Deutschland

Wer sind die Teilnehmer von „Unser Lied für Lissabon“?

In die besinnliche Stille des zweiten Weihnachtsfeiertages platzt heute eine Meldung der BILD-Zeitung, in der die vermeintlichen Teilnehmer an der deutschen Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon genannt werden. Allerdings ist bislang nicht bestätigt, dass es sich dabei tatsächlich um die „richtigen“ sechs Acts handelt und ein Kommentar von ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber deutet sogar eher darauf hin, dass der eine oder andere Name falsch sein könnte. Was wir bislang wissen – und was nicht.

Knapp 4.000 Acts haben sich in diesem Jahr als Teilnehmer für den deutschen Vorentscheid zur Verfügung gestellt oder wurden dafür vorgeschlagen. Aus diesen Einsendungen wurden zunächst 211 Videos herausgefiltert, die dem aus 100 Personen bestehenden Eurovision-Panel zur Bewertung vorgelegt wurden. So blieben am Ende 20 Favoriten übrig, die zum Eurovision-Workshop eingeladen wurden. Am Ende nahmen 17 von ihnen die Einladung an und bewarben sich mit der Teilnahme an diesem Workshop inklusive Videoshoot um einen Startplatz bei „Unser Lied für Lissabon„.

Von unseren persönlichen Teilnahmen an den Workshops (Teil 1, Teil 2 und Teil 3 zum Nachlesen) wissen wir, dass

Boris Alexander Stein,
Danyal Demir,
Ivy Quainoo (von Tjabe bereits 2013 für den ESC 2014 vorgeschlagen),
Lara Loft,
LauraAubreyWanja (überlegen, den Bandnamen „Diamonds“ zu wählen),
Steal A Taxi,
Vinh Khuat,
VoXXclub (von Peter bereits 2013 für den ESC 2014 vorgeschlagen),
Xavier Darcy und
ZweiLand

an dem Eurovision-Workshop teilgenommen haben. Ebenfalls bestätigt ist die Teilnahme von Ryk, den Leser BB bereits in der Serie „Auf nach Lissabon“ vorgestellt hatte.

Ein Video von ESC-Video-Blogger LissaBjörn gibt außerdem Hinweise auf weitere Kandidaten, die in den Kommentaren unter diesem Beitrag genannt wurden. Leser Frederik hat das freundlicherweise auch bildlich zusammengefasst.

Demnach sind die bereits vorentscheidungserfahrenen LaBrassBanda, Michael Schulte und Juan Geck ebenfalls beim Eurovision-Workshop gewesen. Hier noch nicht markiert ist der Zweitplatzierte der diesjährigen The Voice-Staffel, Benedikt Köstler, den Leser Tom ebenfalls identifiziert hat. Heute nun erfahren wir von der BILD (nachdem die Zeitung bereits vor zwei Tagen entsprechend spekuliert hatte), dass die The Voice-Siegerin Natia Todua mutmaßlich auch eine der Kandidatinnen ist, was ebenfalls der obige Screenshot aus dem Video von LissaBjörn zu bestätigen scheint. Das bedeutet, dass wir – vermutlich – nur einen der 17 Acts, die am Eurovision-Workshop teilgenommen haben, noch nicht kennen.

Hier nochmal die vollständige Liste der bislang bekannten 16 aus 17 von 4.000(!)

Benedikt Köstler
Boris Alexander Stein
Danyal Demir
Ivy Quainoo
Juan Geck
LaBrassBanda
Lara Loft
LauraAubreyWanja/Diamonds
Michael Schulte
Natia Todua
Ryk
Steal A Taxi
Vinh Khuat
VoXXclub
Xavier Darcy
ZweiLand

Dass diese Acts aus 4.000 Einsendungen in die Top20 gekommen sind, ist schon ein riesiger Erfolg und hoffentlich ein Trostpflaster für die, die am Ende nicht in die Vorentscheidung kommen.

Aus den oben genannten 16+1 Kandidaten meint die BILD nun die Acts zu kennen, die sich in der Abstimmung von Eurovision-Panel und internationaler Jury durchgesetzt haben und damit an „Unser Lied für Lissabon“ teilnehmen. Angeblich sind das

Ivy Quainoo
Michael Schulte
Natia Todua
Ryk
Steal A Taxi
VoXXclub.

Diese Meldung ist bislang aber nicht bestätigt. Im Gegenteil gehen wir nach einem Kommentar von Thomas Schreiber unter diesem Beitrag eher davon aus, dass diese Liste nicht gänzlich korrekt ist. Vor allem stehen demnach erst vier der sechs Teilnehmer sicher (soll heißen: vertraglich fixiert) fest, so dass es sich bei mindestens zwei Teilnehmern um halbes Zweidrittelwissen bzw. Spekulation der BILD handeln dürfte.

Hier der Kommentar von Thomas Schreiber im Wortlaut:

„Liebe Fans und Blogger –

der Artikel in Bild ist veröffentlicht worden ohne beim Sender nachzufragen (was unüblich ist – üblich ist, dass eine Stellungnahme erfragt wird).

Zu den Spekulationen wird sich der NDR zum jetzigen Zeitpunkt nicht äußern – aus einem einfachen Grund: von den 6 Teilnehmern am Vorentscheid haben sich bislang 4 zurückgemeldet. Erst wenn wir alle Bestätigungen, dass die 6 auch mitmachen, vorliegen haben, werden wir alle 6 bekanntgeben (geplant as soon as possible).

Eines aber möchte ich sagen: nicht alles, was Bild schreibt, ist korrekt.

Zu den Kommentaren im Blog:
1. Ich weiß nicht, was Lara Loft angesprochen hat: es gibt keine wildcard.
2. Wir haben am Montag noch mit 2 Teilnehmern gedreht.
3. Alle Leute, die im Workshop waren und deren Videos der internationalen Musik-Jury und dem Eurovisions-Panel zur Entscheidung vorgelegt wurden, waren bereits bei den 211 Videos enthalten, die dem Eurovisions-Panel in der ersten Runde vorgestellt wurden. Wir haben niemanden nachträglich reingenommen.
4. Und nein, die Grenze von 5 wurde nicht angehoben, um jemanden reinzunehmen, sondern weil Fans immer wieder gefordert haben, dass es mehr als 5 Teilnehmer sein sollen. Wir arbeiten mit seriösen Partnern wie digame mobile, Simon-Kucher & Partner, und auch Wolfgang Dalheimer und Jeff Cascaro sind seriös – die Entscheidungen werden transparent getroffen.
5. Angebot: Da nicht jeder immer alles gelesen haben kann – stellen Sie Ihre Fragen, wenn Sie mögen. Ich will gerne antworten. Morgen um halb 12 werde ich mich hinsetzen und antworten.
Schönen zweiten Weihnachtsfeiertag wünsche ich noch.“

Kurz: Sicher ist bislang noch nichts und wir müssen uns weiter gedulden, bis der NDR – vermutlich in den kommenden Tagen – die richtige Liste der 6 teilnehmenden Acts an der deutschen Vorentscheidung 2018 bekanntgibt.

Bis dahin könnt ihr weitere Fragen an Thomas Schreiber gerne hier in den Kommentaren posten und natürlich auch darüber diskutieren, welche sechs Acts eure Favoriten sind.

Aktuell, ESC-News, ESC-Vorentscheid

197 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Frederik

    26.12.2017 | 21:54

    Benedikt Köstler könnte auf dem noch nicht identifizierten Bild in der obersten Reihe zu sehen sein. Passt also.

  2. Jorge

    26.12.2017 | 21:55

    Lustig, den gleichen Screenabdruck mit Namensverzeichnis hatte ich mir auch gemacht. Und komisch dass LBB bisher noch unter dem Radar fliegen, die Hörprobe klang doch verdammt ähnlich wie „Autobahn“ …

  3. BB

    26.12.2017 | 21:56

    Trhykgxhryktyhrxkf
    RYK JA BITTE OMG.
    Alle geil bis auf Voxxclub. Und so wie ich mein Hlück kenne wird es am ende mit Sicherheit Voxxclub *heul…*

  4. TimboESCFan

    26.12.2017 | 21:59

    Mit Ivy Quainoo, Natia Todua und Ryk wäre ich vollkommen zufrieden. Hätte mir aber gewünscht das ZweiLand und Lara Loft (für VoXXclub und Michael dabei sind. Sollte die Liste wirklich stimmen können wir uns auf einen spannenden VE freuen. Ich vermute aber das Steal A Taxi dann sicher auf dem letzten Platz im VE kommen.

    Meine Rangfolge (bei richtiger Liste) wäre:
    1. Ivy
    2. Natia
    3. Ryk
    4. Steal A Taxi
    5. Michael
    6. VoXXclub

  5. Jorge

    26.12.2017 | 22:01

    Und Vinh Khuat war im Bloggerblick zur Wildcard 2015 (Wo. 17) dabei. Würde mich nicht wundern, wenn aus der Kategorie andere Bewerber dabei waren/sind.

  6. eurohawk

    26.12.2017 | 22:03

    @BB
    Dann hoffen wir mal dein Hlück bleibt dir treu!! :)

  7. argan

    26.12.2017 | 22:03

    Interessant, dass die Bild so früh über den Vorentscheid schreibt.
    Frage an Herrn Schreiber. Werden die Songwriting Tage medial begleitet?
    Werden die Songs vor der VE veröffentlicht?

  8. Thomas Mayer

    26.12.2017 | 22:09

    @Thomas Schreiber

    Hier nochmal meine Fragen an Herrn Schreiber (Repost vom anderen Artikel):
    1.) Mit wie vielen Zuschauern ist im Studio zu rechnen und wie viele Tickets gehen an die Fanclubs und wie viele dann noch in den freien Verkauf?
    2.) Stimmen die Jurys während der Live Show ab oder – wie beim ESC – am Abend/ Tag zuvor während der Generalprobe?
    3.) Backgroundvocals live oder vom Band?
    4.) Werden die Songs der Teilnehmer bereits im Vorfeld veröffentlicht oder werden diese zu den Proben zum ersten Mal zu hören sein?
    5.) Was ist an Promotion/ Werbung für den Vorentscheid geplant um das Zuschauerinteresse zu wecken, immerhin schalten gerade junge Zuschauer nicht unbedingt an einem Donnerstagabend ARD ein, vor allem wenn die Europa League als Konkurrenzprogramm läuft
    6.) Welches Ziel stecken Sie sich für das Finale im Mai? „Reicht“ Ihnen ein gutes Ergebnis oder gehen Sie mit der Intention den ESC 2019 nach Deutschland zu holen in den Wettbewerb?
    7.) Können Sie sich vorstellen das diesjährige Format im nächsten Jahr in dieser Form beizubehalten bzw es weiter auszubauen (zb in Form von 2 Halbfinalsshows)?
    8.) Ist die Standortentscheidung allein aufgrund produktionsbedingter Gründe auf das Studio Berlin Adlershof gefallen und waren auch andere Standorte auf dem Zettel? Wieso ein Studio und keine Halle wie 2013-2015?
    —————
    Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen und Ihrer generellen Offenheit!

  9. Cedric (T0mb0)

    26.12.2017 | 22:12

    Michael Schulte wäre seeeeeehr geil :D

    Schade, dass Lara Loft (vielleicht) nicht dabei ist. Über Ryk und Ivy freue ich mich ^^

  10. Carli Brunus

    26.12.2017 | 22:14

    Frage an Thomas Schreiber

    Ich möchte nochmal ganz klar darauf hinweisen, dass die Songs den entscheidenden Faktor darstellen. Ich bin dieses Jahr sowohl von Transparenz als auch vom bisherigen Ablauf des Verfahrens beeindruckt. Dennoch will ich hiermit ganz klar sagen: Setzen Sie den größten Aufwand in die Songs! Sich steigernde Songs mit Höhepunkt sind beim ESC ein Muss, wenn man überhaupt auf der linken Tabellenhälfte mitmischen möchte.

    Frage: Wann werden die Songs voraussichtlich zu hören sein?

  11. Frederik

    26.12.2017 | 22:16

    Ich habe eigentlich nur eine Frage an Herrn Schreiber: Wieso verlagern Sie den Vorentscheid nicht gleich in das Adventsfest der 100.000.0000 Lichter oder nutzen das Finale von The Voice? Die gesparte Million könnte man doch wunderbar in was Ordentliches investieren, etwa neue Folgen von „Jennifer – Sehnsucht nach was Besseres“ oder „Das Institut – Oase des Scheiterns“?

  12. Christian Harbich

    26.12.2017 | 22:17

    Ich finds problematisch, wenn man die Songs nicht kennt, denn tendenziell sind es schon VoXXclub die da mein Herz höher schlagen lassen. Allerdings hat mich auch Ivy damals bei The Voice komplett in ihren Bann gezogen. Im Grunde bringen ja alle ehemaligen TheVoice Teilnehmer gewisse Qualitäten mit – wer dort weiter gekommen ist, hat auf jeden Fall was drauf. Aber letztlich spielen dann doch die Songs die gewichtigste Rolle. Auch wenn wir die Finalisten in Bälde erfahren werden – ein wenig Geduld ist schon noch angesagt!!

  13. Pasi

    26.12.2017 | 22:27

    @BennyBenny wo hat denn Michael Schulte schon mal am Vorentscheid teilgenommen?

    Zudem sagt nur, dass nicht alles was im Artikel steht, richtig ist. Das könnte auch darauf hindeuten, dass Natia eben nicht, wie von der Bild berichtet, eine Wildcard ist, sondern eben auch im Panel war.

    Ansonsten, wenn es falsche Teilnehmer wäre, dann hätte Th. Schreiber das schon deutlicher geäußert, als in so einer Form. Denke ich

    Thomas Schreiber

    Frage an Sie:
    Ist es geplant die potentiellen ESC Songs (wenn sie eben feststehen und von dem jeweiligen Act aufgenommen worden sind) vor dem Vorentscheid zu veröffentlichen, oder sollen sie für jeden erst direkt im Vorentscheid hörbar sein? :)

  14. Trakol

    26.12.2017 | 22:27

    Sind die 16 Kandidaten wirklich dabei oder gibt’s da doch noch Zweifel?

  15. Paul

    26.12.2017 | 22:33

    Der Artikel von der BILD wird von Thomas Schreiber nicht wirklich verneint. Wenn gesagt wird, dass „nicht alles richtig sei“, dann stimmt es ja auch dahingehend, dass eben zwei Künstler vertraglich (!) noch nicht feststehen – es also nur eine Formsache ist. Bin mir sicher, dass sich an der Liste, die BILD veröffentlicht hat, NICHTS mehr ändern wird.

  16. Matty

    26.12.2017 | 22:34

    Die Bild-Zeitung mal wieder! Ich warte lieber ab, bis Herr Schreiber endlich die sechs Teilnehmer bekanntgeben wird!

  17. David Z

    26.12.2017 | 22:35

    Michael Schulte? War das nicht der, der nur ins Finale gekommen ist, weil
    er und sein Coach Rea Garvey sich bereits kannten?
    Ganz ehrlich, ich halte von The Voice nicht viel und mit den Kandidaten von dort haben wir beim ESC keine guten Erfahrungen gesammelt.
    Ich finde dass, falls die 6 Namen stimmen, einer der anderen 3 zum ESC sollte

  18. Pasi

    26.12.2017 | 22:40

    Komisch keine guten Erfahrungen mit The Voice Teilnehmer beim ESC gemacht…. Iveta (Armenien 2016) hat zum Beispiel auch bei The Voice of Germany mitgemacht und das war auch keine gute Erfahrung? ;)

    @Paul endlich einer, der es auch so versteht. :)

  19. Frederik

    26.12.2017 | 22:42

    @Pasi: Iveta Wer? Hat man seit dem ESC nochmal von ihr gehört?

  20. Pasi

    26.12.2017 | 22:42

    Zudem ist es doch mega egal, was bei The Voice war.

    Fakt ist, das alle Acts Talent besitzen und auf ihrem Gebiet ziemlich gut sind. Jetzt kommt es nur noch auf sehr gute Songs an an denen lag es nämlich in den letzten Jahren.

    Das Kümmert 2015 zurücktreten würde, war ja nicht vorher zu sehen, daher kann man ihn nicht miteinbeziehen und das hat auch nichts damit zu tun, ob er bei The Voice war oder nicht.

  21. David Z

    26.12.2017 | 22:42

    Jetzt wird die Liste der Bild natürlich von anderen Nachrichtenseiten verbreitet. Hier war jemand sehr optimistisch bezüglich unserer Chancen in Lissabon: https://www.tz.de/tv/esc-2018-kandidaten-fuer-esc-vorentscheid-in-deutschland-zr-9478923.html

  22. Pasi

    26.12.2017 | 22:43

    @Frederik von wem hat man denn nach dem ESC nochmal was gehört, was mit Musik zu tun hat? ;)

  23. David Z

    26.12.2017 | 22:44

    Und bei Focus Online ist Ryk weiblich. Na klasse

  24. Frederik

    26.12.2017 | 22:46

    @Pasi: Sehr gut, da hast du den Fehler im NDR-System ja selber erkannt.

  25. Pasi

    26.12.2017 | 22:50

    Wieso im NDR-System? KEIN Act bleibt dauerhaft danach präsent, egal aus welchem Land. Was hat der NDR mit Loreen, oder Salvador oder Jamala usw zu tun? Nix

  26. Trakol

    26.12.2017 | 22:54

    und man sieht, dass die tz keine ahnung hat vom ESC so wie die mal jeden der 6 Künster als Verlierer hinstellen, nur weil die in Deutschland bisher mäßig erfolg hatten oder nicht bekannt sind.

  27. Frederik

    26.12.2017 | 22:55

    @Pasi: Die beste Werbung für den ESC ist es, wenn mit der Veranstaltung verbundene Künstler langfristig erfolgreich bleiben. Und natürlich können ARD und NDR mit entsprechenden Bookings und Rotationsaufnahmen erheblich dazu beitragen.

  28. Thomas Mayer

    26.12.2017 | 22:56

    @David Z

    Der Redakteur, der diesen Artikel geschrieben hat, scheint ja herzlich wenig Ahnung vom ESC zu haben

  29. BB

    26.12.2017 | 22:56

    @eurohawk
    Mobb mich nicht, ich hatte einen Adrenalin Anfall da darf man mal die Rechtschreibung außer Acht lassen. ;)

  30. Tobiz

    26.12.2017 | 22:58

    Naja, dass über den Vorentscheid berichtet wird, ist ja erstmal schön. Ansonsten mag ich die speukulierte Liste nicht sehr. Lara Loft wünsche ich mir einfach sehr im Vorentscheid, Voxxclub…mal ernsthaft, sie polarisieren ja, aber will sich Deutschland wieder blamieren, auch wenn das vielleicht ein 20. Platz wäre anstatt der Letzte?
    Frage: Sollten sich Kandidaten nicht mehr melden oder absagen, gibt es dann eine Art Nachrückliste?

  31. okay

    26.12.2017 | 23:00

    Also der Artikel von der tz ist ja mal ne absolute Frechheit. Man könnte fast meinen das ist vom Postillon

  32. JeG

    26.12.2017 | 23:10

    Bin seit langer Zeit eher stiller Leser auf diesem Blog, dachte aber ich könnte in der 2018 Saison auch mal meinen Senf dazu geben, bitte nehmt mich nett hier auf, liebe Menschen! :D

    Ich finde grundsätzlich die diesjährige Herangehensweise sehr gut und kann mich mit allen hier aufgelisteten Kandidaten sehr gut anfreunden. Anfang dieses Jahres bin ich ja schon in Schock verfallen als ich den deutschen Vorentscheid verfolgte… Die Sänger waren nicht schrecklich, aber sehr eintönig. Doch die Lieder gingen absolut gar nicht. Der Fehler war, nur zwei (dazu sehr langweilige) Lieder vorzubereiten. Deshalb hoffe ich ja sehnlichst, dass auf die Lieder extremer Wert gesetzt wird. Der tollste Künstler nützt uns nichts, wenn das Lied nix ist. Aber mit diesen Kandidaten haben wir eine gute Basis… Ich gehe mit vorsichtiger Zuversicht an den ESC 2018 ran ;D

    Was mich mal wieder erheitert hat: Der fast schon kindisch trotzige Artikel der tz, in der man ALLE Kandidaten als die größten Volldeppen und Nichtskönner darstellt, nur weil sie in Deutschland nicht bekannt sind. Ich stelle mal die Frage: Was würde dies denn überhaupt bringen? Kein Mensch außerhalb von Deutschland würde einen in Deutschland bekannten Sänger erkennen. Da ist es ja wohl herzlich egal. Dieter bohlen können wir nach Lissabon schicken, der ist doch bekannt in Deutschland! Der holt den Sieg! ;)

  33. Claudia

    26.12.2017 | 23:15

    Ich weiß gar nicht was ihr fast alle gegen VoXXclub habt. Um so mehr Vielfalt beim Vorentscheid um so größer kann auch das Interesse sein.
    Ich freue mich schon sehr auf die Veranstaltung und auch auf eine neue
    Location.Die Transparenz und Offenheit des NDR finde ich dieses Jahr sehr gut und sage Danke dafür.
    Auf ein spannendes und vielfältiges ESC Jahr 2018.

  34. Kjetil

    26.12.2017 | 23:16

    Wenn die Bild etwas Niveauvolleres schreibt als man selbst sollte man sich wirklich Gedanken machen. Lena war 2010 auch unbekannt. Der Bekanntheitsgrad im eigenen Land sagt absolut nichts über die Erfolgschancen beim ESC aus. Der Autor ist vermutlich einfach nur neidisch darauf, dass diese sechs Sänger (vermutlich) die Chance bekommen, vor 200 Millionen Menschen aufzutreten, während er in der Redaktion der TZ als „Journalist“ nie so viel erreichen wird. Peinlich…

  35. Blue

    26.12.2017 | 23:23

    Also wenn die Liste stimmt, find ich es schade dass Lara Loft und ZweiLand nicht dabei sind. „Steal a Taxi“ finde ich ein wenig langweilig. VoxxClub, Ivy und Ryk gefallen mir von dieser Liste am besten.

  36. Floflorian

    26.12.2017 | 23:28

    Frage

    1. Bis wann müssen die Kandidaten zusagen, dass sie am Vorentscheid teilnehmen oder eben auch nicht ?

  37. Pasi

    26.12.2017 | 23:34

    Thomas Schreiber drei weitere Fragen:

    – Wird die Abstimmung vom Panel und der int. Jury bekanntgegeben? Also in welcher Reihenfolge die 6 bei der Auswahl der Top „20“ waren? Oder wird sogar das komplette Ranking der 17 Acts veröffentlicht?

    – Wird das Voting aus dem Vorentscheid wieder genauso in Zahlen veröffentlicht wie die letzten zwei Jahre? Das ist wünschenswert und für uns Statistiker immer sehr interessant. :)

    – Wie werden denn die Votings verteilt? Wird jede Jury einzeln Voten, das Panel Voten und zum Schluss die Zuschauer, oder wie darf man sich das vorstellen?

  38. Pasi

    26.12.2017 | 23:39

    @Frederik wenn die Künstler nur in Deutschland nicht erfolgreich wären, würde ich es ja verstehen, aber in Deutschland sind die ESC Künstler meist noch mit am erfolgreichsten nach dem ESC. Wenn ich mir mal überlege, dass zum Beispiel Margaret Berger nach dem ESC mit „I feed you my love“ beim Fernsehgarten waren. ;) Schau dir mal UK oder Frankreich an, da kommt nicht mal der Sieger groß in die Charts. ;)

  39. Pasi

    26.12.2017 | 23:41

    Des Weiteren erinner ich dich mal an „If I were sorry“ Frederik. Hier ein großer Radiohit, sonst, außer in Schweden, nirgendswo!

  40. Realest

    26.12.2017 | 23:42

    @Pasi das stimmt nicht. Ich hab in internationalen Fanforen von u.A. Portugiesischen, Österreichischen und Polnischen Fans gelesen, dass der Song dort auch Monate später noch gespielt wird.

  41. Marius

    26.12.2017 | 23:42

    Frage an Thomas Schreiber

    Hallo,
    wie werden die drei Bereiche intern. Jury, Eurovisions-Panel und Zuschauer jeweils einen gleichgroßen Stimmanteil haben (gleichviel Prozent bzw gleich viele Punkte)?

  42. Frederik

    26.12.2017 | 23:46

    @Pasi: Es geht mir einzig und allein um die deutschen NDR-Kandidaten.

  43. Lokalist

    26.12.2017 | 23:55

    @Thomas Schreiber - Fragen

    Hallo Herr Schreiber, hallo liebe Blogger-Community,
    damit es unter dem alten Artikel nicht verloren geht:
    entsprechen die Top17-Acts der tatsächlichen Top17/20 des Panels oder gibt es unter den präsentierten 17 Acts auch Künstler/Bands, die aufgrund von Absagen anderer Künstler bspw von Platz 23 auf Platz 17 „hochgerutscht“ sind?
    Zeigt die Auswertung der letzten Votingrunde große Unterschiede im Abstimmungsverhalten zwischen Panel und Jury oder voteten beide „Institutionen“ ggf recht ähnlich?
    Und besonders interessant: Sind Sie und Ihr Team bis zum jetzigen Zeitpunkt mit dem Prozess zufrieden? Sehen Sie ggf Knackpunkte, ist etwas besser/schlechter gelaufen, als erwartet?

    – – –

    Für Ihre Bemühungen um eine höhere Transparenz und Ihren Einsatz auch an Wochenenden und Feiertagen nochmals dickes Lob! Ich wünsche Ihnen, Ihrem Team und uns allen, dass es 2018 wieder für eine Top 10 Platzierung reicht! Verdient wäre es bei dem riesigen Aufwand (abseits der letztlichen Songqualität) allemal! Good job!

  44. Pasi

    26.12.2017 | 23:59

    @Realest okay :)

  45. Chris

    27.12.2017 | 00:02

    @Thomas Schreiber
    Wird es während des Vorentscheids eine Jury im Studio geben, wie letztes Jahr Lena, Tim Bendzko und Florian Silbereisen? Ich hoffe sehr, dass die Antwort nein ist – das war letztes Jahr leider schon überflüssig

    Hier noch mal das kopiert aus dem anderen Beitrag, da ich nicht weiß, wo geantwortet wird:
    Meine Frage zum Songwritingprozess:
    Kann schon genannt werden, wer mit im Camp arbeiten wird? Welche Songwriter/Produzenten sind dort, wie ist die Mischung, besonders von den Musikstilen? Welche Songs stehen dann insgesamt zur Verfügung für die Kandidaten? (also auch „eingekaufte“ Songs, selbstgeschriebenes, aus dem Camp, etc.?)

  46. MaxiKing

    27.12.2017 | 00:14

    @Thomas Schreiber
    Hallo,
    wenn die zwei Kandidaten nicht mehr wollen (z. B. sich nicht melden), werden dann die Kandidaten von Platz 7/8 (In der Abstimmung von den Jurys) für den Vorentscheid nachrücken ?

  47. nala2408

    27.12.2017 | 00:52

    @ Thomas Schreiber

    Schade, dass Lara Loft und Xavier Darcy vermutlich nicht dabei sind. Wenn der voXXclub wirklich dabei ist, freue ich mich sehr!!! Habe mir ein paar Auftritte von denen angesehen. Witzig! Hoffentlich sind die dabei, ABER es kommt sowieso auf die Songs an. Ich werde am 22.02. für das beste Lied voten.
    .
    @ Thomas Schreiber: Wie viele Votingrunden wird es geben? Wird die Arbeit im „Songwriting Camp“ verfilmt, also werden die Fans Einblicke in das Studio und in die möglichen Songs bekommen?

  48. BennyBenny

    27.12.2017 | 00:56

    @Pasi: „Vorentscheidungserfahren“ bezieht sich nur auf LBB und nicht auf die beiden folgenden Acts.

  49. BennyBenny

    27.12.2017 | 01:02

    @JeG: Herzlich willkommen!

  50. BennyBenny

    27.12.2017 | 01:07

    @Lokalist und Chris: Eure Fragen (Zufriedenheit Prozess/Beteiligte Songwriting-Camp) werden teilweise hier beantwortet: http://blog.prinz.de/grand-prix/thomas-schreiber-gibt-einen-ausblick-auf-das-deutsche-esc-finale-2018/
    Und weil das immer wieder gefragt wird (aber von Herrn Schreiber schon öfter beantwortet wurde): Ja, Kandidaten dürfen auch eigene Songs mitbringen.

  51. Böörti01

    27.12.2017 | 01:08

    @Thomas Schreiber

    Ich unterstütze das Auswahlverfahren ausdrücklich, finde es aber schade, dass die Eurovisions- und Jury-Panel-Entscheidung sich vor der Show nur auf die Künstler und noch nicht auf das Lied (und ggf. sogar das Performancekonzept) bezieht. Das erfolgt ja offenbar erst in der Show. Können Sie die Gründe nennen? Sind es produktionstechnische/finanzielle und/oder die Befürchtung, es würden von beiden Panels dann im Prinzip schon vorher die Votes feststehen, weil Meinungsumschwünge nicht so wahrscheinlich sind, oder welche Überlegung steht dahinter? Wäre eine diesbezügliche Konzeptveränderung für 2019 denkbar? Ist das diesjährige Format (ggf. leicht verändert) eines, das PRINZIPIELL (ich erwarte natürlich noch keine Festlegung) jedes Jahr laufen könnte oder ist es aufgrund des Aufwandes mit Marktforschungsinstitut usw. nicht „auf Serie“ ausgelegt? Ich bedanke mich für Ihre Mühen und Transparenz sowie für Ihre Feiertagsarbeit. Ihnen und Ihrem Team noch einen guten Jahreswechsel, viel Erfolg für 2018 und nun das allerwichtigste: ein gutes ästhetisches Fingerspitzengefühl beim Songentstehungsprozess!

  52. biobanane (210)

    27.12.2017 | 01:13

    Mal ganz ehrlich, habt ihr wirklich 99 Cent für die Bild ausgegeben? Und wie kommt ihr auf die Idee, dass sich dieses Blatt an journalistische Grundsätze wir Rücksprache hält. Das enttäuscht mich dann doch, habe gedacht, dass die Blogger einen realen Blick auf die deutsche Medienlandschaft haben, zumal sie sich auch als Journalisten verstehen, oder sehe ich da was falsch.
    Peinlich finde ich auch die vielen Fragen auch von den Kommentaren an Herrn Schreiber. Der hat angekündigt, wann er die Namen sagt und das sollte uns reichen. Gibt es irgendein Mehrwert, wenn wir die Daten ein paar Tage vorher wissen? Im Grunde ist das hier ein großer Hühnerhaufen jeder gackert ohne jegliche Scham los, nur um zu wissen, ob sein Favorit dann doch vielleicht dabei ist.

  53. BennyBenny

    27.12.2017 | 01:19

    @biobanane (210): Der komplette Artikel wurde in die Kommentare unter dem anderen Beitrag gepostet. Also: Nein, keine 99 Cent ausgegeben. Und: Wo schreiben wir, dass wir von der BILD Anderes erwartet hätten?

  54. togravus

    27.12.2017 | 02:12

    Ich fürchte, das die Tatsache, dass wir auf diesem No-News-Artikel 53 Kommentare haben, auf dem Tribut an OLiver aber nur 11, sehr viel über den moralischen Zustand unserer Gesellschaft aussagt …

  55. Böörti01

    27.12.2017 | 07:53

    Haben Sie die Erfahrung gemacht, dass das Verfahren von Künstlern jeden Bekanntheitsgrades (den viel zitierten „etablierten Künstler“) gleich offen aufgenommen wurde? Ich bin auch der Meinung, dass Bekanntheit international unerheblich ist und dies auch für unsere Auswahl gelten sollte, national aber natürlich für die Zuseherschaft eine gewisse Zugkraft entwickelt. Ich könnte mir vorstellen, dass, wenn solche Künstler in den vergangenen Jahren schon schwer zu gewinnen waren, wenn sie sich einem Vorentscheid stellen sollten, dies durch die Erwartung einen Workshop zu durchlaufen, noch schwieriger geworden ist… trotz Marktforschungsargument aus dem Panel, das es sich lohnen könnte. Dies aus Interesse gefragt, ich selbst bin nicht der Meinung, dass man da irgendwas anders machen müsste. Schon richtig so. Vielen Dank für Ihre Antwort!

  56. DerKai

    27.12.2017 | 07:54

    Ich finde, dass die erste Auswahl die gewünschte Vielfalt und Eigenständigkeit der Kandidaten zeigt. Dass vermutlich drei der Teilnehmer eine TVOG-Historie haben, halte ich für völlig in Ordnung. Dort sind über die Jahre doch durchaus Talente aufgetreten, die Potential haben. Die Show ist halt nicht darauf ausgelegt, die Talente anschließend aufzubauen und zu fördern, was nicht Schuld der Talente ist. Bedenklicher fände ich da eher ehemalige Supertalent oder DSDS- Kandidaten. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass in einem Komponisten-Camp auf die Schnelle auch gte Songs entstehen können. Einen guten Start in die kurze Arbeitswoche!

  57. melodifestivalenfan

    27.12.2017 | 08:23

    @DerKai
    Ich stimme Dir zu. Die Talente können ja nichts dafür.
    Nun lässt uns noch ein bisschen Geduld haben und nicht den Spekulationen des Boulevardblattes folgen.

  58. Ruhrpottler

    27.12.2017 | 09:00

    Oh, immer wieder diese BILD-Zeitung! Wer hat denn aber die sechs Kandidaten geleakt bzw. woher weiß die BILD-Zeitung es? Und war nicht erst letztes Jahr diese Zeitung der Grund, dass ein Kandidat absteigen musste (Sadi gegen Yosefin)?

    Ahja. Es klingt sehr hart aber ich würde an dieser Stelle sofort die Kandidaten der NEU BEENDETEN Voice-Staffel mit sofortiger Wirkung DISQUALIFZIEREN! Noch schlimmer ist, dass es direkt ZWEI Kandiaten + eine ältere Gewinnerin sind!
    Grund: Zum einen ist da die Verzerrung der votinggewöhnten Fans und zum anderen wird im Falle eines Sieges die ganzen Wochen umsonst gewesen sein: Die Geschichten mit dem Panel, internationale Jury, Bootcamp, etc… ALLES nur deshalb, damit ein Casting-Mädchen aufgrund ihres Erfolgs bei Voice zum ESC durchmaschieren kann? Nicht mit mir! Ich muss ehrlich sagen, dass mich das wütend macht. Lieber Herr Schreiber, ich fordere eine sofortige Disqualifikation! Ich habe keine Lust auf Jamie-Lee 2.0 !

  59. Pasi

    27.12.2017 | 09:12

    Bei Ruhrpottlers Kommentar kann ich nur lachen, sorry, aber das ist extrem lächerlich. Wieso soll man jemand DSQ der sich ganz normal wie alle anderen beworben hat? Wenn da jetzt Helene Fischer dabei wäre, wäre das in Ordnung obwohl sie ja mit Abstand die größte Fanbase haben würde. Manchmal kann man nicht anders als bei gewissen Kommentaren den Kopf zu schütteln. Wenn du keine Lust drauf hast, dann schau es doch nicht. Das ist ja wohl nicht das Problem vom Herr Schreiber.

  60. ESCFAN92

    27.12.2017 | 09:47

    Thomas Schreiber

    Sie wollen ja, dass der deutsche Beitrag auch von Deutschland getragen wird, sprich auch Erfolg in Spotify und in den Charts. Was wollt ihr bei Interpreten wie Ivy und Voxxclub machen? Die hatten noch keinen großen Hit nach zahlreichen Versuchen, trotz teilweise guten Liedern und guter Promo. Ich denke, dass das hier ein zentraler Punkt ist, das zu erkennen. Man kann Erfolg nicht erzwingen. Nicht mal mit guten Liedern oder Riesen Promo. Ich erinnere mich noch, dass Ivys 2. Album jeden Tag auf ProSieben beworben wurde, gefloppt ist es trotzdem.

  61. roxy

    27.12.2017 | 10:09

    @ escfan92
    Charterfolg und ESC-Erfolg sind zwei Paar Schuhe
    Aber das Konzept wird wohl Mainstream, d.h. Charttaugliches, hervorbringen

  62. Paule

    27.12.2017 | 11:08

    Ich wundere mich schon ein wenig, warum ein so großer Entscheidungsprozess nötig war, wenn wir am Ende dann doch wieder ein Standard-Lineup für den Vorentscheid haben: 3x Castingshow, 2x Indie-Nonames und 1x Volksmusik/Schlager. Das entspricht dann doch ziemlich gut dem, was es immer schon gegeben hat.

    Wollen wir mal hoffen, dass sich die The-Voice-Stimmen auf die Kandidaten verteilen und nicht wie 2015 und 16 dazu führen, dass einfach der The-Voice-Sieger zum ESC fährt.

  63. BB

    27.12.2017 | 11:18

    @paule
    Und ich sage dir hier noch mal das selbe wie in den Wiwibloggs Kommentaren auch schon.
    Wer braucht große namen, wenn die Songs von den „No Names“ total geil sind? Wenn da große Stars bei sind haben die durch eine größere Fanbase einfach größere Erfolgschancen auch wenn der Song nicht sonderlich gut ist. Ich verstehe dieses Rumgeheule nach großen Namen überhaupt gar nicht…

  64. Melli

    27.12.2017 | 11:54

    Schade das wohl Xavier Darcy raus ist. Ihn hätte ich eine Platzierung in den Top 10 zugetraut.
    Hoffe nun, dass Voxxclub oder Rick gewinnt. Sie würden beim ESC wohl am meisten herausstechen, was schließlich Punkte bringt.

  65. Trakol

    27.12.2017 | 12:00

    Also Natia Todua war am Tag nach dem TVOG FInale beim Frühstücksfernsehen, sie hätte einen ziemlich straffen zeitplan an dem Tag haben müssen.

  66. Alexander

    27.12.2017 | 12:13

    Meine Fragen:
    – Stehen schon mögliche Interval-Acts (ehemalige ESC-Sieger etc) für den Vorentscheid fest?
    – Werden die Ergebnisse von Panel und Experten veröffentlicht (Wer hat wie wo was abgestimmt)
    – Sollte das Panel nicht auch bezüglich der Songauswahl involviert werden?
    – Können Sie sich erklären, wie die BILD an die Künstlernamen gekommen ist?
    – Wann gibt es mehr Informationen zum Vorentscheid bzgl. Votingrunden, möglicher Kandidatenvorstellung via Einspielfilmen, Bühnenshow, Moderation, Involvierung des Panels
    – Sind sie mit der Arbeit und Vertraulichkeit des Panels bisher zufrieden und könnte es bei Erfolg auch im nächsten Jahr gesetzt sein? Inwiefern sieht die weitere Zusammenarbeit aus?
    – Wie teuer ist der Prozess bisher und welche Kosten sind noch angesetzt?
    – Ist ein Voting im Vorfeld möglich – bspw anhand von Spotify aufrufen?
    – Sollten die Songs im Vorfeld veröffentlicht werden und Fan-Medien diese aufgrund garantierten Misserfolgs (Perfect Life lässt grüßen) zerreißen: Wird zurückgerudert und ein mögliches neues Lied eingespielt oder der supergeile Künstler aufgrund des schlechten Liedes ins Haifischbecken gestoßen?
    – Wie viel Zeit verbringen Sie in der Woche (vergangene Wochen) beruflich mit dem ESC?
    – Gibt es schon ein Promotionskonzept? Wie sieht dieses aus?

    Danke für Ihre Mühen!

  67. Branko

    27.12.2017 | 12:15

    Jetzt ist auch klar, warum The Voice of Germany-Siegerin 2017 keinen NEUEN Song im Finale sang. Sonst sangen doch alle einen komplett neuen Song im Finale, oder? Sie durfte nicht, weil ihr erster neuer Song wahrscheinlich zur Promo des Vorentscheids genutzt werden sollte. Wenn das wahr ist, kann man dem NDR leider auch nicht mehr vertrauen. Der Sieger stand wohl im Vorraus fest. Kann mir auch nicht vorstellen, dass ausgerechnet diese Kandidaten so polarisieren im Panel und Jury. Von den anderen 4000 Bewerbern waren wohl alle anderen auch Castingleichen. Dabei wurden doch auch bekanntere Acts versprochen. Hat sich denn kein wirklich anderer Act für den ESC beworben, der nicht in einer Castingshow oder Schlagershow war? Jemand der in Erinnerung bleibt und polarisiert. Also negative als auch positive Wertungen beim Panel bekam. NDR ist so durchschaubar. Schon wieder ein Sieger von The Voice also.

  68. Righthandedless

    27.12.2017 | 12:16

    Fragen an Herrn Schreiber

    Lieber Herr Schreiber,
    Ich bin bisher auch immer noch von dem diesjährigen Auswahlprozess sehr angetan und bin sehr optimistisch dass es mit diesen 6 kandidaten etwas werden kann, zumal natürlich der Song passt. Von den 6 hatte ich auch 3 in meiner top 6, davon sind 2 (ryk und voxxclub) in meinen 3 favoriten vertreten. Ich drücke die Daumen, dass Lara Trautmann irgendwie noch in die glücklichen 6 nachrutscht :) mit ihr als persönlichkeit und ihrer stimme hätten wir meiner meinung nach große chancen.

    Dass nun auch 3 the voice kandidaten im rennen sind, stört mich persönlich nicht. Nur weil wir bisher schlechte erfahrung mit the voice kandidaten gemacht haben, heißt noch lange nicht, dass es an the voice selbst liegt wie ein böser Fluch der über etwas herrscht. Das ist schwachsinn. Das waren ganz andere Gründe, warum es bisher mit ihnen nicht geklappt hat.

    Trotzdem gibt es meiner Meinung nach berechtigte Diskussionen, dass der erst kürzliche Sieg von Natia Todua zu einer Votingverzerrung führen könnte (vll nicht gerade durch die Jury, sondern vielmehr durch das Publikum und evtl auch durch das anscheinend von the voice acts sehr angetane eurovision panel?) da natia gerade in dieser Zeit noch einige the voice Anhänger haben wird von denen sicher ein großteil nur für sie unabhängig vom song stimmen wird. Mich würde ihre Stellungnahme/Meinung dazu sehr interessieren, wie Sie dies sehen bzw. wie Sie dieser Verzerrung entgegenwirken möchten.

    Eine andere Frage wäre, ob explizit darauf geachtet wird, dass die Lieder so kantig und unterschiedlich wie möglich sein werden. Da ja nun viele verschiedene Songwriter an jedem einzelnen Lied beteiligt sein werden, möchte ich nur sicherstellen, dass es sich bei dem ergebnis dann nicht wieder um 0815 einheitsbrei handelt :) da ja bekanntlich zu viele köche die suppe versalzen…

    Und eine 3. Frage. Was ist der grund, dass man nicht alle 17 kandidaten auf einmal erfahren durfte, sondern durch die prinz blogger oder das lissabjörn video nur häppchenweise, sodass z.b.sich das panel schon vor dem abstimmungsprozess von manchen acts ein bild machen und in ihre musik reinhören konnte und somit schon einen bezug zu ihnen aufbauen konnte, während andere acts auf den ersten eindruck bewertet werden musste. Mir ist zwar klar, dass alle acts selbst entscheiden durften ob und wann sie es veröffentlichen wollen, aber ich frage nur rein interessenshalber ob es einen expliziten und eingängigen grund dafür gab, da ich die frage oder verwunderung darüber schon oft im blog gelesen habe.

    An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei ihnen bedanken, dass Sie hier für Fragen offen sind und sich extra Zeit dafür nehmen, Unklarheiten zu beseitigen und unseren Wissensdurst zu stillen! :)

  69. Trakol

    27.12.2017 | 12:26

    @Branco das stand schon vor Beginn der Staffel fest. Da die letzten Jahre die Songs nicht extra für die Künstler geschrieben wurden und das wollte man ändern.

  70. Gaby

    27.12.2017 | 12:29

    Hallo, hoffe alle haben ein schönes, friedliches Weihnachtsfest verlebt.
    Wenn die Liste so stimmen sollte, tendiere ich doch eher zu VoXXclub, obwohl dies eigentlich nicht meine Musikrichtung ist. Aber es ist mal was anderes und polarisiert.
    Natürlich muss man die Songs abwarten, keine Frage. Und die TVÖG-Teilnehmer haben mit Sicherheit Talent. Bedenklich finde ich aber auch,
    dass auf einmal Namen aus der aktuellen TVÖG-Staffel auftauchen,
    sollte die Liste so stimmen. Das könnte in der Tat wieder ein Vorteil für die
    Teilnehmer sein, unabhängig vom Song. Na ja, abwarten.

  71. Adrian

    27.12.2017 | 12:50

    Na irgendeiner wird sich schon noch trauen und den Mund aufmachen, ob Fräulein Todua das Auswahlprozedere durchlaufen hat oder ob die Aktion abgekartet war. Versteht sich, das die Dame Quote bringen soll. Was der ganze Spass bisher gekostet hat und und wieviele Euronen noch veranschlagt sind würde mich auch mal interessieren. Glaube aber kaum, das diese Zahlen öffentlich gemacht werden.

  72. Alex

    27.12.2017 | 12:59

    Habe nicht alle Kommentare gelesen, aber ich kann mir vorstellen, dass Natia dann die „Wildcard“ (5+1) ist, von der Lara Loft in ihrem Video gesprochen hat.

  73. Righthandedless

    27.12.2017 | 13:02

    @alex das hat doch Herr Schreiber als Kommentar schon wiederlegt. Er weiß nicht was Lara mit ihrem Kommentar meinte, da es keine Wildcard gab oder gibt

  74. BennyBenny

    27.12.2017 | 13:02

    @Adrian und @Alex: Das steht doch oben, dass alle Kandidaten, die beim Workshop waren auch Videos eingereicht haben, und das Natia beim Workshop war, ist anhand des Screenshots ja zu erkennen.
    Ebenfalls oben steht (was übrigens auch schon in diversen Beiträgen und Kommentaren hier auf dem Blog stand): Es gibt keine Wildcard.

  75. MaxiKing

    27.12.2017 | 13:14

    Ich finde es krass, dass so viele eine Verschwörung vermuten..

  76. Trakol

    27.12.2017 | 13:30

    @MaxiKing wär nicht nötig gewesen, hätte man die Workshop Kandidaten von Anfang an komplett preisgegeben

  77. Olli D

    27.12.2017 | 13:46

    Ich frage mich, was dieses ganze vorab spekuliere eigentlich soll. Reicht es nicht, die 6 Teilnehmer dann zu nennen, wenn sie wirklich feststehen? Anstatt dieses “ ich hab diesen oder jenen dann und wann gesichtet“ Getratsche? Wen interessiert denn, wer wo ebentuell möglicherweise zu sehen war?

  78. Winter

    27.12.2017 | 14:15

    Nennen wir den Wettbewerb einfach The Voice of ESC 2. Mich stört schon wieder, dass der ESC von der Castingresterampe als 2. Chance genutzt wird. Würde mich mehr über Bands dieses Jahr freuen. Außer VoXXclub auch mal wieder kein großer Name dabei (ich weiß, dass das für den ESC wurscht ist, aber für das Interesse im Land schon sehr wichtig). Mich würde interessieren, wie oft die ARD Absagen bekommen hat. Hatte ja sehr auf eine der aktuell erfolgreichen Deutschrockgrößen wie Kraftklub oder Jennifer Rostock gehofft.

  79. flow

    27.12.2017 | 14:50

    Ich schätze, das Voting wird sich an das MF anlehnen… internationale Jury und Eurovision-Panel je 20 oder 25% und Televoting dann 50 oder 60%. und ich wette, dass man noch anrufen kann, wenn die beiden anderen Votes schon durch sind, so dass das Publikum alles noch umstimmen kann. So wird nicht das Gefühl aufkommen, dass das Publikumsvoting überstimmt wurde und ein Shitstorm wie 2013 wird verhindert…

  80. Paul

    27.12.2017 | 15:02

    Wollte Herr Schreiber nicht um 11:30 heute morgen antworten??

  81. Trakol

    27.12.2017 | 15:09

    Vielleicht wartet er doch, bis er alle Namen nennen kann

  82. Branko

    27.12.2017 | 15:10

    Vielleicht stimmt es, was Lara Loft angedeutet hatte. Es gab eine Wildcard, die der NDR eingeschleust hat. Weil sie so was andeutete, würde sie aus dem Vorentscheid gekickt. Ohne die 200 Bewerbungen zu kennen, kann Schreiber auch weiter behaupten, alle Teilnehmer seien dem Panel auch gezeigt worden. Kann mir nicht vorstellen, dass das Panel und die Jury so eine Auswahl getroffen hat. Auch Ivy musste dabei sein, weil ihr Song Black Smoke ja 2015 gewählt wurde. Außerdem ist keiner von denen bei Inas Nacht aufgetreten, würde doch gesagt, dass bei ihrer Show auch nach Talenten gesucht wurde.

  83. Bonello

    27.12.2017 | 15:10

    Möglich dass der ein oder andere Kandidat stimmt. Insbesondere Natia Todua fänd ich prima
    Vom geogrischen Kindermädchen reist sie alleine nach Deutschland, gewinnt hier -mit Abstand- the Voice of Germany und schließlich noch den dt. Vorentscheid und fährt für Deutschland nach Lissabon. Diese Story könnte sich gut beim ESC verkaufen & Punkte aus dem Kaukasus bringen.
    Zudem hat sie eine unverkennbare tolle Stimme und mit dem passenden Song könnte das was werden.

  84. Sebastian

    27.12.2017 | 15:18

    @Branko: Und wenn du deinen Aluhut richtig herum aufsetzt, wirst du sogar feststellen, dass Thomas Schreiber in Wahrheit ein Reptiloid ist. Meine Güte …

  85. BB

    27.12.2017 | 15:20

    @Branko
    Genau und weil Merkel das ja alles steuert und Putin untergeben ist, ist das auch nur ein weiterer Zug um sich Georgien einzuverleiben da Natia Touda das bestimmt durch Gehirnwäsche und Propaganda unterstützt. Genau so wird es sein und nicht anders lol…

  86. eurohawk

    27.12.2017 | 15:21

    Was ist es doch geil diese Kommentare hier zu lesen! :)
    Comedy pur!!

    @BB
    Ich fürchte du hast mich missverstanden…

    @Herr Schreiber
    Warum ist das Rad rund, seit wann wissen Sie darüber bescheid und warum haben Sie hier niemanden ausführlich darüber informiert.
    Rätsel über Rätsel!?!

  87. Galango

    27.12.2017 | 15:21

    @Branko: Ich bin Mitglied im Panel und halte deinen letzten Kommentar für völligen Blödsinn. Ich überlasse es dir, welche Schlussfolgerung du daraus ziehst ;-).

  88. BB

    27.12.2017 | 15:27

    @eurohawk
    Das könnte theoretisch der Fall sein. ^^‘
    Klär mich auf.

  89. Bandido

    27.12.2017 | 15:42

    Armer Thomas Schreiber – muss er wirklich diese ganzen langatmig formulierten Fragen hier beantworten? Das könnte Wochen dauern.

  90. MaxiKing

    27.12.2017 | 15:44

    @Paul
    Thomas Schreiber hat in dem anderen Artikel die Fragen gerade beantwortet. http://blog.prinz.de/grand-prix/thomas-schreiber-gibt-einen-ausblick-auf-das-deutsche-esc-finale-2018/?doing_wp_cron=1514382427.3138940334320068359375

  91. BennyBenny

    27.12.2017 | 15:45

    Thomas Schreiber hat eure Fragen hier beantwortet: http://blog.prinz.de/grand-prix/thomas-schreiber-gibt-einen-ausblick-auf-das-deutsche-esc-finale-2018/#comments

  92. Peter

    27.12.2017 | 15:47

    Antworten von Thomas Schreiber

    Liebe Leserinnen und Leser, Thomas Schreiber hat Eure Fragen wie angekündigt in der Kommentarspalte unter unseren aktuellen Interview mit dem NDR ESC Chef beantwortet.
    .
    Auch hier seine Antworten noch einmal im Wortlaut:
    .
    „Liebe Fans und Blogger

    sorry, ist später geworden als beabsichtigt, heute ist ein voller Arbeitstag.
    .
    Ich will mal versuchen, die Fragen zu beantworten:
    .
    @escfan05 1. Ja, deutsch kann gesungen werden und ist wohl auch dabei. 2. Die einzelnen Abstimmungsergebnisse der bisherigen zwei Runden geben wir nicht bekannt. 3. Ich hoffe sehr, daß man die Songs vor dem Sendungstag am 22.2. hören kann. Voraussetzung ist, dass alle fertig sind. 4. Ja, eine Option ist, das Konzept bei Erfolg 2019 auszubauen. 5. Aus unserer Sicht ist der Donnerstag der sinnvollere Tag – hat was mit Sendelänge etc zu tun. Ich beschäftige mich beruflich täglich intensiv mit Zuschauerverhalten, Programmierungen etc und möchte für den Vorentscheid das größtmögliche Publikum. In diesem Jahr senden wir an diesem Tag aufgrund von Ü Wagen Verfügbarkeit, Verfügbarkeit der Studios und der Frage, wann können wir die fertigen Songs haben und wieviel Zeit haben wir nach dem Vorentscheid, um alle Unterlagen für das Head of Delegation Meeting fertigzumachen.
    .
    @nala2408 Alle 6 Kandidaten, die wir eingeladen haben, werden teilnehmen.
    .
    @Thomas Mayer 1. Ca 600 Zuschauer im Studio. Bei den Fanclubs laufen unsere Anfragen nach Ticketvorbestellungen – der Rest geht in den freien Verkauf. 2. Alle Abstimmungen finden während der Live Show statt. 3. Wie beim ESC Halbplayback, also alle Stimmen live, Musik vom Band. 4. Wir versuchen es. 5. Junge Zuschauer sehen nach meiner Erfahrung eher GNTM; wir wollen vor der Sendung mit unseren Moderatoren, Trailern, den Acts und den Songs Aufmerksamkeit schaffen. 6. Den ESC nach Deutschland holen. 7. Ja. 8. Eine Arena-Show braucht einen größeren zeitlichen Vorlauf (welche Halle ist frei an einem Tag, an dem wir senden können – die Hallen werden meist mit einem Vorlauf von ein bis zwei Jahren gebucht). Berlin ist produktionstechnisch top und aufgrund einer Messe sind die Hotelpreise günstiger als in Köln.
    .
    @Cal X Ja zu 1 und 2.
    .
    @ESCFAN92 1. Die Songauswahl wird zwischen Künstler und den Kreativen (also Texter/In, Komponist/in, Produzent/in und Management) entschieden, unser Team (also Produktionsfirma und NDR) werden basierend auf den Analysen von digame mobile und SKP Empfehlungen aussprechen. 2. No comment 3. Spannende Frage. Ein Aspekt wird die Vergabe der Punkte sein.
    .
    @Chris: Lars Ingwersen hat uns bereits die Hälfte der Teilnehmer genannt, wir warten noch auf die fehlenden Namen und werden diese zeitnah veröffentlichen.
    .
    @DerMoment1608 auch eigene.
    .
    @André 1. Kann ich Ihnen heute nicht sagen, muß jemand auszählen. 2. Absolut: ua die Prinz Blogger sind eingeladen, auch LissaBjörn, und eurovision.de.
    .
    @Lokalist 1. Ein paar sind hochgerutscht. 2. Es gibt teilweise große Unterschiede im Abstimmungsverhalten zwischen erster und zweiter Runde.
    .
    @ Pasi 22.29 – abwarten bitte.
    .
    @Righthandedless 1. SKP hat Fernsehbekanntheit rausgerechnet, da dies international keine Relevanz hat. 2. Versuchen wir bereits jetzt dem Song Writing Team zu vermitteln. 3. Nicht alle wollten, dass ihre Teilnahme per Pressemeldung kommuniziert wird. Es gab auch sehr kurzfristige Zu- bzw Absagen.
    .
    @Frederik 21.10 ESC-Schwuppen – sorry, geht gar nicht.
    Und zu der Frage von 22.16 Für die „Oase“ ist der BR Federführer, für „Jennifer“ haben wir vor einiger Zeit sechs neue Drehbücher in Auftrag gegeben.
    .
    @Carli Brunus Teile Ihre Einschätzung, hoffentlich in der Woche vor der Show.
    .
    @Floflorian Heute Mittag war deadline, wir sind mit einer Person noch im Gespräch, wo es Termin/Weihnachts-bedingt vorher nicht ging.
    .
    @Pasi 1. Nein. 2. Ja. 3. Geben wir in der Show bekannt.
    .
    @Marius Geben wir in der Show bekannt.
    .
    @Chris Nein, keine Jury, die kommentiert.
    .
    @Böörti 1. Zu komplex und zeitlich nicht abbildbar. 2. Bei Erfolg ist eine Fortsetzung geplant.
    .
    @Alexander 1. nein. 2. In der Show ja. 3. nicht realistisch. 4. keine Ahnung, weil nicht korrekt. Die Chefredakteurin hat auf meine Mail und meinen tweet nicht geantwortet. 5. Moderation geben wir Anfang Januar bekannt, haben wir heute Mittag finalisiert; ein paar Punkte müssen noch geklärt werden. 6. Ja. 7. Zu Kosten machen wir keine Angaben, ua aus Wettbewerbsgründen. Der ESC gehört aber zu den aufwändigeren Shows. 8. nein, nur in der Show. 10. 30 bis 40 Stunden mindestens, dazu mein regulärer Job. 11. Wir wollen viel viral machen.
    .
    @Branko nein
    .
    @Paul Wollte mich ab 11.30 Uhr hinsetzen, hatte noch drei Telefonkonferenzen, und es sind doch relativ viele Fragen….
    .
    So, habe vermutlich etwas übersehen, aber das mal als erster Anlauf.
    .
    Schönen Tag noch

    TS

  93. kaspar

    27.12.2017 | 16:52

    Ich habe ja einen Verdacht, wer zu den Top 6 gehören könnte… Barbara Schöneberger hat doch vergangenes Jahr ihre Gesangskarriere begonnen und darf in diesem Jahr nicht moderieren – wenn das keine Anzeichen sind 😜

  94. Chris

    27.12.2017 | 18:01

    Um noch mal Bezug auf die ganzen Medienberichte seit gestern Abend zu nehmen… Ich finde es komisch, dass alle schreiben: „neben der sowieso schon bekannten Teilnehmerin Natia Todua…“
    Spricht meiner Meinung nach für extrem schlechte Recherche und einfach billigen Journalismus, da das eben an keiner Stelle bestätigt wurde, dass sie bereits eine bekannte Teilnehmerin ist. Nur weil ein alter Artikel von der Bild das behauptet hat? Es wird immer mehr abgeschrieben, finde ich traurig…

  95. Chris

    27.12.2017 | 18:03

    Zudem ist Ryk in einigen Berichten eine Frau, „Steal a Taxi“ heißt schon „Streal a Taxi“. puh…

  96. DerKai

    27.12.2017 | 18:10

    @Melodifestivalenfan
    Danke für die Zustimmung!
    Jetzt tut mir der Herr Schreiber ja schon fast leid. So viele Fragen und – in meinen Augen – an den Haaren herbeigezogene Verschwörungstheorien… Für meinen Teil kann ich jetzt die offizielle Bekanntgabe der Kandidaten abwarten. Der genaue Ablauf der Sendung und des Votings steht vermutlich noch gar nicht fest und auch da kann ich meine Neugier zügeln. Ich lass den guten Mann jetzt mal seine Arbeit machen und freue mich auf Neuigkeiten, wenn es denn welche gibt!

  97. Pasi

    27.12.2017 | 18:16

    Kaspar Barbara wird am gleichen Abend die goldene Kamera moderieren. :)

  98. Righthandedless

    27.12.2017 | 18:22

    @derKai ganz Meine meinung! :) man kanns eben mal wieder nicht allen Recht machen. Herr Schreiber gibt hier wirklich alles, sogar an Feiertagen beantwortet er Fragen im blog. Ich werde nun auch einfach mal abwarten und freue mich auf Neuigkeiten sobald welche veröffentlicht werden.

  99. kaspar

    27.12.2017 | 18:29

    Ach @Pasi, das weiß ich doch ;) War als Spaß gemeint. Ich glaube auch nicht, dass Babsi massig Punkte holen könnte.

  100. Niki

    27.12.2017 | 18:43

    Die Augsburger Allgemeine hat ihren Artikel übrigens wieder gelöscht.. :D

  101. sunny42

    27.12.2017 | 19:06

    Besser ist es Enten zu löschen :D
    Einfach abwarten , Hr Schreiber wird uns bald die reale Liste vorstellen

  102. Silke

    27.12.2017 | 19:14

    Wenn nun alle 6 Kandidaten ihre Zugabe geben haben und das ist ja laut Kommentar von Herrn Schreiber der Fall werden wir wohl noch vor Jahresende die offizielle Liste mit den Teilnehmern bekommen.Moderatoren dann wohl Anfang Januar….

  103. Silke

    27.12.2017 | 19:17

    meinte Zusage…

  104. alkibernd

    27.12.2017 | 19:26

    Chapeau, ,

    dem Herrn T.S: so viele unsinnige Fragen zu stellen, dass er mit Sicherheit in drei Tagen eine Sehnenscheidenentzündung bekommt und ein weiteres Praktikanten-Avatar-lookalike anstellen muss, ist ja fast noch eine abgefeimtere Rücktritts-Zermürbungstaktik als die meinige ! ;-))

  105. Andi

    27.12.2017 | 19:44

    Michael Schulte ist live ganz fantastisch. Über ihn würd ich mich sehr sehr freuen.

  106. Pasi

    27.12.2017 | 20:10

    Die Aussage war ja, dass die Acts zwischen Weihnachten und Silvester veröffentlicht werden, wenn alles klappt. Da jetzt scheinbar alle zugesagt haben, sieht das doch ganz gut aus, dass wir morgen oder übermorgen die Namen dann offiziell haben werden. :)

  107. Thunder

    27.12.2017 | 20:11

    Hallo zusammen,

    bisher war ich hier nur der stille Leser, möchte mich jetzt auch mal zu Wort melden. Seit längerer Zeit verspüre ich endlich mal wieder Vorfreude auf den Vorentscheid. In diesem Jahr scheint man sich im Rahmen der Möglichkeiten richtig Mühe zu geben. Wann hat es das mal gegeben, dass die Fans so stark einbezogen wurden? In anderen Ländern gibt es das wohl auch nicht so häufig. Finde es auch klasse, dass Herr Schreiber hier auf Fragen der Fans antwortet. Meiner Meinung nach sollte man sich jetzt einfach mal gedulden sollte bis der NDR die Teilnehmer bekannt gibt.

