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Unser Lied für Lissabon: Welche Songs könnten die Acts ins Rennen schicken?

Nachdem wir nun die sechs Acts kennen, die am 22. Februar in Berlin bei „Unser Lied für Lissabon“ um das deutsche Ticket zum Eurovision Song Contest 2018 singen, stellt sich die Frage, mit welchen Songs Ivy Quainoo, Natia Todua, Xavier Darcy, Ryk, VoXXclub und Michael Schulte ins Rennen gehen. Denn das müssen ja bekanntlich keine Songs sein, die während des morgen beginnenden Song Writing Camps geschrieben oder dort für die Künstler ausgewählt werden, sondern es können auch Lieder sein, die die Acts selbst mitbringen oder sogar schon (natürlich nach der offiziellen ESC-Deadline am 1. September 2017) veröffentlicht haben. Deshalb werfen wir heute einen Blick auf bereits bekannte, ESC-kompatible Songs der sechs ULfL-Acts.

XAVIER DARCY

Xavier Darcy hat keinen Song nach dem 1. September veröffentlicht, alle bislang bekannten Stücke fallen also aus dem Raster. Allerdings hat er beim Eurovision-Workshop einen Song performt, der bislang unveröffentlicht, vom Stil her ein typischer Up-Tempo-Darcy ist und größtenteils auf Englisch, teilweise aber auch auf Französisch gesungen wird. Der Song war eingängig und Zweisprachigkeit wird beim ESC ja immer gern genommen, insofern könnte ich mir gut vorstellen, dass dieser Titel im Songwriting-Camp verfeinert wird und Xavier damit schließlich in Berlin antreten wird.

 

VOXXCLUB

VoXXclub sind der ULfL-Act, der hier auf dem Blog am meisten polarisiert. Dafür sind sie aber auch der einzige Act, der gleich ein ganzes, bereits veröffentlichtes Album potenzieller ESC-Songs mit sich herumschleppt, denn das Album „Donnawedda“ wurde zwischen den Jahren und damit nach dem 1. September veröffentlicht. Nicht in Frage kommt allerdings der Titeltrack „Donnawedda“, den die Jungs beim ESC-Workshop dargeboten haben und mit dem sie ins deutsche Finale eingezogen sind. Der Song bedient sich nämlich der Melodie des „Zillertaler Hochzeitsmarschs“ und kann damit nicht beim ESC antreten. Auch andere Songs des Album sind angelehnt an bereits bekannte Tracks und scheiden damit als ESC-Material aus.

Da Kollege Peter das aktuelle Album der Jungs bekanntlich hoch und runter hört, habe ich ihn um eine Einschätzung gebeten, welcher Track am ehesten für den ESC geeignet ist:

„Auf dem Album finden sich mehrere geeignete Uptempo-Songs (Uptempo ist Pflicht!), die auf ein ESC-Format hin weiterentwickelt werden können und die überzeugend mit einer VoXXclub-typischen mitreißenden Choreo und Performance auf der Bühne verzahnt werden können. Eine Choreo, die die Stärken der modernen Boygroup international kompatibel transportiert, ist Pflicht. Meine Uptempo-Favoriten sind – in dieser Reihenfolge – „Spitzenmadl“ und „Heit Bini Kini“ mit Prio A sowie „Stadlmadl“ und „Oberkrainer-Funk“ mit Prio B – vorausgesetzt diese Titel bringen die formalen Startvoraussetzungen mit, was sie nach Papierform (Infos aus dem CD Booklet) tun. Was aber nichts heißen muss, weil wir nicht wissen, ob sie schon vor September publiziert und/oder öffentlich aufgeführt wurden oder ob es sich um Coverversionen von Titeln handelt, die ich schlicht nicht kenne.

„Spitzenmadl“ ist deshalb mein Favorit, weil hier moderne und traditionelle VoXXclub-Elemente harmonisch miteinander verknüpft werden, und weil der Song einen sofort eingängigen catchy beat hat. Und weil der Titel Raum hat, dass jeder der Jungs individuell zur Geltung kommen kann, was bei der Inszenierung auf der großen Bühne abwechslungsreich dargeboten werden könnte.

„Heit Bini Kini“ ist genauso catchy und hat sogar noch sehr schöne Beach-Boys-Style-Chorus-Elemente. Der Song fängt zwar nicht so schmissig an wie „Spitzenmadl“, hat im Verlauf aber noch mehr Zuckerguß. Textlich sind beide Songs schlichte Liebeslieder – mit hohem Identifikationspotential aber gänzlich ohne intellektuell-intelligente Zwischentöne, die ein Liebeslied so schön veredeln wie es letztes Jahr bei Portugals Beitrag der Fall war.“

 

RYK

Auch Ryk steht ein ganzes Album potenzieller ESC-Songs zur Verfügung, denn nach eigenen Angaben ist sein erstes Album fertig, wird aber noch zurückgehalten – vermutlich wird nun erstmal der weitere Prozess bis zur Vorentscheidung abgewartet. Die meisten Songs kennen wir noch nicht – mit Ausnahme natürlich von „You and I“, das die Leser unseres Blogs mittlerweile schon sehr genau kennen dürften.

„You and I“ könnte mit ein wenig mehr Dramaturgie gegen Ende des Songs zu einem ESC-tauglichen Beitrag mit enormem Wiedererkennungswert werden. Auch die Bühnenshow steht, wenn es nach etlichen Kommentaren hier geht, schon fest: Eine einzige, ungeschnittene Kamerafahrt, ganz ähnlich wie im Video zu „You and I“. Gab es das überhaupt schon mal beim ESC? Es käme auf einen Versuch an!

Aber wer weiß, vielleicht entscheidet sich Ryk ja doch noch für einen anderen, uns bislang unbekannten Song…

YouTube Preview Image Ryk – You and I

 

NATIA TODUA

Natia Todua ist, was ihre eigene Musik angeht, ein gänzlich unbeschriebenes Blatt. Die The Voice of Germany-Gewinnerin hat bislang öffentlich nur Coversongs zum Besten gegeben und deshalb lässt sich bei ihr auch keine Prognose hinsichtlich ihres zukünftigen musikalischen Stils, geschweige denn ihrer Songauswahl abgeben. Im Studio oder beim Songwriting scheint sie – wenn man den sozialen Medien glauben kann – jedenfalls noch nicht zu sein, tourt sie doch mit The Voice aktuell durch Deutschland.

 

MICHAEL SCHULTE

Alle über die gängigen Portale verfügbaren Songs von Michael Schulte wurden bereits vor dem 1. September veröffentlicht. Der Singer-Songwriter scheint außerdem fest entschlossen, einen Song speziell für den ESC zu schreiben. So postete er in der ersten Januarwoche zunächst ein Foto aus dem Studio mit dem Zusatz „ESC-Song schreiben, Tag 1!“. Zwei Tage später hatte er dann offensichtlich schon drei Songs geschrieben. Das sind bestimmt nicht die schlechtesten Voraussetzungen, um eine gute Auswahl für die Vorentscheidung zu treffen.

Foto-Quelle: Michael Schulte bei Facebook

 

IVY QUAINOO

Ivy Quainoo hat eine ganze Reihe von Songs nach dem 1. September veröffentlicht: „Supercharged“, „X-Ray“, „My Own Terms“ und „Running Red Lights“. Alle diese Songs wären potenzielle ESC-Kandidaten, wobei ich „Running Red Lights“ persönlich favorisieren würde. Aber da gibt es noch einen anderen, bislang unveröffentlichten Song: „Double-Time“. Diesen Song hat Ivy bereits beim Eurovision-Workshop dabei gehabt, im Clip für die Jury und das Panel dann letztendlich aber doch „Wildfires“ verwendet. „Double-Time“ ist meiner Meinung nach aber richtiges ESC-Material. Der Song ist ein Midtempo-Song, aber sehr hypnotisch, so dass er den Zuhörer in seinen Bann zieht. Er hat außerdem Ohrwurmqualitäten und erinnert mich etwas an die Songs von Loïc Nottet und Aminata. Mit dem einen oder anderen Feinschliff wäre „Double Time“ bestimmt keine schlechte Wahl für Berlin.

Welche Songs der sechs Interpreten von „Unser Lied für Lissabon“ sind eure Favoriten? Oder haben wir potenzielles ESC-Material vergessen? Sagt es uns in den Kommentaren!

Das Song Writing Camp findet am Mittwoch, Donnerstag und Freitag dieser Woche in Berlin statt. Wir werden natürlich darüber berichten. Stay tuned!

Aktuell, ESC-News, ESC-Vorentscheid

35 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Meckie

    09.01.2018 | 15:47

    You and I… was für ein Schnarchsong. Und dann noch mit Französisch-Pampe gemixt? Gute Nacht.

  2. okay

    09.01.2018 | 15:50

    Double Time von Ivy Quainoo hört sich wie ich finde echt gut an, habe die Beitrage von Aminata und vor allem Loic Nottet ziemlich gefeiert

  3. ThisIsNotReal

    09.01.2018 | 15:52

    Ich favorisiere persönlich weiterhin Ryk, weiß aber nicht, ob es eine gute Idee ist, dieses Jahr eine Ballade zum ESC zu schicken. Ich befürchte, dass im Televoting Balladen eher ignoriert werden könnten (auch wenn sie gut gemacht sind), da zuviel Nähe zum letztjährigen Siegertitel. Bei der Jury dürfte das aber möglicherweise honoriert werden. Dieses Jahr könnte eher mal wieder ein flotterer Song im Fokus des Sieges stehen. You And I ist wirklich anspruchsvoll und schön inszeniert. Dennoch hoffe ich aber, dass Ryk noch ein Uptempo Song im Köcher hat. Wenn man da irgendwie etwas Flottes, Hymnenartiges gepaart mit Ryks Persönlichkeit und eine Prise Sperrigkeit verbinden könnte, z.B. ein sperrig interessanter Chorus mit einem eingängigen und schnell zugänglichen Refrain, wäre so mein Wunschdenken :)

    Mit Ghost in Town hat er ja auch gezeigt, das er flott kann. Mal sehen, vielleicht latzt er auch so ein Ballade hin, das man nicht anders kann…

    Die Warterei zerrt an meinen Nerven ;)

  4. Meckie

    09.01.2018 | 15:56

    Von dem VoXXclub Album würde mir am besten „Rosi“ gefallen. Das ist so schön schräg. „Spitzenmadl“ ist aber auch ganz okay.

  5. ThisIsNotReal

    09.01.2018 | 15:59

    @Meckie: „You and I… was für ein Schnarchsong. Und dann noch mit Französisch-Pampe gemixt? Gute Nacht.“

    Hören wir den gleichen Song, oder wirfst Du da Ryk und Darcy in einen Topf? :) Bei „You and I“ wird durchweg in Englisch gesungen.

  6. Meckie

    09.01.2018 | 16:04

    Ax so? Ne kann sein das ich die beiden da verwechsel. Wobei You and I auch nur in englisch grausam langweilig ist.

  7. JeG

    09.01.2018 | 16:13

    Naja, dass viele “You and I“ ziemlich langweilig finden kann ich irgendwie nachvollziehen. Nicht jeder kann solchen Liedern was abgewinnen und das ist auch okay. Ich finde das Lied jedoch richtig klasse und schön. Nur müsste das Ende wirklich verändert werden, da es dann irgendwann nur noch so vor sich her schwimmt und nichts mehr passiert. Ich kann mir auch vorstellen, dass es beim Publikum und bei der Jury ganz gut ankommen würde. Aber ich bin mit wirklich jedem Interpreten einverstanden, wenn der Song toll ist. Finde es übrigens sehr schade, dass Natia nicht im Camp ist… Sie ist meiner Meinung die, die es am meisten nötig hätte.

  8. Trakol

    09.01.2018 | 16:49

    Wo kann man denn in Double Time von Ivy reinhören? Ich find leider dazu nix

  9. Chris

    09.01.2018 | 16:54

    Von Ivys neuen und bisher veröffentlichten Songs finde ich leider keinen wirklich ESC-geeignet, auch nicht „Running Red Lights“. Die würden sich eher an die unerfolgreichen letzten Jahre anschließen… ich hoffe dass dort im SWC noch irgendetwas interessantes entstehen wird, zu Double Time kann man ja noch nix sagen ;)

  10. Kjetil

    09.01.2018 | 17:28

    Bei Natia rechne ich mit einem Song im Stil von Paloma Faith (z.B. Only Love Can Hurt Like This). Wenn Ivy in die Richtung von Aminata gehen würde könnte definitiv etwas Gutes dabei herauskommen. Running Red Lights fände ich (vielleicht etwas revampt) gut, aber Double Time hört sich auch interessant an (zumindest laut der Beschreibung im Beitrag). Michael Schulte wird vermutlich eine Ballade singen, Voxxclub bringen einen schnellen Song mit. Xavier Darcy kann ich nicht wirklich einschätzen, aber der Song aus dem Bootcamp würde eurer Beschreibung nach eine gute Wahl für ihn sein. Für Ryk wäre ich mit You And I zufrieden, aber es kann auch gerne etwas in die Richtung von Running Up werden. Ich bin wirklich sehr gespannt! :)

  11. Rainer1

    09.01.2018 | 17:40

    Aus gründen der chancengleichheit sollten alle 6 den gleichen song singen. Und zwar jeder 3mal in 2 verschiedenen versionen.

  12. Meckie

    09.01.2018 | 17:43

    Und in jeweils 5 Sprachen bitte!

  13. Carli Brunus

    09.01.2018 | 18:14

    Ich finde von Ivy nur Do you like what you see, You got me und Wildfires für den ESC geeignet. Ich finde sie wirklich toll und würde sie gerne als deutsche Vertreterin beim Contest sehen. Deshalb soll sie auch einen guten Song bekommen!

  14. Andi

    09.01.2018 | 18:18

    @Kjetil:
    Warum wird Michael Schulte höchstwahrscheinlich eine Ballade singen? Hast du da mehr Infos? Oder nur eine Vermutung? Und wenn es eine Vermutung ist, aufgrund welcher Grundlage?

  15. Chris

    09.01.2018 | 18:57

    Im Interview von gestern stand ja, dass heute die teilnehmenden Songwriter genannt werden sollen, verschiebt sich das dann wohl doch auf morgen?
    Und an die Blogger: Ihr habt ja hier geschrieben, dass ihr vom SWC berichten werdet, seid ihr wieder wie schon beim Workshop live vor Ort und eingeladen worden? Das wäre natürlich optimal :D

  16. Little Imp

    09.01.2018 | 19:17

    Also „Spitzenmadl“ klingt für mich nach angezogener Handbremse. Harmlos und „seicht“. Dann schon eher „Heit Bini Kini“. „Stadlmadl“ gefällt mir allerdings noch besser. Klingt für mich nach einem organischeren Genremix und etwas mehr „vorwärtsgehend“. Leider etwas repetitiv gegen Ende. „Oberkrainer-Funk“ geht auch gut nach vorne, ist allerdings wieder viel zu viel Volksmusik-Klischee. Überdies hat Oberkrainer Rock schon für Slowenien nicht funktioniert. Da wird es Oberkrainer Funk wahrscheinlich nicht viel besser gehen.
    .
    Noch besser wäre aber vermutlich ein ganz neuer Song in der Güteklasse einer „Hit“-Single, so dass es nicht schon wieder heißt, dass bekannte Acts nur mit Albumfülltiteln beim Vorentscheid antreten.

  17. Carli Brunus

    09.01.2018 | 20:34

    Also Ivy fliegt heute wieder nach Deutschland. Pünktlich zum Song Writing Camp, was sich stark auf eine Teilnahme am SWC zurückführen lässt. Das freut mich irgendwie, weil ich hoffe, dass sie einen neuen, starken ESC-Song schreibt, der sich an ihren älteren Liedern orientiert. :)

  18. Christian Harbich

    09.01.2018 | 22:03

    @Meckie, gehe dieses Jahr was den dt. Favoriten anbelangt absolut konform – und dass uns nun von dem Album auch noch „Rosi“ gemeinsam am Besten gefällt macht mir allerdings fast schon Angst ;-).

    Sollte das mit VoXXclub beim VE tatsächlich klappen – wie schaut`s dann aus – machen wir dann auch >gemeinsam< Front gegen die (leider mit Sicherheit) angehende deutsche Vernichtungsmaschinerie?

  19. Christian Harbich

    09.01.2018 | 22:25

    Der „Oberkrainer Funk“ dürfte live verdammt schwierig werden – die Jungs sollen sich ja auch bewegen da ist so ein mehrstimmiger Kanon-Gesang echt riskant – so geil das Ding auch wäre. Allerdings ist etwas in dieser ausgeprägten Form dann so noch nicht dagewesen beim ESC – der Vergleich mit YÁsi (GlobalKryner 2005) haut ned ganz hin, da nicht mehrstimmig gesungen wurde.

  20. JeG

    09.01.2018 | 22:29

    Ich weiß nicht warum aber so langsam fange ich an zu denken, dass Voxxclub garnicht so eine schlechte Wahl wäre… Ein richtig geiler, großer Song, der von den meisten nicht als “Spaß Act“ eingestuft wird wäre mir zwar lieber, aber sein wir mal ehrlich: Wir haben nichts mehr zu verlieren. Schlimmer geht es nicht. Dann können wir auch die Lederhosen Kerle mit ihrer neuen Volksmusik nehmen… Ist mir tausendmal lieber als noch ein mal ein komplett belangloser Popsong, der niemanden stört und auch keinen negativ beeinflusst. Es ist doch gerade jetzt nach zwei letzten Plätzen und einem Vorletzten die richtige Zeit um ein Risiko einzugehen. Ich kann mich mit Voxxclub’s Musik nicht ganz anfreunden, aber wir würden damit immerhin etwas wagen.

  21. Christian Harbich

    09.01.2018 | 22:40

    @JeG – die Einstellung find ich toll – auch wenns nicht ganz der eigene persönliche Geschmack ist (und glaub mir, auch ich hör eher selten Volksmusik) mal ne Lanze für was anderes brechen. Hast Du denn schon mal ins Album von VoXXclub reingehört? Deren Stil nennt sich ja neue Volksmusik – und ob mans glaubt oder nicht, das lässt sich durchaus auch mit Rap oder/und HipHop-Elementen mixen – was sie ja auch machen.

  22. lasse braun

    09.01.2018 | 23:04

    ich finde,daß nur donnawedda und oberkrainer funk von dem album ESC tauglich wären – vielleicht sollte der plagiats-tüv noch mal genauestens bemüht werden.

  23. nala2408

    09.01.2018 | 23:28

    Ich bin auch extrem gespannt auf die Songs. VoXXclub wird am 22.2. vermutlich am härtesten die Bühne rocken. Ich erwarte von Xavier Darcy auch einen catchy Uptempo-Song wie “Big City Dreams“. Bis jetzt finde ich ihn und VoXXclub sehr authentisch. Die haben die schärfsten Ecken und Kanten. Ich habe ein wenig das Gefühl, dass ich hier die Einzige bin, die Xavier Darcy so toll findet?! Ist das so? ;-) Seine Stimme hat’s mir einfach angetan, er hat ordentlich Dreck in der Stimme. Außerdem mag ich seinen Musikstil. Ich vermute, dass er einen ganz starken Song haben wird und vielleicht sogar gewinnt, also, ich traue es ihm zumindest zu. Von den anderen Kandidaten (außer VoXXclub) erwarte ich nur weichgespülten Erbsenbrei, aber ich lasse mich natürlich gerne überraschen. Die aktuelle oder ältere Musik der anderen Kandidaten gefällt mir leider überhaupt nicht, aber vielleicht werden sie ja einen starken ESC-Song haben. Man darf weiterhin gespannt sein.

  24. Chris

    09.01.2018 | 23:44

    @nala2408, ich finde Xavier insgesamt auch ziemlich gut, habe auch große Erwartungen an ihn, da seine eigenen Lieder größtenteils schon ziemlich gut sind und jetzt mit anderen Songwritern zusammen vielleicht noch etwas besseres rauskommt. Auf seinen Beitrag freue ich mich wirklich und denke auch, dass der ziemlich stark sein könnte. :)
    Habe auch das Gefühl, dass er inmitten der Diskussionen über die anderen Kandidaten etwas vergessen wurde, aber das muss ja nichts schlechtes heißen ;) Langweilig ist er bestimmt nicht.

  25. okay

    09.01.2018 | 23:50

    irgendwie find ich die meisten Lieder von Voxxclub nicht einprägsam genug, mir fehlt einfach die Power dahinter. Außer bei Donnawedda, was sie nicht nehmen können. Hoffe da auf das Songwriting Camp.

  26. Christian Harbich

    10.01.2018 | 00:08

    @lasse braun, @okay, Donnawedda geht definitiv nicht, da ist zuviel Anteil vom Zillertaler Hochzeitsmarsch drin, das wär regelwidrig. Find diesen Song allerdings auch zu sehr „hau drauf“, von daher bin ich ganz froh, dass der nicht in Frage kommt.

    Der Oberkrainer Funk wäre natürlich MEGA – AAAAber ….ich glaub 1. auch da ist zuviel coveranteil dabei und 2. ist der wegen dem mehrstimmigen Kanongesang für ne Live-Darbietung ziemlich heikel – vor allem wenn sich die Jungs auch a bisserl bewegen sollen auf der Bühne.

    Es hilft nix – wir müssen warten, auch wenns schwer fällt und sich gefühlt noch ewig hinzieht.

  27. Blue

    10.01.2018 | 00:09

    Ich bin froh, dass es nicht Donnawedda wird. Mir gefällt der Song überhaupt nicht. Auch ich finde „Rosi“ ganz gut. Hias und Heit bini kini sind auch nicht schlecht. Ich möchte aber eigentlich neue Songs für alle Kandidaten. Bei Voxxclub möchte ich im Song ein wenig gejodel hören :p Ist mir beim durchhören ihres Albums mehrmals aufgefallen, dass die Jungs jodeln (zb. bei Jahr für Jahr) und es ist zwar nicht meine Musik, aber ich finde solche Elemente immer ziemlich cool. Wenn Länder in ihrer Sprache singen oder ihre Kultur/teile ihrer Kultur in die Musik miteinbringen.

  28. Thomas Mayer

    10.01.2018 | 00:23

    Interval Act

    Persönlich fände ich es schön, wenn man für den Opening bzw Interval Act Levina nochmal in die Show einbindet, immerhin ist sie ja die Vorjahressiegerin des VE
    Ich würde etwas in die Richtung vorschlagen wie es die Norweger machen: eine etwas andere Version des Vorjahresbeitrags (MGP 2016: https://youtu.be/7BzshKshdfU oder MGP 2017: https://youtu.be/6P1fdL_3ybo)
    .
    Auch gut fände ich, wenn man wie beim VE 2014 einen bereits ausgewählten Act einlädt

  29. Meckie

    10.01.2018 | 08:33

    @Christian
    Na, die Vernichtungsmaschinerie nimmt ja jetzt schon teilweise Fahrt auf… „Nazi-Mucke“ usw… aber lass die mal labern… wenn es Voxxclub wird, dann werden sie von mir auch supported ;-)

