Deutschland

Kommentar: Und was Jan Feddersen nicht passt, wird passend gemacht

Robin Bengtsson Melodifestivalen 2017

Für die öffentlich-rechtliche Website eurovision.de schrieb der hauseigene ESC-Experte Jan Feddersen den Rückblick auf das Finale des schwedischen Vorentscheids (Melodifestivalen), der am letzten Samstag in Stockholm ausgetragen wurde. Dabei machte er die Welt, widdewidde wie sie ihm gefällt. Die Reaktion der Leser auf den nicht als Kommentar gekennzeichneten Text war ungewöhnlich stark und bei vielen eindeutig: Unverständnis.

Der 1957 in Hamburg geborene Feddersen veröffentlicht regelmäßig Texte auf eurovision.de, häufig polarisierend und daher typischerweise als Kommentar gekennzeichnet. Bei seinen beiden Berichten über den diesjährigen schwedischen Vorentscheid Melodifestivalen („Robin Bengtsson ist Schwedens Kandidat für Kiew“ und „Loreen scheitert in Schweden“) verzichtet er auf diese Kennzeichnung. Mit seiner Meinung hielt er aber dennoch nicht hinterm Berg.

Feddersen Artikelübersicht

Und die wirft gerade beim Artikel zum Melodifestivalen-Finale Fragen auf, da neben sachlichen Fehlern und offensichtlichen Wissenslücken auch Tatsachen verbal so gedehnt werden, bis sie in die intendierte Aussage passen: die vernichtende Kritik an der immerhin erfolgreichsten TV-Sendung des gesamten Jahres in Schweden und dem Vorentscheidhöhepunkt für viele ESC-Fans. Kein Wunder, dass der Artikel ein Vielfaches der Kommentare generierte als die sonst übliche Handvoll. Viele von ihnen können sich der Meinung Feddersen nicht anschließen.

Kommentar Reaktion Federten

Werfen wir einen Blick auf die besonderen Fakten und beginnen mit Feddersens großzügigem Zeitbegriff. „Somit gewann das Melodifestival in der Stockholmer Friends Arena erstmals seit sehr langer Zeit ein Act, der nicht der allerliebste des Publikums war (und ist)“, schreibt er. Sehr lange sind in diesem Fall exakt vier Jahre, wie Feddersens Kollege Dr. Irving Wolther ebenfalls auf eurovision.de zu berichten weiß.

Weiter zum Inhaltlichen: Laut Feddersen war die Show „ein Sammelsurium an Konfektionellem. Überraschendes war nicht darunter, selbst Nanos Nummer, die immerhin nicht den zum Mitklatschen anregenden Kirmesmusiktouch bediente, erging sich schließlich in schnellerem Tempo.“ Ich war am Samstag in der Friends Arena und da hat – soweit ich das vernommen habe – keiner bei „En värld full av strider“ mitgeklatscht. Im Übrigen auch nicht bei den Titeln von Mariette und Lisa Ajax. Aber grundsätzlich kann man natürlich auch bei Chopins Trauermarsch mitklatschen.

Und was ist eigentlich „konfektionell“ an einem 88-Jährigen, der bei einem nationalen Vorentscheid mit einer hoffnungslos aus der Zeit gefallenen Boogie-Nummer antritt?! Für Feddersen offenbar alles. Ich wage zu unterstellen, dass sich Kirmesaussteller im Jahr 2017 mit dieser Art Musik ins wirtschaftliche Verderben spielen würden.

2017 Melfest 24 Owe ThörnquistDass das schwedische Publikum im Übrigen in den fünf Vorrunden des Melodifestivalens verschiedene andere unkonfektionelle Ansätze demokratisch aus dem Rennen gekegelt hat, blendet der Autor an dieser Stelle aus. Adrijana, Dismissed, Allyawan und nicht zuletzt Loreen. Sie hatten ihre Chance, wie Feddersen in seinem anderen Artikel ja auch berichtete. Hier, wo es der Einordnung gedient hätte, bliebt dieser Fakt unerwähnt.

Eine besonders interessante musikalische Einschätzung, über die sich diverse Musikexperten sicher problemlos über Jahre in den akademischen Austausch begeben könnten, ist die Äußerung Feddersens, der Siegertitel „I Can’t Go On“ klinge „wie die Summe aller schwedischen ESC-Produktionen der vergangenen 20 Jahre – von Loreens ‚Euphoria’ abgesehen.“ Man würde zu gern wissen, was Jill Johnsson, The Ark oder Frans dazu sagen würden, dass ihre Titel summiert den „Tonbrei“ „I Can’t Go On“ ergeben. (Bei diesem Zitat bekommt man unweigerlich den Eindruck, Feddersen sei ein bisschen beleidigt, dass Loreen mit „Statements“ in Andra Chancen hängen geblieben ist und deshalb das gesamte Finale verdammt. Aber das ist reine Spekulation.)

