Estland

Wer soll Estland in Kiew vertreten?

ESC 2015 Estland Stig Rästa Elina Born

Eesti Laul, das Entscheidungsformat im Norden des Baltikums, geht nach zwei Halbfinals in die Endrunde: Am 4. März entscheidet sich an dem Ort, an dem 2002 der Eurovision Song Contest stattfand, wer im Mai nach Kiew reisen darf. Elina Born, die bereits 2015 ihr Heimatland beim ESC vertrat, darf sich Chancen ausrechnen. Und wer sind ihre neun Konkurrenten? Unsere Übersicht.

Aus 20 wurden 10: Nach diesem Prinzip funktionierte in diesem Jahr Eesti Laul, der estnische Vorentscheid. Im großen Finale am 4. März werden aus den „lucky ten“ dann zunächst drei, die in einem Superfinale um den Sieg kämpfen. Austragungsort ist die Saku Suurhall im Westen der Hauptstadt Tallinn – dort fand am 25. Mai 2002 der Eurovision Song Contest statt.

Nach einer eher durchwachsenen Bilanz der jüngeren Zeit – in den vergangenen fünf Jahren schaffte Estland einen 6. und 7. Platz im Finale („Kuula“ und „Goodbye to Yesterday“), aber auch einen Platz 20 sowie zwei Songs, die im ESC-Semifinale scheiterten (voriges Jahr sogar als Schlusslicht) – will die nationale Rundfunkanstalt ERR 2017 wieder einen Erfolg.

Doch mit welchem Act? Sicher ist: Kaum ein Vorentscheid ist so bunt, so vielseitig wie Eesti Laul. Zur Wahl für Estlands Vertreter in Kiew stehen diese zehn:

1. Ariadne: Feel Me Now
(Musik: Margus Piik, Tomi Rahula; Text: Anni Rahula)

Liina Ariadne Pedanik ist 18 und hat offenbar schon viel Erfahrung mit Gesangswettbewerben: Schon mit vier, berichtet ERR, habe sie einen solchen gewonnen, in ihrer Altersgruppe wohlgemerkt. Sie spielte im Schultheater mit und versuchte es 2015 bei Eesti otsib superstaari („Estland sucht einen Superstar“), allerdings erfolglos. Auf YouTube ist sie auch aktiv. Jetzt hat sie sich das erste Mal zum Eesti Laul gewagt.

YouTube Preview ImageAriadne – Feel Me Now

 

2. Whogaux & Karl-Kristjan feat. Maian: Have You Now
(Musik & Text: Karl-Kristjan Kingi, Hugo Martin Maasikas, Maian Lomp)

Erinnert sich noch jemand an „I wanna meet Bob Dylan“, ein Lied des estnischen Vorentscheids 2011? Der stammte damals von der Gruppe Outloudz – und Karl-Kristjan war damals Teil der Band. Über seine Mitstreiter im Eesti Laul 2017, Hugo Martin Maasikas und Maian Lomp, habe ich leider nichts gefunden. Whogaux ist jedenfalls eine ziemlich kreative Weise, den Namen Hugo zu schreiben…

YouTube Preview ImageWhogaux & Karl-Kristjan feat. Maian – Have You Now

 

3. Lenna Kuurmaa: Slingshot
(Musik & Text: Lenna Kuurmaa, Nicolas Rebscher, Michelle Leonard)

Lenna ist eine von mehreren Finalisten, die ESC-Erfahrung mitbringt – und zwar auch noch aus Kiew! 2005 war sie als Frontfrau von Vanilla Ninja schon vor Ort, in Schweizer Diensten. Estland hat sie bisher nicht beim Grand Prix vertreten, obwohl sie es auch schon bei Eesti Laul probiert hat. 2010 und 2012 wurde sie beide Male Zweite im Vorentscheid („Rapunzel“ und „Mina jään“). Klappt es diesmal?

YouTube Preview ImageLenