Deutschland

Unser Lied für Lissabon: Das sind die sechs Teilnehmer

Endlich ist die Katze aus dem Sack: Nach wilden Spekulationen rund um die Weihnachtsfeiertage hat der NDR heute offiziell die Kandidatenliste für die deutsche Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon bekannt gegeben. Das hier sind die sechs Acts, die sich am 22. Februar in Berlin in der Sendung „Unser Lied für Lissabon“ dem Publikum, dem Eurovision-Panel und der internationalen Jury stellen.

IVY QUAINOO

Ivy Quainoo (Aufmacherfoto) ist Berlinerin mit ghanaischen Wurzeln und gewann im Jahr 2012 die erste Staffel von The Voice of Germany. Ihre erste Single „Do You Like What You See“ kletterte bis auf Platz 2 der deutschen Charts, ihr Album „Ivy“ erreichte Platz 5. An diesen Erfolg konnte sie aber mit ihrem zweiten Album und der großartigen Single „Wildfires (Light It Up)“ leider nicht anknüpfen. Ivy Quainoo zog 2015 nach New York und studiert dort Schauspiel. Ende 2017 veröffentlichte sie mit „Supercharged“, „X-Ray“, „My Own Terms“, „Running Red Lights“ und dem Justin Timberlake-Cover „Mirrors“ mehrere einzelne Singles und ging auf kurze Deutschland-Tour. Ivy Quainoo haben wir 2013 bereits in der Serie „Unser Star für den ESC 2014“ vorgestellt und außerdem über sie berichtet, weil sie ursprünglich „Black Smoke“ von Ann Sophie singen sollte.

YouTube Preview Image Ivy Quainoo – Wildfires

 

MICHAEL SCHULTE

Michael Schulte nahm wie Ivy Quainoo ebenfalls an der ersten Staffel von The Voice of Germany teil und landete dort 2012 auf dem dritten Platz. Vorher hatte er sich bereits durch seine Coverversionen auf YouTube eine gewisse Bekanntheit erarbeitet. Neben mehreren EPs und Zusammenstellungen mit akustischen Covers hat Michael Schulte bislang drei Studioalben sowie das (sehr empfehlenswerte) Weihnachtsalbum „My Christmas Classics“ veröffentlicht. Im April 2017 erschien das Album „Hold the Rhythm“ und im Herbst desselben Jahres war Michael Schulte auf ausgedehnter Deutschland-Tour.

YouTube Preview Image Michael Schulte – The Maze

 

NATIA TODUA

Natia kann man wohl mit Fug und Recht als echte Newcomerin bezeichnen. Die 21-jährige Georgierin gewann erst vor zwei Wochen die siebte Staffel von The Voice of Germany. Zuvor war sie als Au-Pair von Georgien nach Deutschland gekommen, wo sie nun in Bruchsal lebt. Neben Natias markanter Stimme lässt sich bislang wenig über sie und ihren Stil sagen, da sie bislang weder Single noch Album veröffentlicht hat.

YouTube Preview Image Natia Todua – I Put A Spell On You

 

RYK

„Unser“ Ryk, möchte ich fast schon sagen, denn hier auf dem Blog dürfte der Name jedem bekannt sein, während er „im wahren Leben“ noch ganz am Anfang seiner Musikkarriere steht. Leser BB hatte Ryk, der bürgerlich Rick Jurthe heißt, bereits im Oktober in unserer Reihe „Auf nach Lissabon!“ vorgestellt und zwischenzeitlich haben wir ihn sogar zu unserem Fan-Favoriten im san-marinesischen Vorentscheid gewählt, für den er sich ebenfalls beworben hatte bzw. vorgeschlagen wurde. Ryk war von 2014 bis 2017 Teil des Duos FOXOS, dass die beiden EPs „Fables“ und „Polar“ veröffentlichte. Er ist außerdem verantwortlich für den Soundtrack zum „Feuerwerk der Turmkunst“. Sein Debütalbum ist fertig, wurde aber bislang nicht veröffentlicht.

YouTube Preview Image Ryk – You And I

 

VOXXCLUB

VoXXclub wurde im Jahr 2012 gegründet und bestand zunächst aus sechs Mitglieder, die hauptsächlich (ehemalige) Musicaldarsteller waren. Mittlerweile sind die Jungs nur noch zu fünft: Florian, Christian, Korbinian, Stefan und Michael. Auch der Stil ihrer Musik hat sich etwas gewandelt: Während sie früher fast ausschließlich A-Capella-Musik aufführten, ist das nun nicht mehr der Fall. Laut Wikipedia handelt es sich bei der Musik von voXXclub um „Neue Volksmusik“ und diesen Stil haben wir schon 2013 für den ESC vorgeschlagen. Die Jungs haben bislang drei Alben veröffentlicht, das vierte Album „Donnawedda“ folgt am heutigen Freitag.

YouTube Preview Image voXXclub – Donnawedda

 

XAVIER DARCY

Xavier Darcy veröffentlichte seine beiden EPs „Extended Play“ und „Extended Play II“ im Jahr 2015. Zuvor war er bereits als Support für die ehemalige ESC-Vorentscheidungsteilnehmerin MarieMarie auf Deutschland-Tour. Xavier (Xavier wird übrigens französisch ausgesprochen) ist Halb-Brite, Halb-Franzose und lebt in München. Seine Musik ist eine eingängige Mischung aus Pop, Rock, Indie und Singer-Songwriter und lebt neben den hymnischen Melodien auch von Xaviers markanter, rauer Stimme. Dieses Jahr schließlich veröffentlichte Xavier Darcy sein Debütalbum „Darcy“ und wurde einem breiteren Publikum unter anderen durch seinen Auftritt bei „Inas Nacht“ bekannt.

YouTube Preview Image Xavier Darcy – Big City Dreams

 

Soweit für heute ein erster Überblick über die Kandidaten von „Unser Lied für Lissabon“. Weitere Informationen über die Künstler, die Show an sich und später natürlich auch über die Songs folgen in den kommenden Tagen und Wochen an dieser Stelle. Stay tuned!

P.S. um 16:00 Uhr am Veröffentlichungstag (ergänzt von Peter): Christoph Pellander (oben links beim ESC Workshop neben PRINZ Blogger BennyBenny), neuer HoD Germany, hat inzwischen zur den ersten Fan-Redaktionen auf Eurovision.de Stellung genommen:

Liebe ESC-Fans, schön, dass das Ergebnis bei so vielen Menschen Zustimmung findet. Auch auf anderen Plattformen wird die Besetzung wie hier lebhaft diskutiert, die Grundstimmung ist aber überall positiv. Ich respektiere die Haltung derer, die skeptisch sind und erst einmal abwarten wollen, welche Songs am 22. Februar präsentiert werden. Natürlich ist der Song am Ende der „Wahre“, mit dem wir in Lissabon antreten und auch wir sehnen uns nach dem Lied, das zunächst Deutschland und dann Europa fesselt. Genau deswegen haben wir den Grundstein gelegt, „kantige“, unverwechselbare Künstler zu finden. Für die gilt es nun, passende und authentische Lieder auszusuchen. Natürlich nicht nur in drei Tagen, um einmal mit einem Missverständnis aufzuräumen. Die Schreiber und Komponisten sitzen bereits an ihren Ideen für die Teilnehmer. Sie kannten die Kandidaten für den Workshop in Köln und auch die musikalischen Ergebnisse des Trainingslagers. Was aber genauso wichtig ist: Die Kandidaten bringen Ideen mit, teilweise nutzen sie die Tage bis zum Workshop, um Harmonien und Textbausteine zu finden. Und sie freuen sich auf das Camp! Alles ist im Fluss, um das das mehrfach zitierte „Fließband“ eben zu vermeiden. Alle Genres sind erlaubt, auch Rock! Aber auch Pop, der von Hause aus nicht schlecht sein muss! Und ein letzter Satz zu Natia: Sie war eine der 4000, eine der 211, eine der 20 und ist nun eine der 6! Es gab keine Wildcard und keine Sonderbehandlung.

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190 Kommentare Kommentar schreiben

  1. DerKai

    29.12.2017 | 10:11

    Also doch Darcy! Ich bin mit der Auswahl zufrieden und hoffe, dass sich Voxxclub verhindern lassen…. Natia muss ich nicht unbedingt haben, aber warten wir die Songs ab. Der Künstler mit dem besten Lied soll uns vertreten.

  2. Little Imp

    29.12.2017 | 10:12

    Dann hatte die Bild ja nur zu 5/6 recht. Immerhin. Auch interessant: Die Männer sind ganz klar in der Überzahl. Durchaus kein schlechtes Line-up. Jetzt müssen nur noch die Songs stimmen.

  3. nala2408

    29.12.2017 | 10:15

    JAAAAA VOXXCLUBS

    Endlich mal mehr Männer! Ich freue mich, dass Voxxclub und Xavier Darcy dabei sind, aber letztendlich werde ich für den besten Song voten.

  4. escfan05

    29.12.2017 | 10:18

    Jetzt stehen sie also fest. Bis auf Xavier Darcy fast die selbe Liste, wie die Bild sie hatte. Meine kurze Einschätzung:

    1. Ivy Quainoo: Tolle Stimme, sehr schöne Frau, das sie die erste afrodeutsche Künstlerin beim ESC werden könnte, könnte einen gewissen Reiz für viele Voter haben. Allerdings hatte sie seit Jahren keinen großen Hit mehr. Möglicherweise eine Favoritin

    2. Voxxclub: Bis jetzt sind die meine persönlichen Favoriten, weil sie Musik machen, die Spass macht und mitreißt. Allerdings waren das bisher nur Coverversionen von alten Volksliedern. Jetzt muß es ja ein komplett neuer Song sein. Hoffentlich bleiben sie ihrem Stil treu.

    3. Michael Schulze: Dazu kann ich nix sagen, Platz 3 bei The Voice mehr Referenzen hat der nicht.

    4. Natia Todua: Ich frage mich schon, wie die in die VE kommen konnte.Mal davon abgesehen hat sie aber schon eine makante Stimme. Ein Selbstläufer wird die VE für sie trotzdem nicht.

    5. Ryk: Sein Lied You and I ist absolut langweilig. Was die internationale Jury und das Eurovisionpanel an dem hatten, bleibt fraglich. Ich hoffe er sucht sich ein anderes Lied aus.

    6. Xavier Darcy: Für mich ein total unbeschriebenes Blatt. Könnte überraschen. Mal sehen.

    Stand jetzt sind Ivy Quainoo, Voxxclub und Natia Todua die Favoriten. Aber wie gesagt, es kommt natürlich auf die Songs an.

  5. JeG

    29.12.2017 | 10:24

    Endlich hat das Warten ein Ende! Jetzt ist es eben Xavier Darcy statt Steal a Taxi geworden. Find ich gut, der wirkt sehr vielversprechend. Ehrlich gesagt hätte ich mir aber eher eine andere Band gewünscht als VoXXClub. Klar ist alles – auch diese pseudobayrische Volksmusik – besser als gähnende Langeweile, aber über richtig gute UND auffällige Musik hätte ich mich mehr gefreut. Wir müssen ja keine Punkband bestehend aus alten Opas mit Downsyndrom schicken, wie es 2015 Finnland gemacht hat, aber VoXXClub? Naja, wir werden sehen.
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    Ich finde die gewählten Kandidaten wirklich gut… Selbst VoXXClub rechne ich keine allzu schlechten Chancen aus. Nur bei Natia bin ich doch sehr skeptisch… Mich hat sie schon bei The Voice überhaupt nicht überzeugt. Ich finde einfach das Mädchen kann nicht so besonders gut singen und mit dieser Stimme (die an sich ja gut und sehr besonders ist) kann man schon manchen Song versauen und ihm die Magie nehmen. Wenn man zu viel versucht und macht und immer nur darauf auf ist zu schreien und seine ach so tolle Stimme zu präsentieren, seh ich da schwarz.
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    Aber wir sollten garnicht so sehr über die Kandidaten diskutieren. Ohne einen guten Song bringt uns der tolle Künstler nichts. Wir könnten z.B. Beyonce importieren… Wenn wir davon ausgehen, dass keiner sie kennt, hätte auch sie mit dieser Version von “Perfect Life“ nicht gewonnen. Also ich mache mir erst große Hoffnungen, wenn ich die Lieder dann auch höre. Bis dahin ist mein Favorit ja noch immer Ryk :D

  6. escfan05

    29.12.2017 | 10:26

    Habe gerade mal bei Darcy reingehört, gefällt mir gut. Allerdings weiß ich nicht ob er bei der großen Masse mehrheitsfähig ist. Der Schulze ist da schon mainstreamiger gefällt mir aber auch sein Songmaterial. Für mich ist das Rennen absolut offen. Und auch die Todua hat eine sehr markante rauchige Stimme.

  7. Lorena

    29.12.2017 | 10:27

    also war die Liste doch fast richtig. Auch wenn ich Natia musikalisch toll finde, bin ich nicht so begeistert, dass sie dieses Jahr schon dabei ist. Ich finde, sie hätte mit ihrer Teilnahme eher noch ein oder zwei Jahre warten sollen. Spontan ohne ein Lied zu kennen sind meine Favoriten Michael und Ivy, wobei ich aber denke, dass mir die Lieder von allen außer Voxxclub gefallen könnten. Die wären vermutlich die, die beim ESC am meisten herausstechen würden und würden sicherlich keine schlechte Platzierung holen, aber mein Geschmack ist es leider gar nicht. Bei Natia hätte man wohl schon 24 Punkte aus Georgien sicher, was mehr ist, als die letzten drei Damen zusammen geholt haben.

  8. Patsch

    29.12.2017 | 10:33

    Bei diesem Starterfeld gehe ich mal davon aus, dass Deutschland entweder wieder einen Beitrag auf englisch oder mal einen Beitrag auf bayrisch entsenden wird. Daher setze ich mal alle Hoffnungen auf Voxxclub.

  9. BennyBenny

    29.12.2017 | 10:39

    @Patsch: Die Songs von Xavier sind übrigens teilweise auf Französisch.

  10. Wondergirl

    29.12.2017 | 10:43

    Positiv an dieser Auswahl ist, dass wohl alle Kandidaten in etwa die gleichen Chancen haben, wenn man mal die Songs wegläßt.
    Also endlich mal die Gelegenheit, den besten Song (bzw. das beste Paket) zu wählen.
    Negativ finde ich allerdings, dass ich auch nach genauem Hinsehen wenig Ecken und Kanten finde, alle ein wenig „prägnanter“ als der Durchschnitt, aber alle dann doch auch wieder massenkompatibel. Ich hätte eigentlich doch ein oder zwei Ausreißer erwartet, nach dem beschriebenen Bewertungssystem. (Voxxclub halte ich für Schlager-Mainstream)
    Gab es überhaupt wirkliche Exoten zur Panel-Auswahl?

  11. Pasi

    29.12.2017 | 10:58

    Was sind denn für dich Exoten? Ich glaube wenn man da nach jedem gehen würde, würde man eh nie ein perfektes Feld aufbauen können.

    —-

    Voxxclub haben heute ihr Album veröffentlich und ich habe das Gefühl, dass Häddi dadi wari der Song für den Vorentscheid wird. :D

  12. ESCFAN92

    29.12.2017 | 10:59

    @ Wondergirl

    Natürlich ist der ESC für bspw. Black Metal oder Hip Hop Acts weniger attraktiv, klar sind 90% der 4000 Teilnehmer Einheitsbrei. Ich denke, ein Xavier ist da schon rausgestochen.

  13. Frederik

    29.12.2017 | 11:01

    Team Xavier! Und ein Armutszeugnis für den NDR, dass LaBrassBanda rausgekickt und die Schlager-Retorten reingekommen sind.

  14. ESCFAN92

    29.12.2017 | 11:04

    @ Frederik

    Wenn, dann solltest du dich beim Panel und der internationalen Jury beschweren.

  15. Pasi

    29.12.2017 | 11:05

    Was hat das mit dem NDR zu tun, wenn LaBrassBanda eben nicht gewählt werden? Nicht jeder findet die besser als Voxxclub und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Voxxclub bei der int. Jury deutlich besser als LaBrassBanda abgeschnitten haben. ;)

  16. Frederik

    29.12.2017 | 11:05

    @ESCFAN92: Dem Panel, in dem augenscheinlich mehr als zwei Drittel Männer im mittleren Alter mit ESC- (und The Voice-)Affinität sitzen? Nunja.

  17. Pasi

    29.12.2017 | 11:06

    Ist ja schon gut wie sich hier alle Leute wieder auf ihren Fave festlegen und nicht mal die Songs abwarten… sonst wird immer rumgemeckert wie wichtig die Songs seien.. aber einige können sich ja schon ohne Probleme festlegen…

  18. DerKai

    29.12.2017 | 11:09

    @ Fredrik
    Ich brauche Voxxclub auch nicht beim VE, aber warum ist das ein Armutszeugnis für den NDR? Die Auswahl hat das Panel mit den anderen europäischen Experten getroffen.
    @ Pasi
    Habe gerade mal in den Song reingehört. Mehr als 10 Sekunden schaffe ich nicht vor lauter Angst, dass meine Ohren anfangen zu bluten… Aber die Auswahl lässt auf ein größeres Interesse für den diesjährigen VE hoffen.

  19. Winter

    29.12.2017 | 11:10

    3x The Voice-Kandidaten. Das kann es eigentlich nicht sein. Wieder nur eine Band. Eher enttäuschend.

  20. Mic

    29.12.2017 | 11:17

    The Voice – der Contest. Immerhin Leute , die singen können. Betreffs Natia bleibt für mich trotzdem die Frage offen inwieweit sie als aktuelle Siegerin an Bord genommen wurde. Auch , wenn gegenteiliges gesagt wird. Auch gegenüber No Names finde ich die Auswahl ein Schlag ins Gesicht. Ohne Panel wäre ein solcher Trupp an VE Kandidaten sicherlich zusammen gekommen. Alle 20 rein und zwei Vorrunden , via Televoting 6 ins Finale . Dieser Weg wäre mir lieber gewesen. Am Ende kommt es auf den Song an , und da warten wir mal ab.

  21. escfan05

    29.12.2017 | 11:17

    Ich hatte ja überhaupt keine Erwartungen für 2018. Aber ich bin zufrieden mit der Auswahl bis jetzt. Ist klar, das Voxxclub viele eher abschreckt. Ich bin sonst kein Volksmusik oder Schlagerfan, aber ich finde das ihre Mucke positiv und fröhlich ist. So schlecht ist das ja nicht. Und sie würden definitiv auffallen. Besser als mit irgendeinem gefälligen Durchschnittspopsong wieder vergessen zu werden.

  22. Thunder

    29.12.2017 | 11:21

    Prinzipiell finde ich das Teilnehmerfeld nicht schlecht. Pasi hat aber Recht damit, dass man erstmal die Songs abwarten muss. Weiß man schon, wann die Songs veröffentlichen wird?
    Da hat die BILD ja fast Recht gehabt, finde es gut, dass Xavier dabei ist. Fand ihn damals bei Inas Nacht schon sehr gut.

  23. Matty

    29.12.2017 | 11:28

    Bei den sechs Kandidaten ist mit Voxxclub nur eine Gruppe dabei und ich finde es schade, daß es „Steal a Taxi“ nicht geschafft haben!

  24. Trakol

    29.12.2017 | 11:31

    Ich bin fast zufrieden mit der auswahl, aber Voxxclub möchte ich nicht gewinnen sehen.

  25. manuel d.

    29.12.2017 | 11:34

    Mit der Künstlerauswahl bin ich erstmal zufrieden, nicht alle mein persönlicher Fall, aber darauf kommt es nicht an. Die haben alle das Potenzial mit dem richtigem Lied aufzufallen und Zuschauer und Jurys einzunehmen. Von daher erstmal alles gut gemacht, NDR.
    Jetzt kommt es auf den Titel an, hier erhoffe und erwarte ich meisten von Ivy, Ryk, Martin und Nadia. Bleibe aber offen für alle. Das gab es lange nicht mehr.
    Möge das Beste gewinnen!

  26. manuel d.

    29.12.2017 | 11:37

    PS: Wenn man die Diskussion hier verfolgt, dann wird es wohl Voxxclub werden. Das scheinen ja die zu sein über die jeder sofort eine Meinung hat. ;-)

  27. Blue

    29.12.2017 | 11:47

    Ich finde die Kandidaten okay. Ich bin auf die Songs gespannt. Todua’s Stimme finde ich etwas anstrengend. Voxxclub könnte ich mir mit dem richtigen Song echt gut vorstellen. Michael Schulte hat Potenzial. Auf Ryk bin ich auch gespannt.

  28. Philip

    29.12.2017 | 11:49

    Ich bin gespannt, aber irgendwie habe ich bereits jetzt das Gefühl, dass Natia oder Xavier uns in Lissabon vertreten, ohne die songs zu kennen.

    Rein von den bisherigen Liedern oder Auftritten könnte ich mit Voxxclub, Ivy Quainoo oder Ryk sehr zufrieden sein denke ich, aber am Ende zählt der Song

  29. nala2408

    29.12.2017 | 11:50

    VoXXclub

    Ich habe mal in das neue Album vom VoXXclub reingehört. Bin gespannt für welches Lied sie sich entscheiden. Donnawedda, Komm zeig her, Rosi, Tanzen gehen, Oberkrainer-Funk, Heja ho! , Dirndl! Fertig! Los! finde ich ganz witzig und würde zeitlich passen…. oder meint ihr, dass die für den Vorentscheid extra einen neuen Song schreiben???

  30. Blue

    29.12.2017 | 11:57

    Ich hoffe sie schreiben einen neuen Song bzw. sollten alle Kandidaten neue Songs präsentieren.

  31. Calv

    29.12.2017 | 11:58

    Na dann haben wir ja endlich die echten Namen. Ryk, Voxxclub und Ivy waren ja irgendwie offensichtlich und sind absolut zu Recht dabei. Michael Schulte hatte ich nicht so wirklich auf dem Plan, Xavier gar nicht. Ich finde es sehr schade, dass Lara Loft nicht dabei ist, war mir von dem was ich gesehen habe, am symphatischten. Bei Natia bin ich zwiegespalten. Einerseits habe ich ihr bei the Voice die Daumen gedrückt und ich liebe ihre Stimme, andererseits ist die ganze Sache mit 5+1 und der von Loft genannten Wildcard schon sehr sehr merkwürdig. Ich weiß dass es schon dementiert wurde und möchte auch niemanden etwas unterstellen, dennoch hat das für mich einen Beigeschmack. (Verschwörungstheorien sind hier ja beliebt ;) ) Insgesamt habe ich keinen klaren Favoriten, alles steht und fällt mit dem Song (wobei ich Voxxclub ja echt spannend fände)

  32. Kennstenich

    29.12.2017 | 12:28

    Wer hier ernsthaft behauptet alle 6 Kandidaten hätten ‚die gleichen Chancen‘ dem darf man mit Fug und Recht haarsträubende Ahnungslosigkeit unterstellen. Natia Todua hat einen gigantischen bekanntheitsvorteil, von dem die anderen ja wohl nur träumen können. Ein paar Tausend votende eingefleischte The Voice Fans können Natia (völlig egal mit welchem Song die da antritt) den VE Sieg bescheren. Ihr werdet es sehen…
    Insgesamt ist für mich das Lineup eine unwahrscheinlich große Enttäuschung. Man merkt so rein gar nix von Neuanfang. Farblose notorisch unerfolgreiche Acts werden einem als chancenrech verkauft, obwohl die Realität eine ganz andere ist. Es wird jetzt endlich Zeit dass die beim NDR aktuell für den ESC Verantwortlichen versetzt werden.

  33. Tobiz

    29.12.2017 | 12:29

    Wie ist Natia da reingekommen? Angefragt geht nicht, da sie vor ein paar Wochen keiner kannte und selbst beworben….naja.
    Voxxclub. Oje. Alles was ich bisher von denen gehört habe, waren Covers oder der sehr typische und nicht einfallsreiche „We Will Rock You“-Auftritt mit Playback. Ich rechne denen sowohl beim Vorentscheid und ESC keine Chancen an (Spaßnummern gewinnen nicht, sie fliegen beim Halbfinale raus).

  34. Paul

    29.12.2017 | 12:34

    Bin mit der Auswahl bei fünfen sehr zufrieden – zumindest was das stimmliche angeht. Wie bereits oben schon geschrieben, ist der Song ausschlaggebend. Und das namhafte Songschreiber auch weniger Gutes präsentieren können, halte ich mich mit meiner Euphorie zumindest bis zur Songpräsentation zurück. Was mir garnicht zu sagt ist Voxxclub. Meiner Meinung nach ein schöner Pausenact zur Belustigung bzw. Toilettenpause. Aber zum ESC? Nee eher nicht.

  35. Lorena

    29.12.2017 | 12:36

    @Tobiz Rumänien hat dieses Jahr das Gegenteil bewiesen und selbst Moldawien dieses Jahr geht schon in die Richtung Spaßnummer und die sind sogar 3. geworden! Ich mag Voxxclub nicht, aber ich denke schon, dass die mit dem richtigen Lied in Europa gut ankommen würden.

  36. Lenny

    29.12.2017 | 12:36

    Ich finde es so schlimm,wie manche wieder voll ausflippen, weil jetzt die The Voice-Gewinnerin 2017 dabei ist. Dabei hat die so gar keinen Vorteil. Würde man eine Umfrage unter der Bevölkerung machen, wer Natia ist, würden wahrscheinlich die wenigsten wissen, dass sie The Voice gewonnen hat. Außerdem ist es eine völlig andere Situation als bei Jamie-Lee 2016. Natia hat noch keinen Gewinnersong veröffentlicht, sie hat nicht mal eine richtige Facebookseite und man weiß eigentlich nichts über sie, außer, dass sie aus Georgien stammt. Jamie-Lee hatte zum Zeitpunkt des Vorentscheids mit „Ghost“ einen Song, der schon wochenlang in den Charts (wenn auch im unteren Bereich) und deshalb auch den meisten Zuschauern ein Begriff war. Das war für sie natürlich total der Vorteil.

    Dieses Jahr aber anders: Die Songs sind noch gar nicht bekannt. Wenn überhaupt, werden wahrscheinlich alle zum selben Zeitpunkt veröffentlicht. Und das wahrscheinlich auch nur auf der offiziellen deutschen Eurovision-Seite. Zum Download und Streamen wird es wahrscheinlich erst am Tag des Vorentscheids kommen. Und selbst wenn nicht: Sollten die Songs tatsächlich schon vorher erhältlich sein, kann ich mir schwer vorstellen, dass irgendeiner in die Charts kommt – zumindest vor dem Vorentscheid. Deshalb sehe ich da auch keine Probleme, dass Natia da jetzt mitmitscht, egal ob sie tatsächlich den offiziellen Weg gegangen ist oder aber als Wildcard nachnominiert wurde – letzteres wäre aber ziemlich blöd, da man ja groß versprochen hat, dass das Panel und die Juroren die kontroversesten und speziellsten Acts wählt. Sollte Natia also den Weg über das Panel und die Juroren umgangen sein, wäre das ein ziemlich großer Fehler. Aber das wissen wir ja nicht, außer Herr Schreiber äußert sich dazu, obwohl er ja meinte, jeder sei den Weg gleich gegangen.

  37. Festivalknüller

    29.12.2017 | 12:37

    Die Herren der Schöpfung in der Überzahl, dafür zwei starke Frauen und eine davon mit dem aktuellen Voice-Sieger-Schub. Die Herren könnten sich gegenseitig die Stimmen wegnehmen, aber ein „männlicher“ Act sollte es mindestens in das mögliche Superfinale schaffen.

  38. Galango

    29.12.2017 | 12:40

    @Tobiz:
    Die letzte Staffel von The Voice begann im Oktober, die erste Auswahlrunde des Panels war Ende November. Somit ist es durchaus plausibel, dass Kandidaten von The Voice auch in der ersten Auswahl dabei waren.

  39. Galango

    29.12.2017 | 12:43

    @Lenny:
    Man erkennt Natia doch in dem Video von LissaBjörn. Hier auf dem Blog steht es doch auch in einem Bericht. Schreibers Aussage wird schon stimmen.

  40. Wondergirl

    29.12.2017 | 12:44

    Ich nehme zurück, dass wohl alle Kandidaten in etwa die gleichen Chancen haben. :-)
    Ich hatte doch glatt vergessen, dass Natja Todua noch keine Voice-Sieger-Single hat.
    Meine Vermutung ist, dass da ein fähiger Voice-Manager gut gepokert hat.
    Zum Voice Finale war klar, dass Natja in den letzten 20 ist.
    Üblicherweise bekommt der Voice-Sieger einen netten Song aus der B-Schublade produziert, der sich ein paar Wochen in den Charts hält, nichts Weltbewegendes.
    Jetzt wird die Entscheidung getroffen, keinen netten Song beim Voice-Finale zu bringen, sondern Natja mit einem teurem A+-Schubladen Song starten zu lassen, wenn sie in die letzten 5 oder 6 Kandidaten für den ESC rutscht.
    Also wird Natja mit einem Supersong (mit starkem Hitpotential) im Vorentscheid starten.
    Und niemand kann der Voice-Siegerin verbieten, genau den Song 1-2 Wochen vor dem Vorentscheid in den üblichen Voice-Marketing-Kanälen zu promoten.
    Ergo startet sie dann schon mit einem (kleinen) Hit. ;-), bekommt nochmal Promo und im Fall eines Sieges nochmal richtig große Promo.

    Und das ganze hat rein gar nichts mit Gemauschel zu tun, sondern nur mit einem gut durchdachten Plan, der eine größere Investition in einen teuren Song plausibel macht.

    Mal sehen, ob das so in die Richtung laufen wird.

    p.s. Sie war schon bei den X-Factor Liveshows – Georgien und Ukraine dabei.

  41. Tobiz

    29.12.2017 | 12:47

    Ach schade, dass doch der Gewinner vom letzten TVOG dabei ist, auch wenn Natia von Anfang an mein Favorit war. Wenn ihr Lied keine Qual ist, sollte die Entscheidung schon klar sein. Es gab besseres als Andreas Kümmert, es gab besseres als Jamie-Lee und es wird sicher auch besseres als Natia geben. Was mich aber irgendwie freut, ist dass unsere Damen dieses Mal keine typisch deutsche sind, sondern ein auffälliges Aussehen haben. Natia erinnerte mich beim ersten mal sehen an Rona Nishliu.

  42. Adrian

    29.12.2017 | 12:49

    So vorhersehbar wie dieses line up wird es auch mit den Songs ablaufen. Sofern das vom VÖ Datum passt werden die volxxbuam mit ihrem Donnawedda antreten, dieser Ryk mit seiner öden Ballade auf der Suche nach einer Melodie, die Herren Schulte und Darcy werden versuchen was eigenes durchzudrücken und nur die beiden Mädels kriegen am Ende was aus der Schublade, geschickt von den Teams eingeschleust und untergejubelt. Falls da nicht zufällig ein Geniestreich dabei sein sollte, der auch noch zufällig passend ist, wird ihn auch keiner mehr in 3 Tagen aus dem Ärmel schütteln. Das ist einfach zu unrealistisch.

  43. Kennstenich

    29.12.2017 | 12:53

    Da ja laut NDR nur 1 bis maximal 2% der Zuschauer überhaupt zum Hörer greifen und voten hat Natia sicherlich einen großen Vorteil, da sie ganz aktuell über votingwillige Fans verfügt. Das kann nicht von der Hand gewiesen werden. Klar KÖNNTE sie von Jury und Panel weggevotet werden. Das aber muss man als Unwahrscheinlich einstufen. Man muss schon realistisch an die Sache herangehen.
    Ja, man muss die Songs abwarten. Aber was soll da denn kommen? Nie im Leben werden uns da gleich mehrere Perlen aufgetischt werden. So naiv kann keiner sein, das zu erwarten…habe eher die Befürchtung dass uns was wenig berauschendes blüht…Charterfolg wird ausser dem Siegersong (bei dem auch nur mit eeecht viel Glück und viel Geldeinsatz) keinem der anderen Songs wohl vergönnt sein. Alles andere wäre eine Sensation, die aber ernsthaft bei diesem Lineup nicht auszumachen ist :)

  44. roxy

    29.12.2017 | 12:55

    Man kann nicht wirklich viel sagen, ohne die Songs zu kennen. Rein von der Ausstrahlung her gefallen mir Ivy und Michael Schulte am besten. Was ich gut finde ist, dass es keinen klaren Favoriten gibt. Es wird also das Gesamtpaket entscheiden. Voxxclub halte ich wegen ihres Musikstils nicht für die richtige Wahl, aber vielleicht überraschen sie ja. Aber ein Quintett wird es beim ESC schwer haben. Am Sonntag treten sie in der Silvestershow live auf und können schon mal Werbung für sich machen. Xavier Darcy gefällt mir weniger, ich finde, er hat kaum Ausstrahlung.
    Insgesamt finde ich es schade, dass auch dieses Konzept (fast) nichts von dem Potential an Singer/Songwritern hervorgebracht hat, das in Deutschland schlummert. Das kann man ja jetzt schon definitiv feststellen.

  45. Frederik

    29.12.2017 | 12:58

    @Adrian: Das Voxxclub-Eloborat basiert auf dem Zillertaler Hochzeitsmarsch, sollte also keine Chance auf eine Freigabe durch die EBU haben.

  46. escfan05

    29.12.2017 | 12:58

    Ich sehe bei der Todua keinerlei Vorteil, nur weil sie gerade The Voice gewonnen hat. Sie hatte ja gar keinen neuen Song vorgestellt, was ja meist üblich ist. Und außerdem waren die The Voice-Sieger in der letzten Zeit, ganz schnell vergessen. Eher sehe ich Voxxclub mit einem Vorteil, denn von den 6, sind die noch am aktuell bekanntesten, sind in verschiedenen Shows im ZDF aufgetreten. Auch Voxxclub dürfte viele Fans haben, die bei der VE anrufen werden.

  47. DerKai

    29.12.2017 | 13:01

    Ich bin mir gar nicht so sicher, dass Natia einen so großen Vorteil beim Voting hat. Ich habe mir noch mal ein paar Auftritte angesehen und finde, dass sie beim Singen zu stark presst und alles zeigen will, was geht. Mir persönlich zu viel. Sollte sie jetzt tatsächlich mit einer Veröffentlichung raus kommen und einen kleinen oder größeren Erfolg verbuchen, könnte das eher noch die Leute motivieren, für die anderen Beiträge anzurufen, wenn Sie ihre Art zu singen ebenfalls nicht so toll finden. Favoriten werden manchmal von den Zuschauern erfolgreich verhindert. So wie in diesem Jahr der haushohe Favorit aus Italien.

  48. Festivalknüller

    29.12.2017 | 13:08

    @wondergirl
    Gut durchdachtes Szenarium, das gar nicht so abwegig erscheint.

  49. miramax09

    29.12.2017 | 13:09

    Neben dem Song ist es auch wichtig, einen „denkwürdigen“ Moment zu erzeugen. Voxxclub hat dafür sehr gute Karten. Trotzdem muss man erst mal den Song abwarten.

    2013 -> ich wollte LaBrassBanda, es wurde Cascada
    2014 -> mit Elaiza war ich happy
    2015 -> worst case Jahr!!! Ich wollte Laing, es wurde Andreas Kümmert, schnarch!
    2016-> ich wollte Gregorian, es wurde Jamy-Lee… der Song war MEGA SCHNARCH!
    2017-> ich wollte gar keinen Song. Katastrophe. Auch das Modell des Vorentscheids war meines Erachtens suboptimal. Künstler ausscheiden zu lassen, bevor man deren ESC-Song gehört hat -> das funktionierte nur bei Stephan Raab-Formaten.

    Meine Erkenntnis für 2018: es soll endlich wieder ein Fun-Song sein, der einen denkwürdigen Moment erzeugt. Alternativ nehme ich auch den Stimm-Wunder-Song, bei dem man Gänsehaut bekommt. Aber bitte bitte bitte nicht mehr mit einen durchscnittlichen Song antreten, der sich viel zu ernst nimmt. Epic fail incoming.

    Sehr spannend dieses mal, muss ich zugeben.

  50. Trakol

    29.12.2017 | 13:09

    Man muss auch bedenken, dass nicht jeder der den Vorentscheid guckt anrufen wird. Bei Levina sind knapp 146000 Anrufe in der letzten entscheidung eingegangen. von angeblich 3 Millionen zuschauern. Und ich denke die Leute die beim VE anrufen sind größtenteils die ESC-Fans und die werden sich schon für den richtigen Act entscheiden.

  51. Niki

    29.12.2017 | 13:10

    Ich denke, die Teilnehmerliste geht schon in Ordnung..
    Ich hätte mir dennoch ein etwas größere Vielfalt gewünscht! Michael Schulte, Ryk & Xavier Darcy sind wir doch etwas zu ähnlich..
    Ich finde es übrigens sehr schwer vorherzusagen, wer gewinnen wird..
    Persönlich würde ich mir voXXclub wünschen. Es wäre natürlich ein großen Risiko, aber mit dem richtigen Song, könnten die was reißen und in Erinnerung bleiben die auf jeden Fall! Und da in den letzten beiden Jahren doch eher ruhigere Songs den ESC gewonnen haben, wäre es doch auch mal wieder Zeit für was anderes^^
    Natia Todua hat eine unverwechselbare Stimme, allerdings gefielen mir die Songs, die sie bei TVOG gesungen hat, meist gar nicht…
    Michael Schulte, Ryk & Xavier Darcy treffen leider überhaupt nicht meinen Geschmack.. .International kann ich die drei wirklich sehr schlecht einschätzen… Sie könnten mit dem richtigen Song weit vorn landen, könnten aber auch sehr weit hinten enden…
    Zu Ivy Quainoo: Ist zwar ganz nett, aber vllt nicht besonders genug.. Hier bin ich sehr gespannt, ob sie was langsameres oder was schnelleres singen wird..

  52. Pasi

    29.12.2017 | 13:11

    Ich weiß ja nicht ob es stellenweise so schwer zu verstehen ist.

    Eventuell hat Natia einen kleinen Vorteil, wobei diesen muss sie sich mit Ivy als erste The Voice Siegerin teilen, ABER dieser bezieht sich nur auf das Televoting. Um zu siegen, braucht man mehr als einen Televotingsieg.

    Der int. Jury ist es Piepsegal ob da eine The Voice Siegerin dabei ist, oder ein unbekannter Künstler, die voten nach Songs!

    Das Panel wird hoffentlich auch nach Songs gehen und nicht nach Bekanntheit.

    Somit verpufft der Vorteil wieder aufgrund der anderen Votingeinflüsse.

    Und warum sollte Natia nicht gewinnen, wenn ihr Song gut ist? Wenn Helene Fischer teilnehmen würde, wäre dass dann auch so unfair? ;) Wohl kaum

  53. escfan05

    29.12.2017 | 13:23

    Außerdem treten Voxxclub doch bei der Silverstershow der ARD auf, das könnte man doch auch als unfairen Vorteil sehen. Also bitte, am Ende siegt derjenige der die internationale Jury, Eurovisionpanel und das Televoting gewinnt. Es kommt natürlich darauf, wie sehr die ARD die Votings gewichtet.

  54. Lenny

    29.12.2017 | 13:24

    Ich stimme Pasi zu 100 % zu. Eher im Vorteil ist IVY, einfach weil sie die erste The Voice-Gewinnerin ever ist und voXXclub,weil die einfach schon ihre Fangemeinde haben. Natia sehe ich jetzt nicht als glasklare Favoritin, nur weil sie votingerprobte Fans hat – und allein das ist fragwürdig, weil man sie ja auf Social Media-Kanälen nirgends finden kann.

    Und auch richtig ist, dass es kein 100 % Televoting mehr gibt. Wie wir auch vom ESC wissen, voten ja die Juroren oft anders als die TV-Zuschauer. Das könnte deshalb spannend werden. Und auch wieder zu einem Skandal werden, ähnlich wie 2013 :D Immerhin sind es internationale Juroren, die keinen Shitstorm auslösen können, weil sie im Prinzip niemand kennt xD

  55. Cédric Merino

    29.12.2017 | 13:25

    ....

    …ich verkneife mir an dieser Stelle Prognosen zu Songs und Auftritten, die erst noch geboren werden müssen.

    Was allerdings die überzähligen Begeisterungsbekundungen zum Thema Voxxclub angeht, so kann ich hier nur mit dem Kopf schütteln. „Die könnten beim ESC was reißen“. Ist das euer Ernst??? Ist das wirklich der Musikgeschmack der deutschen Mehrheit??? Dann wundert mich wirklich nichts mehr…

    Verdrießliche Grüße

  56. David Z

    29.12.2017 | 13:27

    Schade. Der einzige Act der mir von den angeblichen 6 Finalisten gefallen hat ist nicht dabei. Dafür aber guter Ersatz. Dafür hätte ich gerne auf die Volksmusiker verzichtet

  57. escfan05

    29.12.2017 | 13:27

    Noch als Ergänzung: Ich werde für den Song am Ende Voten, der mir persönlich am besten gefällt, egal wer ihn am Ende singt.

  58. interrobang

    29.12.2017 | 13:29

    Also, so schlecht finde ich diese Auswahl auf den ersten Blick gar nicht. Aber es wird alles vom Lied abhängen. Bei den germanischen Auftritten der letzten Jahre war ja zumeist das Lied der limitierende Faktor, am Talent der Sängerinnen kann es eigentlich nicht gelegen haben.

    Also, prinzipiell wäre ich mal dafür, zur Abwechslung mal keine einzelne Frau zu schicken und auch mal zur Abwechslung nicht einen Absolventen von Die Stimme. Voxxclub würde zumindest auffallen, aber leider gab es ja dieses Jahr „Yodel it!“, also würde man dann beim nächsten ESC womöglich denken, dass Dschörmenie sozusagen Rumänien kopiert. Ein Beitrag, der Spaß macht, würde mir aber dennoch gefallen — hat doch bei Moldawien dieses Jahr auch gut geklappt. Ich befürchte aber, man wird sich dann wieder für irgendein relativ durchschnittliches, glattgebügeltes Pseudo-Songwriter-Pop-Ding entscheiden, das dann wieder nichts reißt. Wie gesagt: Es kommt aufs Lied an. Gebt euch Mühe!

  59. Blue

    29.12.2017 | 13:30

    Es kommt jetzt alles auf die Songs an. Ich bin ehrlich gesagt ein wenig pessimistisch, aber ich lasse mich überraschen. Ich hoffe wir kriegen jetzt nicht 5 Balladen + Voxxclub oder typisch deutsche Jazz/Popsongs. Man sollte mit den Künstlern und dem Sound ein wenig herumexperiementieren und etwas wagen.

  60. DerKai

    29.12.2017 | 13:46

    Bezüglich der Songs kann ich mir vorstellen, dass die meisten Teilnehmer ein paar davon im Gepäck haben, an denen dann in den drei Tagen gearbeitet werden kann. Und wenn der Song steht, kann daran ja auch anschließend noch gefeilt werden. Ich hatte in diesem Jahr so auf eine Überarbeitung durch einen unserer DJs mit Weltruhm gehofft, was aber wohl durch die Komponisten untersagt wurde.

  61. BennyBenny

    29.12.2017 | 13:48

    Einige machen sich hier die Welt ganz schön einfach. Wenn alles so leicht vorhersehbare wäre, dann hätte dieses Jahr in Deutschland Felicia Lu gewinnen müssen, weil sie schon eine YouTube-Fangemeinde hatte, und in Schweden hätte Charlotte Perrelli ins Finale kommen müssen…

  62. Phon

    29.12.2017 | 13:54

    Ich bin mit der Auswahl der Kandidaten zufrieden. Sie wurden ja auch immer von einem 100-köpfigen Eurovisions-Panel und einer 20-köpfigen internationalen Jury gewählt, das mag wohl schon was heißen.

    Jetzt geht es aber erst richtig in die heiße Phase: Der Suche nach einem klasse Song für jeden der Kandidaten. Davon hängt alles ab. Ich bin skeptisch, dass das in einem 3tägigen Workshop machbar sein soll.

    Aber warten wir erstmal ab.

  63. MaxiKing

    29.12.2017 | 13:56

    Der Vorentscheid 2018 wird wirklich spannend. Meiner Meinung nach, gibt es keinen klaren Favoriten. Vielleicht gewinnt ja auch am Ende Xavier Darcy, mit dem niemand gerechnet hätte.

  64. Bango

    29.12.2017 | 13:58

    Da ist schon das nächste Vorentscheids-Drama am Horizont!
    Ich bin mir eigentlich zu 90% sicher, dass Voxxclub das Televoting gewinnen werden (OMG.LOL.ROFL Lederhosen hahaha so lustig – jetzt zeigen wir denen beim ESC mal richtig den Mittelfinger).
    Beim Eurovision-Panel und den Internat. Juries werden sie dann nach hinten durchgereicht und werden es demnach nicht zum ESC schaffen. Die Folge: Meckern, mosern, heulen … Shitstorm und das Konzept wird fürs nächste Jahr wieder über den Haufen geworfen. Ende.

  65. Alexander

    29.12.2017 | 14:04

    Warten wir doch einfach auf die Songs ab.. die Herrn und Damen um Thomas Schreiber werden wohl aus den letzten Jahren gelernt haben und die jetzt veröffentlichten Künstler sind alle sehr Stabil. Bedeutet, dass wir hoffen können! Danke an Panel, Jury und dem NDR

  66. Ben70

    29.12.2017 | 14:16

    Ich weiß nicht warum alle so auf VoxxClub abfahren. Wir wissen doch alle: Folklore geht beim ESC doch IMMER daneben – das wird dieses Mal keine Ausnahme geben. LaBrassBand waren wenigsten „Folkjazz“ aber diese Junx sind doch einfacher Popul(är/isten)schlager – das wird nix!

  67. manuel d.

    29.12.2017 | 14:31

    Zitat:
    „Im nächsten Schritt werden laut ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber bis zu 15 nationale und internationale Texter, Komponisten und Produzenten gemeinsam mit den sechs Interpreten in einem dreitägigen „Song Writing Camp“ Lieder entwickeln. Auf der Grundlage dieses Materials werde dann entschieden, welcher Song für wen der richtige sei und wie er inszeniert werden könne.“
    .
    Solche Camps sind heutzutage übrigens durchaus üblich, dort werden viele der größten Hits heutzutage geschrieben.
    Also erstmal abwarten und sich nicht jetzt schon aufregen. Ich persönlich sehe nur einen kleinen Vorteil von Voxxclub (die fallen halt im Vergleich zu den anderen total raus), die aber dann im Superfinale (so es denn eines gibt) durch Gegenvotings das Nachsehen haben könnten.

  68. Lorena

    29.12.2017 | 14:56

    Ich denke, dass das typische Pro7-The Voice Publikum während dem Vorentscheid eher Germany’s Next Topmodel guckt (müsste dann ja eigentlich wieder laufen) und daher nicht für Natia anrufen kann. Ich sehe da nicht wirklich einen Vorteil für sie. Ich denke eher, dass sie den Nachteil haben könnte, dass einige Leute unabhängig von ihrem Lied und ihrer Performance sie nicht wollen, weil sie nicht deutsch ist.

  69. Tobiz

    29.12.2017 | 15:00

    Wenn man „reiner Deutsche“ will, fällt offensichtlich Ivy auch raus, Bayern liegt ja in der Nähe von Deutschland. Bleiben also für den Globalisierungsverweigerer noch 3 Acts, bei denen ich zu faul war, die Vorfahren zu durchleuchten.

  70. Tobiz

    29.12.2017 | 15:01

    PS: Dass Natia nicht deutsch ist, hat bei The Voice of GERMANY auch keinen gestört.

  71. Kennstenich

    29.12.2017 | 15:02

    Also Entschuldigung. Es ist einfach unabweissbar dass Natia einen sehr nennenswerten Vorteil hat, den die anderen eben nicht haben. Zudem kann ihr die Pro7/sat1 Senderfamilie unterstützend zur Seite springen (was in Maßen auch auf Ivy und eingeschränkt auf Schulte zutrifft). Die anderen hätten so einen Promovorteil aber eben nicht. Logisch ist aber auch, dass beim VE 2018 das Voting der Zuschauer garantiert nicht wie üblich 100% vielleicht sogar deutlich weniger als 50% der Entscheidung ausmacht. Kann mir aber sehr gut vorstellen dass Natia auch bei Panel und Jury gut gelitten sein wird (scheint besonders beim Panel so zu sein, dass wer ESC interessiert ist auch The Voice interessiert ist). Muss man als sehr realistisch einschätzen. Schulte, ryk und auch Darcy bedienen fast deckungsgleich eine bestimmte und nicht sonderlich große Zielgruppe. Voxxclub bedient leider wahrscheinlich sogar absichtlich ein ‚deutschtümelndes‘ Publikum. Wenigstens ein deutschsprachiger Song als Alternative hat es daher zu geben. Ivy bedient quasi ‚das Amerikanische‘, womit man beim ESC normalerweise aber Schiffbruch erleidet. Bei Natia darf man davon ausgehen dass sie mehr oder weniger das klassische ESC Schnittmuster fur weibliche Teilnehmer bedienen wird. Deutsch wird sie sicher nicht singen…für alles andere als den wie auch immer gearteten ‚klassischen‘ Ansatz kann ich bei Natia kein wirklich stimmiges Potential erkennen. Auch wenn natürlich die Songs, obwohl wahrscheinlich alle mehr oder weniger fertig sind, uns vorenthalten werden, sollte man sich dem Realismus nicht verschliessen. Es gibt schlicht keinen Anlass zu der Vermutung, dass uns beim VE ein Perlengewitter kredenzt wird. Dafür unterscheidet sich die Kandidatenauswahl viel zu wenig von dem der früheren Jahre. Warum also sollten dann die Songs besser sein? Glaubt doch kein Mensch…

  72. Lorena

    29.12.2017 | 15:04

    @Tobiz
    Ivy wurde in Berlin geboren.
    Mich interessiert es nicht, was im Pass von Natia steht, aber es gibt sicherlich Leute, für die das ein Problem ist.

  73. Saphira

    29.12.2017 | 15:37

    Es scheint vollkommen egal, wie die Auswahl abläuft – immer ist alles schlecht, der NDR sollte sich schämen oder oder oder. Leute, wartet doch erstmal die Songs ab … danach kann immer noch gemotzt werden. Aber solange die Künstler ohne Songs da stehen, geht die Aussagekraft des LineUps gegen Null.

  74. Pierre - Euphorie & Helden

    29.12.2017 | 15:44

    Klingt auf jeden Fall vielversprechend. Ivy und Xavier sprechen mich erstmal von ihrem bisherigen Schaffen am meisten an, aber da wir ja noch keinen Song kennen, will ich mir da kein wirkliches Urteil erlauben.
    Natias Stimme finde ich recht anstrengend, Michael ist mir irgendwie zu langweilig. Bei Ryk erwarte ich vor allem ne gute Show!
    Voxxclub ist definitiv am weitesten weg von meinem Musikgeschmack, wäre aber beim ESC auf jeden Fall „anders“ und könnte funktionieren. Die rumänischen Jodler waren für mich auch der schlimmste Beitrag seit Ewigkeiten!
    Ich freue mich auf den Vorentscheid und finde vor allem auch die neue Transparenz beim NDR wirklich super. Und jetzt hoffe ich einfach auf richtig starke Songs!

  75. DerKai

    29.12.2017 | 15:48

    Ob Vorteil Natia oder auch nicht, hängt auch vom noch nicht bekannten Entscheidungsmodus ab (mehrere Abstimmungen? Superfinale?).
    Habe mir mal die aktuellen Songs aus 2017 von Ivy angehört. Das wäre für mich eher kein ESC-Material. Da wünsche ich mir etwas hymnisches wie Wildfires.
    Mit etwas Sorge beobachte ich die Platzierung von Voxxclub auf iTunes. Schon Pllatz 19…
    Was sich aber zumindest schon abzeichnet, ist dass die Auswahl der Kandidaten recht geschickt war. Sonst würde die Stimmung ja kaum so hochkochen.

  76. Little Imp

    29.12.2017 | 15:49

    @ Bango

    „Beim Eurovision-Panel und den Internat. Juries werden sie dann nach hinten durchgereicht und werden es demnach nicht zum ESC schaffen.“
    .
    Ähm, Panel und Jury haben voXXclub doch in die Show gewählt. Eventuell nur auf Platz 6, aber das wissen wir nicht.

  77. Kennstenich

    29.12.2017 | 16:10

    Ich fände es extrem bedenklich, wenn absichtlich und aus der Verzweiflung geboren mit Voxxclub die deutschtümelnde blaue Karte der Polarisierung gezogen wurde. Das Spielchen wird übelst nach hinten losgehen. Wer mit dem Feuer spielt….
    Für mich ist es abwegig dass ein 100köpfe Panel einer solchen Retorten-Gruppe mehrheitlich ein OK gegeben hat.

  78. DerKai

    29.12.2017 | 16:12

    Pallander hat übrigens noch einmal Schreibers Aussage zu Natia bekräftigt: Keine Wildcard, keine Sonderbehandlung. Sie war eine der 4000, der 211, der 20 und nun der letzten 6.

  79. Kennstenich

    29.12.2017 | 16:26

    @derkai
    Was auch immer behauptet wird. Natia wurde dort ganz gezielt untergebracht. Alles andere ist nichts anderes als verdummendem Kokolores. geschickt gemacht. Genauso wie bei Voxxclub. Aber es riecht einfach zu unheimlich stark nach Manipulation.

  80. Eduard XVII.

    29.12.2017 | 16:42

    Da riecht überhaupt nix nach Manipulation. Weiß nicht was das soll, sich hier irgendwelche Skandale aus den Fingern zu saugen, wo überhaupt keine sind.

  81. roxy

    29.12.2017 | 16:47

    Ich wollte auch mal loswerden, dass man Yodel it überhaupt nicht mit der Musik von Voxxclub vergleichen kann. Vodel it hat nichts mit volkstümlicher Musik zu tun, sondern ist gut gemachter Trash für ein junges Publikum, da kann Voxxclub nicht mithalten.
    Die ganzen Spekulationen, wer welchen Vorteil haben könnte, sind doch Mist. Es ist kein großer Star unter den Teilnehmern. Alle haben in etwa die gleichen Chancen, da schlussendlich doch Song und Performance zählen. Die Vergangenheit hat ja bewiesen, dass große Stars mit einer entsprechenden Fangemeinde nicht unbedingt einen Vorteil haben.
    Von diesem Camp erwarte ich auch wenig. Renommierte Komponisten wollen ihre guten Sachen nicht an einen No-Name vergeuden, auch wenn der ESC eine große Öffentlichkeit hat. Also ich erhoffe mir davon nur einen Zufallstreffer. Ich möchte nochmals an den österreichischen Vorentscheid von 2015 erinnern. Das Konzept von damals ist ziemlich ident mit dem diesjährigen des NDR, nur war es viel transparenter und von vier TV-Shows begleitet. Außerdem hat man (fast) keine No-Names zur Auswahl zugelassen. Aber was alles zerstört hat, war dieses Camp, in dem internationale Komponisten schnell mal mittelmäßige Melodien zusammengstoppelt haben und den Acts ihre Authentizität geraubt haben. Meiner Meinung nach funktioniert eine gute Auswahl nur, wenn man Songs bzw. Gesamtpakete sucht und nicht zuerst nur die Künstler und dann schnell mal Songs zusammenkleistert.

  82. Kennstenich

    29.12.2017 | 16:48

    @eduard 50% der VE Finalisten sind alles durch The Voice bekannte Acts. Das ist natürlich Zufall…ne is klar. Natia ist ganz gewiss dort ‚untergebracht‘ worden, wobei das Panel das Mäntelchen der Legitimität hergibt. Man sollte nicht zu naiv sein. Ich kenne niemanden der sich nicht wundert warum da so viele The Voice Acts auftauchen. Also komm. Das muss dich doch auch zumindest wundern…

  83. Pierre - Euphorie & Helden

    29.12.2017 | 16:49

    In diesem Status des Wettbewerbs irgendwelche Pseudo-Skandale und/oder Abgesänge zu konstruieren, ist wirklich lächerlich. Aber irgendwo müssen ja auch die Leute herkommen, die denken, dass in jeder Redaktion morgens das rote Telefon klingelt und Merkel die Themen diktiert….. ;)
    Mir gefällt alles ausgeprochen gut bisher und ich bin sehr gespannt, was am Ende des Tages rumkommt. :)

  84. BB

    29.12.2017 | 16:56

    Wie manche echt glauben sie hätten eine Verschwörung aufgedeckt. zu witzig

  85. Kennstenich

    29.12.2017 | 17:00

    @pierre schön dass du so entspannt bist. Für dich ist alles im grünen Bereich. Prima. Du bist eben The Voice Fan ;) ich sag nur 50%. Schön dass dir ‚alles gefällt‘. Leider wenig. Von solchen Fans muss es noch viel mehr geben.

  86. Frederik

    29.12.2017 | 17:01

    @roxy: Danke, genau so ist es! Was hatten die Österreicher 2015 für tolle Künstler (bereits in der Top16) – und was für ein Desaster waren dann die Finalstücke!

  87. Bonello

    29.12.2017 | 17:02

    Ich finde die Auswahl gut. Die Interpreten sprechen verschiedene Genres an. Jetzt heißt es abwarten, abwarten auf die Songs. Mögen es tolle Songs werden

  88. Kennstenich

    29.12.2017 | 17:06

    @bb. Mitnichten eine Verschwörung. Das ist die vollkommen falsche und auch unzulässig diskreditierende Belabelung. Tatsächlich ging im Grunde genommen alles seinen oberflächlich betrachtet einwandfreien Gang. Der Glaube an Zufälle sollte man aber trotzdem im Kasino lassen. Das Ergebnis der Kandidatenauswahl spricht eine einfach viel zu klare Sprache. 50% The Voice. Das ist Fakt und KEIN Zufall :))

  89. Eduard XVII.

    29.12.2017 | 17:10

    Nee, mich wundert das überhaupt nicht, dass da einige Leute von The Voice dabei sind. Wieso auch? Das sind eben Musiker, die gerne über das Fernsehen Bekanntheit erlangen möchten (was ich im Übrigen auch wirklich nicht verwerflich finde), wieso sollte es dann also verwunderlich sein, dass die sich nach The Voice (oder wie bei Natia offenbar parallel zu The Voice – wieso nicht?) noch bei einem anderen TV-Casting bewerben? Zumal der ESC-Vorentscheid ja auch neben The Voice das einzige andere Casting mit einer gewissen Seriosität in Deutschland ist und im besten Fall auch noch ein deutlich größeres Publikum verspricht. Und dass die The-Voice-Kandidaten es dann auch in diesem Casting weit bringen, das ist doch auch wiederum kein Wunder, wenn sie es schon bei The Voice weit gebracht haben. Die können halt gut singen, und ich finde die drei Kandidaten, die jetzt im Vorentscheid sind, auch allesamt sehr unverwechselbar mit hohem Wiedererkennungswert – etwas, das den Kandidaten vom letzten Vorentscheid leider völlig abgegangen ist. Also warum braucht es da eine Verschwörung, damit es diese drei Leute in den Vorentscheid schaffen? Brauchte es auch eine, damit Salvador Sobral nach seiner eigenen Castingshowteilnahme am portugiesischen Vorentscheid teilnehmen durfte? Oder war es im Nachhinein gesehen vielleicht doch ganz okay von den portugiesischen Verantwortlichen, dass ihnen Salvadors Castingshowvergangenheit offenbar egal war und sie ihn einfach mal haben teilnehmen lassen? ;)

  90. Lorena

    29.12.2017 | 17:10

    @roxy klar gibt es musikalische Unterschiede zwischen Voxxclub und Yodel it, aber beides sind Spaßnummern und deswegen ist es falsch zu sagen, dass Spaßnummern beim ESC floppen. Stefan Raab war erfolgreich, die russischen Omas… es gibt viele Beispiele, die das Gegenteil beweisen.

    Ich finde es auch alles andere als optimal, dass die Sängerin dabei ist, die The Voice vor gerade einmal einer Woche gewonnen hat und dass sie an beiden Wettbewerben gleichzeitig teilgenommen hat, erscheint mir auch nicht ganz logisch, aber ich weiß nicht, wie man das faken sollte. In den Prozess der Kandidatenauswahl sind so viele Menschen involviert, wenn da irgendwo getrickst wurde, kommt das raus. Die Reaktionen darauf wären nicht lustig und ich denke nicht, dass der NDR das will.

    Was man so in internationalen Foren liest, kommen Michael Schulte und Voxxclub in Europa am besten an. Das ist bisher ohne Lieder aber noch nicht besonders aussagekräftig.

  91. BB

    29.12.2017 | 17:13

    @Kennstenich
    Und was ist deiner Meinung nach der Sinn hinter dieser anscheinend geplanten Ansammlung von the Voice Kandidaten?

  92. Trakol

    29.12.2017 | 17:23

    Am besten fragt ihr doch einfach das Panel ob Natia dabei war und wer sie alles gewählt hat. Dann is schluss mit der Verschwörung. Man kanns auch übertreiben

  93. Kennstenich

    29.12.2017 | 17:25

    @eduard. Ok mag sein dass der Begriff Manipulation ein falsch gewählter war. Tendenziöse Entscheidungen eines offensichtlich The Voice sehr mögendem Panels trifft es da vielleicht eher. Komisch dass kein DSDS Ehemaliger auch nur in der Reichweite der Top 20 gesichtet wurde. Hat sich sicher keiner beworben und die bei DSDS können ja eh alles nix, nicht wahr?
    Bei der Bewerbung für das Panel würden übrigens ja Casting Acts abgefragt. Ich meine das waren The Voice Acts. Kann daher also sein dass absichtlich The Voice Fans bzw wohlwollende gesucht wurde. Logisch dass dann eine aktuelle bzw ehemalige Teilnehmer Teilnehmerin daraus dann Vorteile ziehen kann. Als Statistiker weiss ich, dass man ohne weiteres Panel erstellen kann, die einem in hohem Maße gewünschte Ergebnisse liefern.
    Deine Behauptung dass in den The Voice Finals immer ‚die Besten‘ der jeweiligen Staffel zu sehen waren, kann ich ohne Bedenken als unwahr qualifizieren. Das stimmt nicht!

  94. DerKai

    29.12.2017 | 17:25

    Jetzt habe ich es! Die große Verschwörung ist aufgedeckt! Wie viele Staffeln von Voice gab es? 7? Jeweils 500 – 1000 Bewerber? Also bis zu 7000 potentielle Final-Teinehmer und doch sind nur DREI dabei! Skandal! Schreiber zurücktreten! NDR auflösen!

  95. roxy

    29.12.2017 | 17:26

    @Lorena
    Zwischen Spaß und Trash ist in diesem Fall aber ein großer Unterschied. Trash funktioniert international, (deutscher) Spaß nur in Deutschland. Die Songs von Voxxclub kann man nicht als Trash bezeichnen, das ist volkstümlicher Schlager. Derartiges war beim ESC nie gefragt (Global Kryner für Österreich), Trash sehr wohl (Stefan Raab, Alf Poier, Guido Horn)

  96. Tobiz

    29.12.2017 | 17:33

    Wer Voxxclub als Spaßnummer mit Moldawien 2017 legitimieren will, lässt außer Acht, dass
    1. das keine Volksmusik, sondern typisches Mainstream war
    3. Epic Sax Guy auf der Bühne stand.

    Und noch eine Frage: Wimmelte es in den Jahren hier auch voller Verschwörungen und Gemecker oder ist das erst diese Saison der Fall?

  97. JeG

    29.12.2017 | 17:34

    Dieses ganze Gerede vonwegen Verschwörung und so ist doch komplett lachhaft… Ohne jegliche Grundlage ein filmreifes Drama daraus machen zu wollen, dass 3 Kandidaten bei The Voice waren… Bei solchen Menschen frag ich mich : Könnt ihr zu irgendeinem Punkt den ESC überhaupt genießen oder fühlt ihr euch verpflichtet, euch den Spaß selbst damit zu versauen und alles zu “analysieren“ und einen Komplott gegen die gesamte Menschheit zu vermuten? ;) Ja @Kennstenich, du bist gemeint. Ein wenig Skepsis im Leben ist wahrlich lobenswert, aber man kann sich auch Sachen einbilden, wenn man es will. Bei der Auswahl der Kandidaten ging es nicht um irgendeinen Song sondern um den Interpreten -> also die Stimme. Wer bei The Voice weit kommt, der kann was. Wieso ist es dann anzuzweifeln, dass die nun wieder so weit gekommen sind? Du kannst auch schwer vermuten, dass sich tausende Top-Acts unter den Bewerbern befanden.

  98. Trakol

    29.12.2017 | 17:39

    @Tobiz du hast 2. Vergessen! Das ist eine Verschwörung! Die zwei war am Anfang bestimmt da, dann hast du sie verschwinden lassen

  99. JeG

    29.12.2017 | 17:43

    Leute, 4 von 6 Künstlern haben einen ausländischen Backround, das sind 2/3, ich wittere eine Verschwörung! :DD

  100. Eduard XVII.

    29.12.2017 | 17:45

    „Deine Behauptung dass in den The Voice Finals immer ‚die Besten‘ der jeweiligen Staffel zu sehen waren, kann ich ohne Bedenken als unwahr qualifizieren. Das stimmt nicht!“

    Meinst du jetzt mich damit? Das hab ich so jedenfalls nicht behaupten wollen. Wenn ich The Voice mal verfolge geht mir das eigentlich auch immer so, dass die meisten meiner Favoriten schon vor den Liveshows rausgeschmissen werden (was mich dann auch immer ziemlich rasend macht, wenn gleichzeitig wieder irgendwelche Whitney-Houston-Imitatorinnen weiterkommen :D), insofern würde ich so eine These bestimmt nicht aufstellen wollen. Aber bei diesen Dreien, die jetzt in den Vorentscheid gekommen sind (und auch z.B. Boris Alexander Stein) finde ich eben schon, dass die aus gutem Grund sowohl bei The Voice als auch jetzt hier beim ESC-Casting weit gekommen sind. Das sind für mich alle drei sowohl stimmlich als auch so von der Ausstrahlung her sehr überzeugende und eben auch aus der Masse der Castingshowteilnehmer klar herausragende Musiker. Wenns nach mir ginge, hätte man mit Boris und Lara Loft sogar gerne noch mehr The-Voice-Leute mit reinnehmen können.

  101. Blue

    29.12.2017 | 17:47

    @roxy „Meiner Meinung nach funktioniert eine gute Auswahl nur, wenn man Songs bzw. Gesamtpakete sucht und nicht zuerst nur die Künstler und dann schnell mal Songs zusammenkleistert.“ Ich stimme zu. Reichen 3 Tage wirklich aus um gute Songs zu produzieren? Ich bin kein Experte, aber für mich klingen 3 Tage etwas kurz. Ich finde man hätte zuerst die Songs und dann die passenden Performer suchen sollen.

  102. Pierre - Euphorie & Helden

    29.12.2017 | 17:49

    @Kennstenich: Ich bin definitiv KEIN The Voice Fan. The Voice Kids hab ich manchmal ganz gerne geschaut. Natia kannte ich vor der BILD Ankündigung gar nicht. Das Finale mit Jamie-Lee war die einzige Sendung von The Voice, die ich komplett gesehen habe. Und Ivy kannte man damals auch ohne The Voice.
    Ich finde es auch nicht seltsam, dass gute Künstler bei The Voice UND beim ESC Vorentscheid durchkommen.
    Und ich finde auch nicht alles gut, aber zum jetzigen Zeitpunkt klingt das nach ner guten Mischung, die Potential hat. Wenn dann jedoch nur mediokre Songs an den Start gehen, bin ich der Erste, der sich darüber aufregt. ;) Von Voxxclub würde ich mir ohne ESC Bezug allerdings nie freiwillig etwas anhören. Aber genau dafür ist der Wettbewerb doch da: seinen musikalischen Horizont erweitern und Toleranz für „unübliche Musik“. Und im besten Fall entdeckt man dann auch eine Perle wie z.B. der ungarische Beitrag dieses Jahr.

  103. JeG

    29.12.2017 | 17:51

    @Blue Naja, das halte ich nicht für die beste Idee. Man sollte schon den Performer wissen, für den man den Song schreibt und ich finde zumindest in diesem Fall, wo wir einige Songwriter haben, kann man die nicht einfach außen vor lassen. 2017 hat das mit dem Konzept “erst Song, dann Interpret“ auch eher…. mäßig geklappt. Ich finde auch, dass man sich nicht allein auf den Interpreten konzentrieren sollte, aber eine gewisse Verbindung zum zu Präsentierenden Endprodukt sollte schon da sein.

  104. Blue

    29.12.2017 | 17:53

    Sorry, ich hätte etwas besser lesen müssen. Im Bericht steht: „Natürlich nicht nur in drei Tagen, um einmal mit einem Missverständnis aufzuräumen“.

  105. Kennstenich

    29.12.2017 | 17:54

    @eduard das ist deine Meinung, die eben deine Meinung ist. Ich vertrete eine ganz andere Meinung und sachliche Einschätzung. Es ist natürlich klar dass man hier jetzt von den vielen The Voice Fans niedergemacht wird. Ist gar nicht schlimm. Tokio Hotel Fans sind viel schlimmer haha. Tatsache bleibt dass sich ‚alle darüber wundern und darüber lachen‘ dass so viele nur durch The Voice bekannte Acts durchgekommen sind. Wir wissen ja alle was für eine sagenhafte Talentschmiede The Voice ist. Stimmt halt nur nicht. Das ist der unumstößliche Fakt :)

  106. Tobiz

    29.12.2017 | 17:55

    @Trakol Du hast mich enttarnt. Jetzt muss ich Merkel bitten, den Beitrag zu überarbeiten und eurer Gedächtnis zu löschen.
    @Blue Da sind wir wieder beim letzten VE, dass Künstlern lahme Lieder aufgezwungen werden.

  107. alkibernd

    29.12.2017 | 17:56

    @ blue

    Einige der besten Songs der Popgeschichte wurden in 30 Minuten geschrieben – man kanns bloß nicht erzwingen, außer man offeriert in solchen Songwiritercamps großzügig Absinth

    Ich höre während dieser Zeilen den Schulte – mein Gott, was macht der Junge für eine Scheiss-Mjusik

  108. roxy

    29.12.2017 | 17:57

    @JeG
    2017 hat man doch auch zuerst Interpreten ausgewählt und dann die Songs. Oder habe ich das falsch in Erinnerung?

  109. Pierre - Euphorie & Helden

    29.12.2017 | 17:58

    Es ist doch auch gar nicht in Stein gemeißelt, dass alle mit einem Song antreten müssen, der in den 3 Tagen entsteht. Die Kandidaten können doch auch ihre eigenen Songs mitbringen oder hab ich da was falsch verstanden?
    Und by the way hab ich diese Woche irgendwo erst gelesen, dass Ed Sheerans letztes Album eigentlich schon fertig war und in einer Writing-Session für andere Künstler in 20 Minuten „Shape of You“ entstanden ist. Der Rest ist bekannt. ;) Es gibt einfach kein „Rezept“ für einen Hit. Und genau deswegen lass ich mich jetzt überraschen und bin erstmal optimistisch. :)

  110. Eduard XVII.

    29.12.2017 | 17:59

    Was das Songwriting angeht: Ob einem nun eine Wahnsinnshook einfällt oder nicht, das lässt sich vermutlich nicht so einfach erzwingen. Aber was ich mir wünschen würde, ist, dass man ein bisschen von diesem langweiligen Strophe-Refrain-Strophe-Bridge-Refrain-Schema abweicht, bei dem man den ganzen Song nach der ersten Minute im Prinzip schon gehört hat. Das war auch eines der großen Probleme von „Perfect Life“ – da passierte einfach nach dem ersten Refrain nix Neues mehr. Das ist eine Komposition, die gelangweilt und faul wirkt: Man hat den Song halt mit dem Nötigsten zusammengekleistert und fertig. Sowas kann man aber beim ESC einfach nicht machen, da will man die ganzen drei Minuten lang unterhalten und auch gegen Ende hin nochmal überrascht werden. Ich würde mich freuen, wenn man sich da mal zu etwas mutigeren Songstrukturen hinreißen lassen könnte. Den Refrain vielleicht einfach nur zweimal bringen und die gewonnene Zeit für etwas Originelles nutzen, was einen noch einmal aufmerken lässt. Oder den Song sich langsam steigern lassen, wie Jamala das brillant vorgemacht hat – da kam der vollständige Refrain mit dieser wunderschönen Streicher(?)-Melodie erst ganz zum Schluss und hat damit umso größere Wirkung entfaltet. Also liebe Songwriter, macht bitte irgendwas, das den Hörer/Zuschauer auch die ganze Zeit dranbleiben lässt, das ihn nie das Gefühl bekommen lässt, den Song schon zu kennen und vor dem Ende „abhaken“ zu können. Ich glaube, das würde schon eine Menge ausmachen und den Song selbst dann noch interessant machen, wenn er melodisch nicht so ganz überzeugend sein sollte.

  111. JeG

    29.12.2017 | 17:59

    @roxy Genau! Und das ist ja, wie wir alle wissen, ganz schrecklich ausgegangen. Wir hatten schlechte, langweilige Musik, die ohne Konzept und Künstler produziert wurde und dann einfach irgendwem aufgezwungen wurde.

  112. JeG

    29.12.2017 | 18:01

    @roxy Oh, habe deinen Kommentar falsch gelesen. Man hat erst zwei Lieder geschrieben und dann den Kandidaten ausgesucht. Der hatte dann die Wahl zwischen schlecht und richtig schlecht.

  113. Eduard XVII.

    29.12.2017 | 18:02

    @Kennstenich: Meine Meinung ist also meine Meinung, aber deine Meinung ist Fakt. Versteh schon. ;) Voice-Fan bin ich nun im Übrigen wirklich nicht, habe nichtmal das neueste Finale gesehen. Aber ja gut, wenn du Spaß an deiner Verschwörungstheorie hast, dann sei dir das ja auch gegönnt. Hoffe nur, dass der arme Herr Schreiber das Ganze mit Humor nehmen kann. :D

  114. JeG

    29.12.2017 | 18:04

    @Kennstenich Ach, wer nicht deiner Meinung ist, ist The Voice fan? Ist dann auch jeder, der gegen Rassismus ist ein Ausländer?

  115. Kennstenich

    29.12.2017 | 18:09

    @pierre. Naja es sind 50% der VE 2018 Teilnehmer deren Bekanntheit in Musik interessierten Kreisen wie einem VE Panel so gut wie ausschliesslich von ihrer The Voice Teilnahme herrührt. Den Prozentsatz finde ich übertrieben und realitätsfern. Es ärgert mich dass sogenannte Talente die jahrelang nix zu Stande gebracht haben auf Kosten anderer, die es sicher auch verdient hätten im Expressfahrstuhl vorgezogen werden. Das ungerecht und ärgerlich.

  116. Calv

    29.12.2017 | 18:09

    Ich bin ein großer Fan von Verschwörungstheorien, da sie sehr unterhaltsam sind. Ich hab bei Nadia auch ein paar Zweifel, ob das alles 100% gleich abgelaufen ist, aber selbst wenn: Wenn sie am Ende DEN Song hat und die Beste ist, dann ist mir das auch ziemlich egal. Auch finde ich das Voxxclub-Bashing interessant. Geschmãcker sind verschieden, aber wie Manche hier beleidigend werden – das ist peinlich. Die the Voice Dichte halte ich weder für konstruiert noch für schlimm, warum auch? Wir haben nun 6 interessante Künstler, ohne Songs. Das wichtigste Puzzlestück fehlt noch und dennoch schreiben manche schon vom entschiedenen Vorentscheid. Auch das ist sehr unterhaltsam.

  117. alkibernd

    29.12.2017 | 18:10

    Wie aus zuverlässiger Quelle verlautet, wollen Voxxclub mit einer fadoartigen Ballade in der VE auftreten und diese in Lissabon halb Englisch und halb Portugiesisch aufführen.

    Ich trete übrigens dem KLUB Darcy bei, der einzige mit einer musikalisch interessanten Formensprache, der nicht das Voice-Effekthascherhäschen markiert.

  118. Bach

    29.12.2017 | 18:11

    Das ist ein Song-Contest, es kommt immer noch auf das Lied an. Ich glaube, das ist immer Denkfehler, den die ARD-Macher machen. Sie halten nach einem Star Ausschau, wobei das Lied so entscheidend ist. (Ich glaube nicht, dass man es in einem Workshop erzwingen kann, obwohl da solide Lieder entstehen können.) The Voice steht ja für gute Stimmen, aber nicht unbedingt für Knallersongs.
    Dann braucht man noch den richtigen Interpreten.

  119. Kennstenich

    29.12.2017 | 18:25

    @eduard. Meine Meinung ist schon pointiert. Fakt ist dass The Voice Teilnahmen keinem Act bis auf einer einzigen Ausnahme nachhaltigen Erfolg im Business gebracht hat. Das ist wie gesagt keine Meinung, sondern Fakt. Talentschmiede ist The Voice daher keine. Nichtmal im Ansatz. Alles Loser im knallharten Business. DSDS ist natürlich auch keine Talentschmiede. Leider aber ist es so, das ist nun mal ebenfalls Fakt, dass ja nun praktisch so gut wie keiner, der nicht rapt auf sonderlich große Song-Erfolge verweisen könnte. Mit mittleren bis kleinen Erfolgen gibt es aber denn doch recht viele. Pop-Rap fehlt leider beim deutschen ESC VE, was ein unwahrscheinliches Manko ist. Das ist in Schweden, wie du weisst, anders. Beim Buvicoso war das auch anders. Mir fehlt beim VE ganz klar die Diversität. Es scheint so eine Art von Tunnelgedanken vorgeherrscht zu haben. Zu tönen man würde super experimentierfreudig sein und als Ergebnis dann ‚bloß keine Experimente‘ darzubieten finde ich ein sehr lahmes Ergebnis aus angeblich 4000 Bewerbungen.

  120. Gaby

    29.12.2017 | 18:31

    So, habe mir jetzt auch mal sämtliche Acts angehört, da ich TVOG überhaupt nicht verfolge:
    VoXXclub finde ich persönlich mal was anderes, und sie werden vermutlich deutsch singen. Das fände ich auch mal wieder gut zur Abwechslung.
    Xavier Darcy gefällt mir vom Typ her sehr gut und ich mag die Stimme.
    Bin auf den Song gespannt.
    Michael Schulte kommt mir sehr blass rüber.
    Ivy Quianoo mag ich auch vom Typ her, allerdings glaube ich nicht,
    dass der Song meinen Geschmack treffen wird. Sie würde wahrscheinlich Soul singen und das ist leider gar nicht meins.
    Ryk fände ich sehr cool, allerdings nicht mit dem Song, den ich letztens auf YT gehört habe (Weiss gar nicht mehr wie er heisst, in dem Video hat eine Dame auf dem Klavier getanzt).
    Natias Stimme gefällt mir auch sehr gut, hat ein bisschen „Dreck“ drin.
    Wenn der Song stimmt, warum nicht?
    Alles in allem bin ich von den Künstlern her schonmal zufrieden.

  121. Eduard XVII.

    29.12.2017 | 18:38

    Den Bundesvision-Songcontest als Vorentscheid fände ich auch großartig, und mir persönlich wäre ein Vorentscheid mit mehr als sechs Teilnehmern und etwas abseitigeren Beiträgen auch auf jeden Fall lieber. Damals in den frühen 2000er-Jahren, als z.B. Stefan Raab gewählt wurde, haben mir die Vorentscheide immer am meisten Spaß gemacht. Das war schon fast so ein kleiner ESC für sich bei so vielen Teilnehmern, und insofern trauere ich diesem Vorentscheidskonzept auch ein wenig hinterher.
    Das hat ja aber nichts mit der Qualität der Ex-Voice-Leute zu tun. Dass die sich selten langfristig durchsetzen können, liegt sicherlich nicht an fehlendem Talent oder Ausstrahlung oder dass sie es „nicht draufhaben“ oder sonstwas. In den meisten Fällen sind das eben keine Songwriter und somit darauf angewiesen, dass sie gute Songs bekommen – und auf die können wir ja momentan noch hoffen. Davon abgesehen finde ich es aber auch etwas sehr gehässig, die so pauschal als „Loser“ zu bezeichnen, nur weil sie vielleicht nicht die richtigen Connections knüpfen konnten (oder wollten), um so Max-Giesinger-mäßig im Mainstream durchzustarten. Zumal Natia gerade erst bekannt geworden ist und Michael Schulte ja nun Millionen Views auf Youtube hat und anscheinend ein Album nach dem anderen herausbringen kann – so erfolglos kann der nicht sein.

  122. Gerald

    29.12.2017 | 18:56

    Findet der Grand Prix der Volksmusik statt?
    Wenigstens ist ein Österreicher dabei
    Ehemalige Castingsternchen haben schon die Jahre
    Zuvor nichts gebracht
    Ich bin für den Doppelgänger von Feige
    Glaube aber diese Teilnehmer würden
    International nicht ankommen

  123. Trakol

    29.12.2017 | 18:57

    Der NDR wollte sogar das Konzept vom Buvisoco, doch der Recheinhaber will nicht verkaufen.

  124. Tobiz

    29.12.2017 | 19:06

    @Gaby Ja, Voxxclub wird „deutsch“ singen.
    @Eduard XVII. Das mit dem Bundesvision Song Contest ist deshalb eine ganz fürchterliche Idee, weil der Gewinner nicht das Deutschland, sondern sein Bundesland beim ESC vertreten wird. Da wird sicherlich laute Stimmen á lá „Also ICH als Saarländer fühle mich durch den Gewinner aus Sachsen-Anhalt gar nicht vertreten.“
    Könnte man jetzt auch schon anbringen, aber der Bundesvision als VE würde das offensichtlich machen.

  125. Blueshirt

    29.12.2017 | 19:20

    Achduschreck! Bitte, bitte, bloß nicht Herrn Schulte! Diese quäkige, jammerige Stimme, diese weinerlich leidend vorgetragenen Lieder – einfach nur schrecklich. Ein Garant für schlechte Laune, Missmut und Trauer. Bah – furchtbar! Alles andere: meinetwegen.

  126. Manboy

    29.12.2017 | 19:51

    Ich reihe mich in die Gruppe ein, die erst mal die Lieder abwarten ehe man wieder hysterisch rumnörgelt (dafür haben wir nach dem 22.02.18 noch genug Zeit).
    Einen klaren Favoriten sehe ich bisher nicht. Was ich allerdings gut finde.
    Mich würde mal interessieren, welche 15 Komponisten sich am Songcamp für die Teilnehmer beteiligen. Kann mir bitte jemand die Frage beantworten-vielleicht sogar Herr Schreiber?
    Für voXXclub würde ich mir so ne richtig geile und fette Uptemponummer
    (wie Ukraine 2007 oder Rumänien 2017) wünschen. Dann könnte das was werden.

  127. Carli Brunus

    29.12.2017 | 20:02

    Nur als Randbemerkung: Bei dem Fragebogen zur Teilnahme am Eurovision-Panel kam gleich zu Beginn die Frage, ob man denn The Voice Zuschauer ist. Also man könnte rein theoretisch ein Panel nach bestimmten Interessen zusammenstellen. Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, sehe das aber als durchaus plausibel an. Die Frage ist vielleicht aber auch wirklich nur gestellt worden, um herauszufinden, ob man musikinteressiert ist.

  128. Carli Brunus

    29.12.2017 | 20:08

    Bedeutung des Aufbaus eines ESC-Songs

    Ich führe ja immer gern Euphoria, Sound of Silence oder auch Only Teardrops als Beispiele an, wenn es darum geht wie der Aufbau eines guten Songs sein muss. Ein Key-Change ist für mich (persönlich) ein unverzichtbares Muss!

  129. Eduard XVII.

    29.12.2017 | 20:17

    @Tobiz: Ja, das kann schon sein, dass dann manche Leute solche Probleme damit hätten. Vom Unterhaltungswert her fände ich so einen Vorentscheid halt super, insofern wäre das für mich kein Grund es nicht mal damit zu versuchen. Aber aus den genannten rechtlichen Gründen hat sich das ja wohl sowieso erledigt.

  130. Kennstenich

    29.12.2017 | 20:40

    @Eduard. Keineswegs gehässig. Einfach nur Wahrheit. The Voice ist doch nichts als ein Sammelbecken von Losern, eine Binsenweisheit. Die Kandidaten sind nur Quotenvieh und es macht ihnen nix aus.Bei DSDS ist das aber mindestens seit einigen Jahren auch schon so. Nur die Verzweiflung treibt die Leute doch da hin (und bei DSDS halt die Asche). Das Business ist knüppelhart besonders mit der Konkurrenz Rap im Nacken, die ja den Markt in allen Belangen immer weitgehender dominiert. In der ein oder anderen Pop/Rock/Alternativ Nische wird herumvegitiert mindestens was Newcomer betrifft. Welche deutschen Acts abseits des Rap hatten denn in diesem Jahr einen erheblichen d.h. vieltägigen Top 30 Streaming Hit? Zähl mal durch. Schon im vergangenen Jahr hatte Pop deutscher Acts von allen Genres den höchsten Absatzrückgang. Das ging in diesem Jahr weiter. In Schweden haben es mindestens ein halbes Dutzend VE Teilnehmer über Wochen in die dortigen Top 10 gebracht.
    Die Lage ist daher bei uns sehr verfahren, da es naheliegend ist, dass allerhöchstens der Siegersong kleine Aussichten auf einen Streaming Erfolg hat. Bei Sobral war es so, dass der nach seinem Castingsieg in Portugal keineswegs einen Hit hatte. Sein ESC Sieg basierte zu einem nicht zu verachtendem Anteil ‚auf seiner Lebensgeschichte und seinem von Massenmedien verbreiteten Gesundheitszustand‘. Trotz Votingsieg war sein Song aus kommerzieller Sicht ausserhalb Portugals ein katastrophaler Ladenhüter sogar noch etwas schlechter als der Siegersong des vorangegangenen Jahres, der ja nach sieben Tagen in keiner Chart mehr gesichtet wurde. Anspruch sollte nicht sein einen Ladenhüter zu produzieren. Glaube das täte dem ESC auf Dauer nicht gut. Glaube nicht dass bei den letzten 6 des deutschen VEs jemand dabei ist, der ‚über eine Story‘ Transmissionswirkung entfalten könnte auch wenn dessen Song den Mainstreamgeschmack verfehlt.

  131. Bach

    29.12.2017 | 20:58

    Die letzten beiden Siegersong sind auf ihre Weise sehr gute Songs. So erfolglos war der Sobral-Song nicht, sicherlich kein Nummer-Eins-Hit, aber ein Song für Castingshowkandidaten.

    Zu den Voice-Leute. Wenn sie keine Song schreiben können, müssen sie wenigstens gute Songs erkennen können. Ein Musiker braucht eben Hits, um überleben zu können.

  132. Blue

    29.12.2017 | 21:00

    „Unser Song 20xx“ hat Potenzial. Ich hoffe wirklich, dass man „Unser Song“ im Falle eines erneuten Flops nicht absetzt. Die Show müsste einfach ausgebaut werden. Ich bin auch dafür, dass man einen großen Vorentscheid veranstaltet und dann aber auch daran festhält und nicht jedes Jahr mit einem neuen Konzept ankommt. Und falls sich der NDR/ARd sorgen um die Quote machen, man könnte doch einfach Helene Fischer (^-

  133. Blue

    29.12.2017 | 21:02

    Sorry mein letzter Kommentar war nicht fertig :p. Man könnte Helene Fischer als Moderatorin engagieren ^-^.

  134. Chris

    29.12.2017 | 21:04

    http://www.deutschlandfunk.de/die-pop-fabrik-so-werden-hits-gemacht.807.de.html?dram:article_id=383749 Hier übrigens ein interessanter Artikel, in dem man erfährt, wie solche Songwritingcamps ablaufen.

  135. Kennstenich

    29.12.2017 | 21:26

    Welches VE Konzept wäre erfolgversprechend? Sicher wäre eine größere Anzahl von Songs in der Konkurrenz von erheblichem Vorteil. Sowas wird es aber nur dann geben, wenn auch die nicht-Gewinner Geldverdienmöglichkeiten hätten. Das ginge nur durch eine starke Ausweitung der Sendezeit. Zumindest einige Songs müssten mehrere Male in einem mehrere Wochen Zeitraum im TV präsentiert werden. Buvisoco Konzept halte ich für den falschen Ansatz. Besser wäre ein Ansatz, der die veränderte Mediennutzung offensiv miteinbezieht. Wo die einzelnen Veranstaltungen stattfinden ist sekundär es sollte aber begleitende umfassende Aktivitäten bei YouTube und anderen Streamingdiensten geben. Man muss Künstlern und Plattenfirmen ein lukratives Angebot machen. Die Aussicht auf kommerziellen Erfolg kann so manches in Bewegung setzen. Möglicherweise müsste man sogar als ARD Geld in die Hand nehmen, um die Werbetrommel zu rühren. Alles zusammen würde ein Heidengeld kosten. Allein deswegen wird das leider nichts werden. Mehr als ’same bzw almost same procedure than every year‘ wird das nicht mehr werden.

  136. Kennstenich

    29.12.2017 | 21:43

    @bach. Kann sein das die beiden letzten ESC Siegersongs gute Songs waren, gekauft aber hat sie eben so gut wie keiner. Es hätten ja Millionen kaufen und streamen können, war aber nicht der Fall. Nach spätestens 14 Tagen war Ende. Die Radiostationen spielten diese Songs nicht. Es waren chancenlose, kapitale Flops (aus rein kommerzieller Sicht). Würde das als ESC Sieger ‚ohne Land‘ bezeichnen. Glaube auch dass die ESC Macher lieber Charterfolg sähen, als nur dieses kurze Flackern mit nachfolgendem Absturz.

  137. DerKai

    29.12.2017 | 22:06

    @ Kennstenich

    Und das ist ja das Schöne am ESC. Es kommt gar nicht darauf an, ob der Gewinner ein kommerzieller Erfolg wird. Es genügt, an diesem einen Abend die Menschen zu erreichen. Einen Hit haben viele Interpreten. Einen ESC-Sieg nur ganz wenige.

  138. JeG

    29.12.2017 | 22:10

    @DerKai sehr richtig gesagt. :)

  139. Paul

    29.12.2017 | 22:21

    Selbst wenn in den nächsten Tagen die Liste teilnehmender Komponisten genannt wird, die bekannte Namen beinhalten: Was haben wir uns letztes Jahr über das Bekanntgeben zweier (?) Songwriter gefreut, die internationale Erfolge durch ihre Arbeit bereits bewiesen hatten – und waren beim ersten Hören der Songs derart enttäuscht. Ich werde versuchen, in kommende Aussagen wie „Haben verstanden, dass die letzten Jahre viel falsch gelaufen ist“, „Kompletter Neustart“, usw. nichts hineinzuinterpretieren. Die Kommentare hat es auch letztes und vorletztes Jahr gegeben. Daher bin ich der Sache nach wie vor nicht negativ gegenüber eingestellt; jedoch besteht eine gewisse Skepsis, die sich innerhalb der letzten Jahre immer mehr in mein ESC-Herz eingebrannt hat

  140. alkibernd

    29.12.2017 | 22:40

    @ Paul

    Wenn das wieder nix wird,sollte es dem NDR aber nicht wieder durchgehen, indem im Januar 2019 alles so „großartig“ und „neu“ und „transparent“ ist

    Letzte Chance für Thomas S, !

  141. Little Imp

    29.12.2017 | 22:55

    @ alkibernd

    Bei manchen Kommentaren hier und auf eurovision.de würde ich 2019 auch nichts mehr „transparent“ machen. Ich hoffe, Herr Schreiber und Pellander können mit diesem ganzen – zum Teil sehr destruktiven – Pessimismus entsprechend umgehen. Ich hätte schon keine große Lust mehr.

  142. Christian Harbich

    29.12.2017 | 22:55

    VoxxClub - hört mal rein!!

    Na, endlich ist sie rum die Zitterpartie – hatte echt Sorge, am Ende haben VoXXclub gegen die unsäglichen LBB das Nachsehen. Das wäre schon mal entschieden – 1:0.

    Nun will es der Zufall, dass gleichzeitig auch das Album veröffentlicht wurde – man kann komplett auf der Homepage reinhören. Es ist zwar nicht zwingend, aber durchaus möglich, dass dort bereits der VE-Song mit drauf ist. Donnawedda scheidet allerdings definitiv schon mal aus, da es mehr oder weniger ein Cover ist (Zillertaler Hochzeitsmarsch).

    Meiner Meinung nach gibt es vom Album vor allem zwei Titel die sich hervorragend eignen würden. Das wären „Rosi“ und „Tanzen gehen“. Bei beiden Songs könnten die Jungs ua auch ihr stimmliches Können sehr gut unter Beweis stellen.

  143. Paul

    29.12.2017 | 23:10

    @ Little Imp

    Ist der Pessimismus denn unbegründet? Hat sich dieser erst diese Vorentscheidsaison entwickelt oder ist er ein Resultat jahrelanger schlechten Abschneidens? Das Pessimismus auch destruktiv sein kann, möchte ich nicht abstreiten. Mein persönlicher Optimismus in den letzten Jahren hat zumindest NICHT zum besseren Abschneiden beigetragen. Und ich würde mich persönlich nicht als Nörgler bezeichnen.

  144. Tobiz

    29.12.2017 | 23:41

    @Christian
    Länge von 2:56 macht mir schonmal Angst, dass es wirklich so zum ESC könnte…ansonsten nein. Erkenne nichtmal, was der Refrain sein soll. Der Text ist irrelevant.
    Lied ist 10 Sekunden her und weiß die Melodie nicht mehr.

    Tanzen gehen: Bei Liedern, in denen „ooooh ooh oh ohh ohhhh“ gesungen wird, war man zu einfallslos, einen gescheiten Text zu erfinden. Im Zweifelsfall einfach nichts singen, anstatt das „Ich habe in die Hose gemacht“-Ohhhh.
    Der Jodel-Part klingt grauenhaft und wenn wirklich jemand jodeln wird nächstes Jahr, wird das als Kopie von Yodel It! angesehen.
    Beides Toilettenpausen für mich.
    Zumal ich immer noch nicht der Meinung bin, dass sie Live überzeugen. Alles, was ich bisher von ihnen gehört habe, war Playback oder halt das Lied an sich mit der Studioversion.
    Von den TVOG-Menschen, weiß man wenigstens, wie sie auf der Bühne wirken und live singen.

  145. escfan05

    29.12.2017 | 23:50

    Zur The Voice-Diskussion: Lieber 3 Musiker von The Voice in der VE als 6 von DSDS.

    Nun lasset die Spiele erstmal beginnen. Und wenn die Todua in den nächsten Wochen keinen absoluten Superhit auf die Beine stellt, hat man im Februar doch schon längst vergessen, das sie die The Voice-Siegerin von 2017 ist. Einen Vorteil sehe ich nicht. Bis zur VE ist es ja noch ein bisschen. Sie muss mit dem Song und ihrem Auftritt punkten, wie die anderen 5 Kandidaten auch.

  146. Christian Harbich

    29.12.2017 | 23:58

    @Tobiz, hast Du VoXXClub wirklich schon live erlebt – ich vermute eher mal nein. Leider Gottes wird in Deutschland in den div. TV-Sendungen so gut wie nicht mehr live gesungen – die Sender verlangen das auch so. Aber glaub mir, die Jungs können Live – und zwar richtig richtig gut. Sie kommen ja aus dem Acapella Gesang und alle 5 sind ausgebildete Musicalsänger – die müssen echt nix mehr beweisen, die könnens! Da leg ich meine Hand für ins Feuer.

    Was die beiden von mir vorgeschlagenen Songs angeht – na was hast Du erwartet – es ist eben diese „neue Volksmusik“ – natürlich wird da auch gejodelt (wobei das in den Songs ja nur einen kleinen Teil ausmacht – das war bei Yodelit schon deutlich anderst) – insofern ist das völlig stimmig (und ja nun auch für einen Beitrag der aus Deutschland geschickt wird nix völlig ungewöhnliches).
    Mir gefällt bei den beiden Songs, dass man ein wenig mit den verschiedenen Stimmlagen der Jungs „jonglieren“ kann – ist natürlich auch a bisserl riskant, aber eben auch was spannedes.

    @escfan 05 – wir gefällt Dir das neue Album von VoXXclub und welche Songs stechen da für Dich heraus?

  147. Christian Harbich

    30.12.2017 | 01:23

    Für alle die immer noch skeptisch sind was die Live-Qualitäten von VoXXclub anbelangt – hier mal eine live accapalla Version des Songs “ Perfect“ von Ed Sheeran:

    https://www.facebook.com/voXXclub/videos/1568216959924963/

  148. Chris

    30.12.2017 | 01:28

    Hab gerade auch mal tatsächlich in das Voxxclub-Album reingehört, es ist ungefähr so wie befürchtet. Es ist halt tiefster Schlager, da wird mich auch kein Fan umstimmen können :D Die beiden hier vorgeschlagenen Songs sind meiner Meinung nach nicht eurovisiontauglich, damit würde man zu 90% wieder weit hinten landen.
    Ich hoffe wirklich auf gute Songs der anderen Kandidaten, daran zweifel immer noch… letztes Jahr waren es „offiziell“ auch gute Songs und Perfect Life eine „Hymne für das moderne Europa“ (war glaube ich der O-Ton bei einer Promo xD)
    Relativ optimistisch gesehen dürfte man aber durch das Camp in etwa eine Qualität wie letztes Jahr bei „You Decide“ vom BBC erwarten, finde ich zumindest vergleichbar.

  149. Bandido

    30.12.2017 | 01:30

    So viel Gegacker über so viele noch ungelegte Eier.

  150. Chris

    30.12.2017 | 01:31

    @Christian Harbich: Bin mir sicher dass das Video nicht live ist, denke eher an eine Studioaufnahme (sind auch keine Mikrofone sichtbar)
    Insgesamt denke ich aber nicht, dass die live schlecht sein müssen, sonst wären die auch nicht an der Jury vorbei in den Vorentscheid gekommen.

  151. Bach

    30.12.2017 | 01:31

    at kennstenicht
    Bei Youtube haben die Songs immer über 10 Millionen Abrufe. Manche Songs erreichen mehr, 100 Millionen, 5 Milliarden, aber die meisten erreichen weniger. Ich wäre vorsichtig mit dem Begriff Totalflop.
    Chartserfolge gab es auch überall in Europa.

    Welche Radiosongs spielten den Song nicht?

  152. Eduard XVII.

    30.12.2017 | 01:43

    Dass ein Song nicht im Radio gespielt wird, ist ja mittlerweile leider eher ein Qualitätsnachweis. Die Songs von Jamala und Salvador waren doch erheblich besser als das, was auf den üblichen Popsendern so läuft (mal abgesehen vielleicht von vereinzelten abendlichen Sendungen, bei denen dann auch mal ab und zu was Vernünftiges laufen darf).

  153. Tobiz

    30.12.2017 | 02:00

    Salvadors und Jamalas Siegerlied sind anspruchsvolle Stücke, bei denen man aktiv zuhören muss, um sie zu verstehen. Das ist nichts fürs Radio, welches nur läuft, damit keine totenstille herrscht.
    Das Video zu Voxxclub bei Facebook klingt für mich spontan nach Playback (schon wieder) und es ist ein Cover (schon wieder).
    Sehe es wie Chris. Werde kein Fan von ihnen und bleibe der Meinung, dass sie der falsche Weg sind. 60-Jährge Großmütter fühlen sich durch die „jungen Burschen“ vielleicht angesprochen fühlen. Ich nicht.
    Boah, und die Hosen. Einfach schrecklich.

  154. sunny42

    30.12.2017 | 02:44

    Abwarten was für Lieder sie singen werden.
    Ich entscheide erst wenn ich die Lieder gehört habe von allen 6 Teilnehmern.Ich bin mal optimistisch und freue mich auf die Songs

  155. Christian Harbich

    30.12.2017 | 02:59

    Naja, da machen es sich manche aber jetzt recht einfach – was ist das für ein Argument – es sind keine Mikrophone zu sehen? Auf eine so beengten Raum wie bei dem Video dürfte es wohl reichen, wenn da eins über den Köpfen hängt – das muss die Kamera ja nicht unbedingt einfangen. Sorry, wenn ich jetzt kleinlich bin – aber der Gesang auf dem Clip ist zu 100 % live (ich habe aus div. Gründen gelernt genau auf die Lippenbewegungen zu achten – so geschult merkt man das schnell, ob live gesungen wird oder nicht…gibt auch noch andere Merkmale). Aber wie auch immer – ich hab die Jungs ja schon mehrfach live erlebt – wie gesagt, die können das.

  156. Christian Harbich

    30.12.2017 | 03:03

    @Tobiz, dass es ein Cover ist (Perfect von Ed Sheeran) hatte ich aber erwähnt, gell. Das Video bot sich nur grad ideal an, da 1. recht aktuell 2. acapella (was gesangliches können verlangt beweist) und 3. live. Dieser Song geht natürlich nicht für den VE, schon klar.

  157. Chris

    30.12.2017 | 04:05

    Ich glaub dir dass die vielleicht live singen können, aber das Covervideo ist trotzdem nicht live.

  158. Kennstenich

    30.12.2017 | 04:49

    @bach. Es gab für die beiden letzten ESC Sieger keine Charterfolge ‚überall in Europa‘. Das ist sachlich einfach komplett falsch. Daran gibt es gar nichts zu deuteln. Es gab kleines Flackern und danach den Absturz ins Nichts. Flops eben. Behauptungen fehlender Erfolg sei ein Qualitätsnachweis ist eine dermaßige Überheblichkeit, dass man darüber nur den Kopf schütteln kann. Nur weil ein Song bei dem einem Prozent der tatsächliche Voter und der winzigen Menge von Jurymitgliedern ankommt reicht’s zwar für den ESC Sieg, aber eben nicht für mehr. Das aber ist nicht der Anspruch des ESCs bei dem es sich ja um einen Populär-Musik Contest handelt. Ist es nicht die ESC Website selbst, die die Chartpositionen lauthals herausposaunte und dann rasch verstummt ist? Also bitte. Und was Voxxclub betrifft: einem auf Charterfolg getrimmten seelenlosen Retortenprodukt muss man leider Relevanz zuschreiben. Wer aber Qualität und Authentizität haben will kann diese Truppe ja wohl nicht meinen. Hier beisst sich die Katze in den Schwanz. Man kann sich nicht ’sowas wie Sobral‘ haben wollen und dann Voxxclub unterstützen. Das geht nicht liebe Leute! :)

  159. escfan05

    30.12.2017 | 06:13

    Ich habe bei Voxxclub in die Songs „Tanzen gehen“ und „Hadi Dadi Vari“ reingehört. Das sind beide nette fröhliche Songs, mit hat aber Hadi Dadi Vari noch ein bisserl besser gefallen. Da hätten wir ja schon mal 2 potentielle Songs für den Vorentscheid, die bei gutem Liveauftritt und entsprechender Performance punkten könnten. Ich bin nach wie vor hundert Prozent für Voxxclub. Wäre doch mal ein nettes Experiment die nach Lissabon zu schicken, die restlichen 5 werden wohl nur mal rechtgefällige Popsongs liefern, mit denen man dann mehr oder weniger stilvoll untergeht. Mit Voxxclub würde man Aufmerksamkeit bekommen. Ein guter ESC-Song muss polarisieren, sonst fällt man nicht auf. Das war bei fast allen Siegern in der letzten Zeit so gewesen.

  160. Gaby

    30.12.2017 | 08:09

    Volkstümliche Schlagermusik ist eigentlich auch überhaupt nicht meine Musikrichtung. Trotzdem fände ich das einmal ein spannendes Experiment. Zu verlieren haben wir schliesslich nichts mehr. Und die Jungs könnten bei gutem Song und Auftritt die Bühne rocken.
    Bei den anderen Künstlern habe ich ein bisschen die Befürchtung,
    dass man ihnen beliebige englische Songs verpassen wird, die förmlich danach schreien, beim ESC unterzugehen. Aber gut, abwarten.
    Hoffentlich gibt es nicht wieder so ein Superfinale, wo man gegen einen Hass-Song abstimmen kann. Denn grundsätzlich finde ich es sehr gut,
    wenn ein Song polarisiert, aber beim ESC kann man ja auch nicht gegen einen Song abstimmen, die Hater werden einfach nicht abstimmen, aber die Liebhaber des Songs umsomehr.
    Was die späteren Erfolgsaussichten der ESC-Sieger angeht: Ich bin weder ein Fan von Jamala noch von Sobral, aber gerade der deutsche Radio-
    Dudelfunkhörer ist nunmal „Mainstream“ gewöhnt, und die Sender passen sich dem an. Nur so kann ich mir erklären, warum 2016 ausgerechnet dieser Frans in Deutschland so einen Erfolg hatte, für mich einer der langweiligsten Songs der ganzen ESC-Geschichte.
    Sorry, soll jetzt nicht überheblich klingen, und ist auch ein wenig „off Topic“. Aber deshalb ist es auch fast egal welchen Sender man einschaltet. Klingt eh (fast) alles gleich.
    Euphorie damals war eine rühmliche Ausnahme. Habe mich über die Radioeinsätze sehr gefreut.

  161. Trakol

    30.12.2017 | 09:21

    Ich bleib auch dabei, dass Voxxclub der falsche Weg wäre. Weil es einfach nicht authentisch wäre. Es ist wie eine gute Smartphone Kopie aus Taiwan. Sieht gleich aus, kann das selbe aber die Performance (und in diesem Zusammenhang mein ich einfach die Sprache) ist grottig.