Zurück vom Ungefähren zum Gedehnten. Laut Feddersen fanden sich Jon Henrik Fjällgren (Foto unten) feat. Aninia, Mariette, Benjamin Ingrosso, Wiktoria und Ace Wilder „unter ferner sangen“. Bei ihm beginnt diese Bezeichnung also mit Platz 3, geht dann weiter über Platz 4, 5, 6 und 7 (von 12, also die obere Hälfte). Ach, was wünschte ich mir, dass Deutschland beim ESC mal wieder auf einem „Unter ferner sangen“-Platz auf der eigenwilligen offenen Feddersen-Skala landen würde.

2017 Melfest 10 Jon Henrik

Damit zu den Show-Elementen, bei denen das diesjährigen Melodifestivalen ganz sicher keine neuen Maßstäbe setzte. Das „eine Filmchen“ SMAK (auf Deutsch: Geschmack) war zunächst einmal eine dreiteilige Geschichte. Schwamm drüber. Warum da (der Norweger) Alexander Rybak mitspielen durfte, hätte sich Feddersen sicher recht schnell erschlossen, wenn er recherchiert hätte: Weil damit die norwegische Erfolgsserie SKAM (auf Deutsch: Scham) parodiert wurde. Und ja: das war dann lustig.

Schlimmer als diese an dieser Stelle sichtbar werdende Ahnungslosigkeit verbunden mit ausgeprägter Meinungsfreude ist jedoch die offensichtliche Ignoranz Feddersens bezüglich des allgemeinen zeitgenössischen Musikgeschehens. Als diesbezüglicher Experte und Berichterstatter sollte man in der Lage sein, ein Medley von einer „Popballade“ zu unterscheiden. Für eine solche hielt Feddersen nämlich offenbar den Auftritt des Weltstars Zara Larsson, die auch hier in Deutschland Hits hat. Tatsächlich sang sie aber ein Medley aus drei Songs. Dieses Unwissen hielt Feddersen nicht davon ab, den umjubelten Auftritt als „uninspiriert“ abzuqualifizieren.

Bei solchen Fehleinschätzungen ignoriert man als Leser dann schon fast verschwurbelte Wortschöpfungen wie das wohl irgendwie humorvoll gemeinte „Volxabstimmung“ (auch bei Feddersen in Anführungsstrichen). In einer Welt der alternativen Sprach-Fakten kann man das sicher verwenden. In der realen Welt sagt und schreibt der Schwede dann aber doch Folkomröstning. Ist nicht lustig. Aber korrekt.

ESC-News

47 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Freddy

    15.03.2017 | 19:16

    Vielen Dank für diesen Beitrag! Ich war nach dem Lesen von Jan Feddersen Artikel (Kommentar) auch ziemlich schockiert. Ich als Melodifestivalen-Liebhaber kann seine Meinung in keinster Weise nachvollziehen. Ich verfolge Jan Feddersens Kommentare schon eine ganze Weile und stelle jedes Jahr aufs Neue fest wie unwissend er doch in Sachen Eurovision und Melodifestivalen ist. Ahnungslosigkeit und Vereinfachungen gepaart mit Respektlosigkeit gegenüber Künstlern und Songs. (Mittlerweile habe ich es mir abgewöhnt alle seine Kommentare zu lesen: Ist gut für meine Nerven!)

    Und jedes Mal aufs Neue frage ich mich aber: Wie können solche Beiträge auf der offiziellen deutschen Eurovision-Seite veröffentlicht werden? Für mich ist dieser Mann einfach nur untragbar.

  2. Cali

    15.03.2017 | 19:19

    Zara Larsson und Weltstar? Ohje, ich bin wohl weit weg vom aktuellen Chartmusikgeschehen. Von der habe ich noch nie etwas gehört. Naja, so wie die aber drauf war, habe ich bislang nicht viel davon verpasst…

  3. owl

    15.03.2017 | 19:20

    ach mein Gott mann muss sich auch über alles aufregen, langsam nervt das

  4. Geri

    15.03.2017 | 19:33

    Larrson nicht kennen?
    Winterschlaf noch nicht vorbei

  5. Manboy

    15.03.2017 | 19:37

    Ich hatte den Bericht von ihm schon vor paar Tagen gelesen und nur mit dem Kopf geschüttelt. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeißen. Robin muss ja nicht sein Geschmack sein, aber unser Beitrag wird meilenweit schlechter abschneiden.

