Deutschland

Unser Lied für Lissabon: Das sagen die PRINZ-Blogger zur Kandidatenauswahl

Die Kandidaten für die deutsche Vorentscheidung „Unser Lied für Lissabon“ zum Eurovision Song Contest 2018 stehen fest. Ivy QuainooMichael SchulteNatia ToduaRykVoXXclub und Xavier Darcy sind die sechs Acts, die am 22. Februar in Berlin das deutsche Ticket nach Lissabon lösen wollen. Wie bewerten die PRINZ-Blogger die Kandidatenauswahl und hat der aufwändige, neue Auswahlprozess bislang gehalten, was er versprochen hat?

Douze Points

Aktuell haben wir sechs Künstler, von denen ich bisher nur zwei bewusst hätte abrufen können: VoXXclub und Ivy Quainoo. Dass die Hälfte der Kandidaten aus dem The-Voice-Stall kommt, geht in Ordnung. Wiewohl glaube ich, dass der ausschließliche Fokus in diesem Jahr auf Kantigkeit zu viel des Guten sein könnte. Denn Kantigkeit muss nicht immer Mainstream schlagen. Måns Zelmerlöw (Foto unten) ist nicht kantig, sondern 100% Mainstream, hat sich aber als Typ und mit einem uniquen Auftritt gegen kantige Beiträge durchgesetzt. Salvador Sobral hingegen ist richtig kantig.

Kantigkeit bzw. die Wirksamkeit von Kantigkeit beweist sich am besten im direkten Vergleich – auch bzw. gerade zum Mainstream. Dieser Vergleich kann meiner Meinung nach im jetzigen Starterfeld nicht erfolgen. Ich befürchte, dass wir mit Ryk und Michael Schulte weder richtig kantige, noch besonders massenkompatible Künstler haben, sondern eine weniger durchsetzungsstarke Mischung. Hier müssten die Lieder daher erstrecht zünden.

Obwohl ich die bisherige Musik von VoXXclub keine Minute ertrage (und das sage ich als durchaus Après-Ski- und Oktoberfester-Erfahrener), wittere ich hier das größte ESC-Potenzial. Natia Todua und Xavier Darcy schrecken mich persönlich mit Stimme und/oder Aura ab, könnten aber gerade deshalb am Ende ins ESC-Mittelfeld führen. Ivy Quainoo mit einem modernen Hammer-Song wäre für mich die Wunschkonstellation, die aber vermutlich selbst dann nicht so gut abschneiden würde wie VoXXclub, Natia oder Xavier. Inländisches Hitpotenzial sehe ich mit den passenden Songs am ehesten bei VoXXclub und Ivy.

 

Jan

Ich war anfangs sehr überrascht von dem Teilnehmerfeld. Eigentlich war ich davon ausgegangen, dass sich im Februar sechs totale Newcomer um das Ticket nach Lissabon streiten würden – eventuell auch, dass sich vielleicht jemand Bekanntes hat überzeugen lassen, ins Rennen zu gehen. Nun haben wir zwar nicht sechs Superstars am Start, aber das Feld kann sich sehen lassen, denke ich. Ob es dafür dieses komplizierten Auswahlmodus bedurft hätte, lasse ich einmal dahingestellt. Aber immerhin haben die sechs die Rückendeckung von immerhin ca. 120 Musiklaien und Musikprofis.

Aus dem Feld stechen für mich eindeutig VoXXclub und Ivy Quainoo heraus. Die einen, weil sie mit ihrer Art „Stampfrockvolksmusik“ ein absolutes Alleinstellungsmerkmal haben. Und die andere, weil sie in meinen Augen über die beste Stimme im Feld verfügt.

Die anderen vier kenne ich nur am Rande, habe mich jetzt aber auch nur am Rande mit ihren Werken vertraut gemacht. Bei Michael Schulte fällt mir eine gute Stimme und ein gewisser Mainstreamfaktor auf. Radiotaugliche Mucke…und dieses Dilemma kennen wir ja bereits aus den Vorjahren. Im Falle von Ryk muss ich leider sagen, dass mir das, was ich bisher gehört habe, überhaupt nicht gefällt. Irgendwie ist mir das von allem zu wenig und wirkt auf mich ausgesprochen bemüht. Aber er hat ja eine Menge Fans auch unter unseren Lesern – es ist wie immer eine Geschmackssache.

Xavier Darcy finde ich ziemlich interessant. Bisher habe ich zwar noch nichts von ihm gehört, das in meinen Augen ESC-tauglich wäre, aber er hat eine richtig gute Stimme, absolute Bühnenpräsenz und ist halt ein „Typ“. Der hat bestimmt eine Menge Ecken und Kanten, um dieses Klischee mal ganz kurz hervor zu kramen. Und schließlich Natia Todua. Sie zu schicken ginge für mich nur in Ordnung, wenn sie einen absoluten Knallersong bekommt. Denn ansonsten hätte sich das Auswahlsystem ad absurdum geführt und man könnte den aktuellen Sieger von The Voice lieber direkt nominieren. Dass es eine breite Fanbase für die Sieger gibt, die auch abzustimmen bereit ist, haben ja bereits Andreas Kümmert und Jamie-Lee bewiesen.

Im Grunde ist es mir vollkommen schnuppe, wer uns in Lissabon vertritt. Der- oder diejenige muss halt einen guten Song im Gepäck haben. Damit steht und fällt alles. Aber das wissen wir ja und das ist ja auch nichts Neues. Insofern bin ich jetzt schon megagespannt, was sich die vielen kreativen Köpfe so alles ausdenken. Es kann nur aufwärts gehen!!

 

DJ Ohrmeister

Soviel vorweg: Es ist ein gutes Starterfeld mit überwiegend Top-Stimmen geworden. Ivy Quainoo und Michael Schulte sind mir schon lange als tolle Live-Performer ein Begriff, Ryk und Xavier Darcy habe ich erst in den letzten Wochen als Interpreten kennengelernt, und beide finde ich stimmlich absolut überzeugend. VoXXclub sind eben VoXXclub und Natia Todua mag ich überhaupt nicht – das ist mir zu schrill und zudem (noch) unausgereift. Das Konzept der Auswahl dieser Sechs sehe ich weiterhin kritisch und frage mich schon, ob es das ganze Prozedere gebraucht hätte, um drei gestandene The-Voice-Kandidaten und VoXXclub zu bekommen – für Ryk und Xavier mag es das richtige Verfahren gewesen sein, sie aus der Masse derer herauzszufiltern, die zwar bereits veröffentlicht haben oder im TV aufgetreten sind, aber noch nicht breiter bekannt wurden.

Was mich ehrlich gesagt stört, ist dass wir nun schon wieder eine ganz junge Kandidatin dabei haben, die m.E. noch lange nicht für die ganz große Bühne taugt, aber seit wenigen Wochen ein (vermutlich sehr bald verflogenes) Momentum vorweisen kann. Droht uns also dasselbe wie schon 2016? Eben noch AuPair, und jetzt schon auf der ESC-Bühne vor 200 Millionen Zuschauern – das geht mir zu schnell, und ist letztlich auch das, was uns 2014, 2015, 2016 und auch 2017 diese Platzierungen beschert hat. Alles gute Performer, die aber noch ein paar Jahre gebraucht hätten, bevor sie zum ganz großen ESC-Sprung ansetzen.

Persönlich am liebsten wäre mir Ivy mit einem zündenden, wirklich modernen Song, oder Ryk bzw. Xavier mit einem packenden, anrührenden Beitrag. Ich glaube, mit den dreien hätten wir auch die besten Chancen international. Michael Schulte ist mir ein wenig zu brav, VoXXclub sind – glaube ich nach eingehender youtube-Recherche – ein sehr nationales Phänomen und erinnern einen ESC-affinen Isländer oder Moldawier vermutlich massiv an die Trackshittaz. Und Natia wäre für mich die Fortsetzung in der langen Reihe unglücklicher Auswahlen von Underdogs oder „Momentums“, für die der ESC einfach zwei Nummern zu groß ist.

Übrigens: Xavier Darcy erinnert mich in Gestik, Sprechstimme und Ausdrucksweise irgendwie an Conchita (hier beim Interview ab 3:30 Minuten). Guter Typ. Nur mal so.

 

Peter

Xavier hat uns auf dem ESC Workshop mit Abstand am meisten beeindruckt. Ich kannte ihn vorher nicht und war unmittelbar geflasht von seiner Stimme und seiner souveränen Authentizität. Auch imponierte mir, dass er ausschließlich mit eigenen Songmaterial nach Köln gekommen war. Er hat meines Erachtens das Maximale aus dem Workshop gemacht und sich gleichermaßen selbstbewußt wie zugewandt auf die Coaches eingelassen. Als er dann im Interview The Ark als seine Favoriten der jüngeren Vergangenheit und France Gall als „All Time Favorite“ benannte, war ich zusätzlich angetan.

Und VoXXclub habe ich hier ganz persönlich auf dem Blog bekanntlich schon 2013 für den ESC empfohlen. Vor gut einem Jahr habe ich die Jungs in der Großen Freiheit in Hamburg live gesehen und kann daher aus persönlicher Erfahrung bestätigen, dass VoXXclub live in der Lage sein, mit viel Spielfreude, Glaubwürdigkeit und Animationstalent, eine anspruchsvolles Publikum zu verbrüdern und mitzureissen, selbst die sonst eher coolen Barkeeper(innen) im legendären Kiezclub haben mitgefeiert (Das Photo ist das Titelbild des neuen VoXXClub-Kalenders, exklusiv erhältlich in der „Donnawedda Fanbox“).

Am Ende entscheidet der Song, aber bei aktuellem (Er-)Kenntnisstand wünsche ich mir, dass einer dieser beiden Acts Deutschland in Lissabon vertritt. Und schließlich bin ich wahnsinnig gespannt, wie weit der Eurovisionspanel und die internationale Jury bei der „6 aus 17“ Wahl auseinanderlagen.

 

Salman

Alles in allem bin ich mit dem Teilnehmerfeld der deutschen Vorentscheidung 2018 sehr zufrieden. Nach den letzten schlechten Platzierungen hatte ich die Befürchtung, dass es immer schwieriger werden würde, etablierte Künstler für den ESC zu gewinnen. Damit meine ich nicht Künstler auf dem Level von Helene Fischer oder den Scorpions, sondern auch durch die Castingshows bereits teilweise bekanntgewordene Nachwuchskünstler. Auch für diese stellt es ein großes Risiko dar, nach einer schlechten Platzierung stark in die Kritik zu geraten und damit einen Karriereknick zu erleiden. Mit dem neuen Verfahren ist es dem NDR erfreulicherweise gelungen mehrere talentierte ehemalige Castingshowteilnehmer für den ESC Vorentscheid zu gewinnen.

Ob der gesamte Aufwand dahinter gerechtfertigt war steht auf einem anderen Papier. Aber vielleicht half das Eurovision-Panel auch als eine zusätzliche Argumentationshilfe den Künstlern die Angst vor einer Teilnahme zu nehmen. Schließlich hatte der NDR somit schon die Bestätigung, dass die Künstler von ESC Experten als aussichtsreich erachtet werden, also diente das Verfahren auch als so eine Art „Selbstmarketing“ für die deutsche VE.

Unabhängig davon, ob das Verfahren an sich wirtschaftlich war oder nicht, ist die große Transparenz und Nähe zu den Fans während des gesamten Prozesses zu loben. Die Roadshows waren eine einzigartige Möglichkeit nicht nur das neue Verfahren vorzustellen, sondern auch direkten Input von Fans einzuholen, die sich teilweise das ganze Jahr über mit ihrer Leidenschaft ESC beschäftigen. Thomas Schreiber war neben den Roadshows auch beim ECG Fantreffen und hier auf unserem Blog sehr aktiv. Hut ab für seine Nähe zu den Fans! Am Schluss steht und fällt alles mit dem Song. Und das ist nun die große Herausforderung. Es muss irgendwas dabei sein, was richtig knallt und sich beim ESC-Finale in der Köpfen der Televoter & Juroren festsetzt.

Die größte Chance hat aus meiner Sicht auf dem ersten Blick voXXclub. Aber auch eine Hammer Ballade von Ivy Quianoo könnte uns eine deutlich bessere Platzierung als in den letzten Jahren einbringen. Bei Natia Todua sehe ich etwas die Gefahr, dass sie genau wie Ann Sophie oder Levina in den letzten Jahren etwas untergeht. Xavier Darcy erachte ich als etwas zu nischig und was ich bisher von Ryk und Michael Schulte kenne, haut mich trotz sehr schöner Stimmen nicht um. Die Stimme alleine reicht leider beim ESC meistens nicht. Wie gesagt kann sich das alles noch nach der Songwahl ändern, aber derzeit sehe ich die größten Chancen für uns mit voXXclub oder Ivy Quainoo.

 

Tjabe

Mich persönlich hat es schon sehr gefreut, den Namen von Ivy Quainoo in den ESC-Workshop-Berichten zu lesen. Schon 2013 hätte ich sie gern als deutsche Vertreterin 2014 in Kopenhagen gesehen. Wir haben dann ja zu meiner Beruhigung noch die Formation Elaiza, die mit einer Ostfriesin aufwarten konnte, geschickt. Ivy Quainoos Stimme begeistert mich und von all den „The Voice“-Siegern ist sie mir immer noch am präsentesten. Daher würde ich ihr sehr die Fahrkarte nach Lissabon gönnen.

Natia Todua ist auch ein schöner Farbtupfer im Teilnehmerfeld und ihr habe ich den Sieg bei „The Voice“ sehr gegönnt. Vielleicht gibt es ja 12 Punkte aus Georgien. Aber als deutsche Vertreterin würde ich sie ungern schon dieses Jahr in Portugal sehen. Sie sollte sich erst mal ein wenig etablieren.

VoXXClub macht sicher gute Stimmung in Berlin, aber ob der gegenwärtige Schlagerhype in Deutschland in ganz Europa verstanden wird, bezweifle ich. Die drei Solokünstler sagen mir zu wenig, so dass ich mir dazu noch kein Urteil erlauben möchte.

Aber alles hängt von den Komponisten ab, was sie für die sechs Kandidaten schreiben. Sie sollten auf jeden Fall ein Augenmerk auf das jeweilige Stimmpotenzial der Interpreten haben und nicht zu sehr auf eine mögliche Kompatibilität für einen Longplayer des Künstlers achten.

Ein etwas größeres Starterfeld oder jeweils zwei Songs pro Interpreten, die in einem Durchgang und nicht nacheinander dargeboten worden wären, hätte ich auch nicht schlecht gefunden.

Bei der Auswahl unseres Liedes ist es vor allem sehr wichtig, den stärksten Song zu finden und nicht den Künstler, der aktuell den größten Hype ausgelöst hat. Zudem sollte es eine wesentlich größere Promotion für den deutschen Teilnehmer national geben, damit wie bei Lena ein ganzes Land hinter seinem Beitrag steht.

Die Auswahl der sechs Glücklichen hat mich aber schon so weit überzeugt, dass ich überlege nach Berlin zur Vorentscheidung zu fahren, was ich in den letzten Jahren nicht gemacht habe.

 

BennyBenny

Erstmal ist die Auswahl so ganz anders, als ich sie erwartet habe. Ich bin nämlich fest davon ausgegangen, dass das neue Verfahren uns eher Newcomer in den Vorentscheid spülen wird und weniger bereits bekannte Künstler. Da mir alle Namen schon vor ULfL bekannt waren, ist das schon mal eindeutig nicht der Fall. Das hat mich positiv überrascht. Mich erinnert das Line-Up – wie viele andere hier – an die Vorentscheidung 2016 – und das im besten Sinne, denn an diesen Vorentscheid denke ich immer noch gerne zurück. Eine spannende Mischung mittelbekannter Namen, die auch eine gewisse Bandbreite auf dem musikalischen Spektrum abbildet. (Die Fehler sind meiner Meinung nach damals nach Köln passiert, als der Song und die Bühnenshow eben nicht bis Stockholm weiterentwickelt wurden. „Ghost“ hätte nicht Letzter werden müssen.) Ich bin positiv überrascht.

Aber gerade weil mich die Vorentscheidungsbesetzung so an 2016 (und gewissermaßen auch die vorangegangenen Jahre) erinnert, bleibt für mich bislang offen, ob diese Kandidaten wirklich nur über einen solchen Prozess rekrutierbar waren. Wenn ich es bei der Roadshow in Frankfurt richtig verstanden habe, soll der Prozess dem NDR ja dabei helfen können, nicht nur die besten Künstler zu finden, sondern auch sie zu überzeugen, an Vorentscheid teilzunehmen, weil sie eben schon unter die besten zwanzig (bzw. sechs) gekommen sind. Falls das wirklich der Fall war und manche der Acts sonst nicht teilgenommen hätten, wurde dieses Ziel ja erreicht. Vielleicht erfahren wir dazu mehr nach der Vorentscheidung oder nach dem ESC.

Jetzt aber zu den Künstlern selbst: Auf dem Papier sind Ivy und Xavier meine absoluten Favoriten. Ivys Karriere verfolge ich seit The Voice, ich liebe ihre Stimme genauso wie ihre ersten beiden Alben und die vor kurzem veröffentlichten neuen Songs. Sie hat sich außerdem künstlerisch ganz offensichtlich weiterentwickelt, macht nun weniger Mainstream und mehr Dream-Soul-Pop. Xaviers Karriere verfolge ich seit ich ihn damals im Vorprogramm von MarieMarie gesehen habe, seine EPs und sein Album laufen bei mir nach wie vor auf Heavy Rotation. Er bringt außerdem eine ganz andere Farbe zu Unser Lief für Lissabon.

Gespannt bin ich auch, wie sich Blog-Favourite Ryk entwickelt und welchen Song  voXXclub nach Berlin schicken. Von den Jungs habe ich seit dem Workshop eine ganz andere, viel bessere Meinung habe als vorher. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf den 22. Februar und wenn der Songauswahl und dem Staging genauso viel Aufmerksamkeit gewidmet wird wie dem bisherigen Prozess, dann bin ich guter Dinge. Eines hat der NDR auf jeden Fall jetzt schon erreicht: Die Künstlerauswahl und der Prozess polarisieren. Das bringt Aufmerksamkeit für die Vorentscheidung und für den ESC und diese Energie kann positiv genutzt werden.

Aktuell, ESC-News, ESC-Vorentscheid

153 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Matty

    02.01.2018 | 10:35

    Liebe Blogger, warum erspart Ihr uns nicht das Foto dieser Schmalzbacke aus Schweden im neuen Jahr?

  2. Realest

    02.01.2018 | 10:43

    Find bis auf Voxxclub alle Middle of the Road um ehrlich zu sein. Finds auch gut, dass hier die Gefahr des aktuellen The Voice-Hypes angesprochen wird, ich bin echt dagegen, dass Natia zum ESC fährt. Ansonsten mal Songs abwarten, aber momentan bin ich klar für Voxxclub, zumal sie auch wirklich unser Deutschland vertreten und nicht jedes Beliebige Land repräsentieren könnten.

  3. alkibernd

    02.01.2018 | 11:23

    Mehr Schmalzbacken bitte ;-))

  4. Andi

    02.01.2018 | 11:48

    Ich versteh wirklich nicht, wie jemand, der sich mit Musik und ESC beschäftigt, ernsthaft Voxxclub als Favoriten haben kann oder dieser uninspirierten Volksmusik-Coverband attestiert, für den ESC geeignet zu sein. Die sind noch ungeeigneter als die Klosterschülerinnen, die wir die letzten gefühlt 100 Jahre geschickt haben.

  5. ThisIsNotReal

    02.01.2018 | 11:52

    Hmmm, seid Ihr mit VoXXClub so sicher? Ich befürchte fast, dass es sicher eher um ein nationales Phänomen handelt, zumindest wäre das stark auf der Kante gebaut, dass die floppen. Über den Song dürfte es auch keine große Spekulation geben :) Persönlich finde ich VoXXClub absolut grottig. Stimmlich finde ich Ryk und Ivy überragend, ich hoffe bei beiden findet man das richtige Gesamtpaket. Ryk ist prädestiniert für eine mystischen Elektrohymne so was in Richtung Ghost Town. Ebenso solte bei Ivy eher etwas in Richtung Dance gehen als Ballade. Ich denke, dieses Jahr ist mal wieder was flotteres mit fem Sieg dran. Michael Schulte hat auch eine gute Stimme, aber hier fehlen mir die Kanten. Hier geht es dann vermutlich nur über einen Mainstream Schunkel Song, den alle gut finden, funktionieren. Bei Xavier und Natia fehlt mir momentan noch die Vorstellungskraft. Aber wir haben Kandidaten mit großem Stimmpotential und gerade bei Ryk und Ivy hoffe ich das dies hier nicht hinsichtlich Song und Bühnenbild in Perlen vor die Säue endet.

  6. JeG

    02.01.2018 | 12:12

    Für mich kann es mit dem richtigen Song wirklich jeder werden. Jedoch verstehe ich noch immer nicht ganz, warum so viele jetzt plötzlich überzeugt sind, wir müssten voXXClub schicken, weil es “was Anderes“ ist… Ich frage mich nur, wer dann dafür anrufen soll. Anders ist zwar gut aber ich habe einige Zweifel daran, dass ausländische Zuschauer ihren Gefallen an deutscher Schunkelmusik finden sollen. Das geht in meiner Vorstellung eher ins hintere Mittelfeld als nach Vorne, aber wer weiß. Ich lasse mich gern eines Besseren belehren und möchte die Jungs noch nicht abstrafen ohne den Song gehört zu haben. Von Xavier, Ryk und Ivy bin ich richtig überzeugt. Auch stimmlich richtig richtig stark, aber das ist wohl jeder in dieser Auswahl. Michael wird fürchte ich etwas langweilig und “nett“. Und bei Natia bin ich mir im Moment noch nicht sicher, ob das funktionieren soll. Im Großen und Ganzen bi ich zufrieden mit der Auswahl. Aber dass es im Grunde um das Lied geht, dürfen wir bei all dem Diskutieren über die Kandidaten nicht vergessen.

  7. Jo

    02.01.2018 | 12:26

    Andi, Du hast so Recht. Völlig unverständlich.

  8. Kjetil

    02.01.2018 | 12:26

    Für Ivy wünsche ich mir eher einen schnelleren Song als eine Ballade. Und was Voxxclub angeht stimme ich meinen Vorrednern zu. Momentan rechne ich ihnen beim ESC keine guten Chancen aus. Aber ich lasse mich von einem guten Song gerne überraschen. Ich freue mich schon sehr darauf, beim Vorentscheid die Gesamtpakete zu sehen. Falls der NDR die Songs vorher veröffentlicht werde ich sie mir nicht anhören, da ich bei Unser Lied für Lissabon (wie die meisten Menschen beim ESC auch) nur basierend auf meinem ersten Eindruck abstimmen will. Hoffentlich ist etwas Chancenreiches dabei :D

  9. Cédric Merino

    02.01.2018 | 12:53

    Auch ich kann die Kommentare der FANS hier eher nachvollziehen als die Einschätzungen der angeblich so kenntnisreichen Blogger.

    Nur ein einziger Blogger ist in der Lage zu erkennen, dass es sich bei voXXclub um ein rein nationales Phänomen handelt. Meiner Meinung nach könnten die im internationalen ESC nicht einmal Trashpunkte sammeln (dazu sind sie nämlich auch nicht trashig GENUG)!
    Hört auf meine Worte: Voxxclub sind der falsche Weg!

    Ebenfalls unverständlich ist mir die allgemeine Begesieryng für Yvy. Ihre Stimme empfinde ich durchgehend als dünn und ausdruckslos, ihre Songs als lauwarm und vergessenswert.

    Ryk fasziniert mich persönlich am meisten. Ich hätte bei ihm allerdings große Bedenken, ob er seine Wirkzung auch bei einem 3-min Song entfalten könnte. Er lebt schon sehr von der Langsamkeit und hat dementsprechend bisher fast ausschließlich 4einhalb-Minuten Nummern in seinem Repertoire.

    Wir werden sehen.

  10. BB

    02.01.2018 | 13:00

    Ich hab vor ein Paar Tagen zu jedem Teilnehmer (inklusive aktuellstem Song) eine Umfrage auf Instagram mit den Auswahlmöglichkeiten „Daumen hoch“ und „Daumen runter“ gestartet. Unter den Votern befinden sich esc fans aber auch einige die nichts damit am Hut haben. Die Ergebnisse waren wie folgt (Daumen hoch/Daumen runter):
    .
    Natia Todua 62%/38%
    Ivy Quainoo 76%/24%
    Xavier Darcy 34%/66%
    Michael Schulte 54%/46%
    Voxxclub 35%/65%
    Ryk 71%/29%
    .
    Ist jetzt nur so random ne kleine Übersicht wie meine Instagram Abonnementen darüber denken :)

  11. Kontrapunkt

    02.01.2018 | 13:02

    Außer Ivy (und die auch eher am Rande) kenne ich von denen keinen einzigen. Allerdings zeigt die Auswahl vor allem wieder eins: das Verfahren hätte man gar nicht gebraucht, 3 Voice Sternchen und einen Trash-Beitrag wie schon LaBrassBanda vor ein paar Jahren hätte man auch so nominieren können (wäre auch keine neue Idee, andere Länder haben es ja auch schon mehrfach mit The Voice of… Teilnehmern versucht). Ich will gar nicht wissen, was da sonst noch zur Wahl stand.
    Da ich die nicht kenne, kann ich ihnen unvoreingenommen begegnen, würde aufgrund des geringen Vorwissens, das ich habe, Ivy aber durchaus für eine gute Wahl halten. Sie hat mich bei dem, was ich von ihr gesehen/gehört habe, durchaus überzeugen können und hatte seit ihrem Erfolg auch ein paar Jahre Zeit, Erfahrung zu sammeln und noch souveräner zu werden. Auf keinen Fall diesen Voxxclub Trash. So was funktioniert zwar bei manchen Ländern (Griechenland oder Moldawien), aber als deutscher Beitrag sehe ich da geringe Chancen. Da sehe ich eher ein „Potenzial“ wie bei den Trackshittaz, wie hier auch zu Recht angemerkt wurde.

  12. Trakol

    02.01.2018 | 13:26

    Ich muss hier jetzt mal das neue Prozedere in Schutz nehmen, denn viele der Künstler im Workshop haben sich nicht selbst beworben und wurden vorgeschlagen und letztendlich in die Top 17 gewählt. Mit dieser tatsache trat der NDR an die Künstler ran. Hätte der NDR einfach so angefragt hätten es vermutlich viele nicht einmal versucht. Deswegen find ich das Panelsystem nicht schlecht.

  13. Carli Brunus

    02.01.2018 | 13:28

    Ivy mit Uptempo-Song

    Ivy könnte mit einem schnelleren Song (der natürlich eine sich durch das gesamte Lied ziehende Steigerung und einen Höhepunkt beinhalten muss!) und einer guten Inszenierung durchaus oben mitspielen.

    Kleiner Reminder an die Verantwortlichen des NDR:
    Die deutschen Stagings der letzten 4 Jahre sind Negativbeispiele, die zeigen wie man es komplett versauen kann.

    Australien 2016, Ukraine 2016, Österreich 2014, Dänemark 2013 und Schweden 2012 sind allesamt Paradebeispiele für gute Inszenierungen, an denen man sich orientieren sollte.

  14. Gaby

    02.01.2018 | 13:29

    Solange es nicht der Michael Schulte wird, bin ich eigentlich mit jedem Kandidaten zufrieden, wenn der Song gut ist. Dann ist mir die Platzierung auch fast egal. So wie damals bei Texas Lightning. War die Platzierung auch nicht so prickelnd, aber der Song war ein Hit. Das finde ich persönlich noch wichtiger.
    Der Michael Schulte wirkt mir zu glatt, um ehrlich zu sein. Ich lasse mich gern positiv überraschen, aber ich kann mir da im Moment keine zündende Nummer vorstellen.

  15. togravus

    02.01.2018 | 13:59

    Ich tue mich mit diesen Kandidaten noch immer sehr schwer: 2 ältere Castingüberbleibsel, die nicht einmal eine vernünftige nationale Karriere hinbekommen haben, ein aktuelles Castingsternchen, das momentan flackert, aber auch bald verglühen wird, ein irgendwie kantiger Typ mit markanter Stimme, die mir persönlich leider nicht gefällt, und eine peinliche Spaßtruppe, die kaum einer jemals hat live singen hören. Großartig! Für Voxxclub würde ich mich nicht nur schämen, weil sie jenes Ballermannhafte repräsentieren, das ich beim ESC nicht sehen will, sondern auch, weil die Jungs keine Künstler sind, sondern ein auf die Bedürfnisse einer bestimmten Zielgruppe hin designtes Marketingprodukt, in dessen Onlinebauchladen wir Kalender, Becher und urbane Wichtelmützen erwerben können. Unabhängig von meiner persönlichen Abneigung gegen dieses spießige und auf falsche bayerische Authentizität gebürstete Produkt glaube ich zudem, dass man von Ísafjörður bis Elat, von Nachodka bis Santa Cruz das Flores, von Żurrieq bis Honningsvåg nur entgeistert, verständnislos oder voller Mitleid auf einen VC-Beitrag schauen würde. Ein paar Televotingpunkte würden wohl nur bei unseren südlichen Nachbarn abfallen. Wie bereits im Artikel steht: Trackshittaz lassen grüßen … oder TwinTwin. Bleibt also Ryk, der mich von den 6 am meisten anspricht. Der bräuchte jedoch ein Lied, das etwas besser und länger im Gedächtnis bleibt als sein bisheriges Werk.
    Viel Glück!
    P.S.: Jetzt habe ich eigentlich alles gesagt und werde versuchen, Euch allen nicht mit noch mehr anti-Voxxclub-Kommentaren auf die Nerven zu gehen … Ich kann aber nichts versprechen. LOL

  16. RogerCGN

    02.01.2018 | 14:19

    was voxxclub angeht war meine erste assoziation auch trackshittaz. wenn die nicht was gänzlich anderes bringen als da bisher bekannt sehe ich da auch ehr schwarz. aber warten wir mal ab.Xavier hat mich auch nicht so geflasht. aber die 4 anderen kann ich mir gut vorstellen.
    ich will hier mal eine lanze für natia brechen. sie hat eine markante stimme die sich abhebt. viele lieben diese stimme und viele finden sie ganz furchtbar. die wenigsten finden sie nur irgenwie ok. das ist finde ich ne ganz gute voraussetzung. wenn man sie dazu bringt nicht zusehr das besondere herausstellen zu wollen und ihr einen song z. b. in richtung kate bush geben würde kann ich mir schon vorstellen das das funktionieren kann

  17. Andi

    02.01.2018 | 14:26

    Wer Michael Schulte zu glatt und zu unkantig findet, hat vermutlich noch nie ein Album von ihm gehört oder ihn mal live gesehen. Der macht auch keine Mainstream-Schunkel-Musik. Das wüsste man halt, wenn man sich mit ihm beschäftigen würde. Aber ich verstehe schon, dass es einfacher ist, sich schon vorher ein Urteil zu bilden.

  18. ALFRED

    02.01.2018 | 14:35

    Habe mir bei YouTube mal einige Songs der Kandidaten angehört.
    Ich finde das die Männerriege , die stimmlich alle überzeugend sind, doch zu sehr auf eine Musikrichtung festgelegt sind. Bei Ivy sehe ich da mehr Potenzial. Sie kann Ballade, Midtempo und Dance . Wäre also nicht so auf eine Stilrichtung festgelegt. Z. B. My own Terms , Rhythm is a Dancer,
    Wildfires. Mit dem richtigen Song wäre sie mein Favorit für eine gute Platzierung.

  19. Candy

    02.01.2018 | 14:36

    Voxxclub wären wenigstens unterhaltsam – und wenn ein Joke Entry auf einem der letzten Plätze landet, ist es nicht ganz so peinlich. Michael Schulte gefällt mir persönlich sehr gut, aber ich befürchte, dass seine Bühnenpräsenz nicht stark genug ist und er beim ESC übersehen wird, weil sich keiner an den Auftritt erinnert. Xavier Darcy wäre meiner Meinung nach der am besten geeignete Künstler für den ESC, er wirkt authentisch und hat etliche gute Songs… wenn er nur nicht so sehr an Salvador erinnern würde :(

  20. alkibernd

    02.01.2018 | 15:16

    Also „Ziwui“ jedenfalls erinnert vom Arrangement her stark an die ukrainischen und moldawischen Erfolgstitel vergangener Jahre. Passt vielleicht. Außerdem wollen sie ja portugiesisch singen, wie ich gehört habe.

  21. Carli Brunus

    02.01.2018 | 15:41

    Kann der Prinzblog vielleicht versuchen, Herrn Schreiber den Termin des Songwriting-Camps zu entlocken? Der ungefähre Zeitpunkt würde mich echt mal interessieren.

  22. Daan

    02.01.2018 | 16:05

    Wieso denken bei voXXclub so viele an trackshittaz? Mir kam damals beim Melodifestivalen 2016 während des Auftritts von Panetoz, dass sie wohl das schwedische Pendant zu voXXclub seien. Jedenfalls kann man die Musik beider Bands nicht so nüchtern ertragen wie beispielsweise andere Kandidaten hier im Rennen. Ich wiederhole gerne, was viele schon gesagt haben, dass wir erst auf die Songs warten. Ich bin bei Deutschlands Vorentscheiden immer etwas skeptisch, weil er jedes Jahr vollkommen revolutioniert wird und mir hier leider die Beständigkeit bei der Vorauswahl, wie sie in anderen Ländern, die deutlich mehr ESC-Begeisterung besitzen, anzutreffen ist. Ich präferiere momentan noch niemanden, weil sie alle in ihren Genres sehr gut sind. Ich denke jedoch, dass sich Ivy die größten Chancen ausrechnen darf. Dennoch hoffe ich, dass mich der NDR positiv überrascht, was er mit seinen mega Bemühungen auf jeden Fall schon getan hat :)

  23. Realest

    02.01.2018 | 16:13

    Mir auch ein Rätsel. Ich denke bei Voxxclub eher an GR13 oder MD11, aber in meinen Augen sind sie weit weg davon, ein Joke Entry zu sein. Und zumindest haben die eine Zielgruppe, die sie ansprechen. Die Anderen sind alle so die Kategorie DK16, DE15 etc… viele Fans werden die als ihr 5./6. Lieblingslied haben, aber keiner Ruft dafür an.

  24. Jonathan

    02.01.2018 | 16:36

    Wenn ich nur von der Papierform entscheide, entscheide ich mich für Ivy oder VoXXclub. Ivy kann mit einem richtig guten Song einen richtig guten Platz machen. VoXXclub würden (wie schon jetzt in Deutschland) RICHTIG polarisieren. Das Ergebnis wäre entweder einen RICHTIG GUTEN Platz oder eine Blamage wie in den letzten Jahren. Doch selbst wenn: Die werden wenigstens nicht vergessen!
    ———————————————-
    Doch egal wen wir schicken : Es muss ein guter Song sein, der zum anrufen animiert.

  25. Blue

    02.01.2018 | 17:04

    Ich finde Ivy nur okay. Mir gefiel ihr erster Song. Die Songs die danach kamen fand ich langweilig. Mit dem richtigen Song kann es aber wirklich jeder werden. Bisher am besten finde ich Michael Schulte, Voxxclub und Ryk. Natia’s Stimme finde ich zu anstrengend.

  26. nala2408

    02.01.2018 | 17:34

    Die aktuellen Songs von Ivy sind total langweilig. Wenn sie diesen Stil beibehalten will, wird das nichts beim Vorentscheid. Ich mochte ihre Songs von früher auch nicht so gerne. „Wildfires“ war ganz ok, der Rest nicht mein Fall. Aber wenn sie einen tollen Song im Vorentscheid präsentiert – warum nicht?! ;) Singen kann sie! Ich habe schon bessere Stimmen gehört, aber ja, sie kann gut singen, hat eine angenehme Stimmfarbe.

  27. ESCFAN92

    02.01.2018 | 17:48

    Michael Schulte scheint seit heute an seinem Song zu arbeiten

  28. nala2408

    02.01.2018 | 18:01

    @ESCFAN92 wo steht das?

  29. Blue

    02.01.2018 | 18:12

    Er hat ein Bild auf Facebook gepostet. „ESC Song schreiben, Tag 1“.

  30. Christo

    02.01.2018 | 18:53

    Dieser Schuss in den Ofen käme teuer zu stehen...

    Den bis dato angelieferten alten Wein in neuen Schläuchen verwässere ich ja nur ungern, aber wodurch sich der Optimismus nährt, das Dilemma könnte im Februar und Mai bei vergleichbaren Vorgaben zu den Vorjahren nicht wieder seine Fortsetzung finden, erschließt sich mir nicht.
    Innovativ und ersprießlich war bislang nur der Vorgang des Einlullens; dort, wo es einzig möglich war: innerhalb der bubble. Oder sollte man nun „soap bubble“ sagen? Nevermind… kein anderes Teilnehmerfeld war zu erwarten gewesen und nichts und niemand kann mir einreden, dass dieses Ergebnis nicht auch gesteuert wurde. Dafür steht auf zu vielen Seiten zu viel auf dem Spiel.

  31. Escfan92

    02.01.2018 | 19:47

    Hat er auf Instagram und Facebook gepostet

  32. escfan05

    02.01.2018 | 20:01

    Na und, dann sind Voxxclub halt nur national. Das war Salvador Solbal auch bevor letztes Jahr beim ESC antrat und dann hat er gewonnen. Warum nicht mal zeigen, was die nationale Musikindustrie noch zu bieten hat, außer Castingsternchen. Gerade Schlager in allen Formen ist derzeit sehr beliebt in Deutschland. Warum soll man das nicht in Europa zeigen? Ich bin mir absolut sicher, mit Voxxclub fällt man mehr auf, als mit irgendeinem durschnittlichen Poplied in Englisch.

  33. Cal X

    02.01.2018 | 20:24

    Also, Salvador Sobral mit Voxxclub vergleichen zu wollen…. da krieg ich glatt Hirnfrost!

  34. Chris

    02.01.2018 | 20:27

    Das Problem ist ja, dass Schlager in Deutschland beliebt ist. Alles was bei 3 noch klatschen kann tritt doch in der nächsten Show von Florian Silbereisen im Vollplayback auf :D
    Schickt man Voxxclub, kann man meiner Meinung nach nicht beurteilen, ob das neue Konzept aufgeht, da es eben kein „richtiger“ Beitrag wäre, der mit dem neuen Konzept gesucht wurde sondern eher ein Spaßbeitrag.

  35. melodifestivalenfan

    02.01.2018 | 20:35

    Jede Einordnung der Protagonisten ohne Song ist reine Spekulation

    Nun sind uns alle Teilnehmer des deutschen VE bekannt, aber so langsam, aber sicher wird den meisten Fan der Schwachpunkt des ausgeklügelten empirischen Systems der Interpretensuche sichtbar. Man muss einen Song finden!!! Der ESC ist ein Komponistenwettbewerb. Das Pferd wird hier aber von hinten aufgezäumt. Das muss auch dem Pferdenarr, Christoph Pellander, klar sein. Trotzdem habe ich noch Hoffnung, dass das noch klappt mit unserem Song für Lissabon.
    Alle spekulieren, wer uns in Lissabon vertreten soll, doch ohne Song macht das eigentlich keinen Sinn. Uns bleibt nichts anderes übrig, als abzuwarten, was da mit den „LuckySix “ so angestellt wird.
    Mein Vertrauen liegt immer noch bei Ryk, der ziemlich eigenständig agieren kann. Ihm fehlt eigentlich nur ein Producer von Format, wie ein Max Martin oder einer der erfolgreichen deutschen DJ’s. Max Martin hat einmal gesagt: „Es muss in einem Song oder bei einem Auftritt alle 10 Sekunden irgendwas passieren, damit es beim Publikum hängenbleibt !“, frei interpretiert von mir. Das heißt, bei einem 3-Minuten 180 mal ein Highlight in der Komposition, Interpretation, Staging oder was auch immer dazu gehört.
    Vielleicht hat auch noch Xavier Darcy das Format, erfolgreich zu sein, nur auch bei ihm bleibt abzuwarten, welches Songmaterial verwendet wird.
    Alle Anderen sind extrem auf die Hilfe von außen angewiesen, was Komposition und Produktion betrifft.
    Der neue „The Voice- Stern“, Natia, hat da die meiste Hilfe nötig, da sie in ihrer Karriere noch in den Kinderschuhen steckt. Und, es tut mir leid, das erwähnen zu müssen, aber die durchaus interessante Stimme weiß noch nicht, wo sie hin soll, sehr angestrengt und unausgebildet, wie sie ist. Ich finde es schon komisch, dass die Versuche ins Rampenlicht zu kommen, in Georgien und der Ukraine kläglich gescheitert sind, aber in Deutschland zum Sieg dieser aktuellen Staffel reichte.
    Voxxclub funktioniert in ihrem schlagerresken Umfeld hervorragend, aber da müsste schon eine sehr starke Komposition her, um auch international zu punkten. Bisher geht das nur im großen deutschen Schlagermarkt, mit aufgehübschter Volksmusik rumzuklamauken.
    Singen können die anderen beiden, Ivy Quainoo und Michael Schulte, auch.
    Mir fehlt aber die Phantasie, welche Songs da passen und gleichzeitig erfolgreich sein können.
    .
    Fazit: Auf den Song kommt es an. „Abwarten und Tee trinken“ ist die Devise, oder das Orakel befragen.😨😉

  36. JeG

    02.01.2018 | 20:55

    @escfan05 Nur mit dem Unterschied, dass Salvadors Lied ein rührendes, wunderschönes, trotz Vintage-Feeling zeitloses Meisterwerk (zumindest für mich) war während voXXclub deutsche, bedeutungslose Volksmusik zum Mitschunkeln macht. Ehrlich gesagt sehe ich außer der Landessprache nicht eine einzige Ähnlichkeit und finde nicht, dass voXXclub auf das gleiche Erfolgsprinzip wie Salvador setzen kann.

  37. Little Imp

    02.01.2018 | 21:07

    @ melodifestivalenfan

    18 mal bei drei Minuten, oder? Jede Sekunde ein Highlight wäre sicher Overkill. ;-)

  38. melodifestivalenfan

    02.01.2018 | 21:24

    @Little Imp
    Oh, da ist ’ne Null reingerutscht. Danke für die Deine Aufmerksamkeit.
    Jede Sekunde ein Highlight oder Bildwechsel kann man nur in einem Musikvideo akzeptieren, rein visuell. Man will ja nicht überfordern.😁

  39. okay

    02.01.2018 | 21:28

    Also ich bin so optimistisch wie seit den Raab Zeiten nicht mehr. Alle Kandidaten finde ich vielversprechend und es wird doch wohl mindestens EIN Song bei herauskommen, der uns zumindest auf die linke Hälfte bringen kann. Durch das Votingsystem im Vorentscheid, mit Panel und internationaler Jury bin ich auch davon überzeugt, dass der beste Beitrag nach Lissabon fährt, wer das sein wird, ist natürlich jetzt noch total offen.

  40. roxy

    02.01.2018 | 22:02

    Ich kann den Hype um Voxxclub auch nicht verstehen. Spaßtruppen hatten beim ESC nur Erfolg, wenn sie trashig daherkamen wie Stefan Raab, Guido Horn oder Alf Poier, der Trashfaktor von VoXXclub geht gegen null.

  41. Calv

    02.01.2018 | 22:34

    Ohne Lieder ist das alles nur Kaffeesatzleserei. Da wir uns eigentlich nicht mehr blamieren können, ist Voxxclub ein logischer Schritt. Selbst wenn sie den Karren völlig gegen die Wand fahren sollten, ist das bei einem Spaßact nicht ganz so schlimm, wie bei einem ernst gemeinten (De 2015-17). Bei Ivy bin ich auch recht optimistisch. Natias Stimme finde ich toll, aber der Ann-Sophie Vergleich hat mich getroffen und weckt auch Zweifel bei mir. Michael Schulte kann ich nicht einschätzen, das was ich von Xavier bisher gehört habe, ist auch etwas zu nieschig für mich und Ryk berührt mich nicht, sehe aber die große Popularität und rechne mit sehr guten
    Chancen für ihn. Aber ich sage es nochmal ausdrücklich: Jeder kann mit einem tollen Song aus meiner Sicht gewinnen. Leider war ja genau das in den letzten Jahren unser Manko.

  42. Christo

    02.01.2018 | 23:23

    Au Backe…vielleicht sollte man vor dem Absenden auch mal seine eigenen Verneinungen korrekturlesen… so formuliert muss es natürlich „ausreden“ im Text heißen…wie auch immer: meine Überzeugung ist, das dieses Line up bewirkt wurde. Einfach, weil es die größtmögliche Aufmerksamkeit versprochen hat.

  43. Thorsten

    02.01.2018 | 23:27

    Windmaschine an

    Guten Abend, ich möchte hier auch gerne als jahrelanger ESC-Fan und stiller Mitleser dieses tollen informativen Bloggs etwas zum Besten geben:
    In Bezug auf Ivy Quainoo könnte ich mir gut eine Uptempo Nummer wie in dem nachfolgenden Link (hoffe, man darf Links hier posten) vorstellen. Es ist zwar eine von Ivy gecoverte Version (Original ist wohl von VV Brown aus dem Jahr 2009): https://www.youtube.com/watch?v=fv7B6Keeexo

  44. Christian Harbich

    03.01.2018 | 01:54

    VoXXClub werden unterschätzt!!

    Also was man in den div. Foren – und so auch hier teilweise über VoXXClub liest, das geht zu einem Grossteil schon in den Bereich der FakeNews. Ich geh mal davon aus, das vieles einfach aus Unwissenheit oder wegen reinem Klischeedenken passiert – aber so manches ist sicherlicher auch aus reiner Bosheit geschrieben.

    VoxxClub sind weder ein Spaßact noch sind sie eine reine Volksmusikband – und auch mit Ballermann haben die recht wenig zu tun. Natürlich wird deren Stil nicht überall gleich gut ankommen – aber muss sich schon ein bisschen die Mühe machen und sich ein Stück weit mit ihnen auseinandersetzen. Ich empfehle weiterhin das aktuelle Album (kann man kostenlos auf deren Homepage anhören) – alleine daran wird man erkennen, dass die Jungs musikalisch sehr vielseitig sind. Wer es nicht weiss – die kommen auch überhaupt nicht aus der volkstümlichen Ecke, sondern haben alle im musikalischen Bereich studiert und sind ausgebildete Musical-Darsteller. Schon aus diesem Grund hinkt auch der Vergleich mit den unsäglichen Track-shit-taz…denn im Gegensatz zu dem Ösi-Duo können VoXXclub singen und zwar richtig gut.

    Was bisher noch gar nicht zu lesen war – denkt doch auch mal an die Zeit bis zum ESC und dann auch an das ganze Drumherum vor Ort in Lissabon – die Combo würde mit ihrer erfrischenden, fröhlichen Art (und z.B. auch der Fähigkeit zu spontanem Acapella-Gesang) doch auch einen tollen Eindruck hinterlassen. Wenn man schon Vergleiche zieht, dann passt eher einer zur Gruppe Dschinghis Khan – die haben damals auch ganz Europa überrascht und einen blendenden Eindruck hinterlassen.

  45. Christian Harbich

    03.01.2018 | 02:08

    Eins noch...

