17 spontane Statements von WM, 12P und Peter:
1.) Wolfgang hat die DVD “Das weisse Band” seit heute “new in stock”. Wir waren kurz verführt, USFO durch den Oscar-Contestant zu substituieren, aber – Achtung Oscar-Parallele – USFO hat sich durchgesetzt.
2.) Sabine Heinrich steht der konservative Fashion-Look sehr gut. Jan Delay in Herr von Eden ist aber heute fashiontechnisch unschlagbar.
3.) Und der Sonderpreis für das Accessoire des Abends geht an die nicht namentlich genannte USFO-Aufnahmeleiterin: Die Ray Ban Wayfarer steht einfach jedem (sogar ihr) und ist in weiss extra-cool!
4.) Superwichtig: Kann unser Song (für Oslo) gegen I LOVE YOU bestehen? Die Ukraine ist die Benchmark: I LOVE YOU… (bitte 44x wiederholen)
5.) Barbara “in guter Hoffnung” Schöneberger (Selbstauskunft: 36) hat dem Jury-Sprech einen neuen Begriff zugeführt und zwar einen Melodifestivalen-Klassiker: die “Bridge”. Toll! Heje Sverige! Wir lieben die “Bridge”, speziell die Evighet-Bridge der Real Queen Of Sweden. Danke, Barbara, für die Wortwahl.
6.) Mit MR. CURIOSITY hat Lena definitiv auch viele von denen mitgenommen, die bisher noch nicht auf den Lena-Zug aufgesprungen sind. Auch uns! Intense, souverän, authentisch, großartig. Und übrigens auch ein toller neuer Look: Kleid & Hairstyle waren top!
7.) Die Promo für die “Popwellen die ARD” ist unverändert ein sinnfreier Abturner.
8.) 4 Songs in den ersten 110 Minuten. Das ist eine neue Dimension der Langsamkeit. Bei uns führte die zähe Show-Dramaturgie zu einem intensiven Austausch über “Nesthäkchen”. Wer zu “Nesthäkchen” mehr wissen will, bitte vertrauensvoll an Lars (12 Points) wenden.
9.) Ganz ehrlich: Das Ausscheiden bei DSDS ist irgendwie würdevoller. Als klar war, dass Kerstin nicht mehr dabei war, standen alle orientierungslos betroffen rum, keiner gab dem Publikum die Chance, die guten Performances von Kerstin noch mal Revue passieren zu lassen und sie mit tosendem Applaus zu verabschieden.
10.) Wir haben nachgesehen: MR. CURIOSITY ist zwanzig Minuten nach Lenas Auftritt bereits Top 40 bei itunes. Raab sells!
11.) Barbara “immer noch in guter Hoffnung” Schöneberger reflektiert oslo-orientiert: “Wo bleibt der homosexuelle Teil, den brauchen wir doch auch?” In der Tat.
12.) Praller Schützenfest-Kirmenpop pusht Jennifer B. ins Finale. Faszinierend! (Das hier haben wir VOR dem Televoting aufgeschrieben.)
13.) Das größte USFO-Manko wird auch heute wieder superdeutlich: USFO verschenkt seinen ESC-USP! Hier wird der Song für den wichtigsten Musikwettbewerb der Welt gesucht und vom Euro Song Contest ist kaum die Rede.
14.) Jan Delay sagt supersympathische und superschwachsinnige Sachen. Supersympathisch: Er erläutert glaubwürdig, warum die Jurywertung oft nur ein “Streichelzoo” sein kann. Superschwachsinnig: Jennifer Brown muss Christina Aguilera auf Augenhöhe nachsingen, aber Lena darf mit jedem Song machen, was sie will, da spielt das Original keine Rolle. Zweierlei Maß, oder?
15.) HURT ist unserer Favorit in Runde 2. Was Lena und Christian im zweiten Lauf vorführen, klingt ein bissel so, als hätten sie nicht damit gerechnet weiterzukommen.
16.) Das Voting-Procedere erinnert stark an “Andra Chansen” (Schweden), da drängt sich hinsichtl. Dramaturgie und Tempo ein Vergleich auf: SVT ist Champions-League und Pro7 ist dritte Bundesliga unteres Mittelfeld.
17.) Der Jan Delay Pausenact ist unterirdisch, total nervig und uninspiriert. Bitte, bitte, bringt im Finale irgendwas, was mit dem ESC zu tun hat. Zwei Dutzend Finalteilnehmer stehen bereits fest, einer würde bestimmt nach Köln kommen. Unser Vorschlag: I LOVE YOU (bitte 44x wiederholen).