    Die sechs genannten möglichen Teilnehmer finde ich nicht schlecht, allerdings kommt es natürlich auf die Songs an. Erst dann ist es möglich, sich ein abschließendes Urteil bilden zu können. Dass es keine Megastars sind, war nicht zu erwarten und ist beim ESC auch nicht wichtig.
    Wenn es einen Favoriten gibt, dann wohl am ehesten die Voice Gewinnerin. Ich kannte sie bis heute aber auch nicht. Mein Favorit ist im Moment Ryk, irgendwie hat er was. Man muss aber wie gesagt die Kombination Interpret und Song abwarten. Gut ist auch, dass das Panel und die Jury beim Vorentscheid mitentscheiden. So wird hoffentlich ein Sieg auf Grund des Bekanntheitsgrads wie aus meiner Sicht bei Ghost verhindert.

  108. MaxiKing

    27.12.2017 | 20:18

    Bin mal gespannt, ob die Namen bei der Bild alle richtig waren.. :D

  109. Blue

    27.12.2017 | 20:29

    Ich hätte nichts dagegen, wenn statt Taxi und Natia, Boris und Lara auf der echten Liste wären.

  110. Paule

    27.12.2017 | 20:30

    @BB: Das mit den fehlenden großen Namen hab ich gar nicht kritisiert, das war nur der einzige Unterschied der mir aufgefallen ist, wenn ich die Struktur zwischen den Teilnehmerfeldern von 15/16 und das mögliche Feld von 2017 vergleiche. Sonst sehe ich keinen echten Unterschied. Abgesehen von den Ergebnissen fand ich die Vorentscheide 2015 und 16 auch gut, und dass jetzt keine großen Namen dabei sind, finde ich auch nicht schlimm. Ich hatte nach dem aufwändigen Prozess mit einer größeren Abweichung gerechnet, mit mehr Überraschungen. Wo ist jetzt der Unterschied, der so viel mehr Potential verspricht?

  111. Philip

    27.12.2017 | 20:31

    @Blue das seh ich genau so ! :D

  112. DerKai

    27.12.2017 | 22:38

    Jetzt bin ich mal bei zwei der wahrscheinlichen Kandidaten: Ich habe noch ein paar Auftritte bei TVOG auf Festplatte, die ich sehr berührend fand: Michael Schulte im Duett mit zwei Mädels mit Falling slowly und Ivy mit Florence. Florence war so fantastisch, dass sie Ivy glänzen ließ. Sollte es irgendwie möglich sein, diese Magie dieser Auftritte auf die ESC-Bühne zu bringen, landen wir auf der linken Seite des Tableaus und da ziemlich weit oben

  113. Ruhrpottler

    28.12.2017 | 07:51

    Ich habe das Gefühl, dass heute dann die Finalisten öffentlich gemacht werden mit Bildern und weiteren Informationen auf eurovision.de
    —-
    Ich muss weiterhin Kritik ausüben und den Spielverderber spielen, auch wenn es viele nicht verstehen. Gehen wir mal von folgendem Szenario aus: VoXXclub hat den stärksten Song und Natia den zweitstärksten Song und so würde auch normalerweise abgestimmt werden, wenn Natia keinen Voice-Fanschub hat. Aber ,,dank“ diesem Schub wird sie in dem Beispiel VoxxClub vom Siegertreppchen gerade noch runtertreten, so dass sie schließlich nach Lissabon fährt (Stichwort: Jamie-Lee mit Voice-Schub VS Avantasia = letzter Platz). Ich erhoffe mir, dass die Zuschauer nur zu einem Drittel einen Einfluss haben und dass Panel+Jury wirklich den Song bewerten und nicht danach, ob jemand bereits woanders stimmlich überzeugt hat. Ich habe jedoch die Befürchtung, dass viele Panel-Mitglieder als Musikfans auch Voice-Zuschauer sind.
    —-
    Außerdem finde ich die Zusammenhänge von diesem VE zu den Vorjahren auffällig:
    2015: Black Smoke gehörte ursprünglich Ivy (Song erreicht letzten Platz)
    2015: Voice-Gewinner gewinnt (lehnt ab)
    2016: Voice-Gewinnerin gewinnt (letzter Platz)
    -> Wenn sich das fortführt, dann kann ja das passieren:
    2018: Voice-Gewinnerin Natia gewinnt, aber lehnt ab und stattdessen fährt Ivy mit einem Song, der ursprünglich auf das neue Album von Ann-Sophie kommen sollte und erreicht beim ESC den letzten Platz mit null Punkten :-)

  114. Gaby

    28.12.2017 | 08:40

    Na ja, erst mal abwarten, ob die Liste wirklich so korrekt ist. Und dann bin ich auf die Songs gespannt.
    Gut, dass das TV-Publikum dieses Jahr nicht alleine abstimmt. Denn dass sie meist nicht den Song wählen, sondern das bekannteste Gesicht oder die rührendste Geschichte rund um die „Sternchen“ haben sie in der Vergangenheit oft genug bewiesen. Alternativen gab es in der Vergangenheit genug, 2017 mal ausgenommen. Trauere immer noch Avantasia hinterher.

  115. Trakol

    28.12.2017 | 09:52

    @Ruhrpottler
    Ann-Sophie hat keine Punkte bekommen, weil sie von den Kommentatoren schlecht geredet wurde, weil sie zweite Wahl war. Wenn man sich umhört finden viele Eurovision Fans in Europa Black Smoke echt gut.
    Jamie Lee hat den letzten Platz gemacht, weil die Leute fanden, dass ihr stil nicht zu ihrer musik passt und das Lied einfach nicht gut genug war. wurde zum beispiel auch beim norwegischen songcheck so diskutiert https://www.youtube.com/watch?v=ljUsHVE6aZE

    Wir hatten in den letzten Jahren eigentlich nur Pech.

  116. Silke

    28.12.2017 | 09:53

    Dann warten wir mal was der heutige Tag so bringt..

  117. Blue

    28.12.2017 | 10:21

    Black Smoke, Perfect Life und Ghost fand ich alle drei langweilig. Perfect Life hatte keinen Chorus, Black Smoke ist typisch Deutschpop und Ghost war einfach langweilig. Bei Jamie Lee fand ich es besonders schade. Sie selbst war interessant und ich mochte ihren Style. Ich verstehe nicht, warum man sie mit ihrer The Voice Siegersingle geschickt hatte. Man hätte ihr einen neuen Song geben sollen. Etwas wie: https://www.youtube.com/watch?v=wdNAYokSlCc imo.

  118. Paul

    28.12.2017 | 10:54

    Für mich ist es unverständlich, warum man jetzt noch versucht, das schlechte Abschneiden belangloser Beiträge wie Black Smoke durch ausländische Kommentatoren schönzureden. Genauso wie die aufkommende Diskussion in den Nächten nach dem ESC, man würde aus politischen Gründen abgestraft werden. Wenn für die Auswahl der Songs die Verantwortlichen bzw. solche Leute herangezogen werden, die Lieder nach dem Muster wie Black Smoke herausgesucht haben, nun auch für diesen Vorentscheidungen verpflichtet wurden, sehe ich schwarz für Lissabon. Die Erkenntnis, dass die letzten Jahre inhaltlich versagt (!) wurden ist, muss nicht öffentlich ausgesprochen werden; aber sie muss bei denjenigen angekommen sein, die an diesen Beiträgen mehrheitlich mitgewirkt haben. Sollte dies nicht der Fall sein, werden wir die Endlosschleife an deutscher Belanglosigkeit beim ESC weiterführen!

  119. Lorena

    28.12.2017 | 11:05

    @Trakol Quatsch, Ann Sophie hat keine Punkte bekommen, weil sie einfach nicht gut angekommen ist. Glaubst du ehrlich, dass die Kommentatoren in über 40 Ländern sie so schlecht geredet haben, dass die Leute das Lied toll fanden, aber wegen den Kommentatoren nicht für sie angerufen haben? In einigen Ländern läuft der ESC sogar ohne Kommentatoren und auch da gab es keine Punkte. Black Smoke war in dessem Jahr vielleicht nicht das schlechteste Lied, aber mit Sicherheit das langweiligste.

  120. Festivalknüller

    28.12.2017 | 11:34

    Um die Häufung von „The Voice“- Kandidaten kommt man derzeitig wohl nicht herum, denn sie bestimmen zu weiten Teilen medial den Musikmarkt. Abgesehen von ihrem musikalischen Talent sind sie nicht nur quotentauglich sondern auch kurzfristig abrufbar und brennen für eine mögliche Karriere und Auftritte, so dass sie sich auf so ein Projekt ESC mit ungewissem Ausgang sicherlich eher einlassen als etablierte Künstler.
    Und auch in ein mit heißer Nadel gestricktes VE-Konzept passen sie daher bestens hinein.

  121. Pasi

    28.12.2017 | 12:55

    Erstens Ann Sophie kam nicht an, weil die Leute einfach dafür nicht angerufen haben. Das lag wohl daran, dass der Song einfach so langweilig und unauffällig war und die Leute nicht aufgefordert hat anzurufen. Das nun den ausländischen Kommentatoren in die Schuhe zu schieben ist ja mal lachhaft.

    Zweitens gibt es so viele The Voice Teilnehmer hier, weil The Voice die einzige seriöse Castingshow für gute Sänger in Deutschland ist. Weder DSDS noch das Supertalent kann man ernst nehmen und deswegen sind eben die meisten Sänger, die bekannt werden wollen, bei The Voice. Dem entsprechend kommen dann auch die meisten Bewerber für einen Vorentscheid von The Voice.

  122. Frederik

    28.12.2017 | 13:01

    @Pasi: Sorry, aber welcher The Voice-Künstler konnte sich denn mit Hilfe von The Voice auf dem Musikmarkt etablieren? Genau, keiner. Nicht einmal die Gewinner. The Voice dient einzig und allein der Vermarktung der Juroren.

  123. manuel d.

    28.12.2017 | 13:43

    Danke Herr Schreiber,
    ich finde es sehr spannend und lobenswert, wie offen Sie dieses Jahr kommunizieren und freue mich auch über den nun eingeschlagenen Weg, das Besondere zu suchen und nicht das, was evtl. den Massengeschmack trifft.
    Wie erfolgreich das sein wird, hängt natürlich von einigen anderen Faktoren, wie dem geeigneten Lied und einer passenden Performance ab.
    Also bitte nicht diesen Grundgedanken wieder verwerfen, sollte er in diesem Jahr vielleicht noch keine Früchte tragen.
    .
    Eine Bitte noch von mir am Rande:
    Ich würde mich freuen, wenn man zumindest versucht, in der Vorentscheidung den Vorjahresinterpreten noch einmal eine Bühne zu bieten. Selbst wenn die Teilnahme nicht erfolgreich war, so liegt dies selten in der Macht des Einzelnen. Das hat meines Erachtens auch etwas mit Wertschätzung gegenüber den Interpreten zu tun.

  124. Alex

    28.12.2017 | 13:51

    @Frederik: Ja und? The Voice bietet den Künstlern eine Bühne. Wenn sie diese nicht nutzen (wollen) haben sie Pech gehabt. Lena und Max Giesinger haben ihre Chance genutzt. Es kommt halt darauf an, was die Teilnehmer daraus machen.

  125. Ruhrpottler

    28.12.2017 | 13:56

    Ich finde es generell merkwürdig, dass überhaupt so viele Voice-Teilnehmer aus 4000 Bewerbern zunächst in die engeren 211 und dann in die Top20 gekommen sind. Vielleicht bestanden deren Bewerbervideos aus Ausschnitten aus ihren Voice-Auftritten, was die faire Beurteilung der Leute verzerrt hat? Warum sind fast keine Unbekannten wie Max Krumm, Helene Nissen oder Lars Pinkwart in der Top20-Liste?
    Natürlich geht meine Frust nicht auf TS oder NDR, sondern auf diese Von-Casting-zu-Casting-Springer, die um jeden Preis einen Durchbruch erreichen wollen und auf das Panel, das die auch noch reingewählt haben.
    Es stimmt, dass der Song am Ende des Tages maßgebend sein wird, aber man beachte das ESC-Dreieck: Song, Performance und Charisma und ehrliche Musik. Was bringt ein Casting-Fabrik-Mädchen zum VIERTEN MAL hintereinander was? Für mich gibt es da null Prozent Ehrlichkeit und Sympathie, sondern nur der egoistische Willen berühmt werden zu wollen.

  126. manuel d.

    28.12.2017 | 14:01

    Ach… und diese Diskussionen wieder… *augenroll*
    .
    Es spricht in keinsterweise etwas dagegen AUCH bei ehemaligen The Voice-Teilnehmern nach einem geeignetem Kandidaten zu suchen. Warum sich diese seltenst im Musikbusiness gehalten haben, lag oft an ganz anderen Dingen als an deren Qualifikation oder Besonderheit.
    Aber es finden sich dort immer mal wieder besondere Stimmen, die es mit dem richtigen Lied weit bringen könnten. Mir fallen da spontan Namen wie Charley Ann Schmutzler, Behnam Moghaddam, Mic Donet, Tay Schmedtmann und auch Benedikt Köstler ein, aber sicher gibt es da auch noch einige andere.
    .
    Warum es mit Ann Sophie keine Punkte gab? Weil Sie leider auf den ersten Blick unsympathisch wirkt und zudem ein zwar modernes aber doch leider belangloses Liedchen dabei hatte. Auch Jamie Lee wurde mit Auftritt und der endgültigen Produktion Ihres „Ghost“ kein Gefallen getan (auf dem Album finden sich weitaus geeignetere Songs) und bei Levina… tja… darüber müssen wir ja wohl nicht weiter reden, dass man es da einfach komplett mit dem Lied versaut hat, oder?

  127. Ruhrpottler

    28.12.2017 | 14:13

    Alleine schon diese Vor-Videos vom 2017er-Vorentscheid – ,,Musik ist mein Leben“ – ,,Ohne Musik kann ich nicht leben“ – ,,Mit Musik kann ich meine Gefühle ausdrücken“ haben schon gezeigt (insbesondere bei Felicia-Lu), dass es ihnen nicht um den ESC, sondern um den egoistische Willen nach Ruhm geht. Die gute Levina hatte sogar in ihrem Vor-Video eine Schüppe drauf gelegt: ,,Musik ist mein Plan A und deswegen steht das auf meinem Unterarm.“
    —–
    Generell finde ich es echt furchtbar, dass der ESC in Deutschland als Plattform für Neugeburten von Stars gesehen wird – also quasi als Casting-Show. Ist es nicht! Der ESC ist für mich was ganz anderes.
    —–
    Albanien hatte dreimal hintereinander eine Kreisch-Drama-Ballade, welche je von einer Frau gesungen wurde, geschickt. Die Ergebnisse sind ja bekannt. Sie haben es endlich verstanden und schicken 2018 mal eine tolle rockige Hymne mit eingängigem Refrain und gesungen von einem Mann, der seine Gefühle der Sehnsucht mit diesem Song ausdrücken möchte. Ich hoffe, dass wir dieses Mal auch diesen Umschwung schaffen. BITTE KEINE EGOISTISCHEN CASTING-DAMEN MEHR ZUM ESC!

  128. Blue

    28.12.2017 | 14:20

    Hier in Deutschland gibt es für junge und unbekannte Künstler leider kaum bis keine Plattformen außerhalb des Schlagerbereichs. Gerade deshalb wünsche ich mir auch einen Vorentscheid ala Melodifestivalen, wo Künstler dann auch im nächsten Jahr wieder auftreten können. Und für uns Fans wäre das sicherlich auch interessanter als nur 5-6 Songs/Künstler (und ehrlich gesagt, ich finde wir hatten in den letzten Jahren eigentlich wirklich tolle Vorentscheide mit interessanten Beiträgen, nur mMn leider die falschen Gewinner). Die Quoten in Deutschland sind ja auch nicht schlecht und das Interesse würde bestimmt sogar noch steigen. Frankreich hat dieses Jahr übrigens auch ein neues Konzept mit 18 Künstlern und zwei Semifinals. Btw. Ich hoffe wir erfahren heute, wer dabei ist. Ich bin so gehypt, ich kann es kaum abwarten ^-^!

  129. Philip

    28.12.2017 | 14:26

    ich glaube irgendwie nicht mehr daran, dass die Acts heute rauskommen…sonst war das ja meistens relativ früh morgens oder?
    Vielleicht ja morgen oder übermorgen

  130. Trakol

    28.12.2017 | 15:46

    Ich will nicht mehr warten 😂

  131. JeG

    28.12.2017 | 15:52

    Aaaaah, ich bin richtig aufgeregt. Beeilt euch mal und spannt uns nicht auf die Folter! :D Falls es die genannten Kandidaten werden, bin ich zuversichtlich. Hoffe ja persönlich auf Ryk oder Michael Schulte, bin aber für alle offen WENN der Song gut ist.

  132. MaxiKing

    28.12.2017 | 16:13

    Bin auch gespannt :D Wenn auf der richtigen Liste Lara Loft statt Steal a Taxi steht, dann wäre ich richtig zufrieden.

  133. Tobiz

    28.12.2017 | 16:21

    @Ruhrpottler
    Wenn du wirklich glaubst, allen Teilnehmern beim ESC geht es in erster Linie darum, ihr Land beim ESC zu vertreten, dann bist du sehr naiv. Dann würde man keine Anja Niessen aus Australien für Dänemark oder Kristian Kostov für Bulgarien anheuern, obwohl sie nicht einmal die Sprache können. Sänger wollen bekannt werden. Wenn sie die Chance haben, bei der größten Musikshow der Welt aufzutreten, nutzen sie die Chance. Und dazu muss man kein ESC-Fan sein. Die Fans sind die Zuschauer und nicht die Interpreten.
    Außerdem ist es mir neu, dass Albanien 2015 eine Ballade war und dass 2016 gekrischen wurde.

  134. Pasi

    28.12.2017 | 17:24

    @Tobiz ich kann dir nur zustimmen, generell folgen von Ruhrpottler nur sehr merkwürdige und fragwürdige Theorien. Ich erinner mal an seine „The Voice“ Theorie von weiter oben…

    Ich freue mich auf jeden Fall auf den die Acts. Bin gespannt wie die Songs sind, denn darauf kommt es an.

    Es steht und fällt alles mit den Songs. Also können wir nur hoffen, dass diese super Songs endlich kommen, denn gute Acts haben wir einen ganzen Haufen. Daran mangelt es ja bekanntlich nicht.

    Von mir aus kann auch eine Hilde aus Frankfurt zum ESC fahren, wenn der Song super ist. Ich brauche dafür keine Helene mit einem schlechten Song.

  135. Pasi

    28.12.2017 | 17:28

    @Frederik genau wie Alex schon geantwortet hat, das kann ich so unterschreiben. Zudem war das auch gar nicht meine Aussage, sondern eben die, dass mit The Voice die einzige wirkliche Castingshow hier ist, die eben Niveau hat. Keine Castingshow bringt in der heutigen Zeit noch langzeitige Künstler hervor, ABER The Voice hat unter anderem Max Giesinger hervorgebracht der aktuell ziemlich erfolgreich ist. Und das ganze hat an sich trotzdem nichts mit den Talenten zu tun, oder willst du sagen, dass die Leute bei The Voice nicht singen könnten? Es ist auch nicht die Aufgabe eines Senders den Sieger weiterhin zu pushen. Klar ist es wünschenswert, aber bei Jamie Lee ist doch bekanntlich viel gemacht worden und trotzdem haben es die Leute nicht angenommen. Was soll man da noch machen? Man kann die Leute nicht zwingen etwas zu kaufen, was sie gar nicht wollen.

  136. Cal X

    28.12.2017 | 17:49

    Max Giesinger ist Teil des Problems, nicht Teil der Lösung. 8-)

    Ansonsten: Was manuel d. geschrieben hat. (Das gilt, jetzt fernab der Voice-Thematik, auch für den Vorschlag, Vorjahreskandidaten einzuladen. In anderen Ländern ist das eine ganz schöne Tradition, die für mehr Rückhalt und Nachhaltigkeit sorgt. Nach schlechten Jahren könnte z.B. eine Levina ihr Gesicht wahren und „es allen zeigen“. Hoffentlich mit einem saftigen Remix von „Perfect Life“.)

  137. Jorge

    28.12.2017 | 18:05

    Max Giesinger ist nullkommanull ein Erfolgsbeweis für TVOG. Der wurde vierter, und als solcher wurde er auch nicht vermarktet. Und sein Erfolg Jahre später hat rein gar nichts mit der Show zu tun, zeigt aber den Unterschied zu 99% der anderen Teilnehmer: Eigenständigkeit & Ausstrahlung,

    Natia Todua ist mMn eine blasse Siegerin, die sah neben Beth Ditto bei We could run nicht nur körperlich mager aus. Das beste Argument, welches mir zu ihr einfiele, wäre der Osteuropa-Bonus im Voting, optimalerweise wenn sie auch noch russische Wurzeln gehabt hätte. Stimme OK, Ende Gelände.

  138. Jorge

    28.12.2017 | 18:08

    Wenn einzelne(!) TVOG Sternschnuppen unter den Vorschlägen sind, wäre das allein noch kein Problem, nur frage ich mich wie @Frederik, wie weit die Expertise der Redakteure bei der Auswahl überhaupt reicht, wenn ein simples Copy&Paste vom Line-Up der TV-Sendungen ausreicht und die Masse in der Longlist aus solchen Acts bestand. Dafür der Aufwand? Da hätte ich mir nach Ankündigung von Thomas Schreiber über die Künstlersuche (und die Ansprache jenseits der Management-Ebene) mehr erhofft. Oder war das tolle repräsentative Eurovisions-Panel einfach begeistert von TV-Mitschnitten, dass Szene-Musikvorschläge ignoriert wurden (so sie es überhaupt gab)?

    15-20 der anderen Länder werden auch sicher wieder Ex-Casting-Sternchen aufbieten. Also muss der eigene schon mehr gegen die Austauschbarkeit zu bieten haben. Mich nervt allein schon der Gedanke, dass man (sender oder Panelisten) offenbar den ESC als reinen Gesangswettbewerb sehen, und die Masse an Casting-Performern in dieser Vorschlagsliste lässt mich wieder befürchten, dass anschliessend einäugig mit Augenklappe und Schere im Kopf so ein Malen-nach-Zahlen produziert wird. Nach dem Motto: Hauptsache, es passt zum ESC, muss bestimmte Elemente enthalten.

  139. ALFRED

    28.12.2017 | 18:34

    Mir sind Casting Teilnehmer mit Stimme wie ivy die auch schon über gewisse Erfahrung auch vor der Fernsehkamera haben lieber als Newcomer.
    Oftmals werden die Künstler auch von Ihren Plattenfirmen genötigt am Vorentscheid teilzunehmen mit der Drohung dass sonst keine LP mehr veröffentlicht werde. Z. B. No Angels oder
    Mrs. Greenbird die das auch hinterher preisgegeben haben.

  140. Andi

    28.12.2017 | 19:01

    Ich musste grad lachen, als ich den Grund „Eigenständigkeit“ für den Erfolg Max Giesingers las. Ja, wow, deutsche Pop-Musik macht ja echt sonst derzeit keiner. :)
    Der hat einfach das Glück gehabt, dass er mit einer eingängigen Nummer zur rechten Zeit rausgekommen ist. Und dass dann noch son Fußballturnier war, hat ihm sicher auch nicht vollends geschadet.

    Ansonsten hat er von Platz 4 bei TVOG 2012 bis zu diesem Durchbruch das getan, was zum Beispiel Michael Schulte auch tut. Er veröffentlicht Platten und spielt Konzerte. Und zwar regelmäßig.

    Hier wird ja geradezu so getan, als gelte nur als gut, was in den Charts ist. Und wer nicht in den Charts ist, hätte kein Auskommen mit der Musik. Das Gegenteil ist jeweils der Fall.

    Und, nein, Michael Schulte tingelt auch nicht von Casting zu Casting. Der war bei einem Casting und das vor 5 Jahren und 6 Staffeln. Dieses eine Casting diente dazu, seinen Bekanntheitsgrad so zu erhöhen, dass er von seiner Musik leben kann und erst gerade noch auf Tournee mit einem neuen Album war. Dass dieses Album nicht in den Charts war, liegt aber nicht daran, dass es nicht gut war.

    Und nun wurde er halt gefragt, ob er sich vorstellen könne, beim VE mitzumachen. Offensichtlich, weil man von ihm, seiner Präsenz auf der Bühne und seiner Musik beeindruckt war.
    Das alles und auch ihn muss man dann sicher nicht mögen, aber ihn zumindest als Musiker und Künstler ernstnehmen, der seine Sachen selbst schreibt und produziert.
    Soviel Anstand sollte möglich sein.

  141. Torsten P.

    28.12.2017 | 19:22

    Toller Kommentar, Andi!
    Michael Schulte ist ein Künstler und kein Casting-Sternchen! Ich liebe vor allem sein „Rock and scissors“ aus dem Jahr 2014, das eine tolle Story und eine wundervolle Melodie hat. So einen Song würde ich mir von ihm wünschen, wenn er denn dabei sein sollte.

  142. Alex

    28.12.2017 | 19:51

    Ich finde es dumm (und übrigens typisch deutsch) darüber zu diskutieren, wer „richtiger Künstler“ ist oder nur ein „Casting Sternchen“.
    Wenn jemand gerne (mehrfach) an Casting-Shows teilnimmt… so what? Muss man die/den Sänger*in dann gleich verachten?
    Musik und der ESC sollten vor allem Spaß machen und berühren! Warum ist das nicht möglich wenn man oft an Casting-Shows teilnimmt oder seinen Song nicht selbst geschrieben hat?

  143. DerKai

    28.12.2017 | 20:02

    Ich habe gerade mal Michael Schulte YouTube-Kanal besucht. Wie so ca. 50 Millionen andere auch. Er ist wirklich weit davon entfernt, ein Casting-Häschen zu sein. Falls er denn auch tatsächlich unter den letzten Kandidaten ist, wird er auf keinen Fall irgendeinen ihm vorgesetzten Song präsentieren, sondern einen zumindest großen Anteil an der Komposition haben. Und das ist auch gut so… 😏

  144. alkibernd

    28.12.2017 | 20:09

    Michael Schulte ist einfach ein uninteressanter Nerd mit einem bräsigen und irrelevanten Seicht-Pop

  145. sunny42

    28.12.2017 | 20:10

    Fast alle Musikkünstler haben Casting Show Erfahrungen.
    Ein Roman Loab war bei DSDS und hat ein gutes Ergebnis für Deutschland 2012 abgeliefert , stimmt das Lied ist alles möglich.
    Andere Länder machen das genauso Bulgarien , Belgien , Schweden Australien sind gute Beispiele , warum wird hier wieder gezweifelt.
    Einfach abwarten und nicht wieder den Fehler machen alles schlecht zu reden. Songs und Teilnehmer stehen noch immer nicht fest

  146. Jorge

    28.12.2017 | 20:15

    @Andi, … als wäre Chartaffinität ein Makel … Geht gar nicht um Promo für die Person Max, ob ich Fan wäre (bin ich schon gar nicht), sondern dass er mit einer eigenen Sache – unabhängig und jenseits seines temporären Casting-Fames Jahre danach eine gewisse Wirkung und Erfolg erzielt – mit mehr als einem Song, auch ohne das 80-Mio. Fussballthema.

    Du kannst dir natürlich einen (Michael Schulte) rausgreifen den du magst, geht aber an der Frage der Häufung dieses Klientels vorbei.

  147. Jorge

    28.12.2017 | 20:29

    @Alex: Soso, dumm .. und wer verachtet wen? Geht’s auch ne Unterstellung kleiner? Teilnehmer am Casting wolllen darüber eben Erfolg haben – geschenkt, kein Problem. Ob da jemand „mal“ dran teilgenommen hat, ist mir ziemlich latte.
    Wer an der Castingshow teilnimmt, wird eben auf die Dramaturgie und Effekte der Show getrimmt, dort will man gerne ein beschreibbares Papier haben. Wenn in der 17er Liste quasi kaum nichtcastingaffine Acts zu finden sind, fragt man sich halt, wonach eigentlich gesucht oder selektiert wurde.

  148. Tobiz

    28.12.2017 | 20:42

    Warum höre ich bei den „Teilnehmer einer Casting-Show sind ganz ganz pöse!“-Kommentaren unterschwellig „Helene Fischer! Helene Fischer!“

  149. Jorge

    28.12.2017 | 20:47

    @Tobiz: Netter Versuch die Gruppe zu diskreditieren. ;-) Schreib wen du genau meinst, bei MIR sicher NICHT! Regelmäßige Leser wüssten das.

  150. Tobiz

    28.12.2017 | 21:18

    Ach, mich nervt nur diese Unzufriedenheit hervorgerufen durch (Verschwörungs)theorien. „Uhh, da sind Teilnehmer von TVOG, da muss ja was dran faul sein. Das Panel hat bestimmt nur nach Clips von den Auftritten bewertet.“ Und dann wird alles Schlechte über Teilnehmer an Castingshow herausgebuddelt, alle wären egoistisch und wollen um jeden Preis berühmt werden und dabei würden sie den ESC versauen.
    Und dann wird unterstellt, das ganze Line-Up von Castingshows zu kopieren und sich darüber aufzuregen. „Omg, die haben Bühnenerfahrung. So aber nicht, Freundchen!“
    Leute, sich in dem Post widerfinden, dürfen sich angesprochen fühlen.

  151. Alex

    28.12.2017 | 21:19

    @Jorge: Ist doch nicht schlecht, wenn die Kandidaten etwas von Dramaturgie & Effekten der Show verstehen. Schien ja bei dem 100-köpfigen Panel gut angekommen zu sein. ;) Vielleicht müssen wir ein paar Jahre warten, bis sich auch „richtige Künstler“ (wie es hier vielleicht einige nennen würden) für den Vorentscheid bewerben.
    Dazu müsste nur der NDR mal langen Atem beweisen und nicht jedes Jahr mit einem komplett neuen Konzept um die Ecke kommen.

  152. Tobiz

    28.12.2017 | 21:19

    PS: Seid entspannt und wartet das Ergebnis einfach ab anstatt sich mit Aufregen 10 Jahre älter zu machen.

  153. Righthandedless

    28.12.2017 | 21:54

    @alex @tobiaz ich bin ganz eurer meinung :-)

  154. Christian Harbich

    28.12.2017 | 22:02

    Sind nicht die meisten später erfolgreichen Interpreten oftmals aus einer Castingrunde hervor gegangen? Ich nehme mal als Beispiel Alvaro Soler – der wurde ganz speziell durch das Plattenlabel Universal gesucht und gefunden und dann entsprechend aufgebaut und publik gemacht – sehr erfolgreich wie wir wissen. Und solche Castingrunden waren halt ab DSDS im TV sehr populär, aber für sich keine neue Erfindung. Insofern kann man Castingteilnehmer nicht perse für untauglich erklären – auch nicht für den ESC. Immerhin greift der NDR auf Teilnehmer von TVOG zurück – und die ist qualitativ nun wahrlich nicht zu beanstanden.

    Das wir mit Kümmert bzw Ann-Sophie und Jamie-Lee so schlecht abgeschnitten haben, hatte mE mit TVOG selbst nun echt nix zu tun. Denkt mal nur dran, der Kümmert wär doch nach Wien gefahren mit seiner Bombennummer – das wär ganz anderst ausgegangen, da bin ich sicher.