    …in den letzten Jahren war in den div ausländischen Foren und Medien und nicht zuletzt auch bei Wiwiblog immer wieder zu lesen, dass es den deutschen Beiträgen der letzten Jahre an Eigenständigkeit und Authentizität fehlen würde. Die Beiträgen wären allesamt nicht in dem Sinne schlecht (wie z.B. die NoAngelsNummer) aber eben schlichtweg zu unauffällig gewesen. Man las und hört dann auch oft den Vorwurf dass sich die deutschen Beiträge viel zu sehr dem allgemeinen Mainstream angepasst hätten – das fand man schade, wo es doch soviel Liedgut gäbe, welches man klar als teutonisch erkennen könne.

    Dieses Schlagerbashing dass hierzulande immer wieder im Zusammenhang mit dem ESC betrieben wird, fand ich ohnehin schon immer merkwürdig – und seit der Schlager und eben auch auch die volkstümliche Musik ein solches Revival erleben erst Recht. Auch PopOpera ist lange Zeit unter gewissen Fankreisen verpönt gewesen und regelrecht in den Kommentaren vernichtet – das traut man sich spätestens seit dem Beinahe-Sieg von IlVolo so nicht mehr.

  46. escfan05

    03.01.2018 | 06:14

    Ich frage mich, was so schlimm daran ist, wenn ein Beitrag beim ESC für Spass und Freude sorgt? Gelangweilt hat Deutschland die Europäer schon jahrelang. Jetzt hätte man mit Voxxclub die Chance mal was anderes zu schicken, als die ewig gleiche Popsoße. Als wenn der Langweiler Ryk auch nur irgendwas reißen würde. Ob die anderen besser abschneiden würden, wage ich mal zu bezweifeln. Ich bin mir sicher, wenn Deutschland die Top 10 erreichen will, geht eigentlich nur Voxxclub.

  47. Cal X

    03.01.2018 | 08:08

    Ihr dreht euch schlimmer im Kreis als Tinkara Kovač.

  48. togravus

    03.01.2018 | 09:09

    @ Christian Harbich, entspann Dich doch mal ein bisschen. Fragen des Geschmacks sind nicht in den Kategorien richtig und falsch zu beantworten, und deshalb ist Deine Unterstellung, dass einige hier schlecht oder falsch informiert seien, gelinde gesagt, zumindest komisch. Wir haben immer alle recht, weil, was Peter von Matt über die Liebe im Allgemeinen gesagt hat, auch für die Liebe zu Liedern gilt: „Wer liebt, hat recht.“ Mit dem Begriff Fake News wäre ich zudem sehr vorsichtig, weil dieser fast nur von Menschen verwendet wird, die selbige verbreiten.

  49. J.D.L

    03.01.2018 | 10:22

    Für mich kommen als Kandidsten aktuell nur Ivy Quainoo und etwas alkoholisiert Voxxclub!
    Für Ivy würde ich mir etwas wie „You got me“ wünschen, also etwas mit schnellen Tempo!
    Sie sollte sich aber ihrem Stil dabei treu bleiben!
    Voxxclub ist halt Voxxclub!
    Bei Natia Todua stimme ich den Meinungen einiger Blogger und Leser zu, dass sie nicht wirklich für den ESC schon bereit ist. Sie soll sich lieber Zeit lassen und stattdessen weiterhin das AuPair-Mädchen spielen! Außerdem kann ich ihre Stimme nicht ertragen, denn das geht schon leicht ins Gequake.
    Zu Michael Schulte fällt mir nur ein, dass er für mich dieses Schwiegermutters Liebling-Image hat. So glatt geleckt, ohne Ecken und Kanten
    Zu Xavier Darcy & Ryk kann ich mir kein richtiges Bild machen, da ich sie noch nicht kenne bzw. deren Musikstil!
    Dieser erste Eindruck von mir kann sich ja noch ändern, da wir die Songs, welche gerade produziert werden, noch nicht kennen. Damit fällt und steigt vieles!

  50. alkibernd

    03.01.2018 | 11:22

    Wenn man die ersten Lied-Schnipsel und Interviews mit den Kandidaten der französischen VE hört, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der NDR mit seinem sinnlosen und verantwortungsdiffundierenden Marathon-Auswahlsystem mal wieder so gut wie gar keine Idee hat, wohin die Reise eigentlich gehen könnte. Selbst San Marino ist wesentlich inspirierter.

  51. Andi

    03.01.2018 | 11:26

    Diese Mär, dass Michael Schulte und seine Musik keine Ecken und Kanten habe, muss man wohl noch länger hier lesen, oder?
    Einfach mal kurz ins neue Album reinhören und merken, dass da sehr wohl auch Ecken und Kanten zu hören sind. Scheint aber immer noch einfacher zu sein, irgendwas zu vermuten und das als die ultimative Wahrheit zu verkaufen.
    Michael Schulte ist so wenig uneckig und unkantig wie Voxxclub schlechtsingende Volksmusikanten sind. (Was jetzt nix daran ändert, dass ich Voxxclub trotzdem nicht beim ESC sehen will.)

  52. Silke

    03.01.2018 | 12:05

    Wird diese Woche noch bekannt gegeben wer moderiert ?

  53. sunny42

    03.01.2018 | 12:08

    z.b End of my days ist ein guter Song von Michael Schulte funny und keine Ballade, abwarten er schreibt sein Lied selbst für den Esc.

  54. Trakol

    03.01.2018 | 16:08

    Ich bin gerade auf einen Artikel gestoßen. Es hat ziemlich weh getan diesen zu lesen. Schlecht geschrieben, schlecht informiert und auch sonst is da so ziemlich viel humbug enthalten
    https://www.musikexpress.de/unser-song-fuer-lissabon-991301/

  55. RogerCGN

    03.01.2018 | 16:26

    @Trakol
    Ist ja immerwieder super wenn Schreiberlinge die vom ESC keine Ahnung haben meinen dann trotzdem einen Artikel darüber verfassen zu müssen.
    Und am liebsten natürlich mit der Hau drauf Methode…

    Schon schade

  56. Chris

    03.01.2018 | 16:32

    Aua, bei dem Artikel krieg ich auch Ausschlag. Und das offenbar von einem Musikmagazin:
    „Im Vorfeld fand bereits ein dreitägiges Song-Writing-Camp mit 16 potentiellen ESC-Kandidaten statt, in denen das perfekte ESC-Lied gefunden werden sollte.“ – wäre mir neu ^^
    „Seit 2013 hat Quainoo nichts mehr veröffentlicht“ – stimmt so auch nicht
    Aber: Es ist nicht der typische hau-drauf-Artikel der auf die Kandidaten zieht, das ist dann doch schon eher positiv ;)

  57. Cal X

    03.01.2018 | 17:21

    Wieso, journalistisch hat sie sauber gearbeitet. Die Überschrift lautet „Was wir bisher über den deutschen ESC-Vorentscheid wissen“ und die Frau weiß halt eher nicht so viel. 1A-Onlinecontent aus dem Springer-Haus halt.

  58. Tobiz

    03.01.2018 | 17:57

    Ich kann es nicht ausstehen, immer wieder lesen zu müssen, dass der ESC nur aus Trollacts besteht; darauf will das trashig anscheinend anspielen. Die Trollacts sind mit der Einführung der beiden Halbfinale größtenteils ausgestorben. Seit 2012 fallen mir vielleicht ein Hand voll Auftritte ein, die man mit Augen-zu-Drücken in diese Richtung schieben kann und die sind immer wieder in den Halbfinalen ausgeschieden.
    „Rothaarig“ und „Otto-Normal“ hab ich auch noch nie gemeinsam in einem Satz gesehen. Und es werden ernsthaft die Lochis mit Michael Schulte verglichen und gesagt „Die haben viel mehr Abos“. Oje.
    Der Kommentar von Voxxclub ist aber sehr treffend.
    Dann nochmal Trash und was hängen bleibt sind die Grammatikfehler.

  59. Galango

    03.01.2018 | 18:08

    Wer setzt als Nächstes eine Petition auf: „Wir fordern die Abdankung von Sabine Winkler“ (Autorin des Artikels)?

  60. Galango

    03.01.2018 | 18:13

    Hier ist der Post auf deren Facebookseite: https://www.facebook.com/MusikexpressMagazin/posts/1595544297158324

    Wer sich über den Artikel beschweren will, kann sich dort bestimmt umfänglich darüber auslassen ;-)

  61. melodifestivalenfan

    03.01.2018 | 20:16

    @Christian Harbich
    Ich habe mir die Titel vom neuen Album „Donnawedda“ angehört, Deinem Rat folgend, war schwer genug. Welcher dieser Songs sollte denn beim ESC antreten? Da gibt es eigentlich nichts Eigenständiges, fast nur Coversongs, jedenfalls die, die brauchbar sind. Beim ESC müssen aber neue Kompositionen her. Vielleicht findet man im Workshop was Neues. Ohne Quatsch, ich gönne es ihnen ja. Aber es wird schwierig, denn den Beweis ihres Könnens müssen die Jungs erst antreten mit einem eigenständigen Song am 22.02.2018, der für sie geschrieben wird. Aber sie sind Profis, vielleicht klappt das ja. 😉

  62. Christian Harbich

    04.01.2018 | 01:44

    @togravus – hab ich mich aufgeregt ? ;-) – mir war nur wichtig darauf hin zu weisen, dass VoXXclub schon recht vielseitig sind und man nicht den Fehler machen sollte, sie von vornherein wegen klischeehafter Vorbehalte ab zu schreiben. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass sie keinen rein volkstümlichen Song für den VE haben werden – aber lassen wir uns überraschen.

    @melodiefestivalenfan – ja es stimmt, auf dem Album sind einige Coversongs drauf, das machen VoXXclu ja recht raffiniert, dass sie beliebte Songs neu arrangieren (ist ein Stück weit auch deren Erfolgsrezept). Für den VE könnte man aber z.B. „Rosi“ nehmen – gefällt mir pers. am Besen vom ganzen Album (und ist nebenbei bemerkt auch kein Cover); als zweites hätte ich „Tanzen gehen“.

  63. escfan05

    04.01.2018 | 10:18

    Ich tippe mal jetzt darauf welche Art von Song uns die Kandidaten präsentieren werden

    1. Ivy Quainoo: Ich tippe da eher auf ein Midtempolied, keine Ballade oder Uptempo.

    2. Michael Schulte: Ich tippe da eher auf Ballade als Uptempo

    3. Ryk: Ganz klar Ballade.

    4. Voxxclub: Ganz klar Uptempo, alles andere als ein Feuerwerk der guten Laune, würde mich enttäuschen.

    5. Natia Todua: Ihre Stimme ist außergewöhnlich, ich tippe eher auf Rockballade.

    6. Xavier Darcy: Ich hoffe auf Uptempo. Aber ihn kann ich sogar nicht einschätzen.

    Was meint ihr?

  64. Escfan92

    04.01.2018 | 12:18

    Ivy und Midtempo a la Black smoke? :D Wenn sie keine Ballade oder Up Tempo bekommt, wird das nicht viel besser als die letzten Jahre

  65. Carli Brunus

    04.01.2018 | 12:21

    Ivy mit Uptempo-Song!

    Hört Euch bitte mal Ivy Quianoo’s Song „Wildfires (Light it up) an! Sowas wünsche ich mir für den Vorentscheid.

  66. Escfan92

    04.01.2018 | 12:23

    @Carli

    Das ist live schrecklich, das kann gar nicht mit der Studioversion mithalten!

  67. Silke

    04.01.2018 | 12:35

    Mal schauen wann der NDR die nächsten Infos raushaut…

  68. escfan05

    04.01.2018 | 12:44

    @Escfan92: Ich glaube bei so einem Mitdtemposong kommt es auf die Präsentation an. Wenn man sich die Performance von Ann-Sophie bei der VE und dann beim ESC ansieht, wird man sehen das es da erhebliche Unterschiede gibt. Bei der VE prästentierte den Song eine fröhliche, umbekümmerte junge Frau, die mitriss. Warum dann beim ESC plötzlich eine pseudoerotische Version von Fräulein Rottenmeier auf der Bühne stand, bleibt das Geheimnis der Verantwortlichen. Wäre sie so aufgetreten wie bei der VE, hätte sie bestimmt Punkte bekommen.

  69. Escfan92

    04.01.2018 | 13:31

    Ich finde eig. Ann Sophies ESC Auftritt stärker als Ihren VE Auftritt, das ist aber auch Geschmackssache. Für Ivy wünsche ich mir einen Song im Stil von:

    300 Years
    Hey Caesar
    Dancing Dynamite
    Do you like what you see

    Die stechen für mich aus Ihren 2 Alben am meisten raus.

  70. Lenny

    04.01.2018 | 14:08

    Ich mag von Ivy ja den neuen Song „Running Red Lights“. Ich finde der hat etwas sehr modernes und bildhaftes – muss da ganz leicht an Lettland 2015 denken. Aber ganz leicht. Wenn man da noch was an der Produktion macht, dann könnte das ein richtig einzigartiges Stück werden (: Aber prinzipiell stimme ich zu: Ich hätte gerne was schnelles im Stile von „You Got Me“ oder aber etwas mit treibenden Beats wie „Wildfires (Light It Up)“. Hört man sich allerdings die letzten Songs von ihr an, merkt man, dass sie eigentlich eher in die elektronische Richtung tendiert. Schätze mal, dass dieser Einfluss auch im ESC-Song merkbar sein wird. Gut finde ich aber, dass man sich bei Ivy alles vorstellen kann: Von der großen Ballade („Breakaway“ bereitet mir immer noch Gänsehaut) bis hin zum Uptempo-Song („You Got Me“, „Dancing Dynamite“) oder Midtempo-Werk („Do You Like What You See“), könnte alles funktionieren. Mal sehen, was es letztendlich wird. Mir eigentlich sogar relativ egal, Hauptsache der Song überzeugt ab dem ersten Hören.

    Bei Michael Schulte und Xavier Darcy erwarte ich fast etwas akustisches, simples. Bei Darcy wird ja vielleicht sogar etwas auf Französisch passieren (zumindest ein Teil?). Beim Herrn Schulte erwarte ich tatsächlich etwas in Richtung Ed Sheeran. So schlecht fände ich das gar nicht, außer die Ähnlichkeit ist wirklich zu groß (bitte kein erneutes „Das klingt ja aber wie…“, das hatten wir 2017 schon).

    Ryk fände ich mit „You & I“ irgendwie interessant, aber so richtig überzeugt bin ich noch nicht. Also, allein vom Song her. Wenn man sich dann das Video ansieht schon eher. Vielleicht etwas in die Richtung, aber mit etwas mehr Abwechslung und nicht so schwer.
    Tja, und voXXclub muss einfach was schnelles, spaßiges, unterhaltendes abliefern. Alles andere wäre ein Fehler. Ich habe irgendwo gelesen, dass die was langsames machen wollen. Das halte ich für eine überaus schlechte Idee. Dann lieber voll auf die zwölf und so, dass viele den Kopf schütteln und nicht irgendwas machen, nur damit alle sagen: „Joa, ganz okay“.

    Völlig ratlos bin ich bei Natia. Sie ist halt eben noch ein unbeschriebenes Blatt. Das kann jetzt alles heißen. In der Show hat sie ja eher ältere Tracks gesungen. Weiß nicht, wie sich ein eigener Song da anhören würde. Spannend also, was sie präsentieren wird. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass sie am Ende ganz vorne liegen wird, einfach, weil sie so eine einzigartige Stimme hat. Bleibt also abzuwarten.

    Momentan habe ich große Hoffnungen in Ivy, bisher ist sie meine Favoritin. Aber das liegt jetzt an meinem subjektiven Musikgeschmack und weil ich einfach beide Alben bei mir habe. Sonst bin ich gespannt und mag das Teilnehmerfeld sehr. Michael Schulte schreibt ja gerade, er postet seit drei Tagen, dass er im Studio ist. Heute sah man in seinen Instastories auch, dass er beim NDR bzw. bei der ARD ist. Ist denn das Songwriting-Camp tatsächlich gesammelt an bestimmten Tagen oder hat jeder Künstler quasi sein eigenes Camp mit unterschiedlichen Writern? Weiß das jemand?