  30. nala2408

    10.01.2018 | 11:36

    @Chris Ist mir auch schon aufgefallen, dass Xavier Darcy in den ESC-Foren unterschätzt wird. Ich habe in seine Alben reingehört und da sind echt gute Songs dabei (Big City Dreams, Horizon, Love In The 21st Century). Ich traue ihm zu, dass er den stärksten Song haben wird. Er versteht was von energiereicher Musik, die andere mitreißen kann. Für mich ein Geheimfavorit und meine persönliche Nummer 1, ohne die Songs zu kennen. Ivy und Natia werden gepusht ohne Ende. Wir hatten seit 2013 nur Frauen… Ich ertrage das nicht mehr ;-) Wenn eine der Frauen den stärksten Song haben wird, dann bitteschön, ab nach Lissabon, aber im Moment befürchte ich nur Hühnchenbrühe wie die letzten Jahre.

  31. Mina

    12.01.2018 | 09:15

    Ich bin sehr auf die Songauswahl der einzelnen Teilnehmer gespannt, aber sollte Ryk mit You and I antreten, dann hat er auf alle Fälle meine Stimme. Das Lied ist zum heulen schön und jedesmal wenn ich es höre, bekomme ich eine Gänsehaut. Magisch, schön und irgendwie düster…

  32. escfan05

    15.01.2018 | 06:59

    @Meckie: Diese Vorwurf an Voxxclub wäre ziemlich ungehörig. Man kann natürlich die Mucke von denen nicht mögen, aber gleich Nazi-Mucke, nee das geht zu weit.

    @Mina: Bloß nicht Ryk, bei dem schlafen einen die Füße ein.

    Ich finde auch, das wir es wieder mit einem männlichen Künstler versuchen sollten. Nach dem seit 2013 alle weibliche Künstlern ziemlich abgekackt sind. Am besten mit den 4 gestandenen Mannsbildern von Voxxclub. Des wird a pfundig Sach in Lissabon.

  33. Matty

    15.01.2018 | 09:27

    @escfan05

    Das finde ich aber auch. Voxxclub ist der einzige Vorentscheidteilnehmer, der ein schwules Mitglied hat:

    https://intouch.wunderweib.de/voxxclub-saenger-christian-schild-emotionales-statement-nach-dem-outing-77274.html

    Auf jeden Fall werden die mit einem Gute-Laune-Song antreten und haben ein große Fangemeinde.

  34. escfan05

    15.01.2018 | 11:22

    Glaubt ihr, das die Startreihenfolge irgendeinen Einfluss auf den Ausgang haben wird? Ich hoffe ja nicht das man Voxxclub die Startnummer 1 geben wird. Ich hoffe auf die Startnummer 6.

  35. Mina

    15.01.2018 | 15:31

    @escfan05: So unterschiedlich sind Musikgeschmäcker! Ich könnte gerade bei Voxxclub schreiend weglaufen, aber dass liegt daran, dass ich persönlich mit dieser Art von Musik nichts anfangen kann. Aber ich stimme dir zu, dass es mal wieder an der Zeit für einen männlichen Künstler ist. Mit der Damenauswahl kann ich dieses Jahr nichts anfangen. Aber schlussendlich kommt es halt auf den Song an. Ich versteife mich seltens auf einen Künstler und/oder Band. Selbst meine Lieblingsband hat schon mal Müll produziert, genauso wie Künstler, die ich in der Regel nicht höre, für mich gut hörbare Lieder auf den Markt gebracht haben. Ich bin daher seeehr gespannt, was uns beim VE erwarten wird. Und dann möge bitte das beste Lied/Gesamtpaket gewinnen.
    Einen Vorteil hatte für mich das Auswahlverfahren aber jetzt schon. Ich wurde auf Musiker und Lieder aufmerksam, die ich noch gar nicht kannte und nun meine Playlist schmücken.

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