    By the way – ich bin nach wie vor der festen Überzeugung, dass es die letzten 3 Jahre, ja eigentlich kann man sagen 4 Jahre NICHT zuvorderst am Song gelegen hat, dass D sich so schlecht platziert hat. Allen 4 Beiträgen war nämlich vor allem gemein, dass von der Gesamtperformance her einfach nicht gut präsentiert wurden. Als Beispiel hier: die 20 Sekunden „Arsch in die Kamera“ von Ann-Sophie – wer ihr das empfohlen hat gehört heute noch gepeitscht. Bei Jamie-Lee – die gesamte Unstimmigkeit von Staging, Manga-Optik und Song und nicht zuletzt bei Levina die sehr kühle und Präsentation gepaart mit einem Song der „perfect Life“ heisst. Selbst bei Cascada und auch bei Elaiza gabs beim Staging Dinge zu bemängeln, auch dort hätte man viel mehr aus den tollen Beiträge rausholen können.

    Es geht also dies Jahr nicht nur um nen starken Song – wir brauchen auch endlich eine gute Gesamt-Performance in Lissabon.

  155. sunny42

    28.12.2017 | 22:05

    @Tobiz das eigentliche Problem heute ist – viele wollen die 6 Acts auf dem Teller serviert bekommen am besten jetzt und sofort , die glühende Tastatur mit schwitzenden Händen wartet schon auf die Auswahl und ist nur einer nicht ihre Wahl wird hier das Forum beben ….lach.

  156. Trakol

    28.12.2017 | 22:31

    @Christian stimm ich vollkommen zu.

  157. J.D.L

    28.12.2017 | 22:32

    Allein schon wegen der hitzigen Debatte hier über die potenziellen Kandidaten, soll ARD jetzt mal mit einer dicken fetten Überraschung kommen….
    Und damit mal den ganzen Miesepetern mal den wind aus den Segeln nehmen!

  158. Jorge

    28.12.2017 | 22:36

    @Tobiz: Puhh, ich dachte schon, du würdest da eine generelle Verabscheuung von Castingteilnehmern unterstellen. ;-)

    TVOG habe ich gelegentlich dieses Jahr verfolgt, habe nichts gegen Ivy oder Tay 2016 und bin trotz Mißerfolgs immer noch froh mit Jamie-Lee statt Alex Diehl zum ESC gefahren zu sein. Besser als letztes Jahr ist es allemal, nur hat das nichts damit zu tun, dass die VE-Auswahl (17er Vorauswahl) aktuell auf „Song-Interpretation“ zugeschnitten ist, was ich albern/langweilig finde. Ein Freund davon, einen „ESC-Song“ zu suchen, war ich ohnehin nie.

    Also mit der Kritik angesichts des zu erwartenden Halodri-Clubs, 3 Acts mit Präferenz für melodieverliebten Piano-Moll (das Letzte was ich aktuell beim ESC haben will) und einer schwachen Voice-Siegerin wirst du dich arrangieren müssen, jedenfalls solange mir der VE18 noch Zeilen wert ist. Bleiben genug andere, mit denen du Kuschelrunde machen kannst.
    Ivy ist die einzige, der ich genug Zugkraft zutraue, wo ich Erwartungen hege. Ryk, Michael Schulte OK, aber mit ihren ruhigen Nummern nichts wofür ich brennen könnte. Wenn überhaupt, hoffe ich auf die internationale Jury.

    @Alex: Geht dort um die Dramaturgie & Elemente der Show und dass die dort gewünschten Geschichten dafür funktional erzählt werden, ist nur ein Nebenaspekt. Den zweiten Teil unterschreib ich dir.

  159. Jorge

    28.12.2017 | 22:38

    @J.D.L.: Na, das ist mal ein Argument, wofür? LaBrassBanda waren dabei, her damit!

  160. roxy

    28.12.2017 | 22:45

    Wenn ich mir eure Diskussion durchlese, denke ich mir, vielleicht lebe ich am Mond….?
    Vollkommen unnütz jedenfalls, was zählt ist ein überzeugender Auftritt in 3 Minuten, die Vorgeschichte der- oder desjenigen ist Europa herzlich egal.

  161. Christian Harbich

    28.12.2017 | 22:57

    @Alex – stimme vollkommen zu. Der NDR sollte nun echt mal ein paar Jahre beim Konzept bleiben. Ich finde vor allem gut, dass wir beim VE-Finale ein Mischvoting haben werden – so bleibts dann wirklich bis zuletzt spannend wers wird. Herr Schreiber hat ja schon verlauten lassen, dass man zumindest im Erfolgsfalle erstmal bei dem Konzept bleibt – hihi – und Erfolg isses ja schon, wenn D nicht schon wieder letzter oder vorletzter wird…das müsste doch zu schaffen sein :-)

  162. Cal X

    28.12.2017 | 23:12

    Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob das ESC-Ergebnis für Deutschland 2018 etwas darüber aussagen wird, ob das Vorentscheidskonzept als solches funktioniert oder nicht. Ist es nicht wichtiger, dass es zunächst Aufmerksamkeit und vielleicht sogar Rückhalt beim Publikum und in den Medien erzielt, national und international? Und, wie schon vor einigen Wochen angeführt, bei den Musikschaffenden selbst?
    .
    Auch das beste Konzept kann nicht jedes Jahr Top-5-Ergebnisse erzielen, letztlich ist es ein Glückspiel. A Dal in Ungarn hatte auch mal (Punkte-)Durchhänger wie mit Boggies Friedenslied. Trotzdem hielt man am Konzept fest und fährt insgesamt gute Ergebnisse mit Songs ein, die einen ganz eigenständigen Charakter haben. Ungarns Teilnahme empfinde ich in den letzen Jahren eindeutig als Bereicherung für den ESC, selbst wenn ich längst nicht mit allen Songs etwas anfangen konnte.
    .
    Was ich mir vom NDR wünsche ist Beständigkeit und Vertrauen in das eigene Konzept. Man hat sich jetzt für das teutonisch-aufwändige Verfahren entschieden, jetzt beobachtet doch mindestens zwei, drei Jahre lang, was für Künstler, Reaktionen und Ergebnisse daraus hervortreten.

  163. Thomas Mayer

    28.12.2017 | 23:28

    @Cal X

    Da stimme ich vollends zu, man sollte am generellen Konzept festhalten, auch bei schlechterem abschneiden und lieber das ganze Konzept verfeinern mit zb 2 Halbfinals oder zumindest mehr als 6 Finalisten
    .
    Persönlich fand ich es sehr schade, dass man nicht das grundlegende Konzept von 2013 beibehalten hat… klar gerade beim Voting wäre es ausbaufähig gewesen aber grundsätzlich fand ich es viel besser als die Versuche 2014 & 2015 mit 2 Songs pro Künstler und das langweilige Konzept 2017

  164. Ruhrpottler

    28.12.2017 | 23:32

    Immerhin ist es ja gut, dass wird diskutieren und unsere Meinungen austauschen.

    Europa ist es egal, wie die Vergangenheit der Kandidaten mal war? Kann sein, aber in unserem nationalen VE ist es nicht egal. Ein Panel und eine internationale Jury, die eine The-Voice-Quote von 50% (!!!) bei den Finalisten erzeugen, das ARD-Publikum, die nur Mitklatsch-Einheitsbrei wählt und dazu noch die ganzen Teenager, die ihr Taschengeld und Handyguthaben fürs Voting bei The-Voice ausgegeben haben. Nicht zu vergessen der ganze Medienrummel um diese Natia, was auch noch ganz frisch ist. Somit haben diese 3 Casting-Kandidaten einen enormen Schub, was meiner Meinung nach als WETTBEWERBSVERZERRUNG zu bewerten ist.

    Und was ist mit den anderen Diskussionen? Hatten wir uns nicht geeignigt, dass wir einen polarisierenden und auffallenden Künstler haben wollten? Wurde das auch nicht vom NDR versprochen? Warum sind 50% der Finalisten (wenn Liste richtig) wieder nur so unauffällige und belanglose Kandidaten?

    Ganz besonders finde ich schlimm, dass hier einige User das auch noch unterstützen! Ihr hattet jetzt drei Jahre eure grauenhaften Beiträge, mit denen wir abgestürzt sind und habt immer noch nicht genug? Es reicht!

  165. Frederik

    28.12.2017 | 23:35

    Sorry, aber dieses „Die 3 Minuten auf der Bühne müssen zünden, alles andere ist egal“ ist doch wirklich größter Quatsch. Wen interessiert denn eine gute Platzierung von einem Act, der beim Publikum durchfällt? Mekado 2.0 braucht absolut niemand.

    Ich verstehe absolut nicht, wie hier Castingshow-Kandidaten, die – und ja, hier gibt es auch lobenswerte Ausnahmen – bereit sind, ihr eigenes musikalisches Profil (falls überhaupt vorhanden) für ein bisschen Screen-Time aufzugeben, als akzeptable Kandidaten gesehen werden können. Die Todua ist sicherlich nett und sympatisch, aber mit ihrem Sieg für den deutschen Musikmarkt doch komplett verbrannt. Kein Label würde auch nur einen Cent in solche Acts investieren. Es sagt doch schon alles, dass jeder der Voice-Coaches im Finale massiv Promo für die neuen Platten machen durfte, die Siegerin aber nicht mal eine Gewinnersingle (!) erhalten hat. Na gut, das übernimmt jetzt auch der deppige Gebührenzahler.

    Wenn ich mir vorstelle, dass wir 2016 noch eine so fantastische, eigenständige, absolut integere Künstlerin wie Kat Frankie auf der VE-Bühne hatten, uns 2018 nun aber Volksmusik-Retorten drohen, dann kriege ich die Krise. Wer vom normalen Publikum soll sowas denn bitteschön ernst nehmen? Und vor allem: Welcher Act mit ein bisschen Selbstwertgefühl wird unter dem Damoklesschwert der Silbereisierung 2019 überhaupt noch mitmachen wollen?

  166. Cal X

    28.12.2017 | 23:39

    Warum sind 50% der Finalisten (wenn Liste richtig) wieder nur so unauffällige und belanglose Kandidaten?
    .
    Blanche wurde auch oft so tituliert. Auch sie nahm an The Voice teil. Platz 4 mit einem für ESC-Verhältnisse eigenwilligen Song.
    .
    Denkt an die The-Voice-Quote anderer Länder und atmet tief durch. Menschenskinder.

  167. Cal X

    28.12.2017 | 23:42

    Wenn ich mir vorstelle, dass wir 2016 noch eine so fantastische, eigenständige, absolut integere Künstlerin wie Kat Frankie auf der VE-Bühne hatten
    .
    Ich liebe Kat Frankie. Aber dass sie wirklich zum ESC wollte, habe ich ihr leider nie so ganz abgenommen. Ich bedaure, dass die Performance eher lasch ausfiel (und im Backdrop peinlicherweise ein typisches – entschuldigt das Wort – Hipstermotiv aufgegriffen wurde). Aus „Protected“ hätte man die beseelte Magie besser auffangen können.

  168. Cal X

    28.12.2017 | 23:43

    Sorry, ich meinte „einfangen“. Und entschuldigt den Dreifachpost. Zeit fürs Bett.

  169. DerKai

    28.12.2017 | 23:52

    Puh, ich glaube, wir brauchen dringend Neuigkeiten, über die wir schreiben können. Und echt mal: Zwei der Teilnehmer waren in der ERSTEN Staffel von TVOG. Das ist ziemlich lang her. Keine Wettbewerbsverzerrung, keine bedrohliche Häufung. Mögen gute Songs entstehen, über die wir dann abstimmen können!

  170. MaxiKing

    28.12.2017 | 23:58

    Ich tippe mal darauf, das wir morgen Neuigkeiten bekommen.

  171. Andi

    28.12.2017 | 23:58

    @Frederik:
    Wieviel der TVOG-Kandidaten hast du schonmal live gesehen und hast dir ihr Oeuvre angehört?
    Kannst du mir 5 Songs von Ivy oder Michael nennen?
    Ich wette: nein.
    Und wie kannst du dann behaupten, sie würden für ein bisschen Aufmerksamkeit und Screen-Time ihr eigenes musikalisches Profil aufgeben?
    Das ist doch sehr, sehr anmaßend von dir.

  172. Jorge

    29.12.2017 | 00:09

    @Frederik: Danke! Absolut korrekt. Irgendwie hält sich hier die Vorstellung einen Song gut vortragen zu können, wäre etwas Herausragendes oder relevant für die Musikszene oder tageslichttauglich. Statt nach einem Komplettpaket zu suchen, wird wieder auf besondere ESC-Fähigkeiten geschielt. Statt Musikinteressierte zu begeistern, fängt man TV-Show-Interessierte mit diesem Line-Up (der 17), statt auf etwas das von mehr als nur Fans gehört wird oder in Clubs oder auf Konzerten abgeht, setzt man auf Fernsehgarten und Schlagerboom (mit Voxxclub). Und Castingteilnahmen werden in Kommentaren teilweise noch als quasi sinngebend für fast die Musikschaffenden dargestellt. Was will man dazu noch schreiben?

    Ich traue Ivy ne moderne Popnummer zu (die bessere Black Smoke Version hatte sie ja). Nur auch bei ihr frage ich mich, wofür sie aktuell eigentlich steht, Erfolg hatte sie mit fremdgeschriebenen Nummern.

  173. DerKai

    29.12.2017 | 00:14

    @ Andi
    Die Frage war zwar gar nicht an mich, aber ich habe Ivy geladen und im Konzert gesehen, das mich seltsam unberührt ließ. Allerdings soll sie da gesundheitlich angegriffen sein. Die Stimme ist einzigartig! Michael Schultes Auftritt mit Falling slowly bleibt auf ewig in meinem Herzen. Das wären von sechs schon mal zwei, die ich mit gutem Song voll unterstützen könnte.

  174. Eduard XVII.

    29.12.2017 | 00:24

    Nur mal so: Salvador Sobral hat an der portugiesischen Version von DSDS teilgenommen. Hätte er deswegen also auch am besten schon vor der Vorentscheidung aussortiert werden sollen? ;)

    Was ich persönlich immer ein bisschen problematisch finde ist diese Trennung von Künstler und Lied: Erst finden wir mit einem aufwändigen Verfahren einen Sänger/eine Sängerin und dann anschließend schneidert dem ein riesiges Songwriterteam ein Lied auf den Leib. Da bin ich noch sehr skeptisch, ob das so funktionieren wird, denn mit dem Lied steht und fällt eben einfach alles, und sowas kann man auch nicht erzwingen. Kann sein, dass jemand in der ersten Viertelstunde des Songwritingcamps eine Wahnsinnsidee hat, kann auch sein dass am Ende nur ganz nette Stangenware herauskommt. Ich hab da auch eher gedämpfte Erwartungen, was die Kreativität der eingeladenen Schreiber betrifft, weil ich befürchte, dass die richtig Guten (im Sinne von künstlerisch Guten) in Deutschland eher nicht bei sowas mitmachen. Meine Hoffnungen beruhen von daher eher darauf, dass jemand von den Kandidaten schon etwas gutes Eigenes mitbringt (bei Michael Schulte könnte ich mir das gut vorstellen, nachdem ich mir mal ein paar Sachen von dem angehört habe, die ich ziemlich überzeugend fand). Dass das möglich ist, finde ich schon mal super, das ist auf jeden Fall ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zum letzten Jahr. Tendenziell mag ich den Ansatz aus dem Jahr 2016 mit einer bunten Mischung unterschiedlicher Teilnehmer, die ihre eigenen Songs mitbringen, zwar immer noch am liebsten, zumal da auch mit Avantasia und den Mönchen zwei sehr gut geeignete Beiträge dabei waren, mit denen wir garantiert nicht abgeschmiert wären. Am Wichtigsten finde ich es aber auf jeden Fall, dass man persönliche Beiträge wie die von Jamala oder Salvador/Luisa Sobral überhaupt zum Vorentscheid zulässt. Im letzten Jahr hätten wir ja den tollsten und ESC-begeistertsten Künstler im Lande haben können und er hätte keine Chance gehabt. Und das ist dieses Mal ja zum Glück wieder anders. Ob das dann ein ehemaliger Castingshow-Teilnehmer ist oder nicht spielt doch überhaupt keine Rolle.