  6. Christian W

    15.03.2017 | 19:41

    Das geht doch aber schon seit Jahren so. Ich frage mich ja, ob er die Sendung überhaupt wirklich ansieht, manchmal. Und wenn man keine Ahnung hat, warum schreibt man dann da drüber? Offenbar haben die Schweden ja mit ihrer Auswahl Erfolg, Herrn Feddersens teilweise manchmal absurden Favoriten nicht. Manche Leute meinen eben, der ESC sei ein Kleinkunstfestival, bei dem das absurdeste und pseudo-künstlerischste Gequake gewinnen sollte. Bloß nicht kommerziell und auch bloß kein Chart-Hit, pfui, pfui. Und mal ganz ehrlich: Was war denn „Euphoria“ anderes als Kirmes, um mal ehrlich zu sein? Alles irgendwie etwas schräg…

  7. Marc

    15.03.2017 | 19:41

    Zara Larsson
    2015 Lush Life (Top 4 in deutschen Single-Charts)
    2016 This One’s for you (mit David Guetta)
    Platz 1 in D und CH, Nr 2 in AUT
    Live-Auftritt direkt vor dem EM-Endspiel in Paris

    Auszeichnungen für Plattenverkäufe in Deutschland: 3xGold, 1x Platin
    in Schweden 28fach Platin

  8. Manboy

    15.03.2017 | 19:42

    @Cali
    Also ich kannte sie schon (hat mit David Guetta das Lied zur letzten EM gesungen). Und das soll wirklich was heißen, hat in Deutschland 3 goldene Platten und eine Platin Platte.

  9. Marc

    15.03.2017 | 19:44

    @Manboy – Da hatten wir gerade die gleiche Idee :-)

  10. David Z

    15.03.2017 | 19:47

    Der Mello Kommentar war nicht das einzige Werk wo Feddersen Müll geschrieben hat. Unter dem Artikel zur russischen Vertreterin findet sich folgende Anmerkung:
    Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version dieses Beitrages wurden unglückliche und missverständliche Formulierungen gewählt, die suggeriert haben, dass Julia Samoylova beim Song Contest in Kiew erfolgreich sein dürfte, weil sie im Rollstuhl sitzt. Das war nicht die Absicht des Autors. Wir haben den Absatz korrigiert und bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.

  11. Patrick Schneider

    15.03.2017 | 19:51

    Dieser Mann ist nicht erst seit diesem Wochenende ein vollkommen unwissender, aber dennoch auf anspruchsvoll machener Pseudo-Experte.
    Es gibt nicht einen Artikel/Kommentar, der komplett sinnvoll und logisch anmutet. Da finde ich Dr. Wolthers Veröffentlichungen um Welten besser.

  12. Simon

    15.03.2017 | 19:58

    Ich denke, Ihr sollten im Bezug auf Jan Feddersen bei der Bezeichnung „Experte“ die Anführungszeichen nicht vergessen…

  13. roxy

    15.03.2017 | 20:15

    meine güte….. muss man denn alles so ernst nehmen…. hier geht’s doch nicht um weltpolitik.

  14. Kontrapunkt

    15.03.2017 | 20:20

    Also mit Feddersen bin ich auch selten einer Meinung, er schreibt schon eine Menge Zeug zusammen, wo man doch den Kopf schüttelt. Nur: dass so ein Kommentar einen ganzen Bericht auf diesem Blog wert ist, ist für mich schon ein Hinweis darauf, dass da in ein Wespennest gestochen wurde und nun die ganzen Schweden-Fanboys hier vor Wut hyperventilieren. Kritik an Schweden? Das ist Blasphemie! Auf den Scheiterhaufen mit dem Ketzer!

    Natürlich kann man sagen, dass Feddersen teilweise ungenau formuliert und in dem Kommentar meinetwegen auch der ein oder andere Fehler drin war. Aber dass man darauf hier so kleinlich herum reitet ändert doch nichts an seiner Grundaussage, die man so durchaus treffen kann.
    Das ganze Mello ist weitgehend „konfektionell“, wie es Feddersen ausdrückt. Meiner Meinung nach ist das fast ausschließlich leidenschaftslose auf Erfolg geschriebene Stangenware auf der aktuellen Trendwelle europäischer Hörgewohnheiten. Das kann man gut finden. Aber es ist eine Tatsache. Dass es mal ein paar Ausreißer geben mag, so wie der Opa dieses Jahr oder Loreens gescheiterter Anlauf, ändert an dieser Grundeinschätzung des Mellos nichts. Diese Aussage ist für die überwiegende Mehrheit der Beiträge zutreffend und wird dadurch, dass die Schweden in ihrem Televoting quasi ausschließlich solches Zeug gewählt haben, nur noch bestätigt.
    Diese Argumentation, dass man auf einen einzelnen Kandidaten als Gegenbeweis verweist, ist doch ungefähr so seriös, wie wenn man im Fernsehen bei Integrationsdebatten einzelne Beispiele gut integrierter und erfolgreicher Zuwanderer vorführt und so tut als gäbe es keine Probleme mit Parallelgesellschaften.

