hätten die Russen teilnehmen können.

  12. dus2011

    22.03.2017 | 15:38

    Gesetz ist Gesetz, egal ob ESC oder nicht. Ohne den gesamten Konflikt um die Krim diskutieren zu wollen finde ich die Entscheidung richtig, wenn auch für sie traurig.

  13. Usain

    22.03.2017 | 15:39

    Nicht schön das alles, aber es wäre wohl vorhersehbar gewesen oder eben genauso geplant von den Russen, die Rahmenbedingungen für Teilnahme und Einreise waren ja klar. Eine sehr hässliche Geschichte auf vielen Ebenen…

  14. togravus

    22.03.2017 | 15:42

    Da ist nun also Herrn Putins Plan aufgegangen, weil die dilletantische Verantwortlichen in der Ukraine brav über das Stöckchen gesprungen sind, das er ihnen hingehalten hat.
    Und jetzt entschuldige ich mich schon mal im Voraus für meine Sprache: All die politischen Spielchen und Eitelkeiten, die Länder wie Armenien, Aserbaidschan, Russland und die Ukraine ständig in den ESC tragen, k*tzen mich an, und zwar sowas von …
    War es ein Problem für Zypern, in Istanbul teilzunehmen, obwohl die Türkei Zypern nicht anerkennt? Nein.
    Hat Serbien TamTam gemacht, wenn es um Albaniens Teilnahme 2008 ging? Nein. Sie haben nicht einmal überprüft, ob Olta zuvor im Kosovo aufgetreten war …

  15. Patrick Schneider

    22.03.2017 | 15:43

    Das ist DIE Chance für unseren Solidaritäts-Russen Robbie Williams…

  16. Niki

    22.03.2017 | 15:46

    Mir tut Yuliya einfach nur leid… :(

  17. Cedric (T0mb0)

    22.03.2017 | 15:49

    Natürlich ist es schade, aber der russische Broadcaster wusste genau von diesem Gesetz und hat Yuliya trotzdem geschickt. Daher völlig verständlich, auch wenn ich es schade finde.

  18. Daniel

    22.03.2017 | 15:53

    Ganz klar das man sich an das Gesetz eines Landes halten muss, aber wenn sie 2015 auf der Krim war hätte man ihr nicht schon im selbigen Jahr das Einreiseverbot aufbrummen können?

    Zudem hätte man sie auf die Blacklist mit den verbotenen russischen Interpreten setzten können.

  19. Frederic

    22.03.2017 | 15:53

    @togravus
    Das ist absolut nochvollziehbar. Andererseits hinken deine Vergleiche auch etwas, denn zum einen hatten weder die Türkei noch Serbien damals das Problem, dass ein Teil ihres Landes einfach annektiert wurde und zweitens ist (zumindest mir) nicht bekannt, ob die einreisenden Künstler nicht vielleicht doch vom Gastgeber genauer überprüft wurden.

    Könnte aber noch SEHR spannend werden, wenn es stimmt, dass Artsvik auch schon auf der Krim aufgetreten ist …

  20. escfan05

    22.03.2017 | 15:54

    Der Sender hätte ja einen Künstler nominieren können, der nicht auf der Krim aufgetreten ist. Nein, es musste ja dat Julchen sein. Das war ja sowieso so gewollt.

  21. Mission: Eurovision

    22.03.2017 | 15:57

    Natürlich war das pure Provokation der Russen, irgendwie sogar verständlich.
    Wenn ich jedoch nur den sangestechnischen Aspekt betrachte, so bin ich froh, dass dieses „Lied“ das weite sucht. Denn ein furchtbareres Englisch, als in „Flame is burning“ sucht man im heurigen Starterfeld vergebens.

  22. Niki

    22.03.2017 | 15:57

    Nun bin ich mal gespannt, wie weiter verfahren wird..
    Wird Russland antreten?
    Senden sie noch einen anderen Künstler (eigentlich ja schon zu spät)?

  23. Manboy

    22.03.2017 | 16:02

    Könnte denn Russland nicht jemand anders nachnominieren oder ist es dafür zu spät?

  24. Niki

    22.03.2017 | 16:04

    @Manboy
    Eigentlich ist es dafür schon zu spät, da die Deadline schon war..
    Mich würde es aber nicht wundern, wenn die EBU eine Ausnahme macht.

  25. Usain

    22.03.2017 | 16:04

    Mein Vorschlag für die Nachnominierung:
    Ein Duett:
    Gerard Depardieu & Gerhard Schröder

  26. Daniel

    22.03.2017 | 16:05

    @Niki/ Manboy
    Ich denke in diesem Fall würde die EBU eine Ausnahme machen und Russland jemanden neues auswählen. Allerdings stellt sich hier die Frage ob Russland das überhaupt will.

  27. cars10

    22.03.2017 | 16:06

    Auch Provokationen haben Konsequenzen. Gut gemacht, Ukraine!

  28. Frederic

    22.03.2017 | 16:10

    Wiwibloggs streute bereits den fast schon provokanten Gedanken, ob man Samoylova wohl per Fernschaltung teilnehmen lassen könnte.
    Das perfide ist, dass „The Flame is Burning“ durch den Ausschluss fast noch treffender wird…

  29. sitzkissen

    22.03.2017 | 16:12

    Ultimativer Coup der Russen wäre es, in Kiew Yuliya groß auf Video zu zeigen und irgendjemanden hinter der Bühne singen zu lassen.

  30. sitzkissen

    22.03.2017 | 16:13

    @Frederic
    Sorry, habe schon selber getippt, als du das geschrieben hast und das nicht mitbekommen. Wäre natürlich die ultimative Blamage für die Ukraine.

  31. MaxiKing

    22.03.2017 | 16:13

    Das war bestimmt alles von Russland geplant..

  32. Jorge

    22.03.2017 | 16:14

    #1 Schade um die Teilnahme, waren ja immerhin professionelle Beiträge dabei, aber das Lied konkret werde ich nicht vermissen.
    #2 Yuliha tut mir nicht Leid (wenn sie nicht ganz blöd ist, musste sie sich der Situation und des Sender-Kalkül bewusst gewesen sein)
    #3 Das Gesetz diskriminiert niemanden (Yuliha) speziell, sondern sanktioniert Handlungen, die aus Ukrainischer Sicht logisch erklärbar und nachvollziehbar so behandelt werden. Insofern ist das auch kein politisches Spiel! Und ich werde den Teufel tun, den Ukrainern da reinzupfuschen. Sonderregelungen für den ESC wie es FIFA o. IOC Gastgebern auferlegen, würden die allgemeine Akzeptanz einer Austragung nicht erhöhen.
    #4 Jetzt brauchen die Russen nicht den schlechten Verlierer zu geben und die Teilnahme absagen. Die Opferrolle hätten sie ohnehin eingenommen, wenn nicht jetzt durch diese Entscheidung, dann beim Voting: Wer es unbedingt will, der findet dafür den passenden Anlass (oder schafft ihn sich mit der Nominierung eben selbst).
    #5 Die Nominierung und Einreiseverbot bilden nunmal die internationalen, aktuellen Gegebenheiten ab. Davon wird der ESC nicht ausgenommen sein. einfach mal gelassen abhnadeln, Mund abputzen und weiter machen …

  33. Jorge

    22.03.2017 | 16:21

    edit: *Yuliya *abhandeln

  34. ESCNOW

    22.03.2017 | 16:21

    Interpret und Song von Russland sind bei den Wetten hier schon raus… als ob da noch was kommen würde. Glaub ich eher nicht.

    http://eurovisionworld.com/?odds=eurovision

    Mit „Party like a Russian“ könnte Robbie ja für Russland antretten… wurde im November veröffentlicht. Kleiner Scherz. ;)

  35. Frederic

    22.03.2017 | 16:23

    @sitzkissen
    Ich finde das eigentlich gar nicht so abwegig. Zumindest die ESC-Regeln müssten in diesem speziellen Fall weißgott nicht so eng ausgelegt werden, dass jemand, dem es nun einmal nicht erlaubt ist, in Person zu erscheinen, nicht trotzdem „live“ via Satellit teilzunehmen.

    Aber wie gesagt, es bleibt ja noch abzuwarten, was die Untersuchungen zum Fall Artsvik ergeben. Wer weiß schon, wen es in den letzten Jahren nicht noch alles auf die Krim verschlagen hat.

  36. Frederic

    22.03.2017 | 16:27

    „An open window for love
    And let the wind blow into the hearts
    That were never apart, then you’ll know

    After the night there is a light
    And in the darkest time our flame is burning
    It shines so bright“

    Wirklich zu schön … :D

  37. varad

    22.03.2017 | 16:28

    Die Ukraine ist an Dämlichkeit nicht zu überbieten

    Man kann es einfach nicht lassen in Kiew. Mit dieser Entscheidung erreicht man eine Sache. Die russische Regierung die ja eigentlich der Grund allen Zorns von Kiew ist bekommt ein großes Geschenk, denn sie kann das Einreiseverbot wunderbar als Propaganda gegen die Ukraine und gegen den Westen nutzen. So wird sich die russische Bevölkerung noch mehr von Europa wegbewegen und eines schafft man durch solche Aktionen niemals, nämlich dass sich die Bevölkerung von der Regierung und von Wladimir Putin wegbewegt. So ein Einreiseverbot schweist die Bevölkerung Russlands und die russische Regierung noch näher zusammen. Kurzum diese Entscheidung ist an Dämlichkeit und an Dummheit nicht zu überbieten. Im Übrigen finde ich es unmöglich, dass der ESC diese Tour auch noch mit macht. Das Motto „Celebrate Diversity“ wird da durch zu einem richtigen Schuss in den Ofen!

  38. Mission: Eurovision

    22.03.2017 | 16:35

    Eigentlich gehören beide Länder rausgeschmissen. Die Ukraine, weil sie sich im letzten Jahr (man kann mich jetzt steinigen, aber dabei bleibe ich) den Sieg durch ihren Polit-Song ergaunert hat und die Russen, weil sie heuer ihr provokantes Spiel durchziehen. Mittlerweile graust mir vor beiden Ländern und die EBU schaut zu.

  39. varad

    22.03.2017 | 16:35

    Einreiseverbot ist nur eine Ausrede

    Die Ukraine ist unehrlich. Wenn man ehrlich wäre würde man gleich sagen: “ Wir wollen keine Russen in unserem Land haben wenn wir den ESC austragen“. Dies wäre viel ehrlicher gewesen. So lügt man sich irgendwelche Einreiseverbote zusammen. Die Ukraine ist ungeeignet einen ESC auszutragen, weil man ihn für politische Zwecke missbraucht. Nicht nur dass die Zustände in diesem Land schlimm sind (Armut, Tierquälerei, Rassismus), mit dieser Nummer ein Land schlichtweg aus politischem Hass (nichts anderes ist es) auszuschließen hat man sich als ESC Ausrichter disqualifiziert. Ich hoffe der ESC besitzt nun die Vernunft und entzieht der Ukraine die Ausrichtung und lässt den Wettbewerb wo anders ausrichten!

  40. Martin

    22.03.2017 | 16:39

    Musikalisch sicherlich kein Verlust, aber einfach nur hirnlos. In Russland wird das jetzt schön ausgeschlachtet als ein Regime, dass körperlich Benachteiligte unterdrücke und Russland gezielt provozieren will.
    Und nach ukrainischem Recht ist das auch gültig und deshalb sollte die Ukraine auch nicht dafür irgendwie bestraft werden, aber menschlich und vor dem Gedanken des ESC ist das unterste Kategorie. Mir tut die Sängerin sehr leid. Die wusste bestimmt nicht, dass sie nur eine Marionette ist und wurde wirklich pervers von Russland missbraucht. Und die Ukraine springt darauf auch noch an.
    Habe noch Hoffnung, dass da eine Lösung gefunden wird, es bringt aber unnötige politische Spannung mit sich

  41. manuel d.

    22.03.2017 | 16:46

    Zur „Neuer Kandidat“-Diskussion ein kleines Zitat, das schon vor Tagen in den Medien erschienen ist:
    „Für den Fall eines Einreiseverbots gegen die Sängerin drohte Russland mit einem Boykott des ESC. Präsidentensprecher Dmitri Peskow sagte, seines Erachtens bestehe die Möglichkeit des Austauschens eines Teilnehmers nicht.“

  42. biobanane

    22.03.2017 | 16:47

    Ich frage mich immer, worin die List Russlands bestehen soll, die hier so oft erwähnt wird.
    Natürlich wäre es besser gewesen, die Ukraine hätte in diesem Fall eine Ausnahme gemacht, aber man muss natürlich auch verstehen, warum es dieses Gesetzt gibt und auch, dass jeden Tag im Osten Menschen sterben, weil Putin das so passt. Etwas überrascht bin ich schon, dass Russland scheinbar nicht wirklich nach Kiew wollte, das widerspricht ja schon der üblichen Rhetorik, das man mit dem Konflikt in der Ukraine nicht zu tun hat und der Anschluss der Krim nicht völkerrechtswidrig war. Aber im Grunde würde ein Schrumpfen dem ESC gut tun, auch wenn es die schwedischen Komponisten hart treffen würde.

  43. escfan05

    22.03.2017 | 16:49

    @Martin & Varad: Wenn Russland keine politischen Spannungen will, dann sollen sie aufhören andere Länder zu überfallen. Sie können ja die territoriale Integrität der Ukraine vollständig wieder herstellen. Dann wären die Spannungen vorbei und Künstler wie dat Julchen könnten wieder problemlos einreisen. An dieser Situation ist Russland ganz alleine selbst schuld.

  44. Angel - Kena

    22.03.2017 | 16:50

    Was soll die Ukraine denn tun? Jedes andere Land hätte genauso reagiert.
    Die Krim is nun einmal völkerrechtlich in Teil der Ukraine. Somit ist Yuliya Samoylova illegal in die Ukraine eingereist. Ich glaube kaum, dass ein anderes Land anders reagiert hätte – vor allem in dieser Situation. Nur weil Yuliya Samoylova behindert ist, gelten alle Gesetze genauso für sie.

    Der einzige Schuldige hier ist der russische Sender, der doch von Anfang an gewusst haben muss, dass es nie zu einem Auftritt von Yuliya Samoylova in Kiev kommen wird. Das kann man wohl auch an der Qualität des Beitrages erkennen, der im Vergleich zu den letzten russischen Beiträgen deutlich niedriger ist. Das einzige Opfer ist hier ist Yuliya Samoylova.

    Die Ukraine hat eben ihre Gesetze, wie jedes andere Land auch. Und kaum ein anderes Land hätte wohl überhaupt in dieser Situation die Teilnahme Russlands akzeptiert! Aber natürlich musste Russland dies als Chance für ihr Propaganda nutzen, die im Inland wohl ihre Wirkung haben wird. Aber es ist nicht die Aufgabe der Ukraine sich darum zu kümmern.

  45. varad

    22.03.2017 | 16:54

    @dus2011 Solange die Ukraine Gesetze erlässt die nur den Sinn haben eine gewisse Nation (hier die russische) zu diffamieren sollte die Ukraine nicht das Recht haben einen Wettbewerb wie den ESC auszutragen. Den ESC dazu zu missbrauchen um Länder auszuschließen ist nicht akzeptabel. Noch schlimmer finde ich, dass es User gibt die dies auch noch gut heißen. Wenn der ESC jetzt nicht durchgreift und der Ukraine für dieses absolut unmögliche Verhalten die Ausrichtung entzieht sollte man den Wettbewerb direkt abschaffen. So ein Verhalten gehört nicht in den ESC und sollte niemals toleriert werden. Die Einzige die tatsächlich durch diesen Vorgang gekränkt und verletzt wird ist Yulia Samoylova. Im Übrigen diskutieren nun viele osteuropäische Länder ob sie noch teilnehmen wollen und den ESC nicht fernbleiben wegen der Aktion der Ukrainer. Serbien, Bulgarien, Mazedonien, Montenegro, Belarus, Ungarn, Tschechien, Aserbaidschan, Armenien, Moldawien und auch Rumänien. Mit so einer Aktion spaltet man den ESC, mich würde nicht wundern, wenn jetzt einige Nationen ihre Absage erklären und es anstatt der 42 Teilnehmerländer nur 30 oder noch weniger Teilnehmer gibt.

  46. biobanane

    22.03.2017 | 16:56

    @varad Bitte höre mit deiner unwahren Propaganda auf. Das Gesetzt existiert und natürlich wissen die Verantwortlichen in Russland davon und hätten sich – wenn sie wirklich zum ESC kommen wollten – Gedanken gemacht wen sie schicken bzw. vorher abgeklärt, ob es Probleme mit einem Künstler geben kann. Bitte höre auf gegen die Ukraine zu hetzten, der ESC ist kein rechtsfreier Raum sondern jedes Land muss sich mit den Gesetzen des Gastgebers arrangieren.

  47. Inger Johanne

    22.03.2017 | 16:58

    Mir geht es ganz schön gegen den Strich, dass fast alle (die rühmliche Ausnahme: Jorge) so tun, als wäre die Sängerin ein willen- und ahnungsloses Püppchen in einem Spiel, das sie nicht überblicken kann. Wieso halten sie denn fast alle für so dumm? Ob sie es drauf ankommen lassen hat (vielleicht klappt’s ja) oder sogar mitspekuliert hat, dass die am Ende zusammen mit Mütterchen Russland aus der selbstgewählten Opferrolle Kapital schlagen würde können, weiß ich natürlich nicht, aber tut doch bitte nicht alle so, als sei die blondgefärbte Frau im Rollstuhl nichts als ein armes Hascherl, das von allen um sie herum nur benutzt wird. Ich an ihrer Stelle würde mich gegen so etwas verwehren.

    Die Russen haben ganz genau gewusst, wen sie da nominiert haben, und die Ukraine konnte in dieser Situation nur verlieren. Nun bin ich keineswegs ein Fan von dem, was in der Ukraine alles passiert, aber geltende Gesetze durchzusetzen ist grundsätzlich etwas, was ich befürworte. Trotzdem finde ich es natürlich schade, dass es dazu kommen musste, sehe die Schuld allerdings zu größeren Teilen bei Russland. Ich hoffe, man kriegt das irgendwann mal wieder geregelt, auch wenn ich Russland rein musikalisch eher nicht vermissen werde/würde.

  48. varad

    22.03.2017 | 16:58

    @escfan05 Hier geht es ums Einreiseverbot und sonst um gar nichts. Wenn man Russland nicht dabei haben will, dann soll man das Land direkt 2014 aussperren und nicht 2017 in dem man irgendein Einreiseverbot bringt. Übrigens haben an dem Konflikt in der Ukraine zwei Parteien Schuld mein Freund, die Ukraine und Russland! Wenn die Ukraine nicht auf die dämliche Idee gekommen wäre die russische Sprache im kompletten Land zu verbieten wäre es niemals 2014 zu der Krim Geschichte und dem Konflikt im Donbass gekommen. An diesem Konflikt haben beide Parteien Schuld, auch wenn uns gewisse Medien und die EU irgendwelche anderen Storys auftischen will.

  49. varad

    22.03.2017 | 17:08

    @Biobanane Ich hetze gegen gar nichts, ich finde nur, dass einem Land, dass andere Länder ausgrenzt die ESC Ausrichtung entzogen werden muss. Punkt. Dies ist mein Standpunkt und den hätte ich auch, wenn es nicht die Ukraine wäre. Sowas ist ein absolutes No-Go! Im Übrigen weist du was Hetze ist? Das was in der Ukraine geschieht wo tagtäglich gegen Russland, die russische Minderheit und alles russische eine Hetzkampagne geführt wird. Das ist Realität und keine Propaganda. Solange die Ukraine und Russland es nicht auf die Reihe bekommen ihren politischen Konflikt zu lösen haben meiner Ansicht nach beide Länder nichts beim ESC verloren. Der Ansicht war ich auch 2014 und der Ansicht bin ich immer noch. Wenn der ESC es nicht hinbekommt hier durchzugreifen und der Ukraine die Ausrichtung und Teilnahme zu entziehen und ein Machtwort an beide Parteien zu richten und klarzumachen, dass die Ukraine und Russland nicht zum ESC zurückkehren solange sie ihren politischen Konflikt nicht klären, dann soll man den ganzen Wettbewerb seinlassen und den ESC komplett ausfallen lassen.

  50. escfan05

    22.03.2017 | 17:08

    @varad: Ein Propagandaschreiber für Putin nehme ich nicht ernst. Die Russen haben die Krim verbrecherisch annektiert und führen in der Ostukraine einen Krieg. Punkt. Das sind Fakten. Punkt. Du verbreitest nur alternativen Fakten. Heute nennt man das Fake News, früher Lügen.

  51. escfan05

    22.03.2017 | 17:10

    @varad: Daran sieht man welch geistes Kind du bist. Wenn ein Land wie Russland dein eigenes Land überfallen würde, würdest du bestimmt auch nicht über dieses Land positiv berichten, oder?

  52. Ruhrpottler

    22.03.2017 | 17:12

    Ich denke, dass wir das nicht weiter ausdiskutieren müssen, wer recht hat und wer nicht. Interessant ist aber, was nun passieren wird: Darf Russland einen zweiten Song einreichen oder sind sie ganz raus dieses Jahr?

  53. biobanane

    22.03.2017 | 17:12

    @varad Bitte höre auf mit deiner erlogenen Propaganda. Es mag ja sein, dass so was bei RT oder Sputnik in den Nachrichten kommt, aber es ist trotzdem falsch. Die russische Sprache wurde in der Ukraine nie verboten, es wurde überlegt ob man sie weiter als Amtssprache haben will, wie es Janukowytsch 2012 verfügt hatte. Auch heute ist russisch den Teilen mit hohem Anteil von Russen Amtssprache.

  54. varad

    22.03.2017 | 17:15

    @Angel Kena Dieses Gesetz dient einzig und alleine der Ukraine russische Menschen auszugrenzen. Mit diesem Gesetz greift man nicht Putin an und auch nicht die russische Regierung sondern die Bevölkerung Russlands. Seit dem Maidan 2014 hat die Ukraine nichts anderes im Kopf als russische Minderheiten auszugrenzen und dies fing bei der bekloppten Idee die russische Sprache zu verbieten an und hört bei diesem sinnfreien Einreiseverbot auf und an so ein Land vergibt man einen ESC. Der ESC ist wirklich auf dem untersten aller Niveaus angekommen und diese „Celebrate Diversity“ Nummer ist auch pure Heuchelei und unglaubwürdig. Das es wie hier zu sehen Menschen gibt die diesen Vorgang auch noch unkritisch sehen und sogar gut finden ist das Allerletzte!