09.03.2010 | 23:12
USFO
Ich hoffe nur, dass die Songauswahl nicht zu bieder ausfällt. Da sind jetzt mit Jennifer und Lena zwei recht gute Stimmen für Deutschland unterwegs (obwohl mir die von Jennifer noch besser gefällt), die kann jetzt nur noch ein schlechter Song kaputt machen. Wisst ihr eigentlich, welche Songs zur Auswahl stehen?
LG
Astera von
http://www.sappalapapp.de
09.03.2010 | 23:35
Das kann ich alles so unterschreiben, Ihr Lieben.
Bis auf eins: Jennifer hatte heute die Unterstützung der Kirmes-Fraktion gar nicht nötig. Ich fand sie großartig! Erstaunlich, war sie doch bis zur letzten Sendung von Anfang an mein Streichergebnis.
Aber wie die sich auf einmal nach vorn singt – unfassbar!
In der heutigen Form hat sie am Freitag eine reelle Chance, Lena zu schlagen, glaube ich. Denn am Ende wird es doch auf die Songs ankommen. Auf jeden Fall bedient sie am ehesten den Mainstream, das sollte man auf gar keinen Fall unterschätzen!
09.03.2010 | 23:57
Ich muss auch sagen, dass ich, der ich Jennifer anfangs überhaupt nicht leiden mochte, jetzt aufgrund ihrer Leistung auch beide Male für sie angerufen habe. Grandios! Ebenso toll war auch Lenas erster Song. Für mich stehen nach dem heutigen Abend definitiv die richtigen beiden im Finale. Hätte ich bis jetzt auch nicht so gedacht.
10.03.2010 | 00:00
Jennifer hat das Momentum
Stimme Jan zu, Jennifer war DIE Überraschung des Abends, fand sie letzte Woche mit “Soul mate” schon sehr gut, aber die heutigen beiden Auftritte waren noch besser. Sie steht völlig verdient im Finale gegen Lena, die mit “Mr. Curiosity” endlich auch eine andere, sehr anrührende Seite gezeigt hat.
Der Ausgang ist offen und hochspannend, Favoritin Lena wirkt faszinierender, unberechenbarer, irrer, ist aber eingeschränkter im Songspektrum. Jennifer hat die kraftvollere Stimme und hat jetzt das “Momentum” des Underdogs auf ihrer Seite…
Kann mir seit heute mit dem richtigen Song BEIDE sehr gut in Oslo vorstellen…
10.03.2010 | 00:14
Endlich mal Spannung
Es dauerte ja mal wieder 150 Minuten bis so etwas wie Spannung aufkamen: Dusti oder Jennifer Braun? Da habe selbst ich das erste Mal in diesem ganzen USFO-Zirkus meine Stimme per SMS abgegeben – für Jennifer. Weiß auch nicht, aber das schien mir passender, gerechter.
Jennifer ist im Reigen der achso anspruchsvoll-intellektuellen Kandidaten in den ganzen Sendungen immer unter der Mainstream-Fahne gesegelt. Vermutlich hat sie es so gerade immer in die nächste Sendung geschafft. Jetzt, wo es tatsächlich Frau gegen Frau steht, kann sie am Ende am längeren Mainstreamhebel sitzen.
Spannend wird es am Freitag vor allem aus einen Grund: Jetzt müssen Lena und Jennifer mit den gleichen Waffen kämpfen – dem gleichen Song und dem gleichen Arrangement. Wer wird sich durchsetzen? Diejenige, die jeden Ton passend zur Melodie setzt und so ein logisch-geschlossenes dreiminütiges Lied präsentiert, oder diejenige, die freestylemäßig interpretiert und von ihrer Ausstrahlung, Natürlichkeit und dem Anderssein profitiert? Es wird spannender als lange gedacht. Jetzt freu ich mich richtig auf Freitag!
10.03.2010 | 00:25
Mich erinnert Jennifer sehr an Gracia – dunkel, Endzeitstimmung. Damit wurden wir bereits schon mal Letzter ! Dann doch lieber Lena mit einem Überraschungsmoment für Millionen Zuschauer.
10.03.2010 | 01:21
Mein kleiner Kommentar zum Abend
Ich bin “geflasht” – Lena hat mich heute mit “Mr. Curiosity” richtig begeistert, und ich war nun bisher kein großer Lena-Fan. Auch, weil ich sie zu “einseitig” fand. Immer dieselbe Art von Musik, immer derselbe merkwürdige “Tanzstil”. Aber heute: endlich mal eine andere Facette. Groß!!
Und Jennifer hat mir heute wieder super gefallen. Bei “Ain’t nobody” letzte Woche hatte ich die Befürchtung, dass sie rausfliegt, weil es eher schwach war. Aber heute grandios, v.a. “Hurt”.
Ich kann mir beide sehr gut in Oslo vorstellen. Gut, bei Jenny hab ich auch so ein bisschen die optische Erinnerung an Gracia. Aber sie singt ganz anders (viel besser) als Gracia. Und Lena käme in Oslo auch lustig… da kommt’s aber vor allem auf das Lied an! Da bin ich jetzt sehr auf Freitag gespannt.
Ansonsten: Jan Delay hat tierisch genervt. Der bisher schlechteste Juror. Und sein Auftritt fand ich auch übel.
Ansonsten kann ich eure Thesen so unterschreiben, v.a. die Thesen 8, 9 und 13.
Und wir haben außerdem noch gerätselt: War das Ironie oder ernst, was Lena bzgl. Jan Delay sagte (“Lied scheiße, Album scheiße, Jan Delay scheiße”)??
10.03.2010 | 13:58
Ich fand es gestern als auch schon am Freitag gar nicht so langatmig, wie viele schreiben. Nach der Ernüchterung der Folgen 2-5 hat das Format ab dem Viertelfinale wieder merklich Fahrt aufgenommen. Und gestern war durch die faktischen zwei Runden von Anfang bis Ende viel Spannung drin.
Lena + Jennifer sind die verdienten Finalisten. Vor allem für “Dursti” bitter, da er zumindest fürs Finale deutlich favorisiert war. Auch von der nicht zu unterschätzenden weiblichen Teenagerzielgruppe, wie ich meiner 13jährigen Nichte feststellen konnte:) Aber gestern wurde Durstis Limitation auf bestimmte Songs und Performances doch erschreckend offensichtlich. Dazu kam die von allen vier Kandidaten klar schlechteste Tagesform.Da hilft auch der hohe Sympathiefaktor nix.
Kerstin Freking fiel doch deutlich ab. In meinen Augen schon am Freitag. Sie ist verdient Vierte geworden.
Freitag wird nun wirklich spannend. Und mir gehts wie allen anderen – Jennifer scheint das richtige Momentum zu haben. Und ging es nur mir so – oder meint Ihr auch hier und da leichte Zickenallüren bei Lena erkannt zu haben? (Obwohl Ihre “Frau Porno” Antwort im Einspieler sehr cool und witzig war)
Zum Schluss: Unklar bleibt die Rolle der Jury in der gesamten Staffel. Bis auf Selbstinszenierungen und sinnfreie, bisweilen infantile Plattitüden hatte sie von Anfang nicht viel zu bieten. Und wenns drauf ankam, mal Stellung zu beziehen, wurde geschlossen gekniffen.
10.03.2010 | 14:15
USfO
zu Punkt 13)
Ja, das ist echt super Schade. Es fehlt der absolute ESC Bezug. Warum singt nicht in den teils langen Pausen der süße Schweizer Michael von der Heide seine Nummer “Il pleut de l’or”? Immerhin können wir den Schweizern, Finnländerinnen usw. Punkte geben – sie also auch für uns…
Dann würde ESC Stimmung aufkommen. Wünschenswert für Freitag fände ich es ja, wenn Lena und Jennifer eine ESC Siegerlied der letzten Jahre ESC Geschichte singen müssten. Aber dies wird wohl auch nur mein Wunsch sein.
Grüße
der Nobs von http://www.derNobs.at
11.03.2010 | 00:50
Ergänzung zu Punkt 10:
Zum zweiten Mal nach “My same” von Adele hat Lena einem guten, aber sehr speziellen Albumtrack zu allgemeinen Hitehren verholfen. “Mr. Curiosity” von Jason Mraz ist bei Itunes Deutschland inzwischen auf 7, das zugehörige Album Mr´. A – Z aus dem Jahre 2005 sogar auf 6. Auch bei Amazon ist man sowohl bei den Downloads als auch physisch gelistet.
Erstaunlich und erfreulich.
11.03.2010 | 03:03
Jason Mraz
Allerdings muss ich Barbara Schöneberger beipflichten: Durstis Version von “I’m yours” gefällt mir auch besser als das Original. Christians Fassung hat mehr Drive, das finde ich toll. :)