    Ähnlich haarspalterisch ist der Umgang mit Feddersens Meinung zu „I can’t go on“. Auch hier kann man das nicht einfach als Spinnerei abtun, indem man einzelne Beiträge aussucht, die offensichtlich nicht gemeint sein können. Auch hier ist der Trend zu sehen. Natürlich hat Feddersen Recht, wenn er Icgo als „Summe aller schwedischen ESC-Produktionen der vergangenen 20 Jahre“ bezeichnet. Nicht, weil die Beiträge alle gemischt worden wären, sondern weil auch dieser Beitrag nicht sonderlich innovativ, sondern glattgebügelter Standard-Pop von der Stange mit schon 1000x gesehenen Tanzeinlagen und schon mindestens genau so oft gehörten Sounds ist. Also ungefähr ein akustisches und optisches Erlebnis bietet, das man von jedem 2. oder 3. Beitrag im Mello serviert bekommt (die leidvollen Erfahrungen mit dem Second Chance Contest haben mir da jedenfalls gereicht).

    Auch dürfte es nicht schwer zu verstehen sein, was Feddersen bzgl. der Platzierungen von den vermeintlichen Top-Favoriten meint. Sicher, bei nem 3. Platz mag das noch ein wenig übertrieben sein. Aber betrachtet man, wie wenig Punkte die vermeintlichen Top-Favoriten teilweise bekommen haben (übrigens auch zum Erstaunen der meisten hier auf dem Blog), dann finde ich die Einschätzung, wenn man sie als Gesamteinschätzung für den Favoritenkreis nimmt, durchaus zutreffend, wenn sie auch unsauber sein mag.

    Die letzten beiden Punkte mögen tatsächlich Fehler sein, für die man Feddersen kritisieren kann. Allerdings sind das nur Nebenkriegsschauplätze, die mit dem eigentlichen Auswahlverfahren nichts zu tun haben.

    Wenn man sich mit einem Text auseinandersetzt, dann muss man das mit der Bereitschaft zum Verstehen des gemeinten Sinns tun. Das wurde hier offensichtlich nicht gemacht, womit dieser Artikel für mich qualitativ jedenfalls nicht besser ist als der von Feddersen.

  15. Manboy

    15.03.2017 | 20:23

    Möchte nicht wissen, wieviel Geld der dafür bekommt.
    @Marc
    Zwei Kluge…ein Gedanke ;)))

  16. Festivalknüller

    15.03.2017 | 20:38

    Natürlich schreibt Feddersen als NDR-Höfling das Mello runter, um der hier in Deutschland existierenden Forderung die deutsche VE am schwedischen Vorentscheid zu orientieren entgegen zu wirken. Ein deutsches Melodifestivalen ist zwar auch in meinen Augen nicht wünschenswert, aber Feddersens Kommentare schreien nach unangenehmen Tendenzjournalismus.
    Abgesehen von den zahlreich und regelmässig auftretenden fachlichen und handwerklichen Fehlern, fährt man besser, wenn man seine Texte besser ignoriert.

  17. flo

    15.03.2017 | 20:39

    Ey, VIELEN VIELEN VIELEN VIELEN DANK!!! Endlich traut sich mal jemand, Feddersen richtig eins einzuschenken!!! Danke!!! DANKE! DANKE!!!
    .
    Es ist mir seit Jahren ein Rätsel, wie der Mann sich da halten kann. Er hat nun wirklich keine Ahnung mehr vom aktuellen Musikgeschehen, lebt völlig in seiner Welt. Und ist auch total kritikunfähig. Ich hatte selber mal eine Auseinandersetzung, in der ich ihn auf faktische Fehler hinwies. Darauf folgte ein Mailwechsel mit ihm, in dem er mir – sinngemäß – vorwarf, kleinlich zu sein und das Fakten ja nicht so wichtig sind…
    .
    Generell ist dieses ganze Online- und Social-Media-Team vom NDR eine Katastrophe, die agieren mit viel Geld völlig an der Zielgruppe und dem Bedarf vorbei. Auf FB haben sie nicht mal 70.000 Fans, selbst Rumäniens Sender schafft es mit seiner Eurovisions-Sektion auf ein vielfaches… Auch die Beiträge vom selbsternannten Dr. Eurovision sind oftmals eine Zumutung. Gestern verkündete er ja großspurig, er würde die Startreihenfolge schon kennen und hatte eine willkürliche auf FB und der eurovision.de-Seite veröffentlicht. Musste er dann natürlich kleinlaut löschen…. Kann man da nicht mal neue Leute ranlassen???

  18. Matty

    15.03.2017 | 20:43

    Gott sei Dank ist Jan Feddersen nicht mit Helga Feddersen verwandt, die würde in Grab rotieren!

  19. flo

    15.03.2017 | 20:48

    Und mich würde ja auch mal interessieren, wer ihm die ganzen Trips zu den ESC-Events bezahlt… Der NDR – also der Gebührenzahler? Dann sollte er es künftig aber lassen, gleichzeitig auch für andere Medien (taz) über das Event zu schreiben…

  20. Lady Madonna

    15.03.2017 | 21:16

    Danke Kontrapunkt! Deine Ausführung trifft meiner Meinung nach den Nagel auf den Kopf. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

  21. Matty

    15.03.2017 | 21:31

    @flo

    Ich würde Feddersen ja gerne ersetzen, man läßt mich aber nicht!

  22. melodifestivalenfan

    15.03.2017 | 21:49

    Liebe Blogger,
    ihr hättet es wie ich machen sollen. Ich ignoriere die lächerlichen Kommentare des NDR-„ESC-Experten“ Feddersen schon lange. Nun musstet ihr mich noch mit der Nase drauf stupsen. Mit jeder seiner Zeilen versprüht er Gift und Galle, genährt von Erfolgsneid und Mißgunst. Schlimm ist es nur, weil das auf der offiziellen deutschen ESC-Seite stattfindet. Da blamiert man sich auch noch zusätzlich vorm geneigten Leser aus Europa, nicht nur mit dem letzten Platz, der nun schon zum dritten Mal hintereinander nicht unwahrscheinlich erscheint.
    Lobgepreist werden bei ihm nur diese letztlich erfolglosen deutschen Versuche auf der ESC-Bühne der letzten Jahre, und wie es ihm und seinen Brötchengebern in den Kram passt. Die „alternativen Fakten“ passen da nur ins Bild eines ahnungslosen Stümpers, der er nun mal ist.

  23. alkibernd

    15.03.2017 | 21:54

    Der NDR und der mir wegen seiner abgespreizten Bücher über den ESC seit langem suspekte Feddersen passen doch gut zusammen: .denkfaul, uninspiriert, laienhaft und abgeschottet gegen die Welt.

  24. Usain

    15.03.2017 | 21:54

    Ich erinnere mich noch an einen Spruch von ihm in den Wochen kurz bevor damals Conchita gewonnen hat. Da meinte er doch tatsächlich, dass er besser finden würde, wenn Conchita ohne Bart auftreten würde. Dieser Look sei „doch sehr verwirrend“.
    HALLO???
    Herr Federsen versteht die Welt offenbar schon seit Jahren nicht mehr und schlimm ist, dass er sich selber offenbar ganz toll und wissend findet.

  25. flo

    15.03.2017 | 22:11

    Habt ihr seinen Beitrag gestern über die Russin gesehen (http://www.eurovision.de/feddersens_kommentar/Feddersens-Kommentar-Freies-Geleit-fuer-Samoylova,russland1018.html)?
    .
    Zuerst stand da als Überschrift „Freie Fahrt für Samoylova“ was sogar noch mal eine ganz amüsante Zeile war… Im Text dann wie folgt:
    .
    „Julia Samoylova ist eine Sängerin, wie sie populärer beim ESC nicht sein könnte: Eine Frau, die seit einer schweren Erkrankung im Kindesalter im Rollstuhl sitzt – und obendrein ein opulentes Lied namens „Flame Is Burning“ singt. Wenn dieser Act keine Sympathien erntet, welcher dann?“
    .
    Da gab es dann wohl auch Proteste und man hat die Überschrift kurzerhand in „Freies Geleit für Samoylova“ geändert und den Text ebenso… Dazu wurde folgender Text eingefügt: „Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version dieses Beitrages wurden unglückliche und missverständliche Formulierungen gewählt, die suggeriert haben, dass Julia Samoylova beim Song Contest in Kiew erfolgreich sein dürfte, weil sie im Rollstuhl sitzt. Das war nicht die Absicht des Autors. Wir haben den Absatz korrigiert und bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.“
    .
    Das zeigt auch wieder seine ganze Unffähigkeit.

  26. Aufrechtgehn

    15.03.2017 | 22:18

    Ich schließe mich da auch eher Kontrapunkt an. Man mag von Feddersen halten, was man mag, und ich habe ihn selbst schon oft kritisiert. Der Mello-Artikel mag auch kein absolutes Glanzstück sein. Aber all die Vorwürfe an seine Richtung, sei es der selektive Umgang mit Fakten, das gelegentliche Schwurbeln, die laxe musikalische Expertise, die flexiblen Maßstäbe, sind eigentlich klassische Feddersen’sche Kennzeichen, die in fast allen seinen Glossen und Kommentaren auftauchen (und denen sich die meisten Eurovisionsblogger, mich eingeschlossen, auch schon mal schuldig gemacht haben, wenn auch vielleicht nicht in dieser Häufung). Dass dies nun plötzlich einen länglichen Artikel nach sich zieht, vor allem aber die entsprechenden Fan-Kommentare lassen unwillkürlich den Verdacht aufkommen, dass Kritik am geheiligten Mello von vielen als Blasphemie begriffen wird.