  162. escfan05

    30.12.2017 | 11:00

    @Trakol: Wieso nicht authentisch? Voxxclub machen schon seit Jahren diese Musik und daher ist es sehr wohl authentisch. Dem Europäer ist es egal, ob die Jungs von Voxxclub tatsächlich alle aus Bayern kommen, die bewerten nur den Auftritt. Lieber was fröhliches von Voxxclub, als diese Ryktrantüte, bei der man einschläft.

  163. Little Imp

    30.12.2017 | 11:27

    @ Paul

    Sicherlich ist Pessimismus nachvollziehbar und konstruktive Kritik immer erwünscht, aber es gibt eben auch jene „Dauernörgler“, „Berufsstänkerer“, „Internet-Trolle“ oder wie man sie auch immer nennen mag, deren Beiträge zwar mitunter auch begründet sein mögen, oft aber einen gewissen Respekt vermissen lassen. Und diese Menschen haben durch das diesjährige, transparente Verfahren auch über die ganze Zeit hinweg eine Plattform. Ich hoffe einfach nur, dass die NDR-Verantwortlichen, die zum Teil auch noch einen ganz anderen Hauptjob haben, dadurch nicht die Motivation am Projekt ESC und den Dialog mit den Fans verlieren.

  164. BB

    30.12.2017 | 11:31

    Ich finde Voxxclub auch überhaupt nicht autentisch. Das kommt alles so aufgesetzt rüber (wie alles in der Volks/Schlagerwelt). Und diese anstrengend aufgesetzte Fröhlichkeit immer und überall macht mich mega aggressiv. Ich hab gar nichts gegen fröhlichen Uptempo aber nicht so, dass die Fröhlichkeit fake ohne Ende rüber kommt. Dann lieber ein paar ruhige Töne auf die man sich konzentrieren kann, ohne einen Anfall zu bekommen, ausgelöst durch ein Paar Männer denen ne Supernova ausm Arsch scheint und so tun als wäre Bayern das Zentrum der Welt.

  165. Phon

    30.12.2017 | 11:38

    Mir gefällt nicht, in welche Richtung die Diskussion hier gerade geht, nämlich ins Bashing einzelner Kandidaten. Man sollte froh sein, dass sich nach drei Pleiten überhaupt noch Künstler finden, die zum ESC gehen, und dann gleich so eine hohe Qualität (über Geschmäcker lässt sich bekanntlich streiten, aber jeder Teilnehmer hat für seinen eigenen Stil großes Potenzial, das ist wohl sicher). Wir sollten auf die Songs warten und nicht schon sofort Untergangs-Szenarien heraufbeschwören – soll das etwa der deutsche ESC-Geist sein? Guckt in andere Länder, wie z.B. Schweden, dort wird jeder Kandidat gefeiert, auch wenn er am Ende nicht gewählt wird. Viele wünschen sich für Deutschland ja ein Melodiefestivalen – das würde jedoch zumindest momentan gar nicht funktionieren, mit dieser Negativität, die Jahr für Jahr an den Tag gelegt wird. Und gerade dieses Jahr ist sie meiner Meinung nach vollkommen überzogen und ungerechtfertigt. Sicherlich haben wir immer noch nicht den idealen Vorentscheid (wie immer der auch aussehen soll), aber der NDR hat dieses Jahr echt Fortschritte gemacht, insbesondere in Hinblick auf Transparenz. Das sollte anerkannt werden.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Den VE und die Kandidaten nicht vorverurteilen, sondern auf die Songs warten und sich auf einen spannenden VE freuen.

  166. alkibernd

    30.12.2017 | 11:47

    Schweden ist auch nicht dreimal hintereinander Letzter geworden.

  167. inter

    30.12.2017 | 12:22

    Ich kann auch nicht verstehen, wie hier schon wieder einige voll überzeugt sind, wer nun der richtige Vertreter in Lissabon ist, ohne auch nur ein einziges Lied zu kennen.
    Wenn wir was gelernt haben, dann doch, dass der beste Interpret nichts bringt, wenn der Song nicht mitnimmt.
    Also: ist es denn so schwer, noch bisschen abzuwarten, bevor man schon jemanden in den Himmel hebt oder das Fallbeil auf jemanden niederjagen lässt!?

  168. Joey

    30.12.2017 | 12:25

    @Christian Harbich
    Soso 100% ^^ -sorry dass ich da lachen muss..du hast das gelernt und so..
    Oh man. Es gibt einen ganz einfachen Beweis dafür dass es eben nicht live ist. Nämlich, dass das Video aus mehreren Perspektiven aufgenommen und zusammengeschnitten wurde. Das Lied aber klingt total harmonisch.. Und ohne mist.. man sieht und hört es doch sofort dass es eben nicht live ist.

  169. argan

    30.12.2017 | 12:36

    Ich finde auch, dass der NDR diese VE sehr gut angeht.
    Transparenz, Einbindung der Fans und internationaler Jury, unterschiedliche Kandidaten, Songwriter Camp. Das klingt alles sehr gut. Klar keiner kann die Songs vorher sehen und konstruktive Kritik und Skepsis nutzen viel, aber Bashing und Verschwörungstheorien machen sowohl bei den Kandidaten als auch dem Personal beim NDR viel guten Willen kaputt.

  170. alkibernd

    30.12.2017 | 12:39

    Na klar, wir werden T,S, vom NDR ganz sicher den Satz „Er hat sich stets bemüht“ in sein Arbeitszeugnis schreiben können, gar keine Frage

  171. Matty

    30.12.2017 | 13:08

    @alkibernd

    Wann soll das gewesen sein?

  172. Bach

    30.12.2017 | 13:31

    Jamala und Salvador waren europaweit in den Charts, deshalb will ich sie nicht als Flops bezeichnen. „Ich war niemals in New York“ galt anfangs auch als Flop, da nicht hoch in den Charts, gilt aber als größter Erfolg von Udo Jürgens.

    Sicherlich sind sie keine Musiker, die ständig im Radio laufen, weil sie auch anecken, denn dort wird nur das gespielt, was die Mehrheit in Umfragen gut findet, also lieber ganz nett, als wirklich gut. Mit der Zeit hätten sich die meisten Menschen daran gewöhnt und es auch für gut befunden, der Gewöhnungseffekt.
    Wenn sie öfters im Radio gespielt worden wären, wären sie auch länger in den Charts geblieben, weil Menschen dann die Qualitäten der Lieder erkannt hätten.

  173. Ruhrpottler

    30.12.2017 | 13:35

    Ich möchte einmal zum Thema des Polarisierens die Lieder je nach Art (Jahrgang 2017) nennen nach Platzierung.
    _________
    1.Portugal – außergewöhnlich
    2.Bulgarien – Mainstream
    3.Moldawien – Spaß-Song
    4.Belgien – außergewöhnlich
    5.Schweden – Spaß-Song
    6.Italien – Spaß-Song
    7.Rumänien – Spaß-Song
    8.Ungarn – außergewöhnlich
    9.Australien – Mainstream
    […]
    19.Griechenland – Mainstream
    20.Dänemark – Mainstream
    21.Zypern – Mainstream
    22.Polen – Mainstream
    23.Israel – Mainstream
    24.Ukraine – Mainstream
    25.Deutschland – Mainstream
    26.Spanien – Quatsch
    ________
    Wie man sieht, kommt man mit Mainstream-Ware nur auf die letzten Plätze oder mit einem Totalausfall auf den allerletzten Platz. Außergewöhnliche oder spaßige Beiträge erreichen die Top10! Nur Bulgarien hat es mit Mainstream sehr weit nach vorne geschafft. Australien hat zwar mit Mainstream-Ware dem neunten, aber beim Televoting den vorletzten (!) Platz erreicht. Hinzu würde noch Kroatien mit einem außergewöhnlichen Titel in die Top10 kommen, wenn es nur nach dem Televoting ging.
    ________
    LIEBES DEUTSCHLAND,
    LIEBE PANEL-MITGLIEDER,
    wählt am 22. Februar 2018 entweder einen außergewöhnlichen oder einen Spaß-Beitrag. Bitte bitte keinen Mainstream. Beim ESC muss man auffallen und nicht wie alle anderen Mainstream-Länder untergehen.

  174. Joey

    30.12.2017 | 13:49

    Schweden war auch Mainstream. Russland 2016 war Mainstream. Usw. Wie man sieht.. es kommt auf viel mehr als NUR den Song an.

  175. Anmey

    30.12.2017 | 14:02

    @Bach: Mag sein dass sie europaweit in den Charts waren, aber das nur ein bis zwei Wochen auf sehr niedrigen Plätzen. Von einem kommerziellen Erfolg waren sowohl 1944 als auch Amar Pelos Dois weit entfernt. Das wiederum war aber abzusehen, da beide Lieder weit weg von irgendeiner Form der Massenkompatibilität sind, was für den ESC allgemein alles andere als hilfreich ist.

  176. togravus

    30.12.2017 | 15:16

    Jetzt, da wir die 6 Namen kennen, bin ich noch skeptischer als zuvor. Für meinen Geschmack kann da eigentlich nur bei Ryk oder Michael Schulze was abfallen. Voxxclub finde ich besonders schlimm. Die sind m. E. die dümmliche Alternative zu LaBrassBanda, die ich durchaus schätze. Zudem reiten sie auf der Welle der neuen Spießigkeit, die sich gerade großer Beliebtheit erfreut. Nun werden die 6 Unglücklichen also wie die Ratten ins Labor (aka Song Writing Camp) gejagt. Mal sehen, was dabei herauskommt. Ich lasse mich gerne positiv überraschen. Viel Glück!

  177. Tobiz

    30.12.2017 | 15:28

    @Ruhrpottler
    Mit deiner Kategorisierung machst du es dir aber recht einfach. Schweden war Mainstream und Polen nicht. Und was ist mit der Mitte? Wo würdest du Vereinigtes Königreich oder Die Niederlande einordnen? „Außergewöhnliche oder spaßige Beiträge erreichen die Top10!“
    Hm, galt wohl nicht für Weißrussland, Österreich oder Armenien.

  178. Trakol

    30.12.2017 | 15:30

    Ich hoffe einfach die Leute stimmen für den besten Gesamtbeitrag ab und nicht weil irgendwas was total anderes ist.

  179. Christian Harbich

    30.12.2017 | 16:31

    @Joey, mit Verlaub – aber Dein Eintrag kann nicht ernst gemeint sein. Schon mal was von Videospur und Tonspur gehört? Ist doch mit den heutigen technischen Möglichkeiten überhaupt kein Problem mehr das händeln.

    P.S.: Ich muss lernen von den Lippen abzulesen, da ich mit Gehörlosen zusammen in der Schule war – sonst hätte eine Kommunikation mit der Gebärdensprache nämlich nicht funktioniert. Aber das nur nebenbei!

  180. Ruhrpottler

    30.12.2017 | 16:45

    @Tobiz
    In meiner Theorie gibt es eigentlich nur drei Kategorien: Außergewöhnlich, spaßig und Quatsch. Jeden Song, den man nicht zu diesen Kategorien zuordnen kann, habe ich als Mainstream eingestuft. Schweden klang zwar wie Mainstream-Pop aber das Lied war spaßig ,,gemeint“. Der Songtext bestätigt dies. Deswegen fällt Schweden sehr auf. Polen mit einer 1000x da gewesenen Drama-Ballade kann ich nicht als außergewöhnlich und schon gar nicht als spaßig einstufen. Daher die ganz miese Platzierung. Die Mittelfeld-Länder habe ich aus Zeitgründen nicht analysiert, aber Österreich war für mich weder außergewöhnlich, noch spaßig (Null Punkte vom Televoting!). Weißrussland und Armenien sind beide jeweils ein Zwischending zwischen Mainstream und Außergewöhnlich.

  181. ESCR

    30.12.2017 | 16:50

    Für mich sind bis jetzt Ryk und Michael Schulte am Besten mit nem guten Gesamtpaket könnten die glaube ich schon was reißen.

  182. Bach

    30.12.2017 | 17:13

    at anmy Das liegt auch daran, wie das Radioprogramm zusammengestellt wird. Nur nicht anecken, nur kein Abschaltgrund bieten,
    Sie waren kommerziell erfolgreicher als ohne Sieg, immerhin Frankreich Platz 4.

  183. Joey

    30.12.2017 | 20:27

    @Christian Habrich
    Weißt du.. ich arbeite tatsächlich in der Medienbranche. Du gibst es ja selber zu dass technisch viel möglich ist. Ich schäme mich ehrlich gesagt etwas fremd für dich, wenn du behauptest von den Lippen ablesen zu können/müssen und im Video eindeutig Stellen erkennbar sind wo es nicht 100 % übereinander passt. Und die videoschnitte kannst du doch nicht leugnen. Du scheinst ein großer Voxxclub fan zu sein. Ist ja auch legitim. Aber bitte mach dich deshalb nicht lächerlich. ^^

  184. Joey

    30.12.2017 | 20:39

    Übrigens- das ist jetzt wirklich kein Witz- ich bin mit einem gehörlosen Vater aufgewachsen. Aber deswegen fühle ich mich nicht mehr qualifiziert beurteilen zu können ob jemand live singt oder nicht. Das Argument finde ich an den Haaren herbei gezogen ^^

  185. Frau Nachbar

    30.12.2017 | 21:01

    Okay. Ist alles okay, bis auf Voxxclub – das ist einfach nur grauslich. Wenn die gewinnen, ist Hopfen und Malz verloren. Dann kann man auf eine Vorentscheidung 2019 gleich verzichten. Dann tut ihr mir wirklich leid.

  186. Ruhrpottler

    30.12.2017 | 22:35

    @Christian Habrich
    @Joey

    Joey hat Recht. Das ist 100% Playback. Sie haben das im Studio aufgenommen und dazu dieses Lippenbewegen mehrmals aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen und dann alles zu 1 Video zusammengeschnitten. Genau wie ein Musikvideo halt. An einigen Stellen hätte man bei einem Schnitt/Perspektivenwechsel den Kameramann sehen müssen. Ich glaube dieser Christian ist ein Troll, der sich hier nur Scherze erlaubt.

  187. Anmey

    30.12.2017 | 22:52

    @Bach: Vom Radioprogramm habe ich nie geredet, nur von den Charts. Aber du hast recht, ohne ESC-Sieg wären beide Lieder gar nicht verkauft worden. Das macht es aber eher noch schlimmer.

  188. Matty

    31.12.2017 | 16:43

    Das Gute kommt zum Schluß:

    Die zweimalige ESC-Teilnehmerin Siw Malkmkvist wird heute 81 Jahre jung:

    http://www.eurovision.de/news/Saengerin-Siw-Malmkvist-feiert-80-Geburtstag,malmkvist102.html

    Herzlichen Glückwunsch!

  189. Radoa

    04.01.2018 | 20:06

    Natia Todua kann zumindest singen

    Wichtig ist doch, dass diejenigen sechs die da ausgewählt wurden singen können. Natia kann dies zumindest sehr gut wie ich bei The Voice sehen konnte, die anderen kann ich nicht wirklich beurteilen. Bei Natia könnte man schonmal auf ein Punkte aus Georgien hoffen und wird vielleicht nicht Letzter.

  190. Little Imp

    05.01.2018 | 06:24

    @ Radoa

    Zwölf bulgarische „Lucy“-Punkte haben die NoAngels 2008 auch nicht vor dem (geteilten) letzten Platz bewahrt. Und wenn Natia als The-Voice-Siegerin gut singen kann, dann Ivy sicher auch. Ich warte erst mal die Songs ab.

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