  55. Hinz und Kunz

    22.03.2017 | 17:15

    Ich möchte die Entscheidung um die es hier geht bewusst nicht bewerten. Aber mal eine Stilfrage zur Sprache bringen, sowohl an die Adresse des Bloggers als auch an gewisse Mitkommentierende: Hat es etwas mit dem Thema (Einreiseverbot) zu tun, den russischen Beitrag als „in grottigem Englisch gesungen“ und „schnmalzig“ abzukanzeln? Würde man bei einem anderen Land als Russland ähnliches Vokabular bemühen? Ich vermute nicht. Trägt es irgendwas zur Sache bei, eine Sängerin (die man nicht mögen muss!) als „Russenjulchen“ zu bezeichnen? Ich vermute erneut: Nein. Vielleicht bin ich der Einzige, den das stört, aber damit muss ich wohl leben…ich denke jedenfalls man kann kontrovers diskutieren ohne derart unsachlich zu werden.

  56. Bandido

    22.03.2017 | 17:19

    Deine Argumentation ist leider extrem schwammig:
    1. „Wenn die Ukraine ehrlich wäre würde man gleich sagen: “ Wir wollen keine Russen in unserem Land haben wenn wir den ESC austragen“.
    –> Das trifft nicht zu. Die Ukraine sagt lediglich „Wir wollen keine Russen in unserem Land haben, die illegal auf die Krim eingereist sind
    2. „Das Gesetz hat nur den Sinn eine gewisse Nation (hier die russische) zu diffamieren“
    –> Das trifft auch nicht zu. Das Gesetz gilt nicht nur für russische Staatsbürger. Auch bei der armenischen Teilnehmerin Artsvik wird momentan bzg. eines Krim-Aufenthalts geprüft.
    3. „Den ESC dazu zu missbrauchen um Länder auszuschließen ist nicht akzeptabel.“
    –> Trifft nicht zu, das Gesetz existiert unabhängig vom ESC und wurde nicht für den Wettbewerb ins Leben gerufen.
    4. „Im Übrigen diskutieren nun viele osteuropäische Länder ob sie noch teilnehmen wollen und den ESC nicht fernbleiben wegen der Aktion der Ukrainer.“
    –> Habe ich bisher nichts davon gehört. Bitte mit Quelle belegen, sonst bleibt das eine bloße Behauptung.
    5. „Die Zustände in diesem Land sind schlimm (Armut, Tierquälerei, Rassismus)“
    –> Mag sein, hat aber mit der aktuellen Thematik nichts zu tun. Klassisches Derailing.

  57. varad

    22.03.2017 | 17:21

    @biobanane Ich verbreite mit Sicherheit keine Propaganda. Man hat angekündigt 2014 die russische Sprache zu verbieten und genau mit diesem Vorgang hat man provoziert, dass es zu Protesten auf der Krim und im Donbass kam. Darauf folgend die Anektion (ja ich sehe es auch als Anektion an) der Krim und der Krieg im Donbass. Ich bin beleibe keiner der die russische Seite kritklos unterstützt im Gegenteil. Man hätte niemals so reagieren dürfen wie man 2014 reagiert hat und es war ein großer Fehler, allerdings von beiden Seiten. Zu einem Konflikt gehören immer zwei Parteien!

  58. Inger Johanne

    22.03.2017 | 17:21

    Ich stimme dir (oder euch) vollkommen zu, Hinz und Kunz. Und wenn man sich sprachlich auf ein solches Niveau beginnt („Russenjulchen“), sagt das immer viel mehr über den Schreiber aus als über das Ziel dieser Aussagen.

  59. cars10

    22.03.2017 | 17:21

    @varad: Da hat man ja wohl jemandem gehörig auf die Füße getreten, was? Russland annektiert fremdes Staatsgebiet und ist jetzt das pöse, pöse Opfer… Zum Totlachen!
    .
    Und die arme, arme, behinderte, blonde Sängerin ist genauso das Opfer wie alle anderen aus Russland auch? Für wie blöd will man uns eigentlich halten? Die Dame hat sich lt. wiwibloggs bereits 2015 despektierlich über die Ukraine im Rahmen ihres Auftritt auf der Krim geäußert – und soll von nichts gewusst haben? Sorry, aber mein IQ liegt deutlich über 130, um so einen Blödsinn auch nur ansatzweise in Betracht ziehen zu können.
    .
    Wer provoziert, darf sich nicht wundern. Und wenn Russland jetzt mal aussetzt, dann kehrt vielleicht auch mal wieder Ruhe ein in diesem Kindergarten.
    .
    @escfan05: Jawoll, so isses!

  60. Bandido

    22.03.2017 | 17:21

    Mein letzter Kommentar galt natürlich @varad, sorry :)

  61. varad

    22.03.2017 | 17:24

    @escfan05 Ich habe mit Putin gar nichts am Hut. Wenn man jetzt schon Propagandaschreiber ist, weil man Russland in ein paar Punkten recht gibt wenn es um den ESC gibt und wenn man ein Gesetz, welches offensichtlich nur dazu dient Russen auszugrenzen falsch findet, dann ist bald jeder der nicht kritiklos auf diesen Anti Russland Kurs springt ein Propagandaschreiber.

  62. biobanane

    22.03.2017 | 17:25

    @varad Mach dich bitte in nichtrussischen Medien kundig, es ist einfach peinlich weiter auf einer Lüge zu bestehen. Ansonsten ist für mich hiermit die Grundlage einer weiteren Diskussion mit dir nicht mehr gegeben.

  63. Patsch

    22.03.2017 | 17:33

    Das ist mal wieder ein Aufhänger und liefert reichlich Gesprächsstoff!
    Um es mit den Worten Russlands zu sagen:
    Thunder and lightning it’s getting exciting!

  64. Angel - Kena

    22.03.2017 | 17:35

    @Inger Johanne
    Danke, ich muss dir da wohl recht geben, auch wenn ich ihr im ersten Moment wohl noch unterbewusst Bonuspunkte wegen ihrer Behinderung gegeben habe.

  65. escfan05

    22.03.2017 | 17:37

    @varad: Verbanne einfach Russia Today von deinem Receiver.

    @Inger Johannes: Zu dem Russenjulchen würden mir noch ganz andere Bezeichnungen einfallen, da würdest du ein Herzkasper kriegen. Aber die lasse ich jetzt weg. Bist du jetzt die Sprachpolizei?

    Auch behinderte Menschen müssen sich an die Gesetze halten und wer die Staatspropaganda verbreitet, und das hat sie wohl, kann nicht erwarten das man Mitleid hat. Julchen kann ja immer noch vor ihrem Freund Putin singen. Da habe ich ja schon fast Mitleid mit ihm, so schlecht wie die singt.

  66. varad

    22.03.2017 | 17:38

    @Bandido Du kannst auch noch 100 mal die Ukraine in Schutz nehmen. Es ändert nichts an der Tatsache, dass dieses Gesetz diskriminierend ist und eine komplette Nation diskriminiert (nämlich Russland). Die Ukraine hat solange sie es nicht hinbekommt ihre politischen Streitereien mit Russland zu klären nichts beim ESC zu suchen, schon gar nicht als Ausrichter. Solche Dinge gehören nicht in den ESC und es ist völlig driss egal ob es sich hier um ein Gesetz handelt oder nicht. Wenn der ESC solche Vorgänge unterstützt dann macht er sich zu einem Handlanger von Fanatikern. Wer andere ausgrenzt wie die Ukraine der produziert Hass und wer Hass provoziert hat beim ESC nichts verloren. Dies gilt Übrigens für beide Seiten. Egal ob UKR oder RU.

  67. escfan05

    22.03.2017 | 17:40

    @varad: Das du ein Putinpropagandaschwätzer bist erkenne ich daran, das du einfach ignorierst, warum es dieses Gesetz gibt. Hätte Russland nicht die Krim illegal annektiert, gäbe es kein Gesetz. Manchmal ist das Leben doch recht einfach.

  68. Hinz und Kunz

    22.03.2017 | 17:42

    @escfan05 es geht weder um Mitleid noch um Behinderte, lediglich um ein kleines Bisschen Niveau und Anstand. Aber da steht man bei dir wohl auf verlorenem Posten.

  69. varad

    22.03.2017 | 17:46

    @biobanane Ich kann gar kein russisch, also lass mal den Blödsinn sein, dass ich mich nur bei russischen Medien informieren würde. Dem ist nicht so. Ich finde es unmöglich, dass du mich ohne mich zu kennen oder irgendetwas über mich zu wissen in irgendeine Ecke stellst, nur weil ich nicht Russland nicht in jedem Punkt verteufel so wie du und andere Schreiber tun.
    @escfan2005
    Du musst dir schon eine andere Masche einfallen lassen um mich zu provozieren. Weder gucke ich Russia Today noch sonst irgendwelchen Kreml Propagandakram. Dies bedeutet aber noch lange nicht, dass ich der Ukraine blind in jedem Punkt recht gebe und dies tue ich auch nicht bei Russland. Beide Länder haben nichts beim ESC verloren solange sie nicht diese politischen Schamützel beenden. Der Ukraine sollte die Ausrichtung entzogen werden und sie sollte rausgekegelt werden für diesen ESC und darf erst dann wieder zurückkehren, wenn diese politischen Streitigkeiten beendet sind (genauso Russland).

  70. Bandido

    22.03.2017 | 17:49

    @varad
    Sind wir doch ehrlich: es wäre alles kein Problem gewesen, hätte das russische Fernsehen einen Teilnehmer ausgewählt, der noch nicht ohne Durchreise durch die Ukraine auf die Krim gereist ist. Das Gesetz ist ja nicht erst seit gestern verabschiedet und den Verantwortlichen im Sender in Moskau müssten die politischen Gegebenheiten klar gewesen sein, sind ja keine Amateure.
    Ich möchte dich daher fragen: warum wählt das russische Fernsehen dann dennoch eine Teilnehmerin aus mit dem Wissen, dass diese 2015 ohne Durchreise durch die Ukraine auf die Krim aufgetreten ist? Vielleicht kannst mir da etwas auf die Sprünge helfen.

  71. varad

    22.03.2017 | 17:56

    @Escfan05 Les mal richtig durch was ich geschrieben habe oben. Die Anektion der Krim war falsch genauso wie der Krieg im Donbass. All dies ist jedoch kein Grund jemanden wie Yulia Samoylova die absolut nichts mit der Anektion und dem Krieg zu tun hat und sich nirgendswo feindlich zur Ukraine geäußert hat auszusperren. Das Gesetz dient dazu Menschen auszugrenzen und führt ganz sicher zu allem aber nicht dazu, dass man gut auskommt. Eine Sängerin dafür zu bestrafen, weil ihr Präsident was falsch macht ist nicht akzeptabel. Ich hatte einmal ein sehr positives Bild von der Ukraine und Wild Dances war eines meiner Lieblingsgewinner beim ESC aber diese politische Aktion der Ukraine hier, die finde ich richtig schäbig und asozial und dazu stehe ich auch. Die Aktion steht auch im krassen Wiederspruch zu allem was den ESC ausmacht. Der ESC gehört jetzt auch kritisiert. Man konnte wissen, dass die Ukraine so ein diskriminierendes Gesetz hat und lässt den Wettbewerb dennoch dort ausrichten. Nun kann man sich nicht mehr als Veranstaltung die jede Diskriminierung, jeden Hass und jede Ausgrenzung bekämpft hinstellen. Diese Nummer nimmt dem ESC niemand mehr ab!

  72. Tortelini

    22.03.2017 | 17:56

    Und wieder führt diese Diskussion zu nichts

  73. Bandido

    22.03.2017 | 17:58

    @Tortelini
    War schon klar. Aber man kann’s ja trotzdem immer mal wieder versuchen. ;)

  74. Jorge

    22.03.2017 | 18:05

    @varad, wofür hast du dann in Russland „frei“ demonstrieren können (wie du vor Tagen geschrieben hast), wenn du des Russischen doch nicht mächtig sein willst? Und woher kommt dann das Märchen mit der angeblich verbotenen russischen Sprache? Kann man glauben – muss man aber nicht. Wessen Argumentationskette exakt auf der politischen Kreml-Sprache und jener dieser „alternativen Medien“ aufbaut, wird kaum darauf verweisen können, sich nicht dort oder bei VK & Co. desinformiert zu haben.

  75. GEF

    22.03.2017 | 18:07

    Mal ein Gedankenexperiment:

    Nehmen wir mal an, Deutschland würde den ESC 2017 ausrichten und die Türkei wäre als Land wieder dabei und würde einen Künstler schicken, der in mehreren Interviews zuvor deutsche Politiker oder gleich alle Deutschen als Nazis bezeichnet hätte und aktiver Lobbyist für Erdogans Verfassungsreform wäre.

    Wir groß wäre wohl dann in Deutschland die „Willkommenskultur“?

  76. varad

    22.03.2017 | 18:08

    @Bandido Ich finde es abenteuerlich, dass du und einige andere nun die Schuld der russischen Seite zuschieben wollen. Nein so einfach geht es nunmal nicht. Es ist völlig nebensächlich wie Lange es dieses „Gesetz“ gibt, Fakt ist, es dient dazu Menschen auszugrenzen und ist diskriminierend. Da der ESC davon gewusst haben muss ist eine Schande für ihn, dass er bei diesem Spiel mitgespielt hat und man sollte sich in Grund und Boden schämen einem Land das andere Menschen ausgrenzt eine Ausrichtung zu ermöglichen. Ja es ist durchaus möglich, dass die russische Seite wusste dass Samoylova auf der Krim war und man sie auch hingeschickt hat um auf dieses diskriminierende Gesetz hinzuweisen. Im Übrigen sehe ich nicht wo das Problem liegt wenn sie die Krim besucht. Solange sie nicht in der Öffentlichkeit die Ukraine diskriminiert (hat sie nie getan) finde ich die Verkündung des Einreiseverbots daneben. Klar ist auch, dass der ESC jetzt ein Imageproblem hat, denn er hat einen ESC an ein Land vergeben, welches unliebsame Sänger bezw Länder aussperrt und der ESC hat wissentlich den Wettbewerb trotzdem dort ausrichten lassen.

  77. Stefano

    22.03.2017 | 18:10

    Nun ist die Anzahl der Länder in den Halbfinalen wieder gleich und Platz 10 im 2. Halbfinale wird sich freuen im Finale dabei zu sein :)

  78. Harald H.

    22.03.2017 | 18:10

    Ist das Russenlied jetzt dann eigentlich noch auf dem ESC-Sampler??
    Als Rausschmeisserlied hätte das bestimmt noch in der einen oder anderen Kaschemme gebraucht werden können!

  79. varad

    22.03.2017 | 18:12

    @GEF Wo hat denn Yuliya Samoylova die Ukraine beleidigt? Wenn Sie das getan hätte würde ich deiner Argumentation folgen, so macht dieses Argument keinen Sinn.
    @Jorge Stell dir mal vor, in Russland wird auch Englisch gesprochen und zwei drei Sätze auf russisch kann ich schon (was noch lange nicht bedeutet, dass ich russich kann), dies ermöglicht mir aber nicht ganze Nachrichtensendungen zu verstehen.

  80. miramax09

    22.03.2017 | 18:13

    Ach Gott ach Gott, ich hol jetzt mal das Popcorn raus. Mag noch jemand?

  81. Jonathan

    22.03.2017 | 18:13

    Richtige Entscheidung! Russland ist selber schuld. So ein Song und Kandidat ist eine Provokation.

  82. escfan05

    22.03.2017 | 18:15

    @varad: Du willst also das Opfer, in diesem Fall die Ukraine dafür bestrafen, das es Gesetze macht, um sich vor dem Aggressor, hier Russland, halbwegs zu schützen? Sag mal, hast du einen Funken Anstand und Mitgefühl für die Menschen in der Ukraine übrig? Hier kann man die Frage nach Anstand und Moral stellen. Die hat das Russenjulchen nicht gehabt, sonst hätte es die Krim nicht über Russland besucht. In einem gebe ich dir aber Recht, die EBU hätte Russland schon längst ausschließen müssen, wenn sie Anstand gehabt hätte. Aber das Geld war ja wichtiger. Ein Land das soviel auf dem Kerbholz hat, siehe im Sport, siehe Syrien, wie Russland hat beim ESC nix, aber auch rein gar nix zu suchen. Zumal in Russland selbst man Staatsterror gegen Homosexuelle betreibt, die ja bekanntlich, die größte Fangruppe für den ESC darstellt.

  83. varad

    22.03.2017 | 18:18

    @Ruhrpottler Ich bezweifel sehr stark, dass man jetzt nach diesem diskriminierenden Vorfall der ukrainischen Seite jemanden anderen hinschicken wird und ehrlich gesagt, würde ich dies auch verstehen. Alleine aus Respekt vor Yuliya Samoylova wird man dies ganz sicher nicht machen. Entweder die Ukraine springt mal über ihren Schatten und hört mit diesen diskriminierenden Gesetzen auf und ermöglicht zivilisiert wie jedes andere Land der russischen Teilnehmerin die Einreise, oder man spielt den Oberchef und bestimmt einseitig wer beim ESC rausgeworfen wird und wer nicht. Es ist mehr als merkwürdig, dass der ESC bei diesem Spiel mitmacht und der Ukraine nicht schon längst die Ausrichtung entzogen hat.

  84. Peter

    22.03.2017 | 18:19

    @Hinz und Kunz: Du hast Recht, meine subjektive Wahrnehmung des russischen Songs als „schmalzig“ etc. wäre in diesen Beitrag nicht notwendig gewesen. Ich habe den Titel beim Schreiben des Beitrags noch drei-, viermal laufen lassen und dabei kamen mir diese Eindrücke wieder in den Sinn. Ich hätte diese dennoch weglassen sollen, denn so habe ich unbeabsichtigt den falschen Eindruck erweckt, ich würde auch noch nachtreten wollen. Dafür möchte ich um Entschuldigung bitten. Aber ich darf versichern, ich habe diese Wahrnehmung des Songs völlig ohne Rückkopplung auf das Absenderland aufgeschrieben. Das war wenig reflektiert oder zumindest naiv.

  85. GEF

    22.03.2017 | 18:19

    @Varad,

    sorry, aber Bandido hat doch vollkommen Recht. In dem Moment, als Yulija auf die Krim gefahren ist, wusste sie, dass sie gegen Ukrainisches Recht verstößt. Es war ihr vermutlich auch vollkommen egal, da sie die Krim mittlerweile als russisches Staatsebiet ansieht und die Ukraine keine Möglichkeit hat, ihr Recht durchzusetzen.
    Nehmen wir mal an, der ESC wäre in Deutschland und jemand, der zuvor eine Straftat in Deutschland begangen hat, will nun wieder in Deutschland straffrei einreisen, um am ESC teilzunehmen. Was würde man hierzulande tun? Du glaubst doch nicht im Ernst, dass man sagen würde: Ach Schwamm drüber! Ist doch der ESC… Wenn du das glaubst, bist du echt naiv. Rechtstaatlichkeit bedeutet, dass Recht auch durchgesetzt wird. Was hier erwartet wird, ist, dass ein Land – warum auch immer – seine eigenen Gesetze nicht einhalten soll.

  86. varad

    22.03.2017 | 18:21

    Ich finde diesen Satz der EBU sehr interessant:
    „We have to respect the local laws of the host country, however we are deeply disappointed in this decision as we feel it goes against both the spirit of the Contest, and the notion of inclusivity that lies at the heart of its values.

    We will continue a dialogue with the Ukrainian authorities with the aim of ensuring that all artists can perform at the 62nd Eurovision Song Contest in Kyiv in May.“

    1. Hier ist noch nicht alles entschieden und die EBU wird jetzt Druck auf die Ukraine ausüben und wer weis ob man nicht im Notfall dem Land die Ausrichtung entzieht
    2. Die EBU hat ganz klar gestellt, dass dieses ukrainische „Gesetz“ gegen die Werte der EBU geht.

  87. varad

    22.03.2017 | 18:26

    @GEF Diese ganze Diskussion und Problematik wird jetzt die EBU mit der Ukraine zu klären haben. Wenn die Ukraine nicht im Stande ist bei einem ESC auf solche Gesetze zu verzichten, dann sollte man den Contest nicht ausrichten dürfen und genauso wie Russland bis auf weiteres aus der ESC Familie entfernt werden

  88. Harald H.

    22.03.2017 | 18:28

    @varad: Und niemand wird diesen unerträglichen Beitrag vermissen also thats life.

  89. varad

    22.03.2017 | 18:29

    @escFan Die EBU hätte beide Länder rausschmeissen müssen. Weder die Ukraine noch Russland sind gewillt die Problematik zwischen beiden Ländern zu lösen. Du siehst die Ukraine einseitig als Opfer an, dies sehe ich anders. Die Ukrainische Armee hat Menschenrechtsverletzungen begangen im Donbass, dies werden dir auch nicht russische Stellen bestätigen, genauso hat es die prorussische Seite getan. Die Ukraine und Russland gehören beide! raus aus dem ESC, solange dieser Konflikt nicht geklärt ist.

  90. Martin

    22.03.2017 | 18:29

    @varad
    Das ist einfach lächerlich. Die Krim gehört zur Ukraine. Das die Regierung dieses Gesetz eingeführt hat, ist völlig legitim und daher ist das kein Ausschließen von Russland! RUssland kannte die Gesetze und die Black List mit den Einreiseverboten. Die haben bewusst so gehandelt und sich selbst ausgeschlossen. Die Diskussion die ich berechtigt finde, ist über die teilnehmerin, welche ebenso unfair wie Ovi letztes Jahr behandelt wurde.
    Und es ist absoluter Quatsch, dass so viele Länder über Boykott nachdenken.
    1) Können die Sender sich das nicht leisten,
    2) Werden da wohl kaum alle Künstler mitziehen, die sich dann wohl gegen ihre Heimatsender richten werden,
    3) Ist die Mehrheit in diesen Ländern (vllt außer Moldawien und Serbien) auch nicht gerade übermäßig positiv auf Russland zu sprechen und würde den Boykott boykottieren

    Es ist schade, dass man hier beim ESC so argumentieren muss. Er soll Länder verbinden und nicht für Politik instrumentalisiert werden.
    WE ARE ONE! BUILDING BRIDGES!

  91. ESCFrank

    22.03.2017 | 18:33

    Was für eine Farce! Das ganze Theater war doch von vornherein zu erwarten. Wenn schon weiterhin Propagandamaschinen (ääähhh Länder) wie die Ukraine, Russland, Armenien oder Aserbaidschan am Contest teilnehmen dürfen (brech), sollte man ihnen, im Falle eines Sieges auf jeden Fall die Ausrichtung des ESC entziehen.
    Ich hoffe in den nächsten Jahren gewinnen nur noch Nationen, die den ESC nicht für ihre Zwecke missbrauchen!

  92. varad

    22.03.2017 | 18:35

    @Bango Das Putin und die russische Regierung der Gewinner in diesem Spiel sind dürfte klar sein. Man hat zusätzliche Munition gegenüber der Ukraine und gegenüber Europa. Durch diese Aktion der Ukraine wird die sowieso schon existierende Abneigung in der russischen Bevölkerung gegenüber der Ukraine noch mal steigen.
    Die Ukraine zieht jedenfalls aus dieser Nummer kein Profit und der ESC bezw die EBU erst recht nicht.
    Zusätzlich wird Samoylova gekränkt die selber sagt ihr Traum sei es mal beim ESC aufzutreten. Abwarten was beim Gespräch zwischen der EBU und der Ukraine rauskommt, vielleicht findet der ESC am Ende gar nicht in Kiew statt.

  93. escfan05

    22.03.2017 | 18:36

    Wenn ich das dumme Gelabere von der EBU wird mir schlecht. Ist es also im Geiste des ESC, das man ein Land am ESC teilnehmen lässt, in dem Homosexuelle diskriminiert werden? Ist es im Geiste des ESC, das man ein Land teilnehmen lässt, das andere Länder überfällt? Hiermit hat sich die EBU ganz klar als ein Speichellecker von Putin entpuppt. Aber der zahlt anscheinend ganz gut an die EBU.

  94. escfan05

    22.03.2017 | 18:38

    @Varad: Da wird gar nix rauskommen. Die EBU hat sich rauszuhalten und gefälligst die ukrainischen Gesetze zu akzeptieren. Wenn ihr das nicht passt soll sie sich einen anderen Standort suchen. Damit würden sie sich aber endgültig als Putins Blinddarm entpuppen.

  95. escfan05

    22.03.2017 | 18:39

    @Varad: Die EBU hat keine Werte.

  96. Jorge

    22.03.2017 | 18:40

    „Die EBU hätte beide Länder rausschmeissen müssen. Weder die Ukraine noch Russland sind gewillt die Problematik zwischen beiden Ländern zu lösen.“
    Ein völlig duchschaubares Rückzugsgefecht von @varad (Begriff passt zufällig zu dieser Diskussion). Wäre nur glaubwürdig, wenn du es auch bei der Nominierung von Yulia geschrieben hättest.

  97. Martin

    22.03.2017 | 18:40

    @escfan05
    Jetzt mal nicht übertreiben. Stimmt alles, was du sagst, aber denk mal darüber nach, was der ESC schafft. Offen homosexuelle Menschen, Transgender, Androgyne, etc. treten alle beim ESC an und vertreten offen ihre Meinung und ihre Überzeugung. Welche andere Möglichkeit gibt es z.B. für eine Conchita Wurst so viele Russen zu erreichen wie dem ESC. Auch wenn die Regierungen dass nicht wollen, müssen sie einmal im Jahr Toleranz ausstrahlen, und das kommt an!

  98. varad

    22.03.2017 | 18:45

    Die EBU sollte den ESC jetzt woanders austragen lassen. Weder in der Ukraine, noch in Russland. Australien geht ja nicht, da bleibt dann nocht Bulgarien als 4. oder Schweden als 5. Wenn man den ESC in Kiew austragen lässt macht man sich zum Spielball dieses Konfliktes.

  99. varad

    22.03.2017 | 18:49

    @escfan05 Und wenn die EBU den Contest in Kiew ausstragen lässt entpuppt sie sich als Blindarm der Ukrainer. Man sollte keines von beidem machen und den ESC weder in der Ukraine noch in Russland austragen. Man sollte es sein lassen sich zum Spielball dieses Konfliktes machen zu lassen. Sowohl die Ukraine als auch Russland sollten beide weder den ESC 2017 austragen dürfen noch daran teilnehmen dürfen und man sollte beide so lange aus der EBU verbanne bis beide Länder vernünftig miteinander umgehen.

  100. escfan05

    22.03.2017 | 19:04

    @Martin: Der ESC an sich vielleicht, aber die EBU nicht. Wer zulässt das ein Land wie Russland am ESC teilnimmt, der sollte keine Vorträge halten, was im Geist des ESC ist. Die haben mit der Ukraine gar nix zu besprechen, die sollen die Gesetze akzeptieren und gut ist. Vielleicht auch mal überlegen warum es das Gesetz gibt.

    @varan: Wenn der ESC in der Ukraine trotzdem stattfindet, zeigt das die EBU wenigstens noch ein bisserl Anstand hat. Denn die Ukraine ist das Opfer und Russland ist der Täter und Aggressor. Das darf man nie vergessen.

  101. varad

    22.03.2017 | 19:04

    @Jorge Ich habe immer schon Kritik geübt an dem was Russland da im Donbass und auf der Krim gemacht hat. Dazu gehören aber wie ich gesagt habe 2 Parteien. Ein Konflikt wird nicht von einer Partei alleine ausgetragen. Die Ukraine hat sich nicht so friedlich verhalten wie man es darstellt. Beide Seiten stehen sich im Hass und der Agression in nichts nach. Du solltest vielleicht mal mich da rauslassen. Ich habe nur meine Meinung und mit der stehe ich ganz sicher nicht alleine. Die EBU muss sich aus dieser Ukraine Problematik raushalten und sollte den ESC in einem anderen Land austragen lassen.

  102. varad

    22.03.2017 | 19:09

    @escfan05 Dieser Konflikt hat nichts bei der EBU bezw beim ESC zu suchen. Es interessiert nicht wär hier Opfer Täter oder sonstwas ist, dies müssen andere klären. Wenn die Ukraine und Russland sich gegenseitig zoffen wollen bitte, aber außerhalb der EBU und außerhalb des ESC. Die Ukraine hat sich mit dem heutigen Tag als Ausrichter unzumutbar gemacht. Man wusste dass es zu sowas kommen kann und hat als Ausrichter gewisse Pflichten. Zu diesen Pflichten gehört solche Konflikte vom ESC fernzuhalten, genau dies hat man nicht getan und den ESC zum Spielball gemacht. Dies ist ein unverzeihlicher Vorgang.

  103. simon

    22.03.2017 | 19:15

    Ich mach es ganz kurz und auch nicht böse……..das Russland hoffentlich nicht dabei ist ist die schönste Nachricht des heutigen Tages…und noch schöner wäre sie würden nicht mehr wieder kommen..
    wirklich nicht böse gemeint!!!!!

  104. Cedric (T0mb0)

    22.03.2017 | 19:16

    @varad

    „wenn die EBU den Contest in Kiew ausstragen lässt entpuppt sie sich als Blindarm der Ukrainer“

    Wieso das denn? Die Ukraine hat letztes Jahr gewonnen und darf somit den ESC im Folgejahr austragen. Das hat nichts mit Arschkriecherei zu tun, das sind die Regeln.

  105. Saphira

    22.03.2017 | 19:19

    Die Ukraine kann einem eigentlich nur leidtun in dieser Situation, da sie nur verlieren konnte. Sie haben die aus meiner Sicht einzig richtige Entscheidung getroffen, um ihr Gesicht zu wahren. Trotzdem ist das Geschrei jetzt natürlich bei der ein oder anderen Klientel groß…aber das wäre es andersherum ja auch gewesen. Russland sollte sich schämen so eine inszenierte Provokation abzuziehen.

  106. 4porcelli

    22.03.2017 | 19:24

    Leider dreht sich die Debatte endlos im Kreis, da der/die offensichtlich pro Zeile bezahlte „varad“ ständig dieselben putinschen Talking Points copy-pastet. Kann man solche User nicht für einen gewissen Zeitraum vom kommentieren blocken, damit wir eine angeregte aber sinnvolle Diskussion haben können?

  107. varad

    22.03.2017 | 19:31

    @4porcelli Mit welcher Begründung soll ich den geblockt werden, etwa weil dir meine Standpunkte nicht passen? Ich habe niemanden hier angegriffen. Bin nie persönlich gegenüber irgendwem geworden. Viel mehr sind es User wie escfan05 die meinen mich persönlich attackieren zu müssen, weil ich eine andere Meinung habe. Die Debatte dreht sich deswegen im Kreis weil es hier User gibt die die Meinung andere User nicht respektieren. Wenn du mich als einen von Putin bezahlten User darstellst, zeigst du auch, dass du meine Meinung nicht respektierst. Darüber solltest du mal nachdenken.

  108. Philipp19965

    22.03.2017 | 19:31

    Ich kann weder Russland noch die Ukraine ausstehen.
    Beide sind komplett politisch.
    Alleine schon in 2014 als diese beiden 17 Jahre alten Maedchen von dem Publikum zum heulen gebracht wurden.
    Letztes Jahr dann dieser politische Song bzw. auch das politische Votum… (Leider durch das neue Votingsystem, sonst haette Australien unpolitisch gewonnen)

    Die armenische Saengerin ist auch in der Krim aufgetreten… Wird die jetzt auch gebannt?
    Also Diversity wird nicht gefeiert.

    Und die Ukraine ist nicht unschuldig. Diverse Politiker reden offen ueber ihre Wuensche Putin in den Kopf zu schiessen (Timoschenko) und ich denke, dass auch von der Technik etc. der ESC alles andere als fehlerfrei wird.

    Ausserdem muss man bedenken, dass die Mehrheit der Kriminsel russisch ist und mit der Annexion weniger Probleme hatte. Es leidet also eher die Regierung in Kiew als die Menschen.
    Trotzdem ist so eine Annektion nicht gut.
    Eine Abstimmung unter fairen Bedingungen haette auch gereicht und die Krim waere nicht mehr in der Ukraine.

    Finde dieses Verbot einfach nur bitter und hoffe das

    a. dieses Verbot doch aufgehoben wird
    b. Russland ein weiteres Lied schickt
    c. die EBU deutlich wird. ESC hat NICHTS mit Politik zu tun und es wird Zeit, dass die EBU einschreitet. Seit 2014 ist es jedes Jahr politischer und macht mir immer weniger Spass. Hass statt Einigung.

    Andere Laender moegen sich auch nicht und reissen sich zusammen.
    Ich waere fuer ein ESC 2018 ohne Russland, Ukraine und auch Aserbaidschan und Armenien (auch wenn ich Iveta genial fand), wenn es zu weiteren Vorfaellen (à la Flagge zeigen) kommt. Diese politischen Vorfaelle haben nichts zu Suchen und verschlechtern die Stimmung des ESC massiv.

    Sry, bin im Ausland und habe keine Umlaute auf der spanischen Tastatur :D

  109. varad

    22.03.2017 | 19:34

    @Cedric Seh es wie du willst, es ist deine Meinung und dein Recht es so zu sehen. Die EBU sollte sich nicht zum Spielball dieses Konfliktes zwischen der Ukraine und Russland machen. Hier wurde auch von der ukrainischen Seite eine Grenze des zumutbaren überschritten. Man sollte den Contest wo anders austragen alleine schon um diese Diskussion zu beenden. Die Ukraine und Russland können sich dann gerne so lange zoffen bis sie blöd werden.

  110. escfan05

    22.03.2017 | 19:34

    @4porcelli: Ich stimme dir absolut zu, Verteidiger von Diktatoren haben hier echt nix zu suchen. Man sollte ihn sperren.

  111. simon

    22.03.2017 | 19:39

    lasst uns beten das es Russland gut geht aber nie mehr zum ESC zurückkehrt

  112. avis28

    22.03.2017 | 19:39

    Füttert unseren „Freund“ hier doch nicht weiter…

  113. escfan05

    22.03.2017 | 19:40

    @Phillipp19965: Ach nee, du so ne kriminelle Annexion ist jetzt nicht total dufte, aber lass uns trotzdem feiern bis der Arzt kommt, du. Peace eyh. Und die paar Tote im Dombass sind zwar auch total krass, aber feiern können wir trotzdem. Nee, echt ney, der Putin ist echt nen totall krassen Dude. Du. An Gesetze halten ist doch so achtziger. Die Gesetze eines souveränen Staates akzeptieren ist auch total veraltet, du. Nee, du Politik ist doch so langweilig,, du, lass uns alle Friedenspfeiffchen rauchen, du.

    Bei manchen Kommentaren, könnte einem wirklich Zweifel kommen. Wie oft soll denn die Ukraine von Russland noch gedemütigt werden? Das Verbot muß bleiben, denn es ist richtig.

  114. 4porcelli

    22.03.2017 | 19:40

    @escfan05 sicher kommt gleich ein 20-Zeilen-Posting, dass Du unfair gegen die Verteidiger von Diktatoren diskriminierst…

  115. Philipp19965

    22.03.2017 | 19:42

    @escfan05

    Es wird ganz klar gesagt, ESC HAT NICHTS MIT POLITIK ZU TUN.

    Leider wird er jedes Jahr politischer und ich wuensche mir, dass die EBU langsam klarer Stellung nimmt.
    Ich haette zum Bsp. Armenien gebannt, nach der verbotenen Flagge letztes Jahr

  116. Pasca

    22.03.2017 | 19:50

    Länder wie Russland, die Ukraine, Armenien, etc. testen aufs Massivste aus, wo die Grenzen der EBU sind. Da diese aber nicht durchgreift, wird dieses hässliche Spiel wharscheinlich noch ewig weiter gehen

  117. varad

    22.03.2017 | 19:57

    @Philipp Stimme dir zu nur finde ich, dass man jetzt beide Russland und die Ukraine rauswerfen sollte, denn sie haben es beide zu weit getrieben. Diese Streiterei hat nichts im ESC zu suchen und solange diese Geschichte nicht geklärt ist sollten beide Länder nicht am ESC teilnehmen dürfen. Wenn man hier von Seiten der EBU nicht reagiert und ein ganz klares Zeichen diesen beiden Ländern setzt, dann ist man nur noch unglaubwürdig und kann die ganzen „Wir sind gegen Diskriminierung, Hass etc“ Nummern sich sparen.

  118. simon

    22.03.2017 | 19:59

    @pasca du hast vollkommen Recht, ich hätte kein Problem wenn alle diese Länder sich vom ESC verabschieden würden dann hätten wir vielleicht wieder einen bisschen unpolitischeren ESC

  119. Puffalump

    22.03.2017 | 20:02

    Ich glaube nicht, daß sich die Ukraine mit dieser Entscheidung einen Gefallen getan hat. Auch wenn sie formaljuristisch korrekt sein mag, wäre eine Begnadigung der russischen Kandidaten PR-technisch sicher besser gewesen.

    Bezüglich des zur sprache gekommenen damaligen Verbots der russischen Sprache kann sich jeder selbst ein Bild machen.
    Wenn man deutschen Medien glauben schenken darf, dann wurde wohl tatsächlich der Status der Regionalsprachen (u.a. Russisch) als regional erlaubten Amtssprachen aufgehoben, auch wenn dies inzwischen wieder geändert wurde.

    taz, 27.2.2014:
    „Anfang der Woche und damit als eine der ersten Amtshandlungen nach der Entmachtung von Staatspräsident Wiktor Janukowitsch hatte das Parlament das Gesetz über „die staatliche Sprachpolitik“ gekippt. Die Vorschrift war 2012 noch vor den Parlamentswahlen und auf Initiative der damals regierenden Partei der Regionen verabschiedet worden.
    Sie sah vor, dass in denjenigen Gebieten der Ukraine, wo mindestens zehn Prozent der Bevölkerung eine andere Muttersprache als Ukrainisch sprechen, diese Sprache einen sogenannten Regionalstatus erhält und in lokalen Behörden offiziell benutzt werden darf.“
    Quelle: http://www.taz.de/!5047589/

    Handelsblatt, 27.2.2014:
    „Natürlich gibt es die Extremisten, Nationalisten, Banderowzy, die Anhänger des Hitler-Kollaborateurs Stepan Bandera, der in der Westukraine als Nationalheld verehrt wird. Und sie wollen die russische Sprache in der Ukraine verbieten. Den Menschen im Osten des Landes, das historisch nie Teil der Ukraine war, ihre kulturellen Wurzeln abhacken.
    Sie sind – in unheiliger Allianz mit dem Kreml – die größte Gefahr für eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts. Sofort nach dem Sturz des korrupten und allen menschlichen Anstand verletzenden Präsidenten Viktor Janukowitsch haben diese Nationalisten ein Gesetz zum Verbot der russischen Sprache durch die putschartig eroberte Rada in Kiew gepeitscht.“
    Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/international/analyse-zur-ukraine-kampf-um-die-krim/9545310.html

  120. varad

    22.03.2017 | 20:04

    @escfan05 Du tust gerade so als hätte in der Ukraine nur eine Partei geschossen. In diesem Krieg haben beide geschossen und Menschenrechtsverletzungen begangen auch die ukrainische Seite. Solange beide Seiten (Russland und Ukraine) diese Geschichte nicht geklärt haben gehören die nicht in einen ESC.

  121. Carsten

    22.03.2017 | 20:05

    Die Lösung: Den ESC wie andere Wettbewerbe ausschreiben! So verhindert man nicht nur diese Farce die den ESC mit Pech überschüttet, sondern nimmt den Druck von den Teilnehmern bei einem Sieg den nächsten ESC ausrichten zu müssen. (Geld dass eigentlich nicht da ist für den ESC auszutragen).
    Dies würde in der Folge zu ,,besseren“ Songs und qualitativ hochwertigeren Vorentscheidungen führen.
    Die EBU hat in den letzten Jahren schon mit vielen Traditionen gebrochen, die Fans würden auch diese Entscheidung mittragen. Von der Planungssicherheit mal ganz abgesehen…

  122. varad

    22.03.2017 | 20:06

    @simon wobei Armenien und Aserbaischan bis auf Armeniens Absage 2012 und die Flaggengeschichte wenigstens es nicht so extrem eskalieren lassen wie Ukraine und Russland.

  123. Lorena

    22.03.2017 | 20:09

    Gute Entscheidung von der Ukraine! Jedes Land hat Gesetzte und wer sich nicht daran hält, muss sich auch nicht beschweren, wen es Konsequenzen gibt. Es war bekannt, dass die Ukraine niemanden einreisen lässt, der illegal auf der Krim war. Russland wird das gewusst haben und hat trotzdem (oder gerade deshalb?) eine Künstlerin ausgewählt, die sich illegal auf der Krim aufgehalten hat und sich öffentlich negativ über die Ukraine geäußert hat. Selber Schuld. Ich habe überhaupt kein Mitleid mit der Sängerin. Wenn die nicht komplett blöd ist, wird sie die Provokation der russischen Seite erkannt haben und hat sich dennoch darauf eingelassen.

  124. varad

    22.03.2017 | 20:10

    @Carsten noch vernünftiger wäre der ESC findet immer in der Schweiz statt also im Heimatland der EBU. Dann gibt die Komplikationen wegen Austragungsgeschichte nicht und man hat Ruhe was sowas angeht.

  125. alkibernd

    22.03.2017 | 20:10

    @varad

    Ich weiß nicht, ob Du je in Deinem Leben etwas von „Gewaltenteilung“ gehört,hast. Mit anderen Worten: Wenn ein Gesetz existiert, dass russischen Künstlern, die auf der widerrechtlich annektierten auftreten, die Einreise verbietet, dann ist das geltendes Recht, das eine demokratische Regierung wie die der Ukraine im Gegensatz zu einer Bananenrepublik wie der Russischen Föderation nicht mal einfach so umgehen kann. Dieses Gesetz halte ich angesichts der Untaten Russlands auf der Krrim für vollkommen angebracht. Gegen diese Verfügung könnte Frau Semyonova übrigens auch vor einem ukrainischen Gericht klagen…

    Ich hoffe dennoch, dass die ukrainische Regierung einen Weg findet, ihr gnadenhalber den Start zu erlauben. Ein kluger Schachzug wäre es, und es wäre gut für Yulia, die hier gnadenlos missbraucht wird und der ich einen gelungenen Auftritt sehr gönne.

    Der ESC ist kein Ersatzkriegsschauplatz. Für den Schutz kleiner Völker und der Souveranität der europäischen Staaten ist es der richtige Weg, die Sanktionen gegen Russland so lange zu verschärfen, bis die Krim befreit ist, und keinen Zweifel an der Entschlossenheit aufkommen lassen, beispielsweise das Baltikum mit allen Mitteln zu verteidigen.

  126. roxy

    22.03.2017 | 20:12

    Leider diskutieren hier viele über Dinge, von denen sie wenig Ahnung haben.
    Es war doch eine waghalsige Entscheidung den ESC von einem Land austragen zu lassen, dass de facto im Kriegszustand ist. Das hat man jetzt davon…. Chaos auf allen Ebenen.

  127. escfan05

    22.03.2017 | 20:12

    @varad: Jeder der angegriffen wird, darf sich verteidigen. Russland hat angegriffen, also darf sich die Ukraine verteidigen.

    @Karsten: Ich plädiere schon seit Jahren dafür, das man diese Regel, wer gewinnt, darf oder muss den ESC im nächsten Jahr ausrichten, abzuschaffen. Ich wäre dafür, das man sich irgendwo in Europa einen festen Standort sucht, und dann dort den ESC abhält. Damit können auch nicht so reiche Länder am ESC teilnehmen. Grundsätzlich bin ich dafür das man das Siegerland vom Gastgeberland trennt. WM oder EM finden ja auch ständig woanders statt und nicht im Land, das gewonnen hat.

  128. DerJoe

    22.03.2017 | 20:15

    „Wir haben die lokale Gesetzgebung des Austragungslandes zu akzeptieren, sind aber unabhängig davon über diese Entscheidung tief enttäuscht, weil sie nicht für den Geist des Contests steht und auch nicht für den Gedanken der Verbundenheit, der einen Kern unserer Werte bildet.“
    Allein schon diesen Nachsatz, sollte die EBU tunlichst unterlassen. Es geht Sie exakt nichts an und man gießt damit unnötig Öl ins Feuer… Es war zu 100% klar, was nach ukrainischer Gesetzeslage passieren muss. Die Ukraine hatte nicht wirklich eine andere Wahl. Und Russland wusste das von Anfang an und hat damit den schwarzen Peter. Das ist FAKT! Ende!
    Will man so etwas vermeiden, dann hat man nur die Möglichkeit, den ESC nicht in Ländern austragen zu lassen, die sich de facto im Kriegszustand mit anderen Teilnehmern befinden.

  129. varad

    22.03.2017 | 20:15

    @Lorena Wo hat sie sich öffentlich negativ über die Ukraine geäußert? Kannst du sowas belegen mit Quelle? Das mit der Einreise mag stimmen, geäußert hat sie sich nicht zur Ukraine.

  130. Calv

    22.03.2017 | 20:17

    Mein Gott ist die politische Diskussion hier am kochen, da muss ich meinen Senf nicht mehr dazu geben.

    Im Grunde war es ja absehbar und ich finde die Entscheidung richtig. Gesetze gelten für alle. Russland ist dieses Risiko natürlich bewusst eingegangen, einen auf Opfer machen können sie ja. Die Sängerin wird das auch gewusst haben und wird morgen wohl heulend bei RT zu sehen sein, um die böse böse Propaganda der Ukraine für eigene Propaganda auszunutzen. Dennoch ist es traurig, dass Russland nun ich hier abgekapselt wird, besonders weil es einfach vermeidbar gewesen wäre. Rein musikalisch bin ich glücklich. Klaut niemanden einen Quali Platz , muss dieses „Englisch“ nicht ertragen, der schlechteste Beitrag ist damit raus. Ich hoffe allerdings inständig, dass das Thema nun abgeschlossen ist, aber da liegt ich 100% falsch.

  131. varad

    22.03.2017 | 20:19

    @Der Joe Die Ukraine hatte eine andere Wahl. Offensichtlich stellt man in der Ukraine aber das eigene Wohl über das Wohl des ESC. Man wusste ganz genau, dass man dieses Gesetz hat und dass es wegen diesem Gesetz richtig knallen kann negativ. Dennoch hat man nichts unternommen. Du kannst es auch einmal versuchen von der Seite zu sehen. Den schwarzen Peter hat Russland sicherlich nicht inne, denn man kann diese Geschichte wunderbar dazu nutzen um aufzuzeigen was für ein diskriminierendes und menschenfeindliches Land die Ukraine ist und damit hat man dann sogar auch noch recht.

  132. alkibernd

    22.03.2017 | 20:23

    @ varad

    Zu Deiner Information hinsichtlich der

    https://www.amnesty.de/jahresbericht/2016/russlandMenschrenrechtslage in Russland:

  133. Lorena

    22.03.2017 | 20:24

    @varad: Sie hat sich auf facebook über den Krieg geäußert. Auf einer ESC-Seite (ich glaube wiwibloggs) wurde ein Screenshot mit Übersetzung dazu gepostet.

  134. alkibernd

    22.03.2017 | 20:24

    https://www.amnesty.de/jahresbericht/2016/russland

  135. varad

    22.03.2017 | 20:25

    @Calv ich denke da liegst du falsch. Warum soll man Samoylova jetzt noch ins TV zerren? Schon alleine aus Respekt vor Samoylova wird man dies nicht machen. Jemand anderen hinschicken wird man auch nicht, auch dies aus Respekt vor Samoylova. Russland wird was ganz anderes machen fürchte ich. Nächstes Jahr findet eine Fußball WM in Russland statt, würde mich nicht wundern, wenn man nun als Reaktion darauf die Ukraine von der Fußballweltmeisterschaft ausschließt und zwar unabhängig davon ob sie sich qualifiziert.

  136. varad

    22.03.2017 | 20:27

    @alkibernd Veröffentlich bitte auch den Bericht zur Menschrechtslage in der Ukraine. Da steht dann das Gleiche drin.

  137. ESCFrank

    22.03.2017 | 20:29

    Alter Falter @varad: du nervst, jeder hier kennt jetzt deinen Standpunkt.
    Lass es einfach und spar deine Energie.

  138. varad

    22.03.2017 | 20:29

    Siehe hier: https://www.amnesty.de/jahresbericht/2016/ukraine

    Es wäre übrigens sehr wünschenswert, dass es mal einen Artikel zu den Zuständen in der Ukraine gibt, wo es doch der ESC Gastgeber ist.

  139. Lorena

    22.03.2017 | 20:30

    @varad: niemand hier hat behauptet, dass die Ukraine was Menschenrechte betrifft ein Vorbild für den Rest der Welt ist. Aber wenn du ständig über die Lage in der Ukraine redest, solltest du auch hinnehmen können, dass Russland kein Stück besser und da hat der ESC vor nicht allzu langer Zeit auch stattgefunden.

  140. alkibernd

    22.03.2017 | 20:31

    @varad

    Manchmal wagen sich ja bestimmte Lebewesen sprichwörtlich auf Eis. Tut es nicht, wenn es natürlich wie übrigens im Fall der BRD auch etwas zu monieren gibt. Da hättest Du besser mal vorher nachgelesen !

  141. varad

    22.03.2017 | 20:33

    @ESCFrank Noch so jemand der nicht damit klarkommt, dass es Menschen gibt die eine andere Meinung haben. Ich habe ein Recht darauf meine Meinung kundzutun ob es dich nervt oder dir passt oder nicht. Wenn du damit nicht klarkommst dann musst du dein eigenes Land entdecken wo dann nur deine Meinung zählt.

  142. Festivalknüller

    22.03.2017 | 20:34

    Ich setze jetzt auf eine diplomatische Lösung in diesem Fall, bei der die EBU auf die Ukraine einwirkt und diese ihren Bann aufhebt. Das wäre wohl die beste Lösung. Anderenfalls droht dem ESC großer Schaden, verursacht vom unsäglichen politischen Geplänkel zweier zerstrittener Teilnehmer. Ein Umstand der nicht zu Lasten eines völkerverbindenden Wettbewerb und seinen 41 Teilnehmern gehen darf.

  143. alkibernd

    22.03.2017 | 20:35

    Im Bericht über die Ukrrinae steht vieles über das, was von Russen auf der Krim getan wird . Gosh sei Dank respektiert ai die völkerrechtlcihe Zugehörigkeit der Krim zur Ukraine :Liest Du

    „Die Rechte auf freie Meinungsäußerung, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit wurden von den De-facto-Behörden der Krim nach der Besetzung und Annexion durch Russland 2014 weiter beschnitten. Wer pro-ukrainische Ansichten äußerte, musste mit harten Repressalien rechnen. Besonders betroffen waren Krimtataren: Ihre öffentlichen Veranstaltungen wurden regelmäßig verboten, und Medien in krimtatarischer Sprache mussten ihren Betrieb einstellen. Führende Vertreter der Krimtataren sahen sich mit regelmäßigen Hausdurchsuchungen, strafrechtlicher Verfolgung und Inhaftierung aufgrund politisch motivierter Anklagen konfrontiert.
    Der Medschlis, eine von der krimtatarischen Volksversammlung gewählte Vertretung, war weiteren Repressalien ausgesetzt. Sein stellvertretender Vorsitzender, Ahtem Chiygoz, wurde am 29. Januar 2015 inhaftiert. Man warf ihm vor, am 26. Februar 2014 „Massenunruhen“ organisiert zu haben. Die De-facto-Behörden warnten mehrfach, der Medschlis könne nach russischem Recht als extremistische Gruppe eingestuft werden. Der ehemalige Vorsitzende des Medschlis, Mustafa Dschemiljew, sowie der derzeitige Vorsitzende, Refat Tschubarow, waren weiterhin offiziell aus ihrer Heimat verbannt. Am 28. Oktober 2015 gab der De-facto-Staatsanwalt der Krim bekannt, Tschubarow könne heimkehren, nachdem ein Gericht in Simferopol am 6. Oktober 2015 seine Inhaftierung wegen „Aufrufen gegen die territoriale Integrität der Russischen Föderation“ angeordnet hatte.
    Der krimtatarische Fernsehsender ATR musste die Ausstrahlung seiner Programme zum 1. April 2015 einstellen, nachdem der Sender innerhalb einer vorgegebenen Frist keine neue Lizenz nach russischem Recht erhalten hatte. Der Sender hatte die Lizenzverlängerung mindestens vier Mal beantragt und war jedes Mal willkürlich abgewiesen worden. ATR setzte die Ausstrahlung von der Ukraine aus fort, seine Reporter konnten jedoch auf der Krim nicht mehr offen arbeiten.
    Am 9. März 2015 wurden Aleksandr Kravchenko, Leonid Kuzmin und Veldar Shukurdzhiev bei einer kleinen Versammlung auf der Straße in Simferopol festgenommen. Sie wollten den 201. Geburtstag des ukrainischen Dichters Taras Schewtschenko feiern und verwendeten dafür auch Nationalsymbole wie gelbe und blaue Bänder. Die drei Männer wurden auf eine Polizeiwache gebracht, nach drei Stunden wieder freigelassen und wegen Verstoßes gegen Vorschriften für öffentliche Versammlungen zu je 40 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Sie wurden in der Folge von Angehörigen der Anti-Extremismus-Einheit der Polizei immer wieder schikaniert, u.a. durch Festnahmen und inoffizielle Verhöre. Leonid Kuzmin verlor außerdem seine Stelle als Geschichtslehrer.
    Die Aktivisten Oleg Sentsov und Alexander Kolchenko, die gegen die Besetzung der Krim protestiert hatten, wurden unter Verstoß gegen humanitäres Völkerrecht außerhalb der Krim vor Gericht gestellt. Ihnen wurde wegen überzogener Terrorismusvorwürfe vor einem Militärgericht in der südrussischen Stadt Rostow am Don nach russischem Recht der Prozess gemacht. Oleg Sentsov erhielt eine Haftstrafe von 20 Jahren, Alexander Kolchenko von zehn Jahren. Die Verfahren waren unfair und beruhten auf Aussagen, die mutmaßlich unter Folter zustande gekommen waren. Das Urteil wurde am 24. November 2015 vom Obersten Gerichtshof der Russischen Föderation bestätigt.“

    Das füllt den Bericht über die Ukraine, die Verbrechen der Russenie

  144. varad

    22.03.2017 | 20:38

    @Lorena wo habe ich bitte dies nicht hingenommen? Ich habe nur darauf hingewiesen dass in der Ukraine die Menschenrechte genauso missachtet werden wie in Russland.

    @alkibernd Weist du ich mach mir lieber selber ein Bild. Ich war in beiden Ländern (Russland und Ukraine) und ich habe mit eigenen Augen gesehen, dass dort Menschenrechte missachtet werden. Dafür brauche ich keinen Amnesty Bericht um dies zu wissen. Beide Länder stehen sich da in nichts nach. Azerbaidschan, Belarus zb genauso

  145. alkibernd

    22.03.2017 | 20:38

    @varad

    Du hast natürlich ein Recht Dich zu äußern, aber wenn Du hier lügst, Nebelkerzen wirfst und Diktaturen verherrlichst, werde ich das genau so bezeichnen..

  146. Tamara

    22.03.2017 | 20:39

    varad, Deine Forderung nach Entzug des Austragungsrechts für die Ukraine hat leider einen winzigen Haken: Wie soll denn ein anderes Land innerhalb von so kurzer Zeit aus dem Stand eine Halle finden und dann noch das ganze Ding organisieren?

  147. ESCFrank

    22.03.2017 | 20:39

    @varad: is ja alles gut *gähn*

  148. alkibernd

    22.03.2017 | 20:43

    @varad

    Mit Verlaub, seinen eigenen kleinen Augenschein an die Stelle von ai-Berichten zu setzen , ist wirklich ziemlich unterkomplex.

    Das ist ungefähr vergleichbar mit dem Satz: „Ich habe 1935 Deutschland bereist und kein einziges Konzentrationslager mit eigenen Augen gesehen,“

  149. varad

    22.03.2017 | 20:47

    @alkibernd Ich habe nirgendswo Diktatoren verherrlicht, hier sagt du jetzt die Unwahrheit. Ich habe und werde Putin nie veherrlichen oder positiv darstellen.

    @Tamara Es wäre kein Problem den Contest kurzfristig in die Schweiz zu setzen. Die EBU ist auf so etwas immer vorbereitet und muss mit sowas planen. Die Halle wäre das kleinste Problem. Wenn die EBU clever ist entzieht sie sich der Diskussion Ukr vs Rus und entzieht der Ukraine die Ausrichtung und schmeißt beide Länder achtkant aus der EBU bis auf weiteres raus.

  150. simon

    22.03.2017 | 20:52

    Ich finde für die Interpretin tut es mir Leid aber das Russland hoffentlich nicht mehr dabei ist finde ich wirklich gut aus vielen unterschiedlichen Gründen

  151. varad

    22.03.2017 | 20:55

    @alkibernd Den Post hättest du dir sparen können. Ich mache mir lieber selber ein Bild und vertraue nicht Amnesty International die durchaus kritisch zu beäugen sind. Ich weis nicht was daran schlimm sein soll. Ich vertraue weder Medien noch Organisationen oder sonst wem sondern nur mir selbst, damit fahre ich besser.

  152. Calv

    22.03.2017 | 20:57

    Immerhin bleibt varad heute bei einer Identität
    .
    Franz Beckenbauer: „Also, ich hab noch keinen einzigen Sklaven in Katar gesehen. Die laufen alle frei rum

  153. varad

    22.03.2017 | 20:58

    @alkibernd und was soll jetzt dieser Vergleich mit 1935? Ich vertraue nun mal einfach Amnesty International nicht blind, dafür steht die Organisation in einem zu kritischen Bild in den letzten Jahren. Ich mache mir lieber selber ein Bild und vertraue keinen Organisationen, Politikern oder sonst was sondern nur mir selbst. Dabei fühle ich mich wohler

  154. Lorena

    22.03.2017 | 21:02

    @varad: warum sollte der ESC dieses Jahr in der Schweiz stattfinden? Die Regeln besagen, dass der ESC immer im Land des Vorjahressiegers stattfindet. Das ist in diesem Fall die Ukraine. Daran gibt es nichts zu rütteln.

  155. alkibernd

    22.03.2017 | 21:05

    @varad

    Ach, wirklich? Ein gewisser varad schreibt am 12.03.2017 auf einem anderen thread zu Russland

    „@Jorge Die Tatsachen, dass Sie Russland als autokratisches System bezeichnen zeigt mir schon, dass es nicht viel bringt zu diskutieren. Ich habe wie gesagt in Russland gelebt und autokratisch ist dort überhaupt nichts“

    Schlimm, wenn man nicht einmal mit sich selbst wahrhaftig umgehen kann.

  156. biobanane

    22.03.2017 | 21:08

    Leute merkt ihr nicht, dass der einfach seine vorgefertigte Meinung hat und weder auf Argumente oder Fakten reagiert, Daher macht es nicht einmal Spaß seine Lügen bloß zu legen, das ist dem einfach egal, Hauptsache er kann hier trollen und Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Was schade ist, dass so eine wirkliche Diskussion über das Einreiseverbot von nur einem Troll verhindert wird.

  157. varad

    22.03.2017 | 21:10

    @alkibernd Wenn ich O Ton sage: In Russland herrscht kein autokratisches System bedeutet es nicht, dass ich Putin abfeiere und unkritisch sehen. Dennoch kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass man auf dem falschen Dampfer ist, wenn man behauptet in Russland herrsche ein autokratisches System, dem ist nicht so. Ich habe in dem Land gelebt und konnte frei demonstrieren, jeden Fernsehsender schauen, ich habe mitbekommen, dass mehr als nur eine Partei in Russland wählen kann. Dies alles passt nicht in ein autokratisches System.

  158. varad

    22.03.2017 | 21:13

    @biobanane Aber du hast keine vorgefertigte Meinung oder wie? Wenn du und andere wirklich an einer Diskussion über das Einreiseverbot interessiert wärest, dann würdest du auch die Position der Ukraine kritisch sehen und nicht deren diskriminierendes Gesetz so unkritisch sehen.

  159. alkibernd

    22.03.2017 | 21:13

    Unter diesem Namen oder unter den 23 anderen?

  160. ESC!aner

    22.03.2017 | 21:20

    @biobanane
    Aus meiner Sicht ist varad kein Troll. Nur weil er eine andere Meinung zu dem Theman hat und ihm ständig hier Sachen und Wörter in den Mund gelegt werden und er anschließend darum bemüht ist diese zu widerlegen?

    Und das Berichte etwa von AI, Greenpeace oder der Deutschen Automobilwirtschaft kritisch zu begutachten sind, weil sie stets nur eine Seite der Medaille beachten ist auch nichts neues.

    lg

  161. Patrick Schneider

    22.03.2017 | 21:25

    Kann jetzt bitte endlich mal diesen Russland-Fanboy sperren?

  162. varad

    22.03.2017 | 21:35

    @Patrick Schneider

    1. Bin ich kein Russland Fanboy
    2. Wofür willst du mich denn sperren, weil dir meine Meinung nicht passt?

    Ist schon irre, da fordern hier 2 User auf mich zu sperren und mir somit meine Meinung zu verbieten und gleichzeitig kommt ein anderer User und zeigt mir nen Bericht in der die Meinungsfreiheit in gewissen Ländern beschränkt wird. Scheinheiliger geht es wirklich nicht mehr.

  163. Rainer1

    22.03.2017 | 21:40

    Vollkommen richtige entscheidung der ukraine. Und einzig mögliche. Man sollte russland zumindest für das nächste jahr sperren.
    Und @varad, esccleaner oder wie auch immer…manchmal kannst ja ganz normal schreiben, aber wenns um russland geht hats dir ins gehirn geschissen. Putinsche gehirnwäsche??

  164. biobanane

    22.03.2017 | 21:45

    Klar doch hat er eine eigene Meinung, nur leider kommt die aus alternativen Quellen, weil man sich ja besonders gut informieren soll, weil man keinem trauen kann. Und selbst wenn man ihn direkt beim Lügen erwischt wie Jorge heute Mittag (bzg. ob er denn nun russisch spricht oder nicht), dann juckt es ihn keinen Furz und er erzählt einfach was anderes. Ich habe nur daran erinnert, dass Diskussion bedeutet, dass man seinen Mitdiskutierenden ernst nimmt und auf dessen Argumente eingeht, ich kann dies hier nicht erkennen, und sowas nennt man eben einen Troll.

  165. Lorena

    22.03.2017 | 21:47

    Zwei User fordern varad zu sperren? Machen wir drei daraus! So langsam wiederholt sich Putins Propagandamaschine doch eh nur noch!

  166. varad

    22.03.2017 | 21:47

    @Rainer1 Du bist ein weiteres Beispiel dafür, dass ein Großteil der User hier eine gewisse andere abweichende Meinung null respektiert. Mir Gehirnwäsche vorzuwerfen nur weil ich nicht in jedem Punkt Russland verteufel ist mehr als albern. Offensichtlich kennen einige nur Schwarz und Weiß und ein mittelding darf es nicht geben.

  167. melodifestivalenfan

    22.03.2017 | 21:51

    Ich beteilige mich jetzt nicht an dem Geplänkel unter den Fans hier im Blog um die absehbare Entscheidung der ukranischen Geheimdienste.
    Ich erinnere mich gerade an Stockholm am 15.5.2016, als ich in der Tele2-Arena die Stimmung eines wunderbaren ESC-Abend abrupt unterbrochen sah, als das endgültige Ergebnis bekannt wurde. Ich sah entgeisterte Gesichter aus aller Herren Länder ohne Beifall für die Entscheidung Europas, die Ukraine zum Sieger zu erklären. Alle haben mit dem Sieg Australiens gerechnet, aber nicht damit. Mich hat das dazu bewogen, unserem Prinzblog um 0:44 Uhr auf dem Handy vielleicht voreilig zu schreiben: „Das Ende des ESC“. Ich ahnte, was da möglicherweise passieren wird.
    Diese ständigen Attacken auf den Sinn und das Anliegen des friedlichen musikalischen Wettstreit durch gewisse kriegslüsterne, machtbesessenen Typen aus den ehemaligen Sowjetrepubliken finden hier und heute seinen nächsten vorläufigen Höhepunkt.
    Ich bin da ganz bei @togravus. Ich zitiere mal:“ All die politischen Spielchen und Eitelkeiten, die Länder wie Armenien, Aserbaidschan, Russland und die Ukraine ständig in den ESC tragen, k*tzen mich an, und zwar sowas von …“
    Viele hier wissen, dass wir uns nicht immer einig sind, aber das unterschreibe ich zu 100%.
    Die EBU trägt durch ihre Inkonsequenz die Schuld an dieser Entwicklung.
    Ich fürchte, das Spiel geht leider noch bis zum Mai so weiter.
    Auch die Diskussionskultur hier im Blog leidet darunter, da einige unter uns sich von der Rhetorik unversöhnlicher Parteien anstecken lassen. Hört auf damit. Bitte. Kriegführende Länder, die nicht für die Teilnahme und die Sicherheit Aller aus den ESC-Länder sorgen können, sollten sich auch nicht am ESC beteiligen dürfen.

  168. JaNL

    22.03.2017 | 21:53

    @varad

    Bitte vorab tu uns den gefallen und lass uns mit deiner russischen Propaganda in Ruh. Gesetz ist Gesetz und die EBU ist nur ein Zusammenschluss mehrerer Medien. Dieser Schachzug war vom staasgesteuerten Channel 1 perfide geplant und ist nicht mehr als ein Versuch die Ukraine in ein schlechtes Licht zu rücken um sich zu rächen. Ich finde es von der Regierung von UA völlig legitim, das in der Ukraine geltende Recht auch durchzusetzen.
    Vor der Ernennung Yulias zur Kandidatin bist du noch nie wirklich auf diesem Blog in Erscheinung getreten und hast dich auch nie zu Songs und VEs, den Gründen warum wir alle hier auf dieser Plattform zusammenkommen, geäußert. Ich bitte dich jetzt im Namen von womöglich allen Bloglesern, dich zurück in deine AfD-Bude zu verziehen um an Verschwörungstheorien zu feilen.
    Schönen Abend noch,
    Jan

  169. varad

    22.03.2017 | 21:53

    @Biobanane Gewisse User waren doch hier von Anfang an bei dem Artikel nicht an einer Diskussion interessiert. Wer schon so voreingenommen in die Diskussion reingeht und die Ukraine als das arme Opfer sieht, der kann auch schlecht mitdiskutieren. Ich sehe beide Seiten kritisch. Russland wegen dem was sie 2014 abgezogen haben, Syrien etc…. und die Ukraine weil sie Russland in nichts nachsteht wenn es um Provokationen, Diskriminierungen, Hetze etc angeht. Daher sehe ich es immer noch so, dass beide Länder derzeit nichts im ESC verloren haben weil sie ihre Streitigkeit nicht in den Griff bekommen.

  170. JaNL

    22.03.2017 | 21:54

    Das „vorab“ in der ersten Zeile sollte Varad heißen

  171. simon

    22.03.2017 | 21:56

    HALLOOOO ihr redet über ungelegte Eier es ist doch noch gar nicht 100% klar das Sie nicht noch singt..die EBU will sich ja noch darum kümmern das es noch klappt aber das wäre dann erst richtig Scheisse den dann würde Sie noch mehr Zuspruch bekommen und vielleicht sogar noch gewinnen…..HORRORVORSTELLUNG….liebe EBU lass es sein es hat alles im Leben einen SInn und der wäre Russland nicht mehr dabei und das ist SUPER

  172. cars10

    22.03.2017 | 22:02

    Gerade hat Jan Feddersen auf eurovision.de einen Kommentar abgegeben. Tja, russisches Eigentor sage ich mal. Hoffen wir mal, dass Russland draußen bleibt.

  173. Lorena

    22.03.2017 | 22:05

    @simon: das Statement der EBU hört sich für mich an wie „Wir reden mal mit der Ukraine darüber wenn sich das irgendwie ergibt aber eigentlich ist es auch egal“. Ich denke nicht, dass sich daran noch was ändert

  174. varad

    22.03.2017 | 22:05

    @JanNL Sei mir nicht böse aber diese Anhäufung von Unterstellungen sind das Allerletzte und dies lasse ich mir auch nicht gefallen. Ich habe nirgendswo russische Propaganda betrieben und habe gefühlt hundert mal deutlich gemacht, dass ich beide Länder als absolut ungeeignet für eine ESC Teilnahme befinde. Wer solche Streitereien mit in den ESC reinzieht sollte aus dem ESC verbannt werden und dies gilt dann für Russland und die Ukraine gleichermaßen. Die Ukraine trägt die gleiche Schuld wie Russland, man hätte wissen müssen, dass so etwas passieren kann. Das du es nötig hast mich in eine politische Ecke zu schmeißen, weil dir meine Meinung nicht gefällt finde ich schlimm. Ich habe mich nie zu Songs und Vorentscheiden geäußert? Dann guck mal den Vorentscheid von Rumänien an oder die Diskussion mit den Jurys oder Televotings bei Vorentscheiden oder die Diskussion bei den aktuellen Wettquoten. Das ich mich zu anderen Themen nicht äußere ist schlicht unwahr.

  175. JaNL

    22.03.2017 | 22:07

    Aus Feddersens Tastatur kam zum ersten man etwas brauchbares! Hgw

  176. cars10

    22.03.2017 | 22:08

    @varad: Du nervst. Das muss mal gesagt werden.

  177. varad

    22.03.2017 | 22:13

    @Lorena Der Chef der EBU hat im Video deutlich gemacht, dass man das Ziel hat, dass alle Länder am Eurovision Song Contest teilnehmen können und niemand ausgegrenzt wird.

  178. Lorena

    22.03.2017 | 22:16

    Russland wird nicht ausgegrenzt.

  179. simon

    22.03.2017 | 22:17

    @lorena HOFFENTLICH

  180. varad

    22.03.2017 | 22:25

    @Lorena Da kann man geteilter Meinung sein. Das was die Ukraine da betreibt ist eine faktische Ausgrenzung und da hilft es auch nicht wenn sie hundert Mal mit ihrem „Gesetz“ ankommen und es zitieren. Es war ein Fehler den Contest in der Ukraine stattfinden zu lassen, ich glaube dies sollte jedem nun klar sein.

  181. Matty

    22.03.2017 | 22:29

    Ich habe es gerade auf einer anderen Internetseite gelesen und bin darüber ziemlich entsetzt! Das ist einmalig in der ESC-Geschichte, daß ein Staat von einem ESC-Gastgeberland vor die Tür gesetzt wird!

    Meiner Meinung sollte der Ukraine die Ausrichtung des ESC unverzüglich entzogen werden! Die EBU hat sich komplett zum Narren gemacht und völlig falsch reagiert! In diesem Fall hätte sie dem Gastgeberland sofort die Pistole auf die Brust setzen lassen: entweder Yulia Samoylova darf beim ESC als Vertreterin Rußlands auftreten oder der Ukraine wird die Rolle des Gastgeberlandes sofort entzogen und der Wettbewerb an einen anderen Ort in einem anderen Land ausgetragen!

  182. varad

    22.03.2017 | 22:33

    @Matty Wenn die EBU noch ein bisschen Vernunft besitzt macht sie den Ukrainern klar, dass sie das Einreiseverbot aufheben müssen oder der Contest woanders stattfindet. Gibt genug Länder die auch kurzfristig schnell den ESC austragen können als Alternative.

  183. varad

    22.03.2017 | 22:37

    @Matty Noch entsetzender ist nur, dass es tatsächlich Menschen gibt die dieses diskriminierende und unmögliche Verhalten dieses Einreiseverbot auszusprechen auch noch gut finden/bejubeln und unkritisch sehen. Beide Ukraine und Russland gehören aus dem ESC entfernt.

  184. robertesc

    22.03.2017 | 22:39

    Es gibt Gesetze und die sind jedem teilnehmenden Land klar, auch Russland. Also muss ich meinen Sänger nach diesen Kriterien auswählen, wenn nicht, unterstelle ich Absicht. Und ja, Varad nervt.

  185. JaNL

    22.03.2017 | 22:43

    Mit Matty und Varad haben sich zwei gefunden

  186. Felix

    22.03.2017 | 22:45

    Man oh man , hier ging/geht es ja richtig „zur Sache“! Aber wie naiv muss man nur sein um Russland generell und hier thematisch ESC bedingt in die Opfer Rolle zu rücken ? Das geht echt nicht ! Mir kann keiner erzählen das die russische Sängerin nicht wusste wieviel Öl sie noch in die lodernden Flammen durch ihre Nominierung gießt. Natürlich ist auch der Gedanke diese Show als Sprungbrett zu nutzen nicht abwegig, da sie durch ihre Behinderung sicherlich auch Nachteile und höhere Kosten im Leben hat als Andere. Aber mit dem „Background“ im Rücken (und vielleicht einer finazielllen Stütze/ Versprechen ????) ist Nein zu sagen sicherlich nicht einfach! Kann man eigentlich zu Putin Nein sagen …… Fazit
    Da hat glaube ich mein Fahrrad im Keller einen bessern Standpunkt/platz
    als irgend ein russisches Varad ….. ( gruselige Aussagen )
    ——
    ABER – Und das konnte ich leider noch nirgendwo hier lesen ,hat den irgend jemand schon Mitleid gezeigt für All die Länder ( es waren ja doch nicht wenige ) die jetzt so mir nichts dir nichts Acht, Zehn und Zwölf sicher vergebene Punkte übrig haben? Das wird nun spannend !

    ————
    Könnte mir Einer noch kurz mitteilen wie den die angekündigte „Strafe “ für Armenien 2016 ausgefallen ist. Hab nie etwas darüber mehr gelesen

    Danke :-)

  187. Lorena

    22.03.2017 | 22:47

    @Felix: ich glaube, Armenien hat keine Strafe bekommen

  188. Festivalknüller

    22.03.2017 | 22:49

    Liebe varad, Deine Sicht auf die Dinge werden nicht maßgeblicher oder richtiger, auch wenn Du sie noch so oft wiederholt.
    Russland und die Ukraine führen Krieg und da sind eben alle Mittel auf allen Ebenen erlaubt.
    Mitteleuropäischen Gutmenschen-Moralvorstellungen sind hier fehl am Platz.

  189. Usain

    22.03.2017 | 22:51

    Wo kann man bitte eine Petition einreichen, dass dieser Blog hier bitte jetzt endlich mal geschlossen wird?

  190. varad

    22.03.2017 | 23:09

    Man muss nur auf die Reaktionen auf der You Tube Seite von ihrem Song und vom Statement der EBU schauen um zu sehen wie ein Großteil der Menschen die Sache sieht. Ich hoffe dass die EBU gegenüber Ukraine knallhart bleibt und damit droht den ESC woanders ausrichten zu lassen wenn man das Einreiseverbot nicht aufhebt. Sollte es aufgehoben werden hoffe ich darauf, dass die Ukraine dann im Finale ein blaues Wunder erlebt und alleine um der Ukraine ihren Hass und ihr Diskriminierungsproblem aufzuzeigen Russland gewinnt. Wenn nicht jetzt, dann halt im nächsten Jahr. Russland sollte dann auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder Samoylova hinschicken.

  191. JaNL

    22.03.2017 | 23:14

    Sorry für den Ausdruck, aber wie kann man nur so engstirnig sein, um die Strategie der Russen nicht zu verstehen?

  192. Inger Johanne

    22.03.2017 | 23:25

    Die allgemeine Dikussionsdiskultur geht wirklich den Bach runter, nicht nur hier. Ausnahmen gibt es zum Glück trotzdem noch, auch hier. Man muss auch weder inhaltlich mit varad einer Meinung sein noch die Penetranz seiner Litanei gut finden, aber er äußert sich weitgehend sachlich und es ist nicht verboten, eine andere Meinung zu haben – es ist noch nicht mal verboten, sich zu irren. ;-) Vielleicht ist der Einblick in eine andere Echokammer als die eigene auch mal ganz interessant, auch wenn eine echte Diskussion angesichts der beiderseits zementierten Ansichten natürlich kaum zustande kommt. Zur Demokratie, und der haben wir uns doch alle verschrieben, gehört es nun mal, dass man abweichende Meinungen aushält. Man kann die eigenen Werte nicht verteidigen, indem man sie begräbt. Lasst varad also in drei Teufels Namen posten, so viel er will, solange er sich an die Regeln hier hält. Ignoriert seine Beiträge, wenn ihr es nicht ertragt, sie zu lesen, aber sprecht ihm nicht das Recht ab, sich zu äußern. Das steht ihm nämlich genauso zu wie allen anderen auch.

  193. OLiver

    22.03.2017 | 23:27

    @Felix, Lorena: Dazu hat es keine offizielle Info mehr gegeben. Der Fanblog Oikotimes will im September 2016 von der EBU erfahren haben, dass eine Geldstrafe in unbekannter Höhe verhängt wurde.
    Hier unsere Zusammenfassung der Affäre:
    http://blog.prinz.de/grand-prix/polit-esc-2016-iveta-mukuchyan-und-die-karabachfrage/

  194. Felix

    22.03.2017 | 23:56

    @Oliver , Danke – interessanter Bericht . Gut geschrieben und recherchiert. Hatte ich echt nicht gelesen . Ihr wisst ja wirklich alles um den ESC und bleibt am Ball …. Klasse!

  195. interrobang

    23.03.2017 | 00:00

    Zahlt die Ukraine jetzt die Teilnahmegebühr für Russland? Haben die eine Haftpflichtversicherung?
    Und ist das Samojlowa-Opus trotzdem auf der ESC-CD?

  196. interrobang

    23.03.2017 | 00:01

    Und dürfte Russland unter solchen Umständen nachnominieren?

  197. togravus

    23.03.2017 | 00:22

    Nun haben es die Nationalisten auf beiden Seiten also geschafft, die Diskussion selbst hier auf unserem geliebten PB zu vergiften.
    @ viele hier: Warum füttert ihr den Troll?

  198. Daniel

    23.03.2017 | 00:27

    Ach du meine Güte. Da guckt man für ein paar Stunden hier nicht rein und schon artet alles aus O.O

  199. interrobang

    23.03.2017 | 00:30

    @Daniel: Genau das dachte ich auch …
    Ach, was waren das noch für Zeiten, als Russland ohne jede politische Diskussion Mumij Troll schickte …

  200. togravus

    23.03.2017 | 00:38

    Wie identifiziert man einen Kommentator, dem man besser nicht antwortet? Ganz einfach:

    1. Er/Sie kommentiert nur 1 Thema. Ihm/Ihr geht es also nicht um den ESC, sondern um etwas anderes.
    2. Jeder, der mehr als 5 Kommentare zu einem Thema abgibt und sich dabei ständig wiederholt, ist ein Troll.

  201. togravus

    23.03.2017 | 00:41

    @ interrobang: Mumij Troll <3 <3 <3

  202. Frederic

    23.03.2017 | 00:47

    Man kommt wirklich kaum noch mit dem Lesen hinterher, aber tief in diesem Wort-Wust fanden sich dann doch einige (für mich) vernünftige Bemerkungen, die ich nochmals bekräftigen möchte:
    – der klare Fehler der EBU, in militärischen Konflikten stehende Länder überhaupt mitmachen zu lassen, ohne wenigstens sicher zu stellen, dass diese im Fall des Gewinns kein Ausrichtrecht haben (vgl. Australien)
    – der Ruf nach Meinungsfreiheit hat schon etwas troll-symptomatisches, aber findet trotzdem eher meine Zustimmung als die in meinen Augen viel übleren Sperr-Wünsche
    – und ich wiederhole nochmal: eine Videoschaltung wäre durchaus ein Kompromiss, aber ich bin mir beinahe sicher, dass Russland daran nicht interessiert sein wird

  203. Carsten

    23.03.2017 | 00:52

    @escfan05
    Es gibt sicherlich eine Menge Länder/Städte die sich vorstellen könnten einen ESC auszurichten. Die Gründe hierfür sind bestimmt sehr verschieden, doch würde dem ESC dadurch sehr geholfen.
    Der Contest in Kiew wird genauso politisch wie die Wahl von Jamala, ein Desaster für einen Wettbewerb der sich auf die Fahnen geschrieben hat ,,zu verbinden“ (Auch wenn dies schon immer nicht sooo 100%ig funktioniert hat).
    Zumal man in Kiew andere Sorgen hat als den ESC auszurichten, aber wer möchte schon gern bei einem Sieg den Contest im Folgejahr ,,abgeben“ ?!
    Die Bewerbung für den ESC muss her, schnellstmöglich!

  204. Daniel

    23.03.2017 | 00:54

    @interrobang
    Wenn es Mumij Troll noch gibt könnten die für Russland schnell noch teilnehmen. Da hätte ich nichts dagegen.

  205. interrobang

    23.03.2017 | 00:55

    Videoschalte ist vermutlich nicht regelkonform?!
    Was ist eigentlich aus der Idee geworden, dass Robbie Williams für Russland antreten könnte? Oder war der auch schon auf der Krim? Und hoffentlich waren das bulgarische Jüngelchen oder die Belgierin oder gar der Gabbani nicht auch da!

  206. interrobang

    23.03.2017 | 00:59

    @Daniel: Lass uns die Petition „Mumij Troll 2017“ starten! ;-) Wäre vielleicht für das Ansehen Russlands gar nicht verkehrt. Wobei … müssten die dann dieses „Flame is burning (After the night, there’s a light)“ singen, weil das der eingereichte Beitrag ist?!

  207. Hei Ko

    23.03.2017 | 02:34

    Danke...

    …eigentlich wollte ich schlafen gehen. Aber dann habe ich diese Diskussion hier verfolgt, ein Bierchen aufgemacht und Chips rausgeholt ;-)

    Krass, wie ihr euch hier angeht. Jeder soll seine Meinung haben, das ist gut so. Respektiert euch und habt euch lieb. Es hat ja jeder von euch irgendwie ein bisschen Recht – auch Varad!

    Ich habe momentan einfach keinen Spaß mehr am ESC, deren „Werte“ müssen unbedingt eingehalten werden, u. a. als eine UNpolitische Veranstaltung, was mit dem letztjährigen POLITISCHEN Siegersong bereits gebrochen wurde und damit fing doch das „Drama“ an :-(

    Ich wünsche mir so sehr, dass der ESC wieder lustig, positiv wird und wieder Spaß macht, dass politischer Scheißkram aussen vor bleibt und der Sinn des ESC wieder in den Vordergrund rückt. Und Länder, die sich nicht dran halten oder politisch oder in sonst einer Weise „auffällig“ werden… RAUS!

    P.S.: Vielleicht würde an einer Änderung Siegerland = Gastgeberland wirklich Sinn machen.

    Ich habe euch alle lieb. Vertragt euch!

  208. biobanane

    23.03.2017 | 07:21

    Huch, nach Mitternacht kam ja doch noch eine Diskussion auf, woran das wohl gelegen hat. Die EBU faselt ja auch was davon, noch eine Lösung zu finden, aber jedem sollte klar sein, dass Russland mit der Nominierung sich schon Gedanken gemacht hat und de Ukraine mit dem Einreiseverbot ebenfalls. Auch wenn die beiden Länder keinen Krieg miteinander führen, und das ist Putin ja immer ganz wichtig zu betonen (auch wenn man schon bewaffnete russische Soldaten in der Ukraine aufgegriffen hat), haben die beiden Länder wohl kein Interesse an einer Lösung. Denn die hätte man leicht im Vorfeld gefunden, wenn man gewollt hätte. Und natürlich kann man nicht einfach Länder von der Ausrichtung eines ESC ausschließen, denn es gibt nunmal außerhalb der EU Einreisevorschriften und die werden nicht hinfällig nur weil es sich um einen Schlagerwettbewerb handelt.

  209. Rainer1

    23.03.2017 | 07:45

    Schliesst russland, aserbaidschan, armenien und die ukraine vorläufig vom esc aus. Kriegführende(gegeneinander) gehörn nicht zum esc

  210. biobanane

    23.03.2017 | 08:17

    @Rainer1 Russland und die Ukraine führen keinen offiziellen Krieg. Dafür ist fast die gesamte EU an irgendwelchen kriegerischen Aktionen beteiligt. Das mit dem Krieg führen ist heutzutage nicht ganz so einfach, Und natürlich gibt es auch zwischen Russland und Georgien; Russland und Moldau einen bewaffneten Konflikt. Nicht zu vergessen, selbst in der EU gab es bis vor kurzem durchaus bewaffnete Konflikt, wie etwas UK-Irland um Nordirland, Von Israel will ich mal gar nicht reden.

  211. Matty

    23.03.2017 | 08:51

    @interrobang

    Es waren Fake-News!

  212. Frederic

    23.03.2017 | 08:56

    Jetzt noch den Contest der Ukraine zu entziehen, würde dem ganzen die Krone aufsetzen.

    @interrobang
    Mag sein, dass die aktuellen Regularien keine Videoschaltung erlauben, aber angesichts der EBU-Aussage, dass die Gesetze der Ukraine respektiert werden, bleibt ihnen kaum eine andere Wahl, wenn sie die heiligen ESC-Werte wirklich schützen wollen. Und immerhin könnte es auch noch Armenien treffen – da verhält sich die Delegation in Anbetracht des Verdachts, dass Artsvik vielleicht auch schon auf der Krim war, merkwürdig still …

  213. Frederic

    23.03.2017 | 09:13

    @hei ko
    Schön, dass hier mal jemand Harmonie einbringt. Auf der anderen Seite kippst Du mit dem Vorwurf, „1944“ wäre ein politischer Song (oder gar an allem schuld), ja selbst noch ein bisschen Öl ins Feuer.
    Soweit ich das beurteilen kann, geht es im Song ausschließlich um historische Ereignisse (etwa so wie bei „N’oubliez pas“ 2015). Das russische Feindbild und der Brückenschlag zum aktuellen Geschehen auf der Krim entstand durch politisierende Kommentare beim ESC. Und dennoch haben allem Anschein nach zahlreiche Russen für den Song angerufen.

  214. Harald H.

    23.03.2017 | 10:12

    So die gute Frau darf also jetzt doch starten! Sind jetzt wieder alle friedlich?

  215. Harald H.

    23.03.2017 | 10:20

    Sorry. Fake News… :(

  216. GEF

    23.03.2017 | 10:29

    Ich glaube, diese Diskussion ist an dieser Stelle tot und kann damit auch beendet werden. Ein Interesse an einer differenzierten und halbwegs logischen Diskussion erkenne ich nicht, da zu viele Emotionen im Spiel sind.

    Ein Grundproblem ist sicher, dass der ESC – ebenso wie gewisse Sportgroßveranstaltungen – eigentlich dazu gedacht ist, dass Menschen aus verscheidenen Ländern friedlich zusammenkommen und damit einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten. Problematisch wird es immer, wenn einzelne Staaten meinen, ihre Differenzen auf dieser großen Bühne austragen zu müssen bzw. meinen, die große Bühne für gezielte Provokationen und/oder Propaganda zu nutzen. Leider greift die EBU hier auch gar nicht durch. Sie ist – ähnlich wie auch FIFA oder IOC – nur daran interessiert, alle potenziellen Geldgeber an Bord zu halten. Regeln können dann schon mal gebrochen werden. Wen kümmert das schon. Schon im letzten Jahr hätte ich mir ein härteres Durchgreifen gegen Armenien gewünscht, die ganz klar gegen die Regeln verstoßen haben.

    Zum aktuellen Fall ist alles gesagt, denke ich. Wenn die EBU gerne möchte, dass Russland und ggf. Armenien trotz der Vergehen der Künstler am ESC teilnehmen, dann sollte sie diesen Ländern erlauben trotz Ablauf der Frist einen neuen Kandidaten nachzunominieren. Ich finde es gerade paradox, dass sich die EBU hingegen enttäuscht zeigt, dass die Ukraine ihr geltendes Recht durchsetzt. War es nicht die gleiche EBU die im letzten Jahr Rumänien ausschloss, weil das Land seine Schulden nicht beglichen hatte. Auch damals hieß es doch schon: Die Regeln müssen für alle gelten.

  217. miramax09

    23.03.2017 | 11:04

    @GEF

    Ich sehe es ähnlich. Letzendlich ist die EBU ein wirtschaftlich orientiertes Unternehmen und oberstes Ziel ist immer hohe Reichweite und hohe Beiträge.

    Der ESC ist eben „nur“ ein Musikwetbewerb. Auch wenn wir, die Fans, ihn fast schon als Religion betrachten, kann die EBU nicht über geltendem Recht stehen.

    Insofern stelle ich mir oft die Frage, ob die „politische Dimension“ des ESCs nicht von uns zu heiß gekocht wird und der Wetbewerb für die „umstrittenen“ Staaten wie Armenien, Azerbaijan, Ukraine und Russland poltisch weit weniger bedeuten, als wir spekulieren.

    Auch kann ich verstehen, dass sich alle Länder (die im Wettbewerb letzendlich von TV-Sendern und nie von Regierungen repräsentiert werden) durch die große Reichweite einfach nur wünschen, im „richtigen“ und gutem Licht dazustehen.

    Meiner Meinung nach ist der „politische Subtext“ nur gegeben, weil die breite Masse diese Signale so sehen und deuten möchte. Wäre eine gewisse Gleichgültigkeit in diesem Bereich vorhanden, würde das meiner Meinung nach dazu beitragen, dass die TV-Sender auf Provokationen verzichten.

    Und das ist der Kern des Problems, denn auch wenn Europa als „einig und friedlich“ gesehen wird: jahrhundertelange Feindseeligkeit und Kriege lassen sich halt nicht einfach mal so in 50 Jahren durch einen Songcontest ausblenden.

    Nicht zur Diskussion steht der Einreiseverbot für die russische Künstlerin, obwohl ich diesen sehr bedauere. Nicht, weil ich Russland-Fan wäre, aber weil ich Fan des Wettbewerbs bin und persönlich gerne die Politk da nicht oder zumindest nur sehr geringfügig involviert haben möchte.

    Allerdings ist die EBU nicht konsistent in ihren Entscheidungen zu Sanktionen. Sie verlangt strickte „Politik-Freiheit“, aber sanktioniert diese nicht oder eben nur sehr minimal, quasi als Bagatelle. Wirtschaftliche Hintergründe hingegen werden mit Ausschluss aus dem Wettbewerb bestraft. Das mag zwar unternehmerisch nachvollziebar sein, aber es wirkt auch ein bisschen bigot. Weshalb ich wieder zu meiner Eingangs erwähnten Prämisse komme:

    Die EBU ist „nur“ ein wirtschaftliches Unternehmen, welches sich bei politischen Inteferenzen nicht einmischen möchte. Und der Songcontest ist eben „nur“ ein Wettbewerb.

  218. Frederic

    23.03.2017 | 11:43

    Zum letzten Mal von mir: Video-Schaltung, ausnahmsweise aufgrund der Einreiseverweigerung (s. Winehouse, 2008) und die EBU hat das Problem gelöst. Alternativ könnte Russland eine unbelastete Sängerin schicken, die das Lied in Vertretung Samoylovas singt. In diesem Fall könnte letztere sich auf das Verlesen der Punkte aus Russland beschränken (großes Hallo in Kiew) und dann 2018 in Italien, Bulgarien oder wo auch immer für Russland antreten (ist ihr ja offenbar schon zugesagt worden).

    Aber wahrscheinlicher ist, dass die EBU sich lieber an ihr Regelwerk klammert, während Russland weiter Theater macht und mit der angekündigten Nichtübertragung für den nächsten Ärger sorgt.

  219. varad

    23.03.2017 | 11:59

    @Frederic Das Russland nun sagt wir übertragen den ganzen Contest einfach nicht, sollte man bei aller Abneigung gegenüber dem Land verstehen. Würde wohl jedes andere Land genauso machen. Russland hat klargemacht (heute nochmals), dass man niemand neu nominiert und dass man erwarte, dass die EBU Druck auf die Ukraine mache und Samoylova auftreten dürfe. Wenn dies nicht geschehe wäre dies ein eindeutiges Indiz,dass die EBU politisiert sei. Alleine schon aus Respekt vor Samoylova sollte Russland auch niemanden neuen nominieren, finde ich.

    Wenn die EBU sich an ihr Regelwerk klammert muss sie der Ukraine die Ausrichtung entziehen. Man hat im Dezember öffentlich ganz klar gesagt, dass die Liste mit Künstlern die die Ukraine nicht bereisen dürfen gegen die Wertevorstellungen der EBU verstößt und dass man erwartet, dass jeder Künstler der nominiert wurde für den ESC auch teilnehmen darf.

  220. varad

    23.03.2017 | 12:09

    Im Übrigen hat der ukrainische Geheimdienst gesagt was die Gründe waren für das Einreiseverbot. Angeblich gab es im Text von Samoylovas Lied Andeutungen und man erklärte, dass man überhaupt an der Behinderung der Sängerin zweifle (unglaublich, dass man ernsthaft sowas von sich gibt). Zudem steht sie auf einer Liste wo 100 Künstler stehen die nicht in die Ukraine einreisen dürften. Dazu gehört im Übrigen auch Depardieu und der Serbische Musiker Goran Bregovic. Bei allem Respekt, auch wenn die EBU wirtschaftliche Erfolge im Kopf hat, hier muss eingegriffen werden, weil man sonst dem Image des Wettbewerbes schadet. Mit dieser Aktion der ukrainischen Seite ist das Bild des ESC auf einem Nullpunkt angekommen und es kann ehrlich gesagt nicht sein, dass Länder ihre politischen Konflikte über den ESC austragen. Im Grunde hat der EBU zwei Möglichkeiten:

    1. Man setzt die Ukraine unter Druck, dass man den Contest in Kiew nicht austrägt, wenn die Einreise von Samoylova nicht erfolgt

    2. Man schließt die Ukraine und Russland wegen der ganzen Geschichte bis auf weiteres von diesem ESC und weiteren ESC aus.

  221. miramax09

    23.03.2017 | 12:12

    Och varad, jetzt war die Emotion hier endlich ein bisschen entspannter und du kommst wieder mit deiner sehr speziellen Meinung, die wir alle längst verstanden haben, aber eben nicht teilen.

    Die EBU kann sich nicht gegen geltendes Recht stemmen.

    Die EBU kann den Wettbewerb nicht entziehen, weil er schon zu weit fortgeschritten ist.

    Die EBU ist nicht politisiert, sondern richtet lediglich einen Gesangswettbewerb aus.

  222. Benji

    23.03.2017 | 12:27

    Hoffentlich bekommt die Ukraine keine Gelegenheit in den nächsten 10 – 20 Jahren mal wieder den ESC zu organisieren. Ich bin desto mehr enttäuscht, denn Yuliyas Lied gefällt mir recht gut.

  223. varad

    23.03.2017 | 12:37

    @miramax09 Ich habe hier nicht meine private Meinung sondern die Reaktion aus Russland auf das Einreiseverbot wiedergegeben, von einem Offiziellen aus dem russischen ESC Komitee

    1.Die EBU kann ohne weiteres der Ukraine den Wettbewerb entziehen, dies ist überhaupt kein Problem und angesichts dieses Vorfalls wäre es auch die vernünftigste und klügste Lösung. Das weite fortschreiten des Wettbewerbs ist kein Grund, wenn es einen krassen Verstoß gegen die EBU Regeln gibt und der liegt vor. Wenn man einem Land kurz vor Schluss die Teilnahme verbietet (letztes Jahr Rumänien), dann geht dies auch. Im Notfall trägt man den ESC zwar in Kiew aus verbietet aber der Ukraine teilzunehmen.
    2. Sollte die EBU nichts machen und das ganze aussitzen und nichts unternehmen, dann kann ich verstehen, wenn man von russischer Seite sagt die EBU sei politisiert, weil man gegen diesen Unfug der Ukraine nichts unternimmt. Hier geht es auch um den Ruf des ESC und dieser sollte nicht wegen einem Gastgeber auf dem Spiel stehen der meint seine politischen Probleme mit anderen Teilnehmerländern im Rahmen des ESC auszutragen.

    Im Übrigen kann ich mir gut vorstellen, dass sollte das Einreiseverbot tatsächlich nicht aufgehoben werden einige Länder ihre Teilnahme wieder zurücknehmen. Ganz oben sehe ich da Belarus und Aserbaidschan.

  224. varad

    23.03.2017 | 12:47

    @Benji alleine schon wegen der Tatsache, dass man mutwillig den Konflikt auf die ESC Bühne holt sollte man nie wieder einen Contest austragen dürfen. Man hat mit purer Absicht die politische Fehde mit Russland in den ESC gezogen und meint offensichtlich in dem man beim ESC ein breites Publikum erreicht könne man mit seiner Haltung Druck auf Europa machen. Dieser Konflikt hat nichts im ESC zu suchen und ich bin mir sicher, dass die EBU die Ukraine diesbezüglich gewarnt hat und man von der ukrainischen Seite diese Warnungen schlichtweg ingoriert.

  225. Heartbeat

    23.03.2017 | 12:49

    Huiuiui, da kommt ja einiges zusammen.
    Also, wenn man das jetzt ganz nüchtern betrachtet, sieht es ja folgendermaßen aus: Es ist ukrainisches Gesetz, dass Menschen, die über Russland auf die Krim gereist sind, die Einreise in die Ukraine untersagt wird. Das gilt nicht nur für Frau Samoylova, sondern für alle. Der ESC bzw. die EBU hat damit in erster Linie überhaupt nichts zu tun. Demnach hat die ukrainische Regierung vollkommen legitim und gesetzestreu gehandelt und sollte deswegen auch nicht verurteilt werden.
    Ob Russland das alles jetzt geplant hat, um die Ukraine im schlechten Licht darstehen zu lassen, ist eine andere Geschichte, die hier schon mehrmals ausgebreitet wurde, aber über die man nur mutmaßen kann, deshalb gehe ich an dieser Stelle auch nicht weiter ein.
    Ich finde aber nicht, dass der Ukraine deshalb das Austragungsrecht entzogen werden sollte, weil es erstens dafür schon zu spät ist, zweitens weil es das Gedankengut à la „Ach, die Osteuropäer können das nicht anständig organisieren mimimi“. Das würde die Zwei-Klassen-Gesellschaft innerhalb der ESC-Gemeinschaft fördern und das muss meiner Meinung nach nicht sein. Es muss ja nicht immer Skandinavien oder Westeuropa den ESC austragen. Und drittens, weil die Ukraine in der Rolle als Gastgeberland nichts mit der Sache zu tun hat. Die Sache ist allein Bestand der ukrainischen Justiz.

    just my to cents, feel free to disagree

  226. Bonello

    23.03.2017 | 12:54

    Nach den ganzen Kommentaren und Themenwechseln frag ich mich: Heißt es nun, dass Yuliya Somoylova nicht in die Ukraine reisen darf und somit vom Wettbewerb ausgeschlossen ist, wobei Russland theoretisch noch teilnehmen könnte, allerdings an Yuliya Somoylova festhalten wird und somit keinen Vertreter nach Kiew schickt?!

  227. varad

    23.03.2017 | 13:02

    http://www.dw.com/de/kommentar-der-esc-wird-zum-politikum/a-38079519#disqus_thread

    Dieser Kommentar von der Deutschen Welle trifft es auf den Punkt. Der ukranisische Geheimdienst wusste dass Samoylova auf die Krim gereist ist über Russland, davor hat sie nie ein Geheimnis gemacht. Dennoch brauchte der Geheimnis 10! Tage um zu erklären Samoylova könne nicht einreisen. Der Autor der Kommentars liegt dann schon richtig, wenn er sagt dieses Vorgehen ist mindestens so zynisch wie die Entsendung Samoylovas durch das russische ESC Komitee.
    Zudem sehr interessant gibt es mehrere! andere ESC Künstler die vom ukrainischen Geheimdienst untersucht werden und möglicherweise auch so einreisten. Die Tatsache dass jetzt der Geheimdienst eines Gastgeberlandes entscheidet wer am ESC teilnimmt ist unmöglich und unzumutbar. Die Glaubwürdigkeit der EBU steht auf dem Spiel wenn man nicht engreift.

  228. varad

    23.03.2017 | 13:05

    @schnell geschrieben „ukrainische nicht ukranisische“ und nicht „Geheimnis sondern Geheimdienst“ ;)

  229. varad

    23.03.2017 | 13:14

    @Heartbeat Ich gehe soweit mit dir mit. Die Tatsache, dass jedoch der SBU (ukrainische Geheimdienst) 10 Tage braucht um etwas herauszufinden was er längst weis (Samoylova hat ja nie ein Geheimnis daraus gemacht dass sie von Russland in die Krim reiste) ist mehr als merkwürdig und ja auch zynisch. Zudem ist es ein Unding dass der ukrainische Geheimdienst entscheidet wer am ESC teilnehmen darf und wer nicht. Das mit dem ESC Entzug der Ukraine wird schwierig bis unmöglich, auch wenn ich es für die einzig richtige Entscheidung sehe. Nicht unmöglich ist es dagegen, dass man die Ukraine ganz einfach mit der Teilnahme unter Druck setzt und deutlich macht: „Wenn ihr nicht ermöglicht, dass jeder Teilnehmer in Kiew singen kann, dann werdet ihr in Kiew nicht singen und wir verbieten euch die Teilnahme beim ESC und dies obwohl ihr der Austrager des Wettbewerbs seit“. Es wäre eine hartes Vorgehen der EBU so zu reagieren aber es wäre richtig und konsequent.

  230. varad

    23.03.2017 | 13:17

    @Bonello Genauso sieht es aus. Wobei davon auszugehen ist, dass die EBU mit den Ukrainern sprechen wird und das Ziel hat, dass alle Teilnehmer singen können. Dies hat der Chef der EBU ja gestern auch noch mal per Videobotschaft klargestellt.

  231. miramax09

    23.03.2017 | 13:30

    varad, mit Verlaub, aber die Teilnahme an einem Gesangs-Wettbewerb hat bestimmt für einen Geheimdienst nicht hohe Priorität, vor allem in der Ukraine. Es wird nicht so sein, dass die mit den Füßen auf dem Tisch sitzen und die Zigarre im Mund haben und warten, bis sie mal was zu tun haben.

    Und dein Argument, den Wettbewerb „mit Leichtigkeit“ verlegen zu können, ist einfach naiv und nicht ralistisch. Warum dauert denn die Organisation dieses Mega-Events fast ein Jahr? Es müssen so viele Punkte berücksichtigt werden, die in knapp zwei Monaten bis zur Austragung nicht schaffbar sind.

    Halle
    Personal
    Sicherheitsvorkehrungen (!!!!)
    Gastronomie und Touristik
    Logistik
    Rechtliches

    Das alles kostet Millionen von Euro. So wie du es schildert, ist es das einfachste, das alles über den Haufen zu werfen und grad mal in ein paar Wochen neu zu definieren.

    Genau DAS würde meiner Meinung nach dem Image des ESC schaden. DANN würde sich die EBU politisieren. Recht/Jura steht über Ethik, so ist es und so wird es immer sein. Das geltende Recht wurde verstoßen, das steht über den ethischen und moralischen Vorstellungen und ganz gewiss auch über einem Gesangswettbewerb. Man sollte hier einfach mal wieder ein bisschen runter kommen und daran denken, dass es hier nicht um eine lebens-entscheidende Angelegenheit geht sonder um einen Musikwettbewerb.

  232. Alki-Bernd

    23.03.2017 | 13:50

    Warum sollte eine Demokratie bestraft werden, wenn sie sich gegen eine Diktatur, die zudem ein großen Teil des eigenen Territoriums besetzt hält und die Menschenrechte der Krimtartaren – Staatsbürger der Ukraine – mit Füßen tritt?

    Ich würde der ukrainischen Regierung allerdings dringend ans Herz legen, die russische Interpretin gnadenhalber starten zu lassen. Mit dieser noblen Geste würde man viel Sympathie gewinnen, könnte sehr gut die Welt noch einmal auf das Unrecht der Okkupation hinweisen und würde die Putinsche Propagandamaschine schön am Nasenring durch die Manege ziehen.

  233. varad

    23.03.2017 | 13:58

    @miramax09 Vielleicht liest du dir einmal den Kommentar von Andreas Brenner von der deutschen Welle durch. Der ukrainische Geheimdienst hat mit der Entcheidung zu Samoylova in die Entscheidung eingegriffen wer in Kiew singen darf und wer nicht und es gibt auch noch andere ESC Teilnehmer die untersucht werden. Das was du da nennst stimmt, ein gut orgamisiertes Land wie zb das Heimtland der EBU (die Schweiz) hätte keine Probleme kurzfristig sowas zu organisieren.Sowas ist machbar auch in weniger als 2 Monaten. Bezüglich was der EBU schaden würde haben wir ein unterschiedliches empfinden. Man konnte bei EBU Chef Jon Ola Sand genau sehen wie sauer er bezüglich dieses Vorfalls ist. Einen Imageschaden gibt es wenn die EBU nichts macht und nicht alles unternimmt um den Auftritt aller Teilnehmer zu ermöglichen. Sollte der ESC kurzfristig wo anders stattfinden gibt es keinen Imageschaden, warum denn auch? Die Ukraine hat mit diesem Vorfall mehr als nur einen großen Anlass gegeben um ihr die Austragung zu entziehen. Begründen könnte man den Entzug auch ohne größere Probleme.

  234. miramax09

    23.03.2017 | 14:08

    varad, der ukrainische Geheimdienst hat nicht entschieden, wer am ESC teilnehmen darf oder nicht, sondern ein Einreiseverbot in die Ukraine aufgrund eines rechtlichen Verstoßes ausgesprochen. Das ist ein Unterschied.

    Und die Schweiz, ich bitte dich, die haben keine Halle, in der ein so großer Event einfach mal so in ein paar Wochen stattfinden kann. Denn nicht die EBU ist das austragende Element, sondern der jeweilige TV-Sender. Und die TV-Sender haben nicht unbedingt Budget dafür übrig, einen millionenteuren Contest mal eben schnell zu tragen finanziell.

    Und selbstverständlich passt das Jon Ola Sand GAR nicht, denn immerhin will auch er, dass der ESC den eigentlichen Sinn erfüllt, nämlich ein politfreies Ereignis. Aber wie er so treffend sagt: Gegen geltende Gesetze, kann sich die EBU eben nicht stemmen.

    Du musst den eigentlichen Staat vom produzierenden TV-Sender trennen. Denn die EBU hat keine Verbindung mit dem Staat, sondern mit den TV-Sendern. Der Staat Ukraine hat der russischen Künstlerin die Einreise verboten. Was kann da der ukrainische TV-Sender dagegen machen? Nichts! Wann kann die EBU dagegen machen? Nichts!

  235. varad

    23.03.2017 | 14:08

    @Alki Bernd Die Tatsache, dass du das was in der Ukraine abläuft als „Demokratie“ bezeichnest ist schon ein Ding. Du scheinst ein sehr merkwürdiges Demokratieverständnis zu haben. Ein Land in dem Sprachgesetze durchgeführt werden und somit Sprachen verboten werden
    Siehe: http://www.taz.de/!5047589/
    Ein Land in dem die Meinungsfreiheit eingeschränkt wird
    Siehe: http://rebecca-harms.de/post/ukraine-einschraenkung-der-presse-und-meinungsfreiheit-ist-18969
    Ein Land in dem Journalisten ermordet werden weil sie nicht so berichten wie es einigen passt
    Siehe: http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-festnahmen-nach-mord-an-journalist-busina-a-1039507.html
    so ein Land hat mit Demokratie nichts zu tun. Die Ukraine ist genauso wenig demokratisch wie Russland. In beiden Ländern gibt es solche nicht hinnehmbare Vorfälle mit ermordeten Journalisten und Einschränkung von Pressefreiheit.

  236. miramax09

    23.03.2017 | 14:13

    Und noch ewtas, der Andreas Brenner ist ja nur zu bekannt für seine russisch sympathisierenden Kommentare, vor allem, wenn es um den ESC geht. Kommentare sind genau das was sie sind, persönliche Meinungen, die mit der Realität nicht immer einher gehen. Die persönliche Meinung von Andreas Brenner ist genau so „wichtig und richtig“ wie meine oder deine Meinung.

  237. escfan05

    23.03.2017 | 14:23

    Liebe Prinzen, ich fordere euch auf Varad, der schon ewig gegen die Ukraine hetzt, endgültig zu sperren. Seine Nebelkerzen, den er als angeblicher Putinkritiker wirft, hättet ihr doch schon längst durchschauen müssen. Er hat nicht einen wirklich Putinkritischen Satz geschrieben. Wer einen Diktator wie Putin verteidigt und Länder wie die Ukraine, die durch Russland Krieg und Elend erleiden, beschimpft, verhöhnt und beleidigt, der sollte hier eigentlich nix zu suchen haben. Lieber Varad, wenn dir Russland so gut gefällt und du von Putin so beeindruckt bist, warum ziehst du nicht nach Moskau?

  238. varad

    23.03.2017 | 14:24

    @miramax09 Natürlich kann die EBU nicht sich gegen geltende Gesetze stämmen. Die EBU kann aber einem Teilnehmerland die Teilnahme untersagen (dies ist letztes Jahr auch passiert). Die EBU hat die Möglichkeit Druck auf die Ukraine auszuüben und deutlich zu machen, dass sollte man nicht jeden einzelnen Sänger einreisen lassen, O Torvald den Auftritt im ESC Finale vergessen können. Nichts wäre peinlicher für die Ukraine wenn man zwar den Wettbewerb austragen dürfte aber nicht selber teilnehmen könnte.
    Die Schweiz hat ganz sicher alles aber kein finanzielles Problem um einen ESC auszutragen, gleiches gilt auch für Deutschland. Hallen gibt es auch in beiden Ländern. Es wäre realisierbar und gerade nach diesem Vorfall wäre es generell besser der ESC würde an einem Ort stattfinden, dann spart man sich das Problem mit Finanzierungen.

  239. Alki-Bernd

    23.03.2017 | 14:30

    @varad

    Was für eine elende Hütchenspielerei, eine Diffamierung der Ukraine mit zusammengeklaubten Unwahrheiten

    Der erste Link zeigt eine Maßnahme kurz nach der Revolution, weil eine unkluge Forderung der vormaligen Opposition umgesetzt wurde, Sie wurde sofort nach Protesten zurückgenommen, was ein starkes Zeichen für Bürgersinn und Demokratie ist

    Der zweite Link war 2015. Schon 6 Stunden nach dieser unsinnigen Maßnahme wurde die Ausladung wieder zurückgenommen – man vergleiche das mit Putin, selbst Trump

    Den dritten Link der Regierung zuzuschieben ist so töricht wie wenn behaupten würde, die Bundesregierung sei ein Drahtzieher der NSU-Morde

    You are a disgraceful, disgusting fraud !

  240. miramax09

    23.03.2017 | 14:31

    @varad: da vermischt du wieder etwas. Die EBU hat nicht Rumänien ausgeschlossen, sondern den rumänischen TV-Sender TVR.

  241. miramax09

    23.03.2017 | 14:36

    und @escfan05: lass ihn doch seine Meinung äußern. Er beleidigt niemanden, von daher ist ein Bann nicht gerechtfertigt – meiner Meinung nach zumindest. Und varad stößt ja hier nicht gerade auf Gegenliebe mit seiner Meinung, von daher ist das doch relativ unkritisch zu sehen?

  242. Cedric (T0mb0)

    23.03.2017 | 14:41

    Ich wäre auch dafür, varad wegen Spam zu blockieren / bannen. Das nervt extrem.

  243. varad

    23.03.2017 | 14:44

    @escfan05 Nenne mir einen einzigen Satz in dem ich Wladimir Putin verteidige oder positiv darstelle. Du wirst so einen Satz nicht finden. Ich halte Putin für einen korrupten Machtpolitiker, der auf sehr dubiose Weise an Reichtum gekommen ist. Seine Regierungsclique (alle merkwürdigerweise aus St Petersburg) beherrscht Russland in einer mafiaähnlichen Manier. Ich habe die Ukraine nirgendswo beschimpft, verhöhnt oder beleidigt und ich finde es eine Frechheit, dass du mir solche Dinge vorwirfst. Ich habe lediglich deutlich gemacht, dass dieses Einreiseverbot gegen die Prinzipien und Regeln der EBU verstößt und diskriminierend ist. Zudem habe ich deutlich gemacht, dass die Ukraine nicht so unschuldig an der Konfliktsituation ist wie du und einige andere es warhaben wollen. Die ukrainische Armee hat genauso Kriegsverbrechen begangen wie die Separatisten und korrekterweise gehört keines beider Länder (Ukr und Russ) in einen ESC solange dieser Konflikt nicht geklärt ist. Dein Wunsch mich zu sperren verdeutlicht, dass für die offensichtlich Meinungsfreiheit nur dann gilt, wenn es deiner Meinung entspricht. Wir leben in einem Land welches unter anderem die Meinungsfreiheit als höchstes Recht besitzt. Zu deinem letzten Satz: Ich habe in Russland gelebt für einige Jahre (beruflich bedingt). Nur weil ich das Land und seine Bevölkerung schätze bedeutet es noch lange nicht, dass ich die Regierung und Putin unterstütze oder geschweige denn bezahlt oder sonst was bin. Ich sehe die Problematik zwischen der Ukraine und Russland aus einem anderen Augenwinkel und auch wenn es jemandem wie dir nicht passt, sollte man es respektieren. Ich respektiere auch deine Sichtweise, auch wenn ich es für komplett falsch halte die Ukraine als aleiniges Opfer des Konfliktes anzusehen.

  244. GEF

    23.03.2017 | 14:50

    @varad

    also der Taz-Artikel ist aus dem Februar 2014 und es geht darin nicht darum, eine Sprache zu verbieten. Was redest du da? Es geht darum, welchen Status bestimmte Minderheitensprachen haben sollen, also ob man als Bürger einer Midnerheit das Recht hat, in einer bestimmten Region z.B. ein Formular auf russisch oder ungarisch ausfüllen zu können. Man kann dazu unterschiedlich stehen, aber das hat doch nichts damit zu tun, eine Sprache zu verbieten? Apropos, sind es nicht gerade wir Deutsche, die bei jeder Gelegenheit sagen, wie wichtig der Erwerb der Landessprache für die Integration ist?? Jedenfall hat das Türkische hier keinen regionalen Sonderstatus, auch wenn in einigen Regionen mehr als 10% Türken in Deutschland wohnen sollten…

    Warum die Journalisten nicht einreisen durften, weiß ich nicht. Es werden ja auch keine weiteren Gründe genannt. Daraus aber pauschal abzuleiten, es gäbe gar keine Pressefreiheit, ist doch sehr überzogen… Auch in den Niederlanden durften neulich türkische Minister nicht einreisen, um auf Wahveranstaltungen aufzutreten, was man durchaus kritisieren mag. Dennoch wird wohl keiner behaupten, es gäbe in den Niederlanden deshalb keine Meinungsfreiheit…

    Zu der Ermordung des prorussischen Journalisten: Also auch in einer Demokratie passieren leider Morde, entscheidend ist doch aber, ob die Polizei und die Justiz in dem Land unabhängig arbeiten können und die Morde aufklärt und die Täter verurteilt. Es wurden ja anscheinend Täter gefasst. Ob das die richtigen oder die falschen waren, können wir natürlich nicht beurteilen…

    Was mir allgemein auffällt, ist, dass du extrem pauschalisierst und relativierst. Nach dem Motto: Ja Russland hat Fehler gemacht, aber die Ukraine ist auch schlimm… Damit macht man sich es aber auch sehr einfach. Ich sage nicht, dass es in der Ukraine kein Unrecht gibt, aber man muss doch auch unterscheiden und nicht einfach alles gleich pauschal verbal abwatschen…

  245. varad

    23.03.2017 | 14:51

    @miramax09 Man hat doch den rumänischen Teilnehmer auch untersagt zu singen, oder irre ich mich da. Natürlich wurde auch Der Fernsehsender ausgeschlossen. Was ich deutlich machen wollte ist, es wäre rechtlich durchaus möglich die Ukraine aus der EBU auszuschließen, gemeinsam mit Russland, damit würde man sich dieser ganzen Diskussion und Problematik entledigen und ja dies wäre auch jetzt weniger als 2 Monate vor dem ESC möglich! Beide Länder können dann ja gerne wieder zurückkehren zur EBU wenn dieser unsägliche Konflikt beendet ist. Gleichzeitig könnte man auch eine Warnung an alle anderen Länder und insbesondere Armenien und Aserbaidschan richten politische Diskussionen vom ESC fernzuhalten. Mit so einem Eingriff wäre dieses politische Affentheater aus dem ESC entfernt und man hätte mehr Ruhe.

  246. GEF

    23.03.2017 | 14:59

    dennoch verstehe ich hier nicht, warum einige Teilnehmer meinen, man solle varad heir sperren… Warum? Weil er eine – aus meiner Sicht merkwürdige – Meinung vertritt? Er mag sehr obskure Ansichten haben, aber er beleidigt niemanden. Wenn überhaupt dann wurde er hier von einigen äußerst geschmacklos angegangen. Ich frage mich, was das soll. Das muss nicht sein. Mit Meinungsfreiheit und Tolernaz hat das jedenfalls nichts zu tun…

  247. miramax09

    23.03.2017 | 15:00

    @varad:

    Nein, man hat nicht dem rumänischen Sänger untersagt zu singen, sondern dem TV-Sender RTV das Teilnahmerecht untersagt, weil dieser Sender bei der EBU Rückstände hatte.

    Die Sanktion war also EBU->RTV. Diese zwei Parteien stehen in einer rechtlichen Beziehung.

    Wenn nun die EBU der NTU das Teilnahmerecht entziehen würde, wäre das NICHT legitim, da die NTU nichts dafür kann, dass die russische Telinehmerin augrund der geltenden und halbwegs nachvollziehbaren Gesetze keine Einreisegenehmigung erhält. Der Sender NTU hätte dann Schadensersatzansprüche in Millionenhöhe gegen die EBU, denn NTU kann hierfür nichts. Es ist also nicht so, wie du sagst, dass die EBU der „Ukraine“ die Austragung des ESC oder die Teilnahme abnehmen könnte. Denn es geht nicht um die Ukraine, sondern um NTU. Und NTU hat mit der Sache nichts zu tun.

  248. miramax09

    23.03.2017 | 15:04

    An alle

    Ich bitte euch, wie weit ist es schon gekommen, dass man User sperren sollte, weil sie nerven. Dann liest man einfach in diesem Beitrag nicht mit und fertig. Solange niemand gegen die allgemeinen Verhaltensbedingungen verstößt, gibt es hierfür keinen Grund. Ganz KLAR ist varads Meinung für viele nicht verständlich und irritierend, aber wen verletzt er denn damit? Ganz wie GEF sagt, eher varad wird hier beleidigt. GEF, ich mag deine Beiträge hier sehr :) Meiner Meinung nach müsste man weg von diesen „Urkaine macht das“ und „Russland macht das“. Das ist doch vollkommen überspitzt. Da geht es um TV-Sender und um Gesetz und um die EBU, aber bestimmt nicht um Nationen und deren Verschwörungen.

  249. varad

    23.03.2017 | 15:05

    @GEF Bei allem Respekt vor der türkischen Minderheit in Deutschland. 17% der Bevölkerung der Ukraine ist russische, dies ist viel viel mehr als die türkische Minderheit ind Deutschland.

    Mit dem Post wollte ich deutlich machen, dass die Ukraine sehr sehr weit davon entfernt ist eine Demokratie zu sein und sich von Russland kaum unterscheidet. Ich glaube ich pauschalisiere nicht wenn ich sage beide Länder haben schlimme Fehler gemacht. Russland hätte auf der Krim und im Donbass anders reagieren müssen und die Ukraine hätte niemals so agieren dürfen wie man im Donbass es getan hat und man hätte nach der Flucht von Janukowitsch nicht so dumm vorgehen müssen. Auf beiden Seiten herrscht eine Form von Hass die absolut nicht toleriert werden darf und dieser Hass wurde nun auch noch in den ESC reingezogen. Irgendwo sollte es Grenzen geben und die wurden überschritten von beiden Ländern. Daher wäre es nur korrekt wenn man beide Staaten aus der EBU rauswirft so lange diese Situation sich nicht ändert.

  250. escfan05

    23.03.2017 | 15:10

    @miramax: Wenn Varad hier Hitler verteidigen würde, würde er doch sofort gesperrt werden, oder? Das ist doch durchaus vergleichbar mit dem, was er hier die ganze Zeit tut. Gegen die Ukraine in einer Tour hetzen, Unwahrheiten verbreiten und Putin verteidigen. Man muß sich echt schämen Deutscher zu sein, wenn man seine Beiträge hier liest.

  251. miramax09

    23.03.2017 | 15:11

    @varad: es treten aber keine Staaten beim ESC an, sondern TV-Sender. Die TV-Sender haben keine Verstöße begangen. Keiner der beiden „Länder“ sollte von der EBU also ausgeschlossen werden.

  252. miramax09

    23.03.2017 | 15:14

    @escfan05: Ich verstehe dich ja auch sehr gut und du bleibst deiner Linie hier in jedem Beitrag treu, was ja auch sehr sympathisch ist. Aber denk dir einfach, dass es eben „nur“ eine andere Meinung ist. Wir kennen varad nicht und wissen nicht, warum er so reagiert. Er/sie (?) kann ja persönlche Gründe dafür haben, die uns nicht bekannt sind.

  253. varad

    23.03.2017 | 15:19

    @miramax09 ich gebe zu, dass du hier recht hat dass es unklug ist die Fehlgriffe beider Länder zu vergleichen. Dies sehe ich selbst ein. Die EBU sollte so viel Druck auf die Ukraine machen, dass diese doch das Einreiseverbot ausnahmsweise für den Wettbewerb aufhebt. So könnte der Wettbewerb dieses Jahr noch halbwegs gerettet werden. Wenn die Ukraine dazu nicht bereit sein sollte und sich auf stur stellt sollte man beide Länder aus der EBU rauswerfen damit man wenigstens Ruhe hat. Schadensersatz von wem auch immer hin oder her. Unabhänging von allem muss die EBU ein Machtwort sprechen. Politik gehört nicht in den ESC. Keine politischen Songs wie der Siegertitel 2016, keine Fahnenskandale wie Armenien 2016, keine Einreiseverbote gegen Teilnehmer des ESC. Hier muss man knallhart sein. Solche Dinge haben beim ESC nichts verloren.

  254. varad

    23.03.2017 | 15:25

    @miramax09 Habe mich falsch ausgedrückt dann wenn ich Länder meinte, meine ich natürlich die jeweiligen TV Sender also UA PBC (Ukraine) und Channel One Russia, Rossiskoje Teleradio, Radio Dom Ostankino (Russland). Sicher wird es Schandensersatzklagen geben aber dies ist letztendlich klüger als sich diesen Zirkus von beiden Ländern bieten zu lassen. Einen Alternativausrichter zu finden ist wirklich das kleinere Problem und auch wenn es kostentechnisch einiges wäre (Umbuchungen der Gäste, Zuschauer etc) wäre es die vernünftigere Entscheidung.

  255. escfan05

    23.03.2017 | 15:27

    @Varad: Die EBU hat die Gesetze des Gastgeberlandes zu aktzeptieren. Als 2009 in Moskau friedliche demonstrierende Homosexuelle niedergeknüppelt worden sind, hat sich die EBU ja auch nicht eingemischt und hat Russland ja auch die Durchführung des ESC nicht entzogen oder hat Russland aus dem ESC entfernt. Aber Russland hat ja Geld, die Ukraine ja nicht.

  256. varad

    23.03.2017 | 15:34

    @escfan05 Ich habe nirgendswo gegen die Ukraine gehetzt und auch nicht Putin verteidigt. Was soll das? Dieser Vergleich ist das Allerletzte. Wenn ich sage, dass ich finde, dass das Verhalten der ukrainischen Regierung, des ukrainischen Geheimdienstes und vom Ausrichter UA PBC unmöglich und nicht akzeptabel ist, dann bedeutet es nicht, dass ich gegen die Ukraine oder die Ukrainer hetze. Dies ist definitiv nicht der Fall und ich finde es ist nicht zu viel verlangt, dass man dies unterscheidet. Die Bevölkerung oder das Land selber kann nichts dafür, dass die Regierung, der Geheimdienst oder der Ausrichter (Fernsehsender) so reagiert. Ich habe in den letzten 24 Stunden mehr als einen Kommentar auf nicht deutschen ESC Seiten gesehen wo Ukrainer das Vorgehen des Einreiseverbots für falsch erachten.

  257. 4porcelli

    23.03.2017 | 15:36

    OK jetzt war die Debatte gerade wieder auf dem Weg zur Normalität un dann seufz …
    @varad please get laid – with a Russian, a Ukrainian, a rubber doll, whatever is consensual and makes you happy
    @miramax09, @GEF unabhängig von unterschiedlichen Meinungen werder „User“ die spammen in den meisten Foren gesperrt
    @alle ich mag dolci & Gabbani

  258. Patrick Schneider

    23.03.2017 | 15:39

    Eben hat die EBU ein Statement auf ihrer ESC-Seite veröffentlicht, laut dem sie C1R angeboten hat, Yulia via Liveschaltung indirekt auftreten zu lassen. Ich schätze aber, dass die Russen das nicht so akzeptieren werden.

  259. Frederic

    23.03.2017 | 15:41

    @varad
    Da sehe ich ein paar Ungereimtheiten in deinen Ausführungen, denn es ist doch unerheblich ob Samoylova kein Geheimnis um ihren Auftritt auf der Krim gemacht hat – gerade weil die Ukraine schon früh deutlich gemacht hatte, dass derartige Vergehen nicht toleriert werden, wirft es ja so ein schlechtes Licht auf die russische Delegation.
    Wenn sich dann jemand in mutmaßlich vollem Bewusstsein über diese Vorgaben hinwegsetzt, kann er wohl kaum erwarten, dass direkt mal eine Ausnahme gemacht wird – „war nur Spaß, natürlich darf sie antreten“.
    Und die EBU ist damit natürlich nicht zufrieden, hat aber soweit ich es erinnere schon vor dem Beschluß (mit dem die UKR sich vielleicht auch 10 Tage einfach nur sehr schwer getan hat) verlautbart, dass sie sich dem fügen muss. Da wäre es schon ziemlich verlogen, plötzlich mit drakonischen Strafmaßnahmen anzukommen.
    Wie bereits mehrfach angemerkt (auch von dir): die Vergabe der Ausrichtung an die Ukraine ist der für mich entscheidende Fehler. Die Gefahr hätte man früher erkennen und ausschließen sollen, aber jetzt gibt es kein Zurück mehr. Weshalb ich nur die um 11:43 genannten Optionen sehe.
    Schön finde ich, dass man in Russland anscheinend an der Kandidatin festhalten möchte, selbst wenn es erst nächstes Jahr klappen sollte (man fragt sich unweigerlich, ob wohl in Rumänien jemand auf die Idee kam, nochmal Ovidiu Anton zu fragen…).

  260. varad

    23.03.2017 | 15:45

    @escfan05 Und das Gastgeberland hat die Regeln der EBU zu akzeptieren, dazu gehört, dass sicher gestellt werden muss dass jeder Teilnehmer antreten kann. Die EBU hat da 2009 einen Riesenfehler sich geleistet, sowas darf nie mehr vorkommen. Gerade wegen 2009 muss man diesmal knallhart sein. Hier gehts nicht um Geld oder sonst was. Sollte die ukrainische Seite nicht entgegen kommen und eine Ausname für Samoylova genehmigen für den Wettbewerb dann sollte man die EBU Mitglieder beider Länder rauswerfen. Beide Seiten sowohl die russische als auch die ukrainische haben sich unmöglich verhalten und sollten die Quittung dafür bekommen. Wenn man jetzt nichts unternimmt und einschreitet geht die ganze Diskussion über Jahre so weiter. Dann giften sich beide Seiten nächstes Jahr um die gleiche Zeit wieder an. Die rote Linie ist mit gestern definitiv überschritten worden. Wenn nicht die Ukraine Ausrichter wäre, wäre ein sofortiger Ausschluss der jeweiligen EBU Mitglieder (TV Sender) richtig und zwar ohne irgendein Gespräch der EBU.

  261. varad

    23.03.2017 | 15:48

    @4porcelli Du solltest mal akzeptieren, dass wir uns hier in einem Land mit Meinungsfreiheit befinden. Ich spamme gar nichts, dies ist eine Unterstellung deinerseits. Ich gebe meine Meinung wieder, mit spammen hat sowas nichts zu tun.

  262. Frederic

    23.03.2017 | 15:48

    @Patrick Schneider
    Auf Wiwibloggs kam schon der provokante Gedanke auf, dass Samoylova dann ja direkt von der Krim senden könnte. :D
    Wäre jedenfalls nicht unwahrscheinlicher, als die Möglichkeit, dass die Russen sich überhaupt auf den Kompromiss einlassen …

    @varad
    Wenn die Ukraine nicht Ausrichter wäre, hätten wir dieses Problem nicht.
    Aber wir drehen uns hier wirklich nur noch im Kreise …

  263. miramax09

    23.03.2017 | 15:52

    @Patrick Schneider: vielen Dank für die Info. Das heißt aber leider auch, dass die EBU gescheitert ist, das Einreiseverbot zurück zu nehmen.

    Bleibt zu hoffen, dass Russland dieses Angebot annimmt – was ich stark bezweifle.

    Die EBU hat hier SEHR geschickt reagiert und die einzige vernünftige Lösung angeboten. Jetzt ist der „scharze Peter“ wieder bei Russland.

  264. miramax09

    23.03.2017 | 15:53

    @Frederic: boah, das wäre so mega heftig, wenn die das dann von der Krim aus machen… also da bleibt sogar mir die Sprache weg!

  265. Olli D.

    23.03.2017 | 15:54

    Unglaublich wieviel Durchhaltevermögen der Eine oder Andere (insbesondere varad) seit mehr als 24 (!) Stunden in diesem Blog hat. Ich frage mich, wann solche Poster schlafen, essen, einkaufen, putzen, arbeiten (!)…
    Wäre es nicht langsam mal an der Zeit, diese unendliche zu keinem Ergebnis führende Diskussion zu beenden? Oder ist es besser, das letzte Wort zu haben, anstatt seine Stunden sinnvoller zu nutzen?

  266. varad

    23.03.2017 | 15:54

    @Patrick Schneider Ich glaube auch nicht, dass Russland dies macht, obwohl ich es sehr gut finden würde, dies würde richtig peinlich werden für die Ukraine weil jeder weis warum sie per Livestream zugeschaltet ist. Persönlich finde ich entweder Samoylova tritt ganz auf und zwar in Kiew oder eben nicht.

  267. varad

    23.03.2017 | 15:58

    @Patrick Schneider hast du einen Link dazu wo es steht, dass dieses Angebot gemacht wurde?

  268. 4porcelli

    23.03.2017 | 16:00

    @varad, wenn man 50 mal dasselbe postet, ist es spammen – unabhängig vom Inhalt. Außerdem weiß keiner, ob Du Dich in einem Land mit Meinungsfreiheit befindest.

  269. miramax09

    23.03.2017 | 16:03

    @varad: wie, da willst du plötzlich Quellen haben? ;-)

    Hier: http://www.eurovision.tv/page/news?id=261292
    sogar auf der offiziellen ESC-Seite.

  270. escfan05

    23.03.2017 | 16:03

    @Varad: Nicht der Fernsehsender hat die Einreise von Julchen verweigert, sondern die Behörden. Sowas können Fernsehsender nicht. Das solltest du aber auch wissen. Ebensowenig kann die EBU von der Ukraine verlangen ihre Entscheidung zu revidieren. Das steht ihr nicht zu. Gesetze eines Landes gehen vor EBU-Regeln.

  271. 4porcelli

    23.03.2017 | 16:04

    @Olli D. Da Problem ist glaube ich, dass das Posten Varads „Arbeit“ ist. Ich hoffe, er hat sich allmählich genug Geld für ein Fleshlight o.ä. verdient.

  272. varad

    23.03.2017 | 16:06

    @miramax09 Wenn Russland klug ist nimmt man es an und ob Samoylova von Sewastopol oder Simferopol (beides Krim) oder von Moskau oder St Petersburg aus zugeschaltet wird spielt dann doch wirklich nicht mehr ne große Rolle. Es könnte sich positiv für Samoylova auswirken und auch für die Platzierung am Ende.

  273. Mission: Eurovision

    23.03.2017 | 16:14

    Die Russin wird zugeschaltet? Hallo? Was ist das für ein Bullshit? Dann kannst künftig auch gleich Musikvideos und solche Späße zulassen.

  274. miramax09

    23.03.2017 | 16:15

    Immerhin denke ich, dass die Künstlerin schon jetzt so dermaßen Aufmerksamkeit bekommt, dass sie eigentlich nur „gewinnen“ kann, egal ob nun Russland zusagt oder nicht.

  275. escfan05

    23.03.2017 | 16:15

    Die Ukraine sollte dieses Angebot ablehnen. Das ist ja wohl lächerlich. Da ist ja der Manipulation tür und tor geöffnet. Wenn das Schule macht, dann singen alle Künstler nur per Live-Schalte und müssen gar nicht mehr vor Ort sein. Warum wird den Russen hier so ne Extrawurst gebraten? Wer nicht vor Ort ist, kann nicht teilnehmen. Basta.

  276. miramax09

    23.03.2017 | 16:16

    @Mission Eurovisoin: nun ja, nur dann, wenn Russland das auch möchte. Aber ich denke, sie werden es nicht machen und nächstes Jahr wieder „richtig“ dabei sein.

  277. Mission: Eurovision

    23.03.2017 | 16:17

    @miramax09: Klar, aber alleine dieses „Angebot“ ist schon an Idiotie kaum zu überbieten.

  278. varad

    23.03.2017 | 16:22

    Also in dem Statement der EBU steht aber auch ganz klar drin, dass das Ziel weiterhin ist, dass Samoylova in Kiew auftreten kann. EBU Chef Jon Ola Sand: We are continuing our dialogue with the Ukrainian authorities with the ambition to have all artists present to perform in host city, Kyiv, which is, of course, our preferred option.
    An Stelle von Chanell one Russia würde ich das Angebot annehmen.

    @escfan05 Mission Eurovision

    Die EBU muss sicherlich nicht die Ukraine um Erlaubnis bitten ob ein Teilnehmer per Video zugeschaltet werden kann. Samoylova befindet sich ja dann nicht in der Ukraine und verstößt gegen keinerlei Gesetze. Es wäre klug wenn man sich darauf einigen könnte, noch vernünftiger wäre Samoylova tritt wie geplant in Kiew auf.

  279. Mission: Eurovision

    23.03.2017 | 16:25

    @varad: Und wo habe ich dies behauptet?

  280. Olli D.

    23.03.2017 | 16:27

    @ 4porcelli: Fleshlight finde ich gut! ;-)))

  281. Bango

    23.03.2017 | 16:29

    Sollte Russland das Angebot annehmen, ist der Song Contest für mich erstmal gestorben. Ich habe keine Lust mir diese Propaganda-Schlacht anzutun.
    Ganz schwache Entscheidung der EBU!

  282. flo

    23.03.2017 | 16:30

    Sie hätte ja auch als Hologram auf der Bühne performen können

  283. varad

    23.03.2017 | 16:30

    @miramax09 Ganz ehrlich bei der Aufmerksamkeit die es jetzt gegeben hat und der Reaktion in den Sozialen Netzwerken (muss man nur mal bei You Tube oder der ESC Orga Seite schauen) wäre man blöd, wenn man es nicht machen würde. Wie du schon sagst das ganze hat eine maximale Aufmerksamkeit jetzt und die Chance es ins Finale zu schaffen und dort möglicherweise zu gewinnen sollte man nutzen. Man stelle sich mal vor Samoylova kommt dann ins Finale bekommt genügend Jruy Punkte und räumt dann beim Televote ab so wie Lazarev letztes Jahr und gewinnt in Kiew. Was würde dann mit der Trophäe passieren? Die wird doch direkt übergeben

  284. varad

    23.03.2017 | 16:32

    @Mission Eurovision Entschuldigung da war ich etwas schnell ich meinte escfan05

  285. Mission: Eurovision

    23.03.2017 | 16:32

    Alles Gut.

  286. varad

    23.03.2017 | 16:36

    @escfan05 Die EBU kann immer Mitglieder rauskicken, wenn sie gegen Regeln verstoßen. Jon Ola Sand hat ganz klar gesagt, dass das Einreiseverbot ein Regelverstoß gegen die EBU ist. Natürlich kann die EBU nicht die Ukraine zwingen Gesetze zu ändern, aber man kann die TV Sender aus Ukraine und Russland aus der EBU ausschließen. Dies wäre auch vernünftig.
    Das Angebot wurde an Channel One Russia gemacht mit der Live Schalte und nicht ans ukrainische Fernsehen. Man kann wohl davon ausgehen, dass die Ukrainer bescheid wissen. Ich denke auch nicht, dass die sich dagegen wehren werden, weil sie vermuten Russland geht nicht darauf ein, da wäre ich mir aber nicht so sicher bei der Aufmerksamkeit die das Ganze jetzt bekommen hat.

  287. miramax09

    23.03.2017 | 16:51

    @varad: Der Einreiseverbot der russischen Künstlerin ist KEIN Regelverstoß des ukrainischen Senders NTU und somit besteht keine notwendigkeit, Russland oder Ukraine vom Wettbewerb auszuschließen. Wenn jetzt NTU gesagt hätte, die „Russin“ soll zu hause bleiben und darf nicht auftreten, dann würde das anders aussehen… Aber da es so ja nicht war… bleibt es wie es ist: alles legitim, und die EBU verhält sich derzeit erstaunlich korrekt und meiner Meinung nach sehr souverän.

  288. Mission: Eurovision

    23.03.2017 | 16:53

    Das Kind ist für 2017 schon in den Brunnen gefallen, aber an JOS’s Stelle würde ich die Propaganda-Fanatiker aus der Ukraine und Russland mal für ein Jahr zuschauen lassen.

  289. escfan05

    23.03.2017 | 16:53

    Sollte Russland das Angebot annehmen und dann auftreten, ist der ESC für mich für immer gestorben. Womöglich gewinnt die noch und dann wird Russland dafür auch noch belohnt. Ich kenne doch die blöden Zuschauer, die fallen doch tatsächlich auf diese Tränendrückerstory rein. Aber dann ohne mich. Warum die EBU den Russen so in den Arsch kriecht ist mir ein Rätsel. Warum wird für die ne teure Extrawurst gebraten?

  290. miramax09

    23.03.2017 | 16:55

    @escfan05 ich glaube, da kann ich dich beruhigen, die Juries werden das schon zu verhindern wissen. Der Italiener macht bei denen das Rennen, jede Wette.

    Wäre schade um dich, wir brauchen dich doch!

  291. Mission: Eurovision

    23.03.2017 | 16:58

    Also ganz ehrlich, das russische „Lied“ muss doch bitte nach 20 Sekunden bei jedem unten durch sein? Ich habe selten zuvor ein schlechteres Englisch gehört als in diesen drei Minuten.

  292. varad

    23.03.2017 | 17:19

    @escfan05 Von was für einer Extrawurst redest du? Russland hat als EBU Mitglied die Berechtigung für die Teilnahme, da braucht es keine Extrawurst. Die Ukraine kann Samoylova vebieten in Kiew aufzutreten aber man kann sie nicht aus der EBU rauswerfen. Die EBU agiert hier sehr clever. Man übt Druck auf Russland und die Ukraine aus. Die Russen könnte so dabei sein und ob die Ukraine Lust darauf hat diesen Zirkus mitzumachen und richtig sich zu blamieren glaube ich eher nicht. Vielleicht gibt es dann aus dem Nichts plötzlich doch ne Sonderregelung und Samoylova tritt in Kiew aus. Es wäre immer noch die beste von allen Lösungen.

  293. flo

    23.03.2017 | 17:23

    Ukraine hat diese Lösung soeben abgelehnt

  294. miramax09

    23.03.2017 | 17:25

    @flo: wie kann die Ukraine diese Lösung nicht annehmen? Meinst du Russland?

  295. varad

    23.03.2017 | 17:26

    @miramax09 Ich gehe mit dir mit das Francesco bei den Jurys vorne dabei ist, bei den Televotes wäre ich mir da nicht so sicher. Ich denke allerdings auch, dass Samoylova möglicherweise mehr Punkte erhalten würde als Lazarev von der Jury. Singen kann sie sehr gut, man braucht nur ihre Auftritte bei You Tube anzusehen. Eines ist ganz klar, die Aufmerksamkeit ist eher eine Hilfe als negativ für Yuliya Samoylova. Wenn die Ukraine gedacht hat man könne so ihr schaden, dann spekuliert sie falsch. Kommt es zu keinem Auftritt und keiner Liveschalte hat sie einen noch höheren Bekanntheitsgrad in Russland und möglicherweise auch in der Ukraine selbst und wenn sie auftreten kann hat sie gute Chancen auf ne gute Platzierung.

  296. flo

    23.03.2017 | 17:27

    Nein, die Ukraine hat ja auch noch was mitzureden. Der Vorschlag kam ja von der EBU, nicht aus Kiew…
    .
    .
    http://www.rtve.es/television/20170323/ucrania-rechaza-rusia-participe-eurovision-via-satelite/1509001.shtml

  297. varad

    23.03.2017 | 17:27

    @flo Das wird jetzt interessant. Wie will man denn dies tun? Gibt es jetzt etwa ein Gesetz das Live-Schaltungen nach Russland verbietet. Das ist Angelegenheit der EBU und nicht der Ukraine. Wo hast du denn das ganze gelesen bitte?

  298. miramax09

    23.03.2017 | 17:29

    @flo, ich wüsste nicht, was die Urkaine da mitzureden hat. Die EBU würde niemals so etwas anbieten, wenn das für den Hoster nicht in Frage kommen würde. Die Quelle (ich kann leider kein spanisch) glaube ich daher nicht und warte auf etwas offizielles.

  299. flo

    23.03.2017 | 17:31

    Das ist TVE, der spanische Sender… Und man kann es sich auch ganz einfach übersetzen… https://translate.google.com/translate?sl=auto&tl=en&js=y&prev=_t&hl=de&ie=UTF-8&u=http%3A%2F%2Fwww.rtve.es%2Ftelevision%2F20170323%2Fucrania-rechaza-rusia-participe-eurovision-via-satelite%2F1509001.shtml&edit-text=&act=url

  300. varad

    23.03.2017 | 17:31

    @flo Sollte dies stimmen ist dies ein weiterer Grund die ukrainischen EBU Mitglieder aus der EBU auszuschließen. Hier gehts dann nicht mehr um irgend ein Gesetz der Ukraine sondern schlichtweg, dass man aus Ablehnung gegenüber Russland ihr es verbieten will per Liveschalte am Contest teilzunehmen. Da muss die EBU gar nicht mehr auf das Gesetz achten, denn Samoylova wäre außerhalb des ukrainischen Teritoriums aufgetreten.

  301. miramax09

    23.03.2017 | 17:34

    @flo, also ich habe mir nun das Kauderwelsch durchgelesen und da hab ich nichts darüber gelesen, dass die Russin nicht via Satellit Live Stream gebracht wird.

  302. flo

    23.03.2017 | 17:35

    Steht doch gleich im ersten Satz: „Ukraine refuses to let the Russian representative in Eurovision, Julia Samóylova, participate in the festival via satellite, live and from Moscow, after prohibiting their entry into the country.“

  303. biobanane

    23.03.2017 | 17:35

    Kann man nicht noch eine andere Diskussion öffnen, wo sich alle über das Thema unterhalten können und unser Nachwuchsrusse kann sich hier weiter austoben.

  304. varad

    23.03.2017 | 17:36

    @miramax09 Da sind wir mal zu 100% einig. Da sie ja nicht von ukrainischem Territorium auftreten würde trifft das Gesetz nicht zu. Es liegt an Channel one Russia ob man das Angebot annimmt und sonst an niemandem. Innerhalb des ESC gelten die Regeln der EBU und nicht irgendwelche anderen. Oder will man von ukrainischer Seite jetzt erklären, wenn sie auf einem ukrainischen Bildschirm zu sehen ist, dann verstößt sie auch gegen das Gesetz.

  305. miramax09

    23.03.2017 | 17:40

    @flo: das kann dann nur eine Ente sein. Spanien/RTVE ist vermutlich gerade enttäsucht, dass man deren Skandal dieses Jahr sogar noch überbieten konnte.:)

    Niregendwo sonst steht das, warum sollte es RTVE als erstes wissen.

  306. varad

    23.03.2017 | 17:41

    @Flo Ich glaube die Ukrainer verwechseln hier etwas. Hier geht es um eine Entscheidung der EBU Samoylova per Videoschalte singen zu lassen. Dies geht den Ausrichter nichts an und er hat sich da schon an Entscheidungen der EBU zu halten und kann nicht machen was er will. Bezüglich des Auftretens auf ukrainischem Boden sieht es anders aus, da gibt es wohl dieses Gesetz, aber dies würde hier nicht zutreffen. Die EBU sollte dies ignorieren.

  307. flo

    23.03.2017 | 17:46

    Ja gut, aber ich kann mir schon vorstellen, dass die UKR sich das auch nicht so einfach gefallen lassen… Eigentlich muss man sich das noch mal auf der Zunge zergehen lassen: Die Russen annektieren Territorium eines anderen Landes, versuchen dann, die Gesetze dieses Landes frech zu umgehen und erhalten schließlich dann als „Belohnung“ von der EBU noch mal eine Extrawurst…

  308. flo

    23.03.2017 | 17:48

    so hier noch mal das Veto der Ukraine
    .
    http://tass.com/world/937152

  309. escfan05

    23.03.2017 | 17:56

    @flo: Ich weiß auch nicht, warum die EBU diesen Schurkenstaat so hofiert. Aber wer sich mit Schurken einlässt, wird selbst auch zu einem. Wenn ich Ukraine wäre, würde ich der EBU die Sachen hinschmeißen, dann ist die EBU erst richtig am Arsch.

  310. varad

    23.03.2017 | 18:04

    @flo Also der Premierminister Kirilenko hat gesagt es wäre ein Verstoß der gleich zu setzen wäre mit dem Auftritt und dass EBU dies berücksichtigen müsse. Es steht dort nicht, dass man es verbietet. Sowas könnte man auch gar nicht. Die EBU muss jetzt Prioritäten setzen und wenn Chanell Russia One da mitmacht, werden sie es wohl durchziehen und es gibt die Liveschalte. Man ist den Ukrainern entgegen gekommen indem man wegen die Geschichte mit dem Gesetz respektiert, es ist wohl kaum davon auszugehen, dass die EBU hier wieder mitmacht.
    Da Russland als EBU Mitglied jede Berechtigung hat mitzumachen, kann man nicht von Extrawürsten reden, die restliche Geschichte die du erwähnst hat spielt da bei allem Verständnis für die Ukraine keine Rolle.

  311. miramax09

    23.03.2017 | 18:04

    Also ich glaube das erst, wenn ich das offiziell von EBU oder der Ukraine höre. Der Politiker spricht ja in dem Artikel auch im Konjunktiv. Wenn es nach Politokern gegangen wäre, hätte Conchita Wurst auch gleich ihre Sachen packen können.

    Man muss hier einfach trennen: ja, klar ist es schlimm und nicht zu diskutieren, dass die Annektion der Krim falsch und unnötig ist.

    ABER das hat nichts mit dem ESC zu tun. Punkt aus Amen und das kann ich als Russland-Kritischer Schwuler ganz gut differenzieren.

  312. escfan05

    23.03.2017 | 18:05

    Lieber kein ESC in diesem Jahr, als sich ansehen zu müssen, das Russland durch die Aufmerksamkeit für Julchen gewinnt.

  313. varad

    23.03.2017 | 18:07

    @escfan05 Dieser „Schurkenstaat“ ist nunmal Mitglied der EBU und dies hat nichts mit hofieren zu tun sondern mit Vernunft von seiten der EBU. Es kann uns niemand garantieren, dass es in Zukunft nicht ähnliche Konflikte ala Russland vs Ukraine gibt und dann muss mann genauso reagieren. Die EBU kann es sich nicht erlauben hier Partei für die Ukraine zu ergreifen und dies will man auch zurecht nicht. Man ist und muss unparteiisch bleiben.

  314. Bango

    23.03.2017 | 18:09

    Da es hierbei scheinbar maßgeblich um Kohle geht, sollten vielleicht die Big5 (allen voran Deutschland) mal mit den Scheinchen wedeln und drohen die Farce zu boykottieren, sollte Russland diese Extrawurst bekommen. ;)

  315. miramax09

    23.03.2017 | 18:11

    LOL Bango, aber bitte nicht mit meiner GEZ Gebühr :-)

  316. varad

    23.03.2017 | 18:19

    @Bango Man kann wohl kaum dagegen protestieren, dass einem Mitglied der EBU das Recht auf die Teilnahme ermöglicht wird. Wie stellst du dir dies bitte vor? Da gibt es einige EBU Mitglieder die da nie mitmachen würden und dann können die Big5 bald alleine den ESC austragen. Zudem sollte man Geld für sinnvolle Sachen und nicht für so einen Blödsinn ausgeben. Bei allem Verständnis darüber, dass man eine Abneigung gegenübe Russland hat, da muss und sollte man drüber stehen und mit einem Boykott löst man gar nichts. Die USA haben 1980 die Olympiade in Moskau boykottiert ohne Erfolg und 1986 hat die UDSSR dasselbe getan auch ohne Erfolg. Ein Boykott bringt gar nichts

  317. 4porcelli

    23.03.2017 | 18:19

    @Bango super Idee, wäre echt toll, wenn wir/ARD und die austragenden Sender der anderen Big 5 Demokratien hier Druck ausüben würden. So viel Geld kann Russland bei der kriselnden Wirtschaft und den Kopeken für Varad und andere Putinbots eigentlich nicht beisteuern.

  318. Heartbeat

    23.03.2017 | 18:20

    Frag mich ehrlich gesagt, warum viele hier das Angebot als Extrawurst sehen. Für mich sieht das eher nach einem verzweifelten „Last Resort“-Move seitens der EBU aus, um Russland doch noch dabei zu haben. xD

  319. varad

    23.03.2017 | 18:21

    @Bango es geht hier nicht um Kohle sondern darum, dass die Regularien eingehalten werden. Die Regularien der EBU besagen, dass ein Land wenn es die Mitgliedskosten und sonstigen Kosten an die EBU verrichtet die Berechtigung hat am Contest teilzunehmen.

  320. benne

    23.03.2017 | 18:25

    Das war doch mal ein eleganter Vorschlag der EBU, mit dem man keine Partei ergreift im Polit Hick-Hack.
    Schade, dass die Ukraine das nicht annimmt, wobei es schon komisch ist, dass sie überhaupt entscheiden dürfen.
    Was wäre wenn man nur eine Backgroundsängerin schickt und ein Hologramm von Julia auf die Bühne bringt? Kann auch keiner was dagegen tun. Oder sind virtuelle Darstellungen von Personen neuerdings auch von Einreiseverboten betroffen?

  321. miramax09

    23.03.2017 | 18:25

    Hat da jemand den sarkastischen Ton von bango nicht verstanden? :-)

  322. 4porcelli

    23.03.2017 | 18:26

    Lach, die Namenswahl ist fast schon genial: http://www.urbandictionary.com/define.php?term=varad

  323. escfan05

    23.03.2017 | 18:41

    @Varan: blalblablablabla. Wirst du von Putin nach Wörtern bezahlt? Wie ist eigentlich der Tarif, wenn man für Putinpropaganda im Netz bezahlt wird?
    Die Anführungszeichen bei Schurkenstaat kann man übrigens getrost weglassen.

    Und ach varan, der Gegenboykott der Russkies war 1984 nicht 86. Wenn man schon Propaganda für ein Land macht, sollte man die historischen Fakten schon kennen.

  324. varad

    23.03.2017 | 18:51

    @escfan05 so oft du es auch versuchst mich zu provozieren. Sowas beeindruckt mich nicht. Ich habe mit Putin nichts zu tun und bezahlt werde ich auch nicht. Du verträgst einfach nicht, dass es Leute gibt die eine andere Meinung haben als du selbst.

  325. varad

    23.03.2017 | 18:55

    @Benne Man braucht dafür keine Zustimmung der Ukraine. Es ist nicht Angelegenheit der Ukraine solange die Dame nicht in der Ukraine auftritt. Daher ist es völlig nebensächlich was der Premierminister da erklärt. Wenn die russische Seite da mitmacht wird es die Live Schalte geben und dies wäre auch ok so. Ich denke aber, dass bezüglich eines Auftritts in Kiew nicht das letzte Wort gesprochen wurde.

  326. cars10

    23.03.2017 | 18:55

    Der ukrainische Vizepräsident sagte lt. wiwibloggs, dass eine Videoschalte genau so illegal ist wie ein persönlicher Auftritt. Lascha tumbai!

  327. escfan05

    23.03.2017 | 18:56

    @varad: Wer es glaubt wird selig, wer nicht, kommt auch in den Himmel.

    Sollte Russland wirklich trotz Einreisverbot am ESC teilnehmen, wäre ich dafür das Deutschland den ESC boykottiert.

  328. alkibernd

    23.03.2017 | 18:57

    Mir gefällt die Lösung gut, man schließt Russland nixht aus, zeigt aber dass es der Schurke Europas ist, der in der Ecke stehen muss

  329. Bandido

    23.03.2017 | 19:00

    Ich frage mich wie gewisse User hier in der Lage sind von 12 bis 19 Uhr durchzukommentieren… Studenten? Rentner? Erwerbslos?

  330. Jorge

    23.03.2017 | 19:06

    Fake-Applaus hatten wir ja schon, Fake-Auftritte wären eine weitere Neuerung. Vielleicht wird für Russland auch extra eine Fake-Televoting-Nummer geschaltet?

  331. Jorge

    23.03.2017 | 19:08

    Für Extrawürste gibt es sicher auch Extrabuhrufe. Vielleicht bekommt das Publikum auch Eintrittsgeld erstattet, weil nicht die zugesagte Anzahl an Künstlern auftritt?

  332. Jorge

    23.03.2017 | 19:10

    Und da ja nur echte Auftritte der Beiträge gesendet werden müssen, haben Sender eine ungewollte zusätzliche Werbepause. Notfalls auch per Splitscreen mit dem russischen „Videoclip“ unten rechts in der Ecke.

  333. alkibernd

    23.03.2017 | 19:31

    Wer Fake-Hilfskonvois in die Ukraine schickt, wo dann Soldaten drinsitzen, hat doch mit sowas Erfahrung.

  334. escfan05

    23.03.2017 | 21:00

    Laut aufrechtgehn.de hat Russland den Vorschlag von der EBU abgelehnt. Russia Goodbye.

  335. Dilber0815

    24.03.2017 | 20:23

    Weniger alk, mehr Bernd ;)

    @alkibernd Fake news sind eher dein thema, weil da gar keine soldaten drin waren sondern hilfsgüter. Das wurde sogar kontrolliert.

  336. Alki-Bernd

    25.03.2017 | 12:12

    Mist, aufgeflogen ;-))

    Du kennst „Bernd“ nicht, sonst würdest Du das nicht wünschen ;-))

  337. Melanie

    25.03.2017 | 15:01

    Russischer Boykott ist unvermeidbar

    Russland wird nichts anderes übrig bleiben als dem ESC fernzubleiben.

  338. escfan05

    30.03.2017 | 10:35

    @Melanie: Dann sollen sie ihren Boykott doch verkünden. Kein Mensch, der noch ein bißchen Anstand im Laib hat, weint den Russen eine Träne nach. Ich kann die EBU gar nicht verstehen, warum man jetzt der Ukraine droht? Die Ukraine hat von Anfang mitgeteilt, das sie ihre Gesetze konsequent anwenden wird, ohne dabei eine Ausnahme zu machen. Außerdem wirklich am ESC 2017 teilnehmen wollten die Russen eh nicht. Sie haben weder am Treffen der Delegationsleiter teilgenommen, noch haben sie irgendeine Unterkunft gebucht. Sie wollten nur Ärger machen. Das ist ihnen vortrefflich gelungen. Ich finde das Verhalten Russlands einfach nur erbärmlich. Aber die EBU auch. Wer so unsensibel ist, einem Land, das von dem Überfall Russlands so gezeichnet ist, nochmal demütigen zu wollen, nur weil sie ihre bekloppten Regeln durchsetzen wollen, hat jedes Recht verloren, andere moralisch zu verurteilen. Etwas mehr Menschlichkeit und Sensibilität hätte ich der EBU schon zugetraut.

  339. Lisa

    04.04.2017 | 16:42

    Russland

    Am WE in Kiev hat Comedy Women ein Konzert gegeben, obwohl alle ca. 10 Person mehrmals in Krim aufgetreten. Und was jetzt können derjenige um Gerechtigkeit sagen? Gesetzt in der Ukraine ein für alle oder nur für ausgewählte?

  340. melodifestivalenfan

    06.04.2017 | 21:21

    @blogger
    Was wisst ihr über das Gerücht, dass die EBU bereits für den Fall der weiteren Ablehnung der russischen Beteiligung am ESC durch die Ukraine bereits in Berlin Locations reserviert wurden?
    eurovionary und escxtra berichten darüber.
    https://www.eurovisionary.com/everything-prepared-berlin-talk-ingrid-deltenre-russian-pranksters-published/
    .
    https://www.escxtra.com/2017/04/05/eurovision-potential-move-berlin-ukraine/

  341. melodifestivalenfan

    06.04.2017 | 21:43

    @blogger
    Stern und die Berliner Zeitung berichten auch schon über das angebliche Telefongespräch mit der EBU-Chefin.

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