  71. Thorsten

    04.01.2018 | 14:09

    Carli Brunus – Wildfire (Light it up) ist nicht schlecht …aber (und hier wiederhole ich gern meinen Post vom 02.01.2018 – darauf hat keiner reagiert) …..ich sehe Ivy eher mit so einem Song wie „Shark in the water“- ist zwar eine von Ivy gecoverte Version (Original ist wohl von VV Brown aus dem Jahr 2009): https://www.youtube.com/watch?v=fv7B6Keeexo

  72. Thorsten

    04.01.2018 | 14:18

    …..ach ja, hatte ich noch vergessen zu erwähnen. Wiwibloggs (die befreundete englische Konkurrenz?) werden heute oder morgen eine Rezension über unsere 6 Kandidaten hochladen bei YouTube. Da ist der kleine Thorsten mal gespannt, wie die unsere „6er Gang“ bewerten.

  73. argan

    04.01.2018 | 14:59

    So getaktet, strukturiert und transparent die Kandidatenwahl war, so wenig ist über die Zeit bis zum VE für mich klar. Wann werden Moderatoren und Promo bekannt gegeben? Wie läuft das jetzt genau mit den Songs ab? Kann jeder Input zum Camp mitbringen? Muss Input dabei sein? Wird dieses Camp iwie zeitgleich begleitet von eurovision.de? Wann ist das Camp? Wann müssen die Songs feststehen? Wann werden die Songs veröffentlicht?

  74. Chris

    04.01.2018 | 15:32

    Ich hätte auch gerne mehr Infos über das Camp… läuft das jetzt schon? Wer ist beteiligt? Und wann sollen die Songs fertig sein, damit an der Performance gearbeitet werden kann?
    Vielleicht liest Thomas Schreiber ja noch mit :)

  75. MaxiKing

    04.01.2018 | 15:44

    Michael Schulte schreibt schon an seinem Song. Das kann man bei Instagram sehen.

  76. Silke

    04.01.2018 | 15:51

    Ja so langsam könnten mal wieder Infos kommen…

  77. Kennstenich

    04.01.2018 | 20:18

    Man muss hier auch festhalten dass die Abstimmungsmodalitäten im VE, die ja zur Stunde nicht bekannt sind, eine große Rolle spielen. Kommt es zu einem 1:1 Finale, nachdem in ‚der Vorrunde‘ 4 der 6 rausgeixt wurden, sehe ich nicht, dass sich die Retorten-Gruppe Voxxclub durchsetzen kann. Nebenbei: Die abgrundtief falsche Behauptung in Deutschland gäbe es einen Schlagerhype ist sachlich falsch und entspricht zu 100% einer Lüge. Lasst es bitte sein solche Lügen zu Verbreiten! Helene Fischer ist Schlager, danach klafft eine quasi kilometerbreite gähnende Lehre. Der Schlager Marktanteil beim Streaming ist zB geringer als 2%. In die deutschen Spotify Top 50 ist ausser Helene noch gar kein deutscher Schlageract jemals eingedrungen. Nur eine Handvoll schafften es meist nur für wenige Tage oder Wochen in den Bereich 51 bis 100. Die Voxxclub Karriere ist im Grunde vorbei soll aber durch den VE verzweifelt noch einmal verlängert werden. Diesem durchsichtigen Unterfangen sollte man die rote Karte zeigen. Wer am Ende den VE Sieg davontragen wird ist weitgehend Kaffeesatzleserei. Durchaus erheblichen Einfluss dürfte da auch die tatsächliche Live Leistung im VE haben. Für mich unangenehm ist die Teilnahme von Michael Schulte, der sich bei mir wegen übertrieben eingesetzter tontechnischer Maßnahmen zur Stimmverbesserung schwer in die Nesseln gesetzt hat. Auch seine zum Teil indiskutablen Live Leistungen damals bei The Voice liessen mir ob seines Weiterkommens die Haare zu Berge stehen. Ist im VE fehl am Platze. Eine sonderbar abstruse Fehlentscheidung die ‚das Panel‘ ja wohl vollkommen diskreditiert und für mich als ’nah am Fake‘ befindlich einordnen lässt. Für mich nur durch starke und absichtliche Abwertung der Juries wird ein Sieg von Natia Todua verhindert werden (sollte sie denn, was ja keiner weiss, einen halbwegs massentauglichen Song am Start haben). Ivy könnte bei den Juries mit einem ‚modernen Song‘ sicher punkten. Je ‚amerikanischer‘ ihr Song sein wird desto weniger Votings der TV Zuschauer wird es geben. Uptempo Pop Dance wäre für Ivy sicher erste Wahl. Was die Feigenblatt Newcomer betrifft, kann man keine Aussage treffen. Es ist anzunehmen, dass in Wahrheit niemand der Entscheider einen von denen als Sieger haben will. Halte es für praktisch unmöglich, dass Ryk oder Xavier beim Zuschauervoting so viele Punkte machen, dass es für einen VE Sieg wird reichen können.

  78. Escfan92

    04.01.2018 | 22:02

    Michael Schulte hat wohl heute seinen 3. ESC Song geschrieben, er will wohl eine Auswahl haben :D ich rechne entweder mit einer abstimmungsrunde mit (25/25/50) Stimmenanteil oder 2, wo in runde 1 Panel und internationale eine top3-4 wählen und die Zuschauer dann den Sieger bestimmen

  79. Carli Brunus

    04.01.2018 | 23:45

    @Herr Schreiber

    Wann kommen Infos bezüglich Moderation, Songwriting-Camp und Showablauf?

  80. Christian Harbich

    04.01.2018 | 23:59

    Ach, der deutsche Schlager wird doch schon seit bald 20 Jahren für tot erklärt – und siehe da, er ist lebendiger denn jeh ;-). Empfehle in dem Zusammenhang einfach mal einen Blick auf die Top 100 der Album-Charts – man wird staunen wieviele SchlagerActs sich doch tatsächlich darunter befinden. Interessant dabei auch zum Teil die Dauer der Präsenz dort – da kann so mancher Popact neidisch werden.

    Ein Schelm, der Böses dabei denkt, wenn er als Maßstab für den Schlager-Hype die Download-Charts heranzieht. Das ist lächerlich! Der gemeine Schlagerfan will halt gleich das ganze Paket, also kauft er die Alben. Und ob man es glaubt oder nicht – ne ganze Menge Leute – wenn nicht gar die schweigende Mehrheit – hat es immer noch lieber eine physische CD samt Cover in der Hand zu haben, als so nen lieblosen, nüchternen Download-File auf irgendeinem Gerät. Mit Ausnahme der ganz grossen Acts – wie Helene oder die Berg – wird man also kaum Singles in den Downloadcharts finden.

    Na und wenn man sich so im TV umschaut – welche Musikrichtung hat denn nach wie vor seine Existenzberechtigung samt entsprechendem Nachweis im deutschen TV….es sind der Schlager und die volkstümliche Musiksparte – jedenfalls gibt’s dafür noch ne Menge eigener Sendungen. Hätten die keine entsprechende Einschaltquote, gäbs die auch nicht. Und wer ist dort auch ständig zu Gast – na? Richtig, VoXXclub – von wegen die sind Vergangenheit.

    Nix für ungut!

  81. Pasi

    05.01.2018 | 00:18

    Michael Schulte hat bisher drei mögliche Songs für den Vorentscheid geschrieben. Cool. :)

  82. Thomas Schreiber

    05.01.2018 | 10:14

    Liebe Fans und Blogger –

    Moderation geben wir Montag oder Dienstag bekannt (Pressemeldung muß noch abgestimmt werden; hat sich krankheits- und ferienbedingt verzögert).
    .
    Song Writing Camp findet Mittwoch bis Freitag in Berlin statt. Song Writing findet auch außerhalb und nach dem Camp statt, das Datum, wann die finale Entscheidung über den jeweiligen Song getroffen wird, legen wir derzeit in Abstimmung mit allen Beteiligten fest.
    .
    Herzlich
    TS
    .
    Showablauf kommt später.

  83. snoopy

    05.01.2018 | 11:32

    @Kennstenich
    Also über den Kommentar zu Michael Schulte kann ich als jemand, der ihn schon mehrfach live gesehen hat, echt nur lachen. Wenn jemand keine technischen Hilfsmittel „zur Stimmverbesserung“ braucht, dann er…

  84. Frédéric

    05.01.2018 | 12:00

    Schlager

    Der gute alte Befindlichkeitsschlager ist ja in der Tat nicht totzukriegen (aber welches Genre ist schon wirklich tot …) und wenn man ihn mit Rosenstolz als Brücke noch um den deutschen Wohlfühlpop von MLTW-Gesocks wie Weiss, Giesinger, Connor, Forster, etc. pp. erweitert, kann man schon von sowas wie einem Hype sprechen, der aber bei ULFL sicher nicht nur Voxxclub betrifft. Allerdings schätze ich, dass das alles in seiner biederen Angepasstheit beim ESC genauso wenig Chancen hätte, wie die letzten deutschen Acts.
    Doch obwohl die Kandidatenauswahl allen Sympathien zum trotz kaum eine Kursänderung verspricht (eine Revolution wäre wohl ohnehin zu viel verlangt), hege ich aus mir unerklärlichen Gründen immer noch die Hoffnung auf eine kompositorische oder wenigstens wahltechnische Überraschung.

  85. Blue

    05.01.2018 | 12:07

    Danke Herr Schreiber! Ich bin so gespannt!

  86. Adrian

    05.01.2018 | 14:41

    @Frédéric Von einer Revolution sind wir imho Lichtjahre entfernt. Mir fehlen dafür auch die nötigen Rahmenbedingungen, erst recht in den Köpfen und da nimmt alles seinen Anfang. Meine Erwartungen sind deshalb ähnlich gering. Bloß keine Wiederholung dieser drögen Vorstellungen aus der Vergangenheit, damit es mal iwie nach oben geht.

  87. Kennstenich

    05.01.2018 | 14:43

    @snooy
    Das entspricht halt eben nicht der historischen Wahrheit. Fakt ist, dass er massiv, aber subtil, elektronische Hilfsmittel eingesetzt hat (was ja an sich nicht verwerflich ist), wenn man nicht den Eindruck erweckte ’normal acoustic live‘ geboten zu haben.
    Flaken gilt zwar als normal, erwähnen darf man das aber ja wohl noch. Beim ESC sind meines Wissens nach technische Hilfsmittel zur In-time Stimmveränderung nicht erlaubt.

  88. Kennstenich

    05.01.2018 | 14:56

    habe erfahren, dass Ryk seinen VE Beitrag entweder am Tag nach dem VE Finale, oder erst eine Woche später veröffentlichen wird. Ein dazugehöriges Musikvideo, dass wohl in zeitlicher Entsprechung rauskommen wird, finanziert Ryk faktisch komplett selbst.
    Hier zeigt sich mal wieder die völlige Schieflage der Konkurrenzsituation. Die Teilnehmer, die von einem Musikkonzern finanziert werden (zB dieses ominöse Voxxclub) haben zB auch durch im Vorfeld stattfindender Promo (TV Auftritte, Zeitschriften usw usf) massivste Wettbewerbsvorteile . Deren Video wird komplett fremdfinanziert. Ich fordere daher ganz eindringlich wenigstens halbwegs Wettbewerbsverzerrungen gerade finanzieller und auch promotioneller Art seitens des NDR zugunsten offensichtlich benachteiligter Acts auszugleichen. Ryk könnte ja VE Sieger werden und muss dann sein Musikvideo zum Song komplett selber bezahlen??? Das ist ja wohl mehr als lachhaft…

  89. Kennstenich

    05.01.2018 | 15:05

    @frederic
    Deutschpop hatte neben Schlager im Jahr 2016 laut Musikindustrie.de mit minus 12,6% Umsatz-Rückgang den höchsten Rückgang aller Genres erlebt. Schlager ohne den Helene Fischer Umsatz erlebte einen mittleren einstelligen Rückgang. Der Gesamtmarkt hingegen wuchs sattdessen Rap sei Dank um knapp 5%. 2017 dürfte die Entwicklung ähnlich, wenn nicht gar noch schlechter gewesen sein, da Streaming den Marktanteil exorbitant ausweitete und dort bekanntlich Rap/HipHop extrem dominant ist…von Hype ist weit und breit überhaupt keine Spur. Alles dreisteste Lügen!! Das ist Fakt. Kann jeder nachlesen…

  90. MaxiKing

    05.01.2018 | 15:24

    @Kennstenicht
    Zu deinem Kommentar über Ryk:
    Woher hast du die Info ?

  91. Kennstenich

    05.01.2018 | 15:34

    @maxiking
    Ist aus 100%ig zuverlässiger Quelle. Die Information ist verifiziert.

  92. Kennstenich

    05.01.2018 | 15:42

    Möglicherweise besteht für die Songs, die beim VE Finale den Sieg verpassen ein einwöchentliches Veröffentlichungsverbot. Könnte sein, muss aber nicht. Fände ich auch sehr verwunderlich. Besser wären natürlich in jedem Fall Veröffentlichungen deutlic vor dem VE Finale. Man könnte daraus aber auch schließen, das bereits vor dem VE zB auf Alben, EPs, oder als Single veröffentlichte Songs beim VE nicht zu hören sein werden. Ist aber Spekulation.

  93. Chris

    05.01.2018 | 16:05

    Scheint so, als würde Michael Schulte das Songwriting und die dazu nötige Kreativität ziemlich ernst nehmen, in seiner Instagram-Story ist er jetzt nach Malage geflogen, mit dem #studio :)
    Auf seinen Song bin ich eigentlich ziemlich gespannt.

  94. okay

    05.01.2018 | 17:20

    Hoffentlich werden die Songs dann alle mindestens ne Woche vorher veröffentlicht. So wie es letztes Jahr gehandhabt wurde, war es großer Mist.

  95. Erna

    05.01.2018 | 17:42

    @ Kennstenich:

    Wenn Michael Schulte -so wie du behauptest – auf technische Hilfsmittel angewiesen ist, um live gut zu klingen und dies aber nicht erlaubt ist, wieso hat er sich dann deiner Meinung nach beworben? Glaubst du, er möchte sich blamieren?

  96. ESCR

    05.01.2018 | 18:18

    @Kennstenich Also heißt das auch dass Ryk night mit You and I antreten wird, oder?

  97. ESCR

    05.01.2018 | 18:18

    *nicht

  98. Kennstenich

    05.01.2018 | 19:11

    Der Song von Ryk wird frühestens am Tag nach dem VE Finale veröffentlicht. Eventuell auch sogar erst ne Woche später. Halte es daher für nicht wahrscheinlich, dass andere VE Finalsongs früher veröffentlicht werden. Ist natürlich ein wie immer promotionelles Disaster. Wobei natürlich nicht gesagt ist, dass Veröffentlichung vor dem VE Finale den Underdogs nutzt. Die Voxxclub Plattenfirma, aber auch der ein oder andere The Voice Act könnte nämlich durch allerlei auch Geld kostende Maßnahmen versucht sein ihre Beiträge in unfairer Art zu pushen. Wie auch immer herrschen große Disparitäten, was die Promomöglichkeiten der 6 Finalisten betrifft. Die Underdogs haben weder das Geld noch die Connections in die Medienbranche um ihre Songs bzw sich selbst im Gespräch zu halten. Selbstredend gibt es aber dennoch die noch vorhandene Chance, dass ausgerechnet einer der Underdogs das ‚goldene Song Ei‘ legt. Man sollte sich aber nichts vormachen: die Wahrscheinlichkeit dafür ist doch sehr gering. Alle hatten ja schon recht viel Zeit ein solches Ei zu legen, was aber nicht stattfand. Warum sollte das nun in fast schon gezwungener/erzwungener Art jetzt passieren. Glaube ich nicht dran. Es kann aber wie gesagt theoretisch sein.

  99. Kennstenich

    05.01.2018 | 19:12

    @escr. Um welchen Song es sich bei Ryk handelt darf noch nicht gesagt werden.