  175. Anmey

    29.12.2017 | 00:37

    @Jorge: Auch wenn ich persönlich Künstler, die ihre Lieder selber schreiben (sie haben diese Bezeichnung wirklich verdient), großartig finde, muss man ja doch feststellen, dass viele international erfolgreiche Sänger/Sängerinnen auch nur „Songs gut vortragen“. Diese sind dann zwar meist für sie geschrieben worden, aber wenn ich es richtig verstanden habe, soll das „Songwriting Camp“ des NDR auch dazu dienen.
    Inwiefern das so funktioniert, dass es authentisch (allerdings ein dehnbarer Begriff) ist, kann man erst am Ende beurteilen.

  176. DerMoment1608

    29.12.2017 | 00:41

    Achso, (ehemalige) The-Voice-Teilnehmer geben also bei Teilnahme am Vorentscheid ihr musikalisches Profil auf. Ganz unbekannte Künstler und bekannte Künstler behalten ihr Profil bei Teilnahme am Vorentscheid bei. Absolut logisch.

  177. Frederik

    29.12.2017 | 00:51

    Ich wünschte, die meisten Castingshow-Kandidaten hätten ein musikalisches Profil. Stattdessen wird halt nachgesungen, was Musikredakteure und Labelmenschen für sie aussuchen. Daran kann ich nichts eigenständiges erkennen – im Gegensatz zur (imaginären) jungen Band, die am Vorentscheid teilnimmt und ein Lied präsentiert, an dem sie selbst mitgearbeitet hat und das eigene (musikalische) Erfahrungen und Entwicklungen reflektiert. Klingt schon absolut logisch, oder?

  178. Andi

    29.12.2017 | 01:30

    @Frederik:
    Das mag für einige Interpreten wohl so gelten, sehr wahrscheinlich auch für ehemalige Castingshow-Teilnehmer.
    Aber das gilt sicher nicht für Ivy und Michael. Wenn du sie kennen würdest und ihr Schaffen verfolgt hättest, würdest du das wissen.

    Es ist absolut daneben, Künstler zu beurteilen, ohne sie zu kennen. Und es ist auch respektlos.

  179. Andi

    29.12.2017 | 01:33

    Btw versteh ich auch gar nicht (und finde auch das respektlos), dass man von Ivy oder Michael immer als Castingshow-Teilnehmern spricht.
    Das war ein kleiner, wenn auch öffentlichkeitsstarker Teil ihres Schaffens. Und überdies vor allem einer, der schon 5 Jahre her ist.
    Wenn man sie nur auf TVOG reduziert, wird ihrem künstlerischen Schaffen das einfach nicht gerecht.

  180. Jorge

    29.12.2017 | 01:51

    @Anmey: Ja, ist aber trotzdem nicht der Normalfall und ein anderer Vorgang: TopStars engagieren sich ihre Lieblingskomponisten & Produzenten, weil sie es sich leisten können und so ihr Album nach ihrem Gusto entsteht. Oder es entstehen Featuring-Projekte mit doppelten Vermarktungsmöglichkeiten. Bei anderen Musikern entstehen Kooperationen aus dem Fundus des Labels, wo das Material eben für die Karriere Sinn macht, besonders beim Remixen. Es sind aber keine zweckgebundenen Zuwendungen wie oft beim ESC: Man muss höllisch aufpassen, im Songwriting Camp nicht in die ESC-Falle zu tappen. Was einen Teil meiner Skepzis ausmacht, wenn man erst auf Interpretensuche geht und dann „für das Event“ produziert. UK war mit Platz 15 in Kiew wahrscheinlich zufrieden, aber mit so einem Vorentscheid, bzw. dem auf ESC fokussierten Material wird das nicht weit tragen, schon gar nicht in die UK-Musikszene, weil der Kreis der Interessierten überschaubar bleibt.

    Bei Ivy sehe ich Potenzial auch lose ESC-Interessierte zu kobern, das muss dann aber schärfer rüberkommen und mehr flashen als ihre relativ aktuellen Sachen.

  181. Pasi

    29.12.2017 | 01:57

    Loreen ist zum Beispiel auch ein Castingact oder Lena ebenfalls und stört es jemanden? Also mich nicht. Wobei Loreen aktuell nur noch List macht. „Statements“ war so gut gewesen!

  182. Frederik

    29.12.2017 | 01:57

    @Andi: Nö, das ist mir zu einfach. Ohne The Voice wäre das „künstlerische Schaffen“ eines Michael Schulte doch gar nicht möglich: „Eigentlich sei das damals ideal gelaufen, sagt der 26-Jährige im Interview – „dass ich nicht gewonnen habe, aber weit gekommen und so bekannt geworden bin“. Die Show habe ihm viele Möglichkeiten eröffnet.“ (https://www.suedkurier.de/unterhaltung/promis/Michael-Schulte-hat-die-perfekte-Rolle-gefunden;art1015351,9194974)

  183. Kennstenich

    29.12.2017 | 02:00

    Also ehrlich Leute, dass kann man doch wirklich keinem erzählen, dass ein Jury/Panel ausgerechnet gleich 3 The Voice Acts als ausgesprochen vielversprechend für das Vorentscheid Finale aussucht. Wildcard hin oder her (und wieso überhaupt Wildcard). Für mich erscheint das Ganze von vorne bis hinten manipuliert. Michael Schulte ist ein Witz in Tüten. ‚Kann nichts‘ und hat, weil er so oft grausam krumm und schief live singt dort schonmal überhaupt nix verloren. Ivy Quainoo hatte genau einen Hit und ein halbwegs ordentliches Album. Heutzutage könnte sie den damaligen Erfolg jedoch nicht mehr reproduzieren, da sich die Marktverhältnisse radikal verändert haben. Ivy verschwand wg notorischer Erfolglosigkeit rasch im Orkus (sicher deshalb weil sie eine fantastische Performerin mit sagenhafter Bühnenpräsenz ist…) Der Georgierin bescheinige ich zunächst einmal zweimal bei Castingshows relativ frühzeitig ausgesiebt worden zu sein. Komischerweise reichte es dann ausgerechnet in Deutschland für den Sieg. Für mich ist sie ungewöhnlich farblos und in etwa so sympathisch wie einst Anne-Sophie. Voxxclub? Kicher und gähn. Das ist son typisches von einer Plattenfirma angetriebenes Retten-was-von-der-karriere-noch-zu-retten-ist. Wie kann so ein trauriges One-Hit Wonder es gerade bei Panelvoting in das ESC Vorentscheidfinale schaffen? Ist mir absolut unerklärlich und riecht einfach zu stark nach Protektion und Mauschelei. Der von den NDR Verantwortlichen geschworene Neuanfang ist denn auch überhaupt gar nicht zu erkennen. Stattdessen würdigt man sich erneut und sogar noch viel stärker als in den erfolglosen Vorjahren zu einer The Voice Filiale herab. Das macht keinen Sinn. Natürlich kommt es am Ende des Tages auf den Song an. Hier gibt es ein möglicherweise großes Problem: es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Song das Televoting klar gewinnt vielleicht sogar sehr klar, der dann aber wegen fehlender Juryunterstützung zu Hause bleiben muss. Daher können wir uns kaum vorstellen, dass es wirklich mehrere hochkarätige Songs im Vorentscheidfinale wird geben können. Es bestände sonst die Gefahr, dass die Jury bzw das ominöse Panel zu sehr daneben greifen, was sicherlich unter allen Umständen verhindert werden soll.

  184. Frederik

    29.12.2017 | 02:03

    @Pasi: Loreen ist eines der wenigen Beispiele dafür, dass man trotz Castingvergangenheit mit eigenem Stil erfolgreich sein kann. Ivy könnte sicherlich auch in diese Richtung gehen. Mich stört in erster Linie die Teilnahme der aktuellen Gewinnerin sowie der Flut an im Vorfeld Ausgeschiedenen, die bisher musikalisch nicht mehr geleistet haben als ein paar richtige Töne zu treffen und in die Kamera
    zu lächeln. Das kann doch nicht ernsthaft unser Anspruch sein, oder?

  185. Alex

    29.12.2017 | 02:27

    @Frederik:
     
    Dein Kriterium scheint zu sein, ob jemand ein „musikalisches Profil“ hat oder nicht. Wie du selbst sagst, gibt es bei The Voice (und anderen Casting Shows) Kandidaten „mit musikalischem Profil“ und „ohne musikalisches Profil“.
     
    Was soll dann dein pauschales Herumgehacke auf Casting-Teilnehmern?
     
    Außerdem sind einige Sänger*innen noch dabei ihr „musikalisches Profil“ zu finden und gerade in Castingshows können sie verschiedene Rollen ausprobieren und herausfinden, was am besten zu ihnen passt.
     
    Was ist daran schlimm oder zu verurteilen? Andere Teilnehmer finden ihren eigenen Stil auch erst durch den Vorentscheid oder den ESC selbst, wie z.B. Lena und Loreen.
     
    Ja, vielleicht hat jemand wie Natia Songs gesungen/veröffentlicht, die von TV-Produzenten oder ihrem Label vorgegeben wurden. Aber dann bietet doch das Songwriting-Camp die perfekte Möglichkeit seine eigenen Vorstellungen als Künstler zu verwirklichen und einen authentischen Song zu finden.

  186. Joey

    29.12.2017 | 02:34

    -verwirrt-

    Ich glaube wenn sich die Künstler selbst diesen Blog hier durchlesen würden, müssten sie sich bei 90 % der Kommentare schlapp lachen. Seid ihr alle hier Hobbiepsychologen oder habt gar die Geheimformel für einen Erfolg sei es Karrieretechnisch oder beim ESC? Ich glaube die Künstler nehmen den Wettbewerb viel lockerer als ihr, oder sagen wir – sportlich. Das solltet ihr auch tun. Alles wird hier auseinander genommen und schlecht gemacht. Und immer diese Beispiele aus vergangenen Zeiten.. Wenn ich lese: „Mekado 2.0“ – whaaat??? Das ist doch ewig her! Ich wäre ehlich gesagt trotzdem stolz, wenn Dtl. mal wieder nen top 3 platz macht und der Erfolg dannach aus bleibt. Und das ist doch das schöne an diesen Wettbewerb, oder?

  187. Frederik

    29.12.2017 | 02:35

    @Alex: Ganz einfach: Weil ernsthafte Musiker heute – nach fünfzehn Jahren Castings in Deutschland – an ebensolchen nicht mehr teilnehmen. Und weil stattdessen Karaoke-Sänger aufpoppen, die den schnellen Weg ins Blitzlicht suchen. Was natürlich bisher in keinem einzigen Fall funktioniert hat (mit Ausnahme der Raab-Shows, aber das ist wieder ein ganz anderer Background). Wir haben doch beim Vorentscheid 2017 gesehen, dass das „Wir suchen einen Song für ausgewählte Künstler“ komplett nach hinten losgegangen ist. Oder hab ich Levinas ausverkaufte Tour verpasst?

  188. Alex

    29.12.2017 | 03:16

    @Frederik:
     
    Schade, dass du es so eindimensional siehst.
     
    Ich als Künstler würde eine Casting Show als Bühne und Chance nutzen, um mich selbst und meinen Stil zu präsentieren. Und das eben auch mit all den Limitierungen, die eine solche Show mit sich bringt. Wie du selbst sagst, sind diese Limitierungen in Deutschland leider groß. Dazu gehören z.B. TV-Produzenten, die alles für die Quote tun und denen Einzelschicksale egal sind. Ich glaube das hängt auch mit der Kultur in deutschen Produktionsfirmen und bei deutschen Labels zusammen, aber das ist ein anderes Thema und würde jetzt hier den Rahmen sprengen.
     
    Lena und Max Giesinger sind Leute, die ihre Plattformen (ESC, The Voice) genutzt haben. Ohne die Erfahrungen, die beide bei ihren Formaten gemacht haben, hätten sie heute nicht das berufliche Netzwerk, um eine erfolgreiche Karriere zu haben. Selbst einige DSDS-Teilnehmer sind heute in ihrer Nische erfolgreich unterwegs, z.B. Beatrice Egli.
     
    Auch andere ESC-Gewinner und Teilnehmer, die heute respektable Künstler in ihren Ländern sind, haben Casting-Shows als Sprungbrett genutzt, z.B. Loreen, Måns Zelmerlöw, Conchita Wurst, Loic Nottet, Blanche oder OG3NE.
     
    Am Ende muss man es halt nur wollen als Künstler.
     
    Außerdem ist es leider auch so, dass wir in Deutschland neben Castingshows und den ARD-Schlagersendungen keine anderen rechweitestarken Möglichkeiten für deutsche Musiker haben. Daher nutzen eben auch viele „ernsthafte Künstler“ diese Castingshow-Plattform.
     
    Ich halte es für einen Mythos, dass ein Künstler in Deutschland nur durch „gute Musik“ bekannt werden kann, ohne weiteres dazu tun. So funktioniert der deutsche Musikmarkt nicht. Es reicht nicht, seine Songs auf YouTube hochzuladen und dann zu hoffen bekannt zu werden. Dazu gehört vor allem Wille und das Nutzen seines beruflichen Netzwerks, das man sich eben durch o.g. TV-Produktionen enorm ausbauen kann.

  189. escfan05

    29.12.2017 | 05:59

    Nur ich frage mich, was läuft in Deutschland bei den Castingshows falsch, in Bezug darauf, das in anderen Ländern, die Gewinner von Castingshows große Stars werden und bei uns hier in Deutschland, sind sie schnell wieder in Vergessenheit geraten. Egal ob X-Faktor, Supertalent, DSDS oder The Voice. In anderen Ländern in der diese Shows auch gelaufen sind, wurden die Gewinner zu Stars, nur bei uns die meisten nicht.

  190. Philip

    29.12.2017 | 07:02

    Was für eine unglaublich unnötige Disskusion hier.

  191. Silke

    29.12.2017 | 08:46

    Hoffen wir mal das wir heute von Herrn Schreiber aufgeklärt werden und die 6 Kandidaten erfahren.Wurde ja vor weihnachten so angekündigt…

  192. Christo

    29.12.2017 | 09:49

    Was für eine unglaublich unnötige Diskussion hier.
    @Philip Im Gegenteil. Einige veranschaulichen durch ihre Kommentare die Haken des gewählten Konzepts sehr gut und wie schnell man somit die Hände griffbereit über der Kloschüssel hat. Manche tun dies allerdings ungewollt.
    Selbst der Umstand des aufgescheuchten Hühnerhaufens bedeutet Erkenntnisgewinn. Den hätte es aber nun wirklich zuletzt gebraucht.

  193. DerKai

    29.12.2017 | 09:50

    @ Silke
    Das wäre echt gut! Würde die Themen neu aufmischen…. Vielleicht ist ja sogar noch eine Überraschung dabei?

  194. escfan05

    29.12.2017 | 09:53

    @Silke Wenn nicht heute, dann wohl frühestens am Dienstag. Hat der Schreiber nicht geschrieben, das alle 6 eingeladenen Acts auch an der VE teilnehmen wollen? Also stehen doch die Teilnehmer fest, oder?

  195. nala2408

    29.12.2017 | 10:03

    Alter, ich war nur kurz weg und jetzt sind hier fast 200 Kommentare… Hier kocht’s gewaltig 😂 So einen Hype gab es lange nicht mehr.
    .
    Ich denke mal wir werden es spätestens morgen erfahren.

  196. nala2408

    29.12.2017 | 10:09

    DIE KANDIDATEN WURDEN VERÖFFENTLICHT!!!!!

  197. Silke

    29.12.2017 | 10:36

    https://www.eurovision.de/news/Diese-sechs-Acts-sind-im-ESC-Vorentscheid-2018,kandidaten568.html

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