    Was ich wohlgemerkt DouzePoints nicht unterstellen will, den ich als Eurovisionsbeobachter schätze und gerne lese. Manchmal reißt eben an einer Stelle plötzlich der Geduldsfaden, dass das ausgerechnet am schwedischen Beispiel passierte, mag daher ein völliger Zufall sein. Und faktisch hat er ja an vielen Stellen schlichtweg Recht. Ich kann mich aber auch nicht ganz des Eindrucks erwehren, dass der Kern von Feddersens Aussage, so übergeigt sie auch vorgetragen wird, hierbei übersehen wird.

    Denn so ganz Unrecht hat er mit seinem Tenor nicht. Ich mag den Bengtssonsong, sehr, das war für meinen Geschmack der einzige im Mello-Finale, der des Sieges würdig war. Aber man kann kaum in Abrede stellen, das er ein schwacher Abklatsch von ‚Heroes‘ ist, und der war ja schon nicht gerade originell (außer in Sachen Show). Ja, hat gewonnen, und ich mochte auch den, ich steh ja wie alle Grand-Prix-Schwuppen nun mal genau so auf Schwedenschlager, da bin ich klassisch konditioniert. Dennoch fand ich das diesjährige Mello-Finale musikalisch eine der enttäuschendsten Vorentscheidungen der Saison und die Tendenz der Schweden, die interessanteren Songs in den Vorrunden auszusortieren (ja, natürlich rede ich auch von ‚Statements‘), ärgerlich.

  27. flo

    15.03.2017 | 22:28

    aufrechtgehn:
    Der Unterschied ist nur: Feddersen schreibt auf der offiziellen Eurovisions-Website des NDR und nicht in einem privaten Fan-Blog… Er wird dafür bezahlt, macht das ganze nicht ehrenamtlich. Da kann man schon auch erwarten, dass er es mit den Fakten genau nimmt. Gerade ARD/NDR kann es sich eigentlich nicht erlauben, jemanden schreiben zu lassen, dem Fakten ganz offensichtlich manchmal egal sind bzw., der sich oft noch nicht mal die Mühe macht, für seine Beiträge ordentlich zu recherchieren… Stichwort Lügenpresse…
    .
    Dann soll er sich ganz einfach auch nicht mehr länger „Experte“ nennen.

  28. Usain

    15.03.2017 | 22:40

    @flo
    ganz genau, absolut richtig, super Kommentar
    Ich habe das Gefühl fast jeder der Blogger hier würde den Job von Herrn Federsen besser, ernsthafter, redaktionell anspruchsvoller und trotzdem witziger machen als er

  29. Cali

    15.03.2017 | 22:42

    „Freie Fahrt für Samoylova“ – ich kann nicht mehr! :D
    War das mal wirklich die Überschrift? Zumindest hat der NDR noch etwas Humor. :D

  30. Nico

    15.03.2017 | 22:50

    @ Kontrapunkt: Danke! Der Aussage deines Beitrags schließe ich mich voll an!
    Ich bin kein Fan von Feddersen, mich stört auch, dass er häufiger mal nachweislich falsche Fakten zitiert oder angibt (wenn ich mir die NDR-Songchecks der letzten Jahre so anschaue z.B.). Aber dass nicht jeder das Mello hochlobt, sollte man auch schon akzeptieren können. Für mich ist das auch zum größten Teil auf Erfolg getrimmte Stangenware, die mich jedoch völlig kalt lässt. In den letzten Jahren gab es meist zumindest noch etwa 5 Beiträge mit denen ich einigermaßen was anfangen konnte. Dieses Jahr waren es maximal 2 Beiträge. Und I cant go on gehört definitiv nicht dazu. Der Song wird sicher gut abschneiden, aber wenn es nach mir ginge, würde er im Semi rausfliegen. Das hat nichts damit zu tun, dass ich vlt neidisch auf Schweden bin, sondern er mir einfach schlichtweg nicht gefällt. Wie gesagt, die Art und Weise wie es im Artikel von Herrn Feddersen geschrieben wurde, finde ich auch etwas zu viel des guten, aber die Grundaussage ist doch völlig legitim.

  31. Ray

    15.03.2017 | 23:20

    Um was geht es in diesem Bericht eigentlich ? Feddersen hats nicht gefallen und soll sich bei „Schweden“ entschuldigen und dieser Bericht findet nicht gut, was Feddersen geschrieben hat. Irgendwie viel Rauch um nichts…

  32. Georg

    16.03.2017 | 00:11

    @ Ray
    @ Kontrapunkt
    Ihr bringt es auf den Punkt.

  33. togravus

    16.03.2017 | 00:40

    Ich lese Herrn Feddersens Kommentare schon seit langer Zeit nicht mehr, und die Tatsache, dass er beim NDR noch immer als Experte (*hust*) durchgeht, zeigt ja ganz deutlich, wie fit und up to date der Sender ist, wenn es um den ESC geht. LOL (*husthust*)
    Nun weiß ja fast jeder hier, dass ich überhaupt kein MF-Fan bin. Ich mag zwar jedes Jahr einige Beiträge, aber die Gloss ’n‘ Glitter-Produktion der Show lässt mich regelmäßig Würgreiz empfinden. Allerdings sollte man zumindest seine Fakten korrekt beisammenhaben, wenn man solch eine Breitseite fährt. Der Kommentar disqualifiziert sich selbst und ist am Ende nur noch larmoyant und lächerlich. Wir sind nicht mehr in den 1970ern …
    Übrigens: Hätte es hier auch einen Artikel gegeben, wenn Herr Feddersen FIK, FdC oder Supernova auf solch unqualifizierte Weise verunglimpft hätte? Ich glaube nicht. MF-Fanboying. :-)

  34. Kjetil

    16.03.2017 | 01:12

    Ich stimme Kontrapunkt, aufrechtgehn und Nico zu. Das Melodifestivalen ist eine gut produzierte Show und die Schweden geben sich viel Mühe. Mir persönlich gefallen die Songs jedoch von Jahr zu Jahr weniger. 2014 war mein erstes Mellojahr. Damals war ich begeistert und hatte einige Favoriten (von denen auch einer gewonnen hat – nämlich Undo. Leider mag ich Undo heute überhaupt nicht mehr, aber das ist jetzt unwichtig.) Dieses Jahr fand ich im Finale eigentlich nur 4 Songs „gut“. Robin ist momentan mein 35. Platz… Seit 2014 gefallen mir die schwedischen Songs überhaupt nicht mehr. Hoffentlich ändert sich da mal was…

  35. escfan05

    16.03.2017 | 06:26

    Bei Feddersens Kommentar habe ich mir die ganze Zeit gedacht “ Hat der ne andere Show gesehen?“ Im Gegensatz zum NDR gibt sich das schwedische Fernsehen wirklich Mühe. Auch wenn mir das persönlich nicht gefällt, der schwedische Beitrag wird mit Sicherheit deutlich besser abschneiden als der deutsche. Und ich finde die ARD sollte sich mal selbst an die eigene Nase fassen. Bevor man so ein erfolgreiches ESC-Land wie Schweden derart kritisiert.

  36. Matty

    16.03.2017 | 09:37

    Für mich war es das zweite Melodifestivalen und es hat Spaß gemacht! Leider habe ich zwar in der Nachsitzshow alle Duelle falsch getippt, aber im Finale lag ich dann mit Robin und Nano auf den ersten beiden Plätzen wieder goldrichtig, auch wenn ich Letzeren auf Platz Eins gesehen habe. Trotzdem bin ich froh, daß sexy Robin das Ding gerockt hat.

    Dennoch nehme ich es dem schwedischen Publikum übel, daß sie ihre ehemalige ESC-Gewinnerin Loreen abgewatscht und nicht ins Finale nach Stockholm geschickt haben!

    Die drei Moderatoren fand ich auch klasse und die dürfen – wenn es nach mir ginge – nächstes Jahr ruhig wieder antreten! Und Sarah Dawn Finer als unverwüstliche Linda Woodruff will ich auch wiederhaben!

  37. Liane

    16.03.2017 | 10:13

    Hab den Bericht auf Eurovision.de nun auch gelesen – nach eurem Eintrag hier. Und ganz ehrlich… ich finds total übertrieben, da so ne Story draus zu machen. Kommentar hin, Bericht her, Fehler hin, korrekte Daten her. So schlimm, wie ihr das hier beschrieben habt, kamen die Aussagen bei mir beim Lesen des Beitrages von Jan Feddersen lange nicht an. Ich bin nicht der absolute Schweden-Hyper, mag die Beiträge aber dennoch fast jedes Jahr ganz gerne. Aber hier gleich so auf den Putz zu hauen, halte ich – vor allem nach Ansicht des Artikels – für ziemlich drüber…. #justsayin

  38. Marlon

    16.03.2017 | 12:15

    Besonders toll fand ich auch den Kommentar on Frau Dr. Irving Wolter , die doch glatt schrieb: „Unser Song“ – ein Modell für andere Länder?“.
    Na das wäre ja mal was. Dann hätte Deutschland vielleicht sogar irgendwann mal bessere Chancen.

  39. Gaby

    16.03.2017 | 13:00

    Meine Güte, warum nehmt Ihr denn alles so ernst?
    Dies ist eine Unterhaltungsshow, nicht mehr nicht weniger.
    Und dem Herrn Feddersen gefällt halt das Mello nicht besonders, so what? Euch gefällt’s, ist in Ordnung. Muss man kein „Politikum“ draus machen.

  40. Christian

    16.03.2017 | 21:46

    Ich fand die Artikel von Herrn Feddersen immer schon ein wenig seltsam. Obwohl mich das Mello so gut wie gar nicht interessiert (und ich nicht verstehe, warum es alle so toll finden), fand auch ich seinen Kommentar sehr unprofessionell.

    Siehe auch sein Kommentar über die drei Moderatoren, bei dem er irgendwas von einem nicht-heterosexuellen und auch nicht queeren Irgendwas labert und ich bis jetzt nicht verstehe, was das mit den Moderatoren zu tun hat. So sahen das auch einige Kommentarschreiber und man hat kurz darauf den Kommentarbereich abgeschaltet…

  41. kaspar

    16.03.2017 | 23:26

    Au ja :) Bekommen wir nun auch zu jedem missverständlichen oder diskussionswürdigen Kommentar in diesem Forum einen eigenen Blogbeitrag? :D
    Ein durchschnittlicher Song mit einer überdurchschnittlichen Performance hat den schwedischen Vorentscheid gewonnen. Kann man gutheißen oder es lassen. Auch bei der Qualitätsbewertung gibt es nunmal verschiedene Sichtweisen. Als Kommentar gekennzeichnet hätte der Artikel mit Sicherheit keine solchen Wellen geschlagen. So hat es sich Feddersen unnötig schwer gemacht. Ich bin wahrlich kein Fan von seinen oft schlecht recherchierten Beiträgen. Aber es hätte bessere Beispiele gegeben als das Nichtkennen einer norwegischen TV-Serie (die mir im Übrigen auch nicht vorgeschlagen wurde, als ich „SMAK Norwegen“ googelte). Und wenn man tatsächlich erwartet, dass Feddersen die schwedische Sprache beherrscht, nur weil Köttbullarland in den letzten sechs Jahren Hit nach Hit rausgehauen hat, sollte man sich bewusst machen, dass der ESC bei weitem nicht sein einziges Aufgabengebiet ist.

  42. Douze Points

    17.03.2017 | 10:16

    @Kaspar: Wenn Du statt Smak Skam eingibst (mit oder ohne Norwegen) findest Du es sofort.

  43. vandyke

    17.03.2017 | 11:20

    Bin ganz bei Alki-Bernd und außerdem nicht unbedingt ein Liebhaber des Mello. Jaja, der ungeliebte Klassenprimus kriegt pauschal was auf den Zopf, selbst wenn er nur ne 4 schreibt wie dieses Jahr. Hat das Methode oder ist das schon Automatismus? Aber Hauptsache, die depperten Sitzenbleiber von der letzten Bank haben Spaß und kommen sich toll dabei vor. Gönnen wir’s denen, hat sich ja bald wieder ausgekichert.

  44. Frederic

    17.03.2017 | 12:35

    Ein umstrittener Kommentator verfasst Polemik über das Real Madrid (meinetwegen auch Hollywood) des ESC, begeht dabei einige Fehler (zu alleroberst, diese Polemik im Gewand eines NDR-Artikels daher komen zu lassen) und braucht sich über heftigen Gegenwind kaum zu wundern.
    Aber wenigstens erwies sich dieser Artikel als feine Steilvorlage für ein Sequel zu „Schweden beim ESC: Das Schicksal des Strebers“ (beim Blick auf dessen Autor, kommen mir doch erhebliche Zweifel, ob dieses Feddersen-Bashing rein zufällig von einem schwedenfeindlichen Artikel ausgelöst wurde).
    Ohne hier auf die naheliegende Polarisierung einsteigen zu wollen, würde ich mir schon einen etwas differenzierteren Umgang mit Kritik am sog. Klassenprimus wünschen.

  45. Karsti

    17.03.2017 | 15:04

    endlich mal wieder kritik an mister feddersen… ich selbst hatte mal auf der seite vom ndr es gewagt, bei einem seiner blogkommentare was kritisches zu schreiben.. und siehe da.. er würde gelöscht… ich finde mister feddersen wird eh zu hochgelobt, und er wird überbewertet ! also vielen dank für euren bericht .

  46. kaspar

    17.03.2017 | 16:17

    @DouzePointe: Das setzt aber das Wissen voraus, dass es sich um ein Anagramm handelt. Wenn ich erfahren möchte, was es mit dem Saturn so auf sich hat, google ich ja auch nicht „Ranust“ oder „Straun“.

  47. flo

    19.03.2017 | 11:43

    Hey, Flod… äh Feddersen hat immerhin 38 Fans…
    https://www.facebook.com/groups/169985029727177/

Kommentar schreiben