  100. Galango

    05.01.2018 | 21:04

    Ich habe mal auf Ryks Instagram-Seite geguckt, da schreibt er in einem Post Folgendes:
    „Ich freue mich unheimlich über die Entscheidung der Jury und des Eurovision Panel und bin sehr dankbar, dass meiner Musik eine so große Bühne geboten wird. Ich habe das Auswahlverfahren und die Ideen, die der NDR über das gesamte Jahr entwickelt hat und auch die Zeit in Köln als sehr künstlernah, offen, authentisch und fair erlebt. Im Vordergrund stand stets das Eigene und Besondere jedes Acts. Auch und vor allem deswegen habe ich mich für eine Teilnahme entschieden.“
    Nun bin ich mal gespannt, ob er das immer noch meint, wenn denn die 100 % zuverlässige und verifizierte Quelle recht hat.

  101. Thomas Schreiber

    05.01.2018 | 21:55

    Ganz ehrlich: zu den ganzen Verschwörungstheorien möchte ich mich nicht äußern. Wer so etwas schreibt und wer so etwas glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen….
    .
    Der Sender strebt an, dass alle Songs am Freitag vor der Show veröffentlicht werden können. Die fertigen Produktionen müssen vorliegen, um die Inszenierungen zu entwickeln und zu programmieren. Es gibt keine Veröffentlichungsverbote. Abstimmungen über zeitliche Abläufe finden derzeit statt. Sollte sich daran etwas ändern, teilen wir das mit. Die Letzt-Entscheidung über VÖ-Termine liegen bei den Künstlern und Ihren Labels etc – der NDR stellt die Songs nicht bei iTunes etc ein.
    .
    Verabschiede mich jetzt erst mal wieder aus den Kommentarspalten, für manches dumm tüch ist mir meine Zeit echt zu schade…

  102. Kennstenich

    05.01.2018 | 23:28

    ‚Anstreben‘ und ‚veröffentlicht werden können‘ ist ein weites Feld. Es könnte demnach unterschiedliche VÖ Termine je nach Ermessen geben. Kann nur sagen was uns bezüglich Ryk mitgeteilt wurde. Und es ist zudem vollkommen logisch, dass die Acts, die von einem Finanz-und oder reichweitenstarken Partner/Partnern unterstützt werden ungleich bevorteilt sind, was der NDR eigentlich ausgleichen müsste. Durchschlagender, als eine Songveröffentlichung dürfte zunächst eh eine Videoveröffentlichung sein (wobei sowas heutzutage bis auf Ausnahmen zeitgleich stattfindet). Hierzu gibt es hoffentlich dann auch rasch Infos. Für die Transparenz wichtig: wer investiert wieviel in sein Video und vor allem: wer kauft gegebenenfalls bei YouTube per Werbung Views ein? Wer kauft Spotify Plays ein, oder kann seinen Song durch die Spotify Redakteure in einer wichtigen Playlist unterbringen? Das alles wird, soweit das möglich ist beobachtet werden. Wichtig ist hier, dass unbekannte finanzschwache VE Acts von einer nicht besonders stark vom NDR unterstützen Vorfeldveröffentlichung ungleich schwächer profitieren, dadurch automatisch ins Hintertreffen geraten und so Nachteile im VE Finale haben.

  103. Kennstenich

    05.01.2018 | 23:41

    @ema
    Ich habe keineswegs geschrieben, dass er darauf angewiesen ist, sondern dass er sowas eingesetzt hat dabei aber den Eindruck von ‚authentisch acoustic live‘ erweckt hat bzw dieser Eindruck wohl entstehen sollte. Sowas nennt man Flaking. Reichlich viele Kommentare zu seinen Videos haben dann aber auf diesen Umstand hingewiesen, wurden aber oft rasch gelöscht. Fakt ist ja nun wohl auch, dass er lange genug Zeit hatte Erfolg zu haben. Der stellte sich aber partout nicht ein. Sicherlich natürlich deshalb, weil er so gut singen kann und so gute Songs schreibt. In der The Voice Community jedoch ist er gut gelitten und wir wissen ja, dass dieses 100er Panel offensichtlich explizit mit The Voice-kundigen Mitgliedern besetzt wurde.

  104. DerKai

    05.01.2018 | 23:54

    NDR Talk Show, Voxxclub. Eigentlich will ich die echt nicht im Mai für Deutschland, aber es könnte ein interessantes Experiment werden. Ein bisschen mochte ich es. Ich hätte nie erwartet, dass ich soetwas mal schreiben würde….

  105. Thomas Mayer

    05.01.2018 | 23:59

    Ich bin wirklich nochmal sehr gespannt auf Moderation und wer in diesem Songwritingcamp mit dabei ist
    .
    Bei der Moderation hoffe ich sehr auf Anke und/ oder Judith
    .
    @Thomas Schreiber
    Auch wenn Sie sich schon verabschiedet haben, vielleicht lesen Sie das ja noch und finden Zeit darauf einzugehen:
    – Gibt es denn schon ein Ergebnis aus der Nachfrage bei den Fanclubs wegen der Karten? Mit wie vielen Karten im freien Verkauf ist denn noch ca. zu rechnen?
    – Ist Peter Urban schon für den ESC in Lissabon gesetzt oder denkt man auch hier über eine Erneuerung nach?
    Vielen Dank!

  106. Galango

    06.01.2018 | 00:12

    @Kennstenich: Ich weiß von Panelmitgliedern, die nie „The Voice“ gucken und trotzdem Mitglied sind. Irgendwas haut mit deiner Behauptung nicht hin.

    Ich weiß auch gar nicht, was so über Castingteilnehmer gemeckert wird. Schaut euch mal das Starterfeld der französischen VE an, da sind viel mehr (ehem.) Castingsternchen dabei – von The Voice (aus 5 der bisher 6 Staffeln), The Voice Kids, NRJ Talent, Nouvelle Star …

  107. Christian Harbich

    06.01.2018 | 01:02

    Meiner Meinung nach wird das mit der Chancengleichheit beim VE überbewertet. VoXXclub, Ivy und Natja sind als die bekannteren Acts natürlich die Zugpferde und sorgen für die entsprechende Aufmerksamkeit so dass es auch ne gute Quote geben wird. Gleichzeitig dürften sich diese drei Acts beim Voting in etwa gegenseitig „in Schach halten“. Könnte doch durchaus sein, dass das dann für einen der anderen drei, nicht ganz so bekannten Acts ein Vorteil ist. Die Auslands-Jury dürfte keinen einzigen der Acts wirklich kennen – da besteht mE wohl Chancengleichheit – und beim Panel wird sich das auch die Waage halten. Ich glaub nach wie vor dran, dass es diesmal klappen kann, dass wir wirklich Act zum ESC schicken, der den besten Gesamteindruck hinterlässt – durch das Mischvoting sollte das möglich sein.

  108. Erna

    06.01.2018 | 01:47

    @kennstenich:

    Ach du liebe Güte, dann meinst du ja nur seine alten privat hochgeladenen Cover-Videos auf Youtube! Alle halbwegs erfolgreichen Cover-Artisten auf Youtube bearbeiten ihre Videos (wie du sicherlich weißt und die Talent-Scouts von The Voice wohl auch) Bei der Show stand er damals auch noch am Anfang seiner Bühnenerfahrung und wurde trotzdem von den Zuschauern bis ins Finale gewählt. Und seine damalige Unerfahrenheit spricht für dich jetzt gegen eine Teilname am Vorentscheid, ernsthaft? Ich finde deine Einstellung den The Voice-Teilnehmern gegenüber generell reichlich überheblich. Sollen jetzt alle Teilnehmer der Show anschließend gefälligst reich und berühmt werden um in deinen Augen erfolgreich zu sein? Das passiert sowieso nur wenigen, aber die vielen anderen können teilweise auch sehr gut von der Musik leben, deshalb sind sie noch lange keine „Loser“. Außerdem können (und wollen) auch nicht alle Musiker bei einem großen Plattenlabel unterkommen und bist du bei einem kleineren, kannst du so gut singen wie du willst, du kriegst einfach nicht die nötige Promotion.

  109. Saphira

    06.01.2018 | 09:11

    Ich glaub, mit Kennstenich braucht man hier nicht zu diskutieren. Hat sein eigenes Weltbild inklusive irgendwelcher Theorien und ist absolut nicht empfänglich für andere Ansichten. Schmeißt mit „Fakten“ um sich, die niemand sonst kennt, aber ohne die Quellen zu nennen. Leute, spart euch die Mühe mit so jemandem diskutieren zu wollen. Das ist nicht von Erfolg gekrönt und gibt ihm nur die von ihm ersehnte Aufmerksamkeit.

  110. Matty

    06.01.2018 | 10:35

    Voxxclub waren gestern Abend zu Gast in der NDR Talk Show:

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ndr_talk_show/index.html

    Läuft auch gerade als Wiederholung im HR-Fernsehen.

  111. Kennstenich

    06.01.2018 | 10:59

    @saphira.
    Ich weise deine unsachliche und persönlich iwie angreifende Kritik zurück. Quellen sind u.a. musikindustrie.de und youtube.com. Dort kannst du alles nachlesen (sofern YT Kommentare nicht gelöscht sind z.b.). Ich ersehne auch keine Aufmerksamkeit, sondern beschäftige mich intensiv mit dem VE. Nehme an, dass du entweder Michael Schulte Fan The Voice Fan oder Voxxclub Fan bist. Kann das sein? Oder alles zusammen? Das wirst du natürlich von dir weisen. Banane und sei dir gegönnt. Und dass ich Informationen Ryk bezüglich habe ist halt so. Ich lüge nicht und sauge mir auch nichts aus den Fingern, damit das klar ist.
    Es gibt ja vielfältige Möglichkeiten mit den VE Acts und/oder deren Plattenfirmen in Kontakt zu treten, oder die treten über Agenturen von sich aus in Kontakt. Nicht mit dir, aber ab und zu mit mir :)
    Du kannst mir gerne mitteilen welche Fakten, die ich erwähnte habe, deinem möglichweise ’nicht ganz aktuellen‘ Kenntnisstand widersprechen. Logisch ist es nicht mehr nachweisbar, ob jemand Kommentare bei YouTube, oder Facebook gelöscht hat. Das musst einfach glauben, oder lässt es. Diesbezüglich kläre ich dich darüber auf, welcher ehemalige deutsche VE Act zB besonders notorisch FB Kommentare jeglicher kritischer Couleur gelöscht hat. Das war Ann- Sophie bzw ihr ‚Team‘. Logisch kann man das nicht mehr nachweisen. Es war aber so. Auch hat Ann-Sophie sich praktisch alle Views ihres damaligen Bewerbungsvideos mutmaßlich ‚eingekauft‘. Ob das einen Effekt auf ihre Qualifikation hatte, kann nicht gesagt werden. Man müsste nachlesen, ob diesbezüglich was zB auf der NDR Eurovision Site erwähnt wurde. Meine da grob was in Erinnerung zu haben.
    Insgesamt finde ich den Ton deines äußerst unfreundlichen Anti Postings nicht hilfreich, um endlich dieser unsäglichen Unfähigkeit einen auch nur im Ansatz gerechten und zeitgemäßen VE Entscheid hinzubekommen. Es geht um die Sache.

    Bin mal sehr gespannt, ob alle VE Acts in der NDR Talkshow gefeatured werden, wie aktuell Voxxclub. Das dürfte man dann auch kommentieren. Hoffe ich bekomme dann von dir deinen Segen ;)

  112. Kennstenich

    06.01.2018 | 11:26

    @galango
    In der Panel Bewerbung wurde doch explizit The Voice Wissen abgefragt und meine dort wurden auch Videos von The Voice Acts gezeigt und gefragt ob man die kennt, oder nicht. Klar waren nicht alle The Voice Kenner/Fans. Sicher war es aber eine bedeutende Minderheit.
    Hier spielt nun die Bewertungsmodalität bei den Panelabstimmungen eine Rolle (wenn es solche in dem Sinne überhaupt gegeben hat). Glaube es so verstanden zu haben, dass Bewertungsergebnisse einzelner Panelmitglieder mit Hilfe eines statistischen Modells zu einem iwie gearteten Punktewert zusammenklabusert wurden. Dabei wurden besonders hohe Bewertungen ( die bei The Voice Kennern sicher gerne an The Voice Acts gegeben wurden) überproportional hoch bewertet. Kann sogar sein, dass bei gleichzeitig vielen hohen Bewertungen und vielen sehr niedrigen Bewertungen eine Art von Polarisierungs-Faktor errechnet wurde, der günstig auf die Gesamtpunktzahl wirkte. Sicher ist, dass je bewertetem Act irgendeine Zahl (Punktzahl) ermittelt wurde, sonst könnte man ja keine Reihenfolge ermitteln. Die Werte der Top 50 würden mich ja brennend interessieren. Auch die Kalkulationsweise würde mich persönlich und vllt auch andere interessieren. Natürlich auch bezüglich dieser 20 ehemaligen ausländischen ESC Jurymitglieder. Dort muss ja auch was ermittelt worden ein. So viel Transparenz wird es selbstverständlich keine geben.

    Ob jetzt in anderen Ländern auch viele Castingacts im VE Entscheid bzw Vorauswahl dabei sind ist nicht wichtig (meiner Meinung nach). In Frankreich ist es aber denn wohl doch so, dass aus unterschiedlichen Castingshows verschiedener Senderfamilien Acts ausgewählt wurden. Sehe ich bei uns nicht.
    Gegenbeispiel wäre ja Schweden.
    Bin auch gar nicht gegen Teilnahmen von im weitesten Sinne Casting Acts. Das wäre ja unprofessionell.

  113. Erna

    06.01.2018 | 11:53

    @ saphira:
    Ich bin noch neu hier, aber werde in Zukunft sein Kanditaten-Bashing ignorieren :))

  114. Nullpointer

    06.01.2018 | 12:09

    An alle nörgler und Kritiker und verschwörungstheoretiker ihr habt es geschafft h. Schreiber zu vertreiben. Ich war so froh das er sich hier gemeldet und fragen beantwortet hat. Die meisten Kritiker hier wollen nur schlechtes sehen akzeptieren keine Tatsachen und gegebenheiten. Nach dem Motto was nicht meiner Meinung ist kann nur falsch oder maipuliert oder einE Lüge sein….esc-wutbürger….maybe….an h. Schreiber kommen sie bitte wieder in den Blog zurück

  115. Andi

    06.01.2018 | 12:11

    Soll dieser Kennstenich doch meinen, Michael Schulte könne nicht singen. Wen interessiert das, ernsthaft?

    Zu Voxxclub in der NDR-Talkshow:
    der Termin dort dürfte schon seit einem halben Jahr mindestens gestanden haben, da wusste Voxxclub wohl noch nicht, dass sie VE-Kandidaten sind. In erster Linie ging es ihnen um Promo fürs neue Album.
    Insofern ist das sicher keine Wettbewerbsverzerrung und die anderen Kandidaten müssen ncht zwingend dort auftauchen.
    Wobei ich hoffe, dass man ihnen noch Plattformen im TV und/oder Radio geben wird.

  116. Little Imp

    06.01.2018 | 14:15

    Die Vorentscheidteilnahme von voXXclub wurde in der Talkshow auch mit keinem Wort erwähnt, oder?
    .
    Und bezüglich der Panelbewerbung: Videos gab es dort ausschließlich von ESC-Acts. Zu The Voice, DSDS etc. gab es zuvor nur die Fragen, ob man das kennt und dort schon mal angerufen hat. Ehe hier wieder falsche Infos grassieren.

  117. Saphira

    06.01.2018 | 17:04

    @Kennstenich: Tut mir leid dich enttäuschen zu müssen. Ich bin kein Fan von irgendeinem der Teilnehmer, sondern ganz normaler ESC-Fan, der allerdings in der Lage ist selbst nachzudenken. Und dass ausgerechnet du mit „unsachlich“ und „persönlich angreifend“ kommst, entlockt mir ein leichtes Schmunzeln. Würdest du deine Beiträge objektiv und neutral lesen, dir würden die Nackenhaare zu Berge stehen, wenn du nach Sachlichkeit und fairem Ton suchen würdest.

  118. DerKai

    06.01.2018 | 17:08

    @ Little Imp

    Ich habe auch nichts zum ESC in der Talkshow gehört, was mich überrascht hat, weil ja die Barbara moderiert hat. Vielleicht ist der NDR besonders vorsichtig, dass keine neuen Verschwörungstheorien aufkommen….

  119. Christian Harbich

    06.01.2018 | 17:35

    VoXXclub bei NDR-Talkshow gefeatured? HÄ?

    VoXXclub wurden gestern bei der NDR-Talkshow hinsichtlich ihrer VE-Teilnahme gefeatured??? Woran wird das festgemacht? Weder die VE-Teilnahme noch der ESC waren in der Show irgendein Thema (wenn man mal die flapssige Zwischenbemerkung von Herrn Alsmann, dem ewigen Talent beiseite lässt – da waren VoXXClub aber noch gar nicht ins Gespräch einbezogen). Ich war direkt sogar etwas enttäuscht, hatte gehofft wir erfahren ein bisschen was über das ganze (weitere) Procedere etc. Von Featuring kann echt keine Rede sein – ausser vielleicht, dass das ideal in die Veröffentlichung des neuen Albums gepasst hat – aber sorry, das kann man ihnen nicht wirklich vorwerfen – so ne Sendung würde jeder schlaue Künstler nutzen für sich Werbung zu machen.

  120. Thorsten

    06.01.2018 | 17:35

    Ich möchte mich nicht zu den pausenfüllenden und ermüdenden Kommentaren von Kennstenich hier einlassen – aber viele der negativen Kommentare auf dieser blog-Seite gehen mir tierisch auf den Sack (und da kann ich Herrn Schreiber voll verstehen).
    Ich freue mich auf den ESC 2018 – aber viele dieser Posts hier haben das Zeug, mir diese Vorfreude zu verderben. Berechtigte konstruktive Kritik ist immer angebracht und auch sicher erwünscht – aber alles nur durch die dunkelbraune Klobrille zu betrachten ist sicher falsch.
    Ich werde jedenfalls am 22.02.2018 für den Beitrag anrufen, der mir vom Song / Sänger / Staging Konzept am meisten zusagt – und wenn es Ryk ist, dann ruf ich für ihn an. Wenn es Ivy, Michael oder einer der Anderen ist, dann mache ich das für den/die.

    Jetzt geh ich aber bei wiwibloggs gucken – da sind nicht so viele Meckerköppe.

  121. Kennstenich

    06.01.2018 | 20:14

    @ch harbig
    Verstehe deinen niedrigen Ton gar nicht!
    Es geht nicht darum dass VC bei der NDR Talkshow waren sondern darum, ob die anderen VE Teilnehmer in den nächsten Wochen auch dort zu sehen sein werden. Schnuppe zu welchem Thema. Falls nicht muss man das natürlich bewerten. Es geht dabei einzig und allein um die Präsenz vor einem Millionenpublikum. Die wurden von der Plattenfirma da ja nicht ohne Grund untergebracht. Bekanntheitsgrad steigern ist das, was immer angestrebt wird.

  122. Kennstenich

    06.01.2018 | 20:58

    @saphira@all
    Du enttäuscht mich gar nicht. Gerade als ESC Fan, wie es ich sicherlich auch einer bin, kann einem doch nicht ‚alles egal‘ sein. Die Kette der Misserfolge und Grotte schlechten VE Vorentscheidende ist dafür zu lang. Ich habe dich nicht persönlich angegriffen, sondern Meinungen und auch glasklare Fakten zu VE Teilnehmern kundgetan. Bisschen polarisierend einen Kandidaten betreffend formuliert das mag sein. Aber Kritik und sogar Fakten als ‚Verschwörungstheorien‘ abzukanzeln ist einfach nur lächerlich. (Was ich dir persönlich aber nicht vorwerfe).
    Selbstverständlich werden die mageren 1% bis 2% der Zuschauer, die überhaupt anrufen für ihren Fave anrufen. Die 99% die nicht anrufen werden, sind aber die, auf die es im Grunde on-the-long run ankommt. Die werden einen der Songs, seltener mehrere, in ihre Playlist nehmen, oder eben nicht. Anrufen reicht übrigens ja sowieso nicht. Viel wichtiger ist Aufnahme in die persönliche Fave-Playlist. Was will man mit nem Song, der zwar ein Voting gewinnt, der dann aber bei Spotify & Co verhungert? Da ist jeder Fan gefordert. Soviele Fans gibt es aber gar nicht mehr. Die paar Tausend in der Bubble werden nicht ausreichendes Gewicht entwickeln. Ausserdem ist ja bis jetzt noch gar nicht mal gesagt, dass der Song der das Zuschauer-Voting gewinnt tatsächlich auch VE Sieger wird. Ein solches Legitimierung Problem werden die NDR Leute um alles in der Welt zu verhindern wissen. Jede Wette ;)

  123. DerKai

    06.01.2018 | 21:08

    @ Thorsten
    Ich verstehe genau, was du meinst. Schade, dass die Nummer hier gerade unnötigerweise kippt.

  124. Thorsten

    06.01.2018 | 21:54

    @DerKai – ja leider ….sonst ist diese Seite eigentlich sehr informativ …aber es kann einem echt die Vorfreude von einigen Leuten hier versaut werden. Ich warte ab, bis die Songs draußen sind und dann gucken wir mal weiter. Ich würde gerne im nächsten Jahr diese Art von Musik in den letzten 6 beim NF sehen:

    https://www.youtube.com/watch?v=Q7NaJdvV1FQ

    Was meint Ihr ?

  125. Ruhrpottler

    06.01.2018 | 21:56

    Im Namen von unserem wunderschönen Land und im Zusammenhang mit diesen Troll-Postings muss ich mal wieder mein Lieblingszitat posten: We are not afraid of making mistakes. Sometimes it’s wrong before it’s right. And that’s what you call a perfect Vorentscheid.
    —-
    Off topic: Ich habe schon alle Lieder aus Estland und Lettland mir angehört. Wer sind so eure Favoriten aus Supernova bzw. Eestli Laul und gibt es noch andere Länder, von denen man die Songs aus den jeweiligen VEs sich anhören kann (außer Albanien)?

  126. Christian Harbich

    06.01.2018 | 22:29

    @kennstenich – VoXXclub müssen wohl sicherlich nicht mehr bekannt gemacht werden – dafür sind nun schon zu lange on Stage und im TV präsent. Meiner Meinung nach baust Du hier eine Chimäre auf, aber das funktioniert nicht.

  127. Christian Harbich

    07.01.2018 | 00:29

    VoXXclub-Album in den Charts!!!

    Das neue Album von VoXXclub ist kaum veröffentlicht, von Null auf Platz 7 in die Album-Charts eingestiegen!!

    Somit sind aktuell 4 Schlagergrössen dieses Landes unter den Top10 – zählt man Kelly-Family dazu, sogar 5. Also wenn da nicht ein Stück weit auch ein Schlager-Hype dahinter steht, dann weiss ich auch nicht :-)

  128. Chris

    07.01.2018 | 00:45

    Irgendwie lese ich hier positive Voxxclub-Kommentare nur von einer Person ;-)

  129. Thomas Schreiber

    07.01.2018 | 11:11

    @Thomas Mayer Die Fanclubs werden uns bis morgen Ihre Bedarfe gemeldet haben, der Rest geht in den Vorverkauf (Starttermin geben wir bekannt). Moderation kommt morgen; Peter Urban ist in Lissabon dabei.

  130. Paul

    07.01.2018 | 11:22

    War mit Barbara Schöneberger die letzten Jahre recht zufrieden als Moderatorin. Bin aber gegenüber neuem dahingehend offen. Anke Engelke hat es 2013 wunderbar hinbekommen. Wen ich mir auch sehr gut vorstellen könnte – und er hat es bereits 2012 bei Unser Star für Baku bewiesen – ist Steven Gätjen.

  131. Kennstenich

    07.01.2018 | 12:57

    @ch harbig
    Moment. Weit gefehlt. Die hatten einen einzigen mittleren Hit. Max Position 44 in der umsatzbasiertren Chart der dt. Musikindustrie. Alles was bis jetzt an VC Songs danach kam waren jeweils ein Schlag ins Wasser. Man muss aber auch wissen, dass beim ersten Hit von VC der promotionelle Aufwand durch die Plattenfirma sehr sehr umfangreich war, was bei den anderen Veröffentlichungen nicht mehr so der Fall war.
    Ein Platz 7 Einstieg in die deutschen Albumcharts ausserhalb der Weihnachtszeit entspricht heutzutage einer recht läppische Verkaufszahl, die mutmaßlich unter 5 TSD Stück liegt maximal unwesentlich über 5 TSD. In Anbetracht dessen, dass hier auch Vorbestellungen inkludiert sind ist Platz 7 ein doch eher schwaches Ergebnis und das auch in Anbetracht erheblicher TV Promotion.
    Sollten hohe Albumchartstiege Qualifikationsmerkmal für den VE sein, dann müssten ja wohl mindestens 4 der 6 VE Beiträge Deutsch-Rap Titel sein. Praktisch ja jeder Hans-Wurst Rapper schaffts ja locker in die Top 5. Von daher kannst du das Argument ‚Album Top 10 entry‘ als VE Qualimerkmal komplett vergessen.
    Der ESC ist kein Gesangswettbewerb, sondern ein Song/Komponisten Wettbewerb. Albumerfolg ist daher nur von marginaler Bedeutung. Das Genre Rap ist wie auch immer somit zugangsberechtigt. Es ist ein extrem schwerer Fehler diese bei in Deutschland produzierten Songs ja vollkommen marktbeherrschende Musikrichtung komplett wegzuleugnen.
    Ich sag Mal was ketzerisches, wenn man denn wirklich ‚Revolutionäres‘ wollte: Mit SXTN beim VE zB würde das Ding sowas von durch die Decke gehen.

  132. Kennstenich

    07.01.2018 | 13:38

    Ich würd’s vllt so machen:
    4 Rap Acts mit/gegen 4 ‚andere‘ Acts antreten lassen. Das würde ich zum großen deutschen Musikbattle stilisieren.

    Jeder der Acht bekommt einen Influencer Paten, der mindestens über 1 Mio Follower verfügt.

    Jeder der 8 bekäme ein frei verfügbares Budget von sagen wir mal 50TSD € für Song- und Videoproduktion zur Verfügung.

    Dieses ‚Battle‘ würde ich mit coolen Spots auf YouTube aber auch auf Spotify und im Fernsehen zu einem must-see Event versuchen zu pushen. Das könnte man richtig geil aufziehen.

    Das wäre revolutionär.

    Was wir jetzt haben ist ldr nur enttäuschendes Kleine-Kleine á la business-as-usual beeinflusst von einer kleinen Fan-Bubble.

  133. escfan05

    07.01.2018 | 14:39

    Ehrlich gesagt habe ich mir für 2018 aus deutscher Sicht rein gar nix verprochen. Dafür bin ich mit dem Künstler-Line-Up für dieses Jahr sehr zufrieden bis jetzt. Es kommt auf die Songs an. Was die Moderation angeht, hoffe ich das man für 2018 einem anderen Moderator ne Chance gibt. Ich bin gespant wie der Ablauf der Show ist.

  134. Thorsten

    07.01.2018 | 19:45

    Thomas Schreiber

    Danke, dass Sie uns hier noch nicht gänzlich verlassen haben (trotz der von Ihnen benannten Umstände) – finde es klasse, dass sie diesen Blog hier weiterhin auf dem Laufenden halten. Dickes Kompliment und Dank an Sie.

  135. escfan05

    07.01.2018 | 20:18

    Ich finde Herr Schreiber sollte angesichts des fehlenden Erfolgs in den letzten Jahren nicht so dünnhäutig sein, wenn viele User hier für 2018 skeptisch sind und auch Kritik üben. Seit 2013 gab es nur enttäuschende Ergebnisse. Bis jetzt lief es ganz ordentlich. Aber das Konzept hat mich persönlich noch nicht zu 100 % überzeugt. Ich finde selbst 6 Kandidaten sind für ein Finale, bei dem vorher so ein Aufwand betrieben wurde nicht wirklich überzeugt. Außerdem bin ich für ein Vorentscheid in dem möglichst viele Stile präsentiert werden. Hier würde ich mir bei den Verantwortlichen mehr Mut wünschen. Auch dann wenn die Einschaltquoten nicht so gut sind. Ich finde wenn von 6 Kandidaten, drei von The Voice sind, dann ist doch klar, das danach gefragt wird, ob das wirklich nur Zufall sein kann. Ich persönlich bin der Meinung, das die Juroren und das Eurovisionspanel wirklich nur nach Gesang bewertet haben und es reiner Zufall ist, das 3 mal The Voice dabei ist.

  136. escfan05

    07.01.2018 | 20:20

    Man, warum kann man Beiträge hier nicht nachträglich bearbeiten? Ich meinte natürlich 6 Finalkandidaten sind nicht wirklich viel. Ich hätte 10 Kandidaten fürs Finale genommen.

  137. ALFRED

    07.01.2018 | 21:45

    Mimimimimi immer wieder das gleiche Gezeter und Gemeckere wie die letzten Jahre.Leute seid doch mal positiv. Wartet mal den Siegersong ab und steht dann auch mal dahinter. Wenn diese negative Stimmung wieder wie die letzten Jahre in die anderen Nationen übetschwappt kriegen wir ein ähnliches Ergebnis wie die letzten Jahre.

  138. Frédéric

    07.01.2018 | 22:26

    So sehr man über die massiven Beiträge Kennstenichs hier geteilter Meinung sein mag, empfinde ich sie durchaus als Bereicherung (wobei ich zugegeben auch eher zum skeptischen Lager tendiere). Eine kontroverse Debatte um den VE wird diesem nicht zwingend mehr schaden als eine durch unverbesserliche Optimisten aufgeblasene Erwartungshaltung, der letztlich kaum noch jemand gerecht zuwerden vermag.
    Den hohen The-Voice-Faktor der Auswahl, muss man natürlich nicht als Gemauschel hinter den Kulissen interpretieren, aber glücklich braucht man damit auch nicht unbedingt sein. Vielleicht hätte eine größere Finalistenzahl diesem Umstand schon etwas entgegengewirkt, doch fällt es mir ganz ähnlich wie escfan05 nachwievor schwer, zu akzeptieren, dass unser VE im europäischen Vergleich doch eher zu den bescheidenen gehört – wäre schon schön, wenn man sich da irgendwann doch mal dem Niveau eines Eesti Laul oder Supernova annähern könnte.
    Und trotzdem: Vorfreude – weiterhin!

  139. Thomas Schreiber

    07.01.2018 | 22:31

    Morgen gibts ein Interview; klar schaue ich hier immer mal vorbei, manchmal öfter, manchmal weniger oft, weil es auch noch ein richtiges Leben gibt (Privat, Arbeit, Steuererklärung machen etc).
    .
    @escfan05 Ich arbeite seit vielen Jahren in unterschiedlichen Funktionen in der ARD – Dünnhäutigkeit hat mir noch keiner vorgeworfen. Ich hör mir gerne alles mögliche an Kritik an, manches ist berechtigt, manches in meinen Augen Quatsch.
    Was mich so irritiert, ist, dass einige Spaßvögel hier frei erfundene Latrinenparolen verbreiten und diese dann von der Community ernsthaft diskutiert werden.
    .
    Jeder hier wird doch in seiner bürgerlichen Existenz, wenn er Geld verdient, in irgendwelchen professionellen Zusammenhängen arbeiten, wo er kein Fan ist – dann muß doch auch klar sein, wie prozeßhaft Entscheidungen getroffen werden, dass Teams transparent kommunizieren etc und dass manche steile Thesen dem Realitätscheck nicht standhalten.
    .
    Da Sie ja 10 Teilnehmer an der Show ausgewählt hätten und nicht 6 wie wir – unsere These ist, gemeinsam mit digame mobile entwickelt, dass wir, um den besten Act zu finden, 5 oder 6 brauchen, nicht aber 10.
    .
    Und abschließend für heute in Sachen Zuschauerakzeptanz: der Vorentscheid ist eine der teuersten und in der Befassung aufwendigsten Shows im Ersten; die Zuschauerresonanz war in manchen Jahren ok, in anderen ganz schlimm (nicht unbedingt ein Zusammenhang zur späteren Platzierung, das Finale 2012 war quotentechnisch ein Desaster, der Platz 8 in Baku gut). Der Aufwand ist nur zu rechtfertigen im Zusammenhang mit dem ESC im Mai; fast alle Unterhaltungsangebote im Hauptabend im Ersten erreichen Zuschauerzahlen, von denen der Vorentscheid meist weit entfernt ist. Das war anders, als zum Beispiel gezielt durch und mit Boulevardmedien skandalisiert wurde – das hat jahrelang für die Show gut funktioniert; für den ESC ist das nicht zukunftsfähig. Mit anderen Worten: wenn ich nur auf die Quote schauen würde, müßten wir es anders machen. Hilft uns nur nach meiner Einschätzung in Lissabon wenig….

  140. Christian Harbich

    07.01.2018 | 23:20

    @kennstenich – na, über die Stellung des dt. Schlagers werden wir zwei uns hier nicht mehr einig – lassen wir`s einfach so stehen. Die Tatsachen sprechen hier ohnehin für sich selbst.

    Natürlich hat auch Rap oder auch Hip/Hopp seine Da-seins-Berechtigung und man könnte sowas auch für den VE zulassen. Einige Beispiele beim ESC wie z.B. Trackshittaz oder noch stärker Freaky Fortune feat. Risky Kidd (Griechenland 2014) beweisen aber sehr deutlich, dass dieser Musikstil beim ESC nicht sehr gut funktioniert. Wenn selbst die Griechen, trotz ihrem Support durch Diaspora nur auf einem enttäuschenden 20. Platz landen, dann wirds für Rap oder HipHopp aus D erst recht schwierig. Ich glaub auch nicht, dass sich diesbezüglich für den VE die Massen mobilisieren liesen, Rap würde wohl schon an der VE-Hürde scheitern.

  141. Blue

    08.01.2018 | 01:48

    Ich stimme escfan und Frederic zu. Mein größter Wunsch wäre ein großer Vorentscheid, der jedes Jahr (erfolgreich) läuft und viele gute Künstler und Songs hervorbringt. Ein deutsches Melodifestivalen wird es wahrscheinlich nie geben, aber ich würde mir etwas ähnliches wünschen. Frankreich 2018, Eesti Laul etc. es gibt genügend Beispiele. Mein Konzept wäre: 18 o. 28 Künstler, 2-3 Semi-Shows mit je 9 Künstlern, davon 3 direkt ins Finale, 3 in eine 3/4 Show oder Abstimmung im Internet und 3 direkt raus. Man kann statt mit 9 auch mit 6 Künstlern arbeiten. Somit wären im Finale 9 o. 12 Acts. Ich würde es einfach „Unser Song 20xx“ nennen und vielleicht als Untertitel „…für xyz“. Also doch irgendwie ein Melofest.de lmao. Oder ganz einfach 10 – 12 Acts und eine Show. Zum Thema Quote: Ich gebe ehrlich zu, mich hat der Vorentscheid in den letzten Jahren nur selten begeistert und ich habe nicht jede Show gesehen. 2016 habe ich es mir nicht angesehen, 2017 schon (und ich fand die Show nicht gut). Die Show wirkte billig und hatte mir keinen Spaß gemacht. 2017 war mit Abstand der schlechteste VE. 2013 u. 15 mMn bisher die Besten. Btw. Ich hatte mal zum Spaß gesagt, dass Helene Fischer die Show moderieren könnte. Was ich eigentlich meinte ist: Schlagershows sind im Ersten ziemlich erfolgreich. Silbereisen’s Schlagercountdown und Schlagerboom haben beide gute Quoten. Vielleicht sollte man ein wenig Schlager in den Vorentscheid bringen (zb. in die Moderation. Nein, man muss aus dem VE keine Schlagershow machen, aber vielleicht kann man die Schlagerfanbase ein wenig „melken“). Ich bin kein großer Schlagerfan, habe mir die Show aber ein wenig angesehen und fand den Schlagerboom von der Show und der Bühne her ziemlich cool. https://www.youtube.com/watch?v=bBZfg9aHAho

  142. snoopy

    08.01.2018 | 09:40

    @Kennstenich:
    Ich hab Michael zweimal live gesehen, und da waren defintiv keine Hilfmittel am Werk. Also halte dich mal ein bisschen zurück mit deinen angeblichen Wahrheiten…

  143. Kennstenich

    08.01.2018 | 11:25

    Man kann das Ganze natürlich bis jetzt auch noch positiv sehen, da wir ja 6 hochwertige durchaus chartverdächtige Knallersongs zu erwarten haben. Man könnte optimistischerweise davon ausgehen, dass wir es mit 6 nach dem VE Finale schwerwiegenden Hits zu tun haben werden, beim dem sich nur einer mit hauchdünner Mehrheit durchsetzen wird und der vielleicht dann auch erstmal gar nicht der meistverkaufte sein wird. Leider leider ist dieser Optimismus aus meiner Sicht ungerechtfertigt. Es wird anders kommen.

    @ch harbig
    Einig werden über die Stellung des deutschen Schlagers müssen wir nicht. Kolportierte Hypegefuhle und tatsächlich erwiesenermaßen sinkender Marktanteil sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Das eine ist nur im Virtuellen existent, das andere zeigt die schnöde tatsächliche hypelose Wirklichkeit. Natürlich dominiert Schlager in fast schon grotesker Übertreibung das musikalische Angebot des ÖR Fernsehens. Andere Musikgenres sind mit Ausnahme vom VE und ESC im Hauptabendprogramm der ÖR Sender praktisch nicht mehr existent. Rap ward dort seit Jahren gar nicht mehr gesehen. Der Letzte war Cro. Vor Jahren…

    Was Rap betrifft kann man anführen, dass zum Beispiel in Schweden ein dortiger VE Act (ein Pop-Rap Duo) immerhin Platz 1 der schwedischen Spotifycharts erreicht hat und nicht unaussichtsreich auf den MF VE Sieg war.
    Insgesamt jedoch hat das Genre Rap gemessen an seinem europaweit durchschlagender Erfolg bei den VEs der teilnehmenden Länder nur minimalsten Anteil, was echt schwer verständlich ist.
    Da aber die Quote des ESC Finales in Deutschland auch bei der jungen Zuschauerschaft deutlich oberhalb des ARD Schnitts ist, kann man Rap eben mit dem Quotenargument totschweigen. (Wohingegen die Quoten des ESCs in Italien, Frankreich und auch im UK (zus. 200 Mio Einwohner) im Keller sind).
    Komischerweise ist es aber so, dass trotz einer sehr hohen jungen Zuschauerschaft die Resonanz von ESC Songs im kommerziellen Sinne beständig sinkt bzw unausgeprägt ist. Man produziert (mit Ausnahme Schwedens zB) eigentlich am Geschmack der europäischen Musikkonsumenten vorbei. Einen ESC Streaming Top 10 Hit europaweit hat es noch keinen gegeben. Finde aber genau das müsste das Ziel sein.

    @snoopy
    Habe nie behauptet dass Schulte bei Konzerten aktuell technische Hilfsmittel einsetzt. Das ist falsch. Er hat das aber bei Videoaufzeichnungen gemacht und dabei den ‚gefühlten‘ Eindruck von ‚authentisch acoustic‘ erweckt. Auch seine Live Leistungen damals bei The Voice waren z.t. indiskutabel. Mag sein, dass viele Gesangsunterrichtsstunden mittlerweile Besserung zur Folge haben. Seine Aura jedoch ist für meinen Geschmack unverändert. Mir gefällt sie nicht. Anderen gefällt sie. So ist das nunmal bei Musikacts. Man wird nach/beim VE dann ja sehen, wie das Publikum entscheidet. Da wir ja beim VE nur Top Songs zu hören bekommen werden, müsste Michaels Song ein ordentlicher Erfolg, wenn nicht gar Kracher werden. Nee Moment: Hintertürchen: wir werden nur dahingehend designte Songs zu hören bekommen, die alle Top Aussichten auf eine gute ESC Platzierung haben.
    Fehlender heimischer Charterfolg ist dann wahrscheinlich das herrausstechende Qualitätsmerkmal. ;)

  144. Kennstenich

    08.01.2018 | 11:51

    @blue
    Deine Idee sehe ich in Teilen positiv. Sicher wäre es für eine größere Breitenwirkung sehr hilfreich die Sendezeiten massiv auszuweiten und zumindest einigen VE Titeln eine über mehrere Wochen gestreckte mehrfache Präsenz/Aufführung im TV einzuräumen. Schwieriger jedoch ist die Erzeugung von Interesse beim TV Publikum. Zwei Dutzend No Names sind von sich aus nicht ohne weiteres in der Lage hohes Interesse zu erzeugen. Kann im Quotendisaster enden. Man braucht schon einige Zugpferde, begleitende kostenintensive Maßnahmen und in gewissem Sinne auch ‚Stories‘ und Spannungsbögen. Das alles überfordert einen Sender, wie den NDR sowohl aus finanzieller Sicht, als auch von der Leistungsfähigkeit im Bereich Ideenreichtum und Ideenumsetzung seiner Mitarbeiter her. Um Geld bzw viel mehr Geld zugeteilt zu bekommen braucht es eben Argumente. 3 Schlagersendungen weniger und dafür einige VE Shows wird man den ARD Granden, die das Sagen haben, nur ganz schwer verkaufen können.

  145. Andi

    08.01.2018 | 12:03

    Technische Hilfsmittel beim Drehen von YT-Videos. Ja, das ist schon ein schlimmer Skandal. Ist Wallraff schon dran?

    Ich weiß gar nicht, wieso hier immer noch darüber diskutiert wird, dass 3 von 6 Kandidaten „von The Voice kommen“. Letztlich kommt nur Natia von The Voice, Ivy und Michael waren da vor 5 Jahren und 6 Staffeln und haben seitdem zahlreiches anderes Zeug gemacht. Das wird ihnen doch überhaupt nicht gerecht, sie weiterhin nur auf TVOG zu reduzieren.

  146. Silke

    08.01.2018 | 12:38

    Schon gespannt wenn die Meldung heute kommt…

  147. Meckie

    08.01.2018 | 12:43

    Wenn ich mir jetzt schon das MiMiMiMiMi wegen voXXclub hier durchlesen muss, dann wünsche ich mir doch nichts sehnlicher, als das diese es dann auch werden <3

    Diese hysterische Geflänne. Zu schön wäre es.

  148. Meckie

    08.01.2018 | 13:14

    Was den Erfolg des NDR beim ESC betrifft. Also da hat der NDR alleine in den letzten 12 Jahren gar keinen Erfolg nachzuweisen. Ohne Hilfe von Außen nicht mal ein Top10 Platz. Das muss man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen.

  149. Kennstenich

    08.01.2018 | 14:52

    @andi
    Ist kein Skandal. Aber eben Fakt. Eher seltsam war Schultes damalige Finalqualifikation bei seiner The Voice Teilnahme. Ist aber meine persönliche Bewertung. Du hast sicher eine andere. Seit seiner The Voice Teilnahme ist Schulte halt leider nicht mehr viel gelungen. Für mich jetzt nicht so ein schlagendes Argument für eine VE Teilnahme. Glaube auch, wenn ihm ein Hit eingefallen wäre, hätte der den doch schon längst veröffentlicht und nicht in einer Schublade gehortet. Zu erwarten, ihm würde ausgerechnet jetzt dieser erste große Wurf gelingen finde ich aus Fansicht zwar verständlich, aber nicht so ganz nah an der Realität befindlich. Theoretisch kann es bis auf weiteres natürlich trotzdem sein, dass er ein ‚goldenes Ei‘ legt. Der Druck erscheint mir aber denn doch recht hoch. Das trifft natürlich auf alle 6 zu, wobei Voxxclub mEn aus dem größten Fundus schöpfen können. Hinter denen steht ja immerhin Universal Music Deutschland mit großen Songschreiber Kapazitäten. Bei Natia dürfte wohl auch Universal Music der Song-Lieferant sein. Bei Ivy könnte es ganz vllt sogar auch Universal sein (möglicherweise aber nur auf Umwegen). Mit wem Ivy derzeit musikvertraglich verbandelt ist, ist unbekannt. Zuletzt in Erscheinung trat sie mit einer Kollaboration mit Alex Christensen, der bei Starwatch ist. Hypothetisch naheliegend wäre für Ivy daher Starwatch. Alle anderen sind, meine ich, mehr oder weniger im Selbstvertrieb oder bei sehr unbedeutenden Plattenfirmen.

  150. Andi

    08.01.2018 | 18:50

    @kennstenich:
    Ich schätze mal, dass Michael Schulte beruflich mehr auf die Reihe gekriegt hat als du in den letzten 5 Jahren. :)
    Woher kommt denn bitte die Arroganz, dass man nur die Musiker als gut beurteilt, die in den Charts sind?

  151. Frédéric

    09.01.2018 | 00:49

    Ob und wie gut die Songs des VE gelingen werden ist zum jetzigen Zeitpunkt natürlich rein spekulativ und etwas müßig, aber ich bin jedenfalls sicher, dass sich Eignung für den ESC und kommerzielle Verwertbarkeit nicht zwingend ausschliessen (auch wenn es extrem schwer scheint, in beiderlei Hinsicht den großen Wurf zu schaffen).
    Kaum auszudenken, was hier los wäre, wenn Unser Song für Lissabon tatsächlich mal einen (oder mehr?) veritablen Hit lieferte UND dazu auch noch die linke Scoreboardhälfte packen würde.

  152. Christian Harbich

    09.01.2018 | 02:23

    @kennstenich – vielleicht magst Du ja zur Abwechslung meinen Namen mal korrekt wiedergeben – aber das nur am Rande.

    Beim ESC gibt es ohnehin schon einen grossen Gleichklang was das Musik-Genre anbelangt, das war vor 10/15 Jahren noch anderst. Nicht ohne Grund heben sich seit geraumer Zeit die Beiträge mit einem gewissen Etwas hervor, zumindest in den letzten 4 Jahren war das sicher der Fall (von Monz mal abgesehen, da war nur die Show besonders). Einen ESC mit ganz vielen Rap-Beiträgen ist nmE ne sehr gruselige Vorstellung – und wenn das Genre aktuell noch so angesagt ist. Deutschland hat nun soviele Jahre auf das Genre „Pop“ gesetzt und war vor allem die letzten 5 Jahre damit wenig erfolgreich. Rap ist nunmal beim diesjährigen VE-Aufgebot nicht vertreten (wobei, theoretisch wärs ja noch möglich) – es wird also vorwiegend Pop, Ballade oder/und was in Richtung neue Volksmusik/Schlager dabei sein. Und damit der deutsche Beitrag auch als solcher wieder erkennbar ist, kanns nur ein Pladoyer für …genau!…geben :-))

  153. lasse braun

    09.01.2018 | 13:30

    5 einzelinterpreten aus dem casting show/youtube milieu gegen 5 (möchtegern?) naturburschen – hmmm da fällt die wahl leicht – einzig natia hat eine prägnante ungewöhnliche stimme,so wie letztes jahr die dame aus belgien.
    also wenn die „naturburschen“ das rennen nicht machen dann vielleicht die junge ehrgeizige dame aus georgien – ich bezweifle aber,daß wir mit was ruhigen,egal von wem,auch nur einen blumenpott gewinnen.
    ivy hat ohne zweifel eine gute stimme aber z.b. an morcheeba(90s trip-hop) kommt sie nicht ansatzweise heran – eine solide stimme unter hunderten.
    ich verstehe mittlerweile wirklich nicht mehr,warum der NDR nicht wenigstens im kleinen format versucht,melodiefestivalen oder auch eesti laul zu kopieren.
    ich würde auch erst den song suchen,denn darauf kommt es an und dann erst die interpreten dazu,sofern das notwendig ist.
    der belgien 2015-17 sound war eigentlich eine blaupause bzw. richtungsweisend aber dafür mangelt es uns leider an coolness.
    aber vielleicht hat aminata ja noch einen catchy pop song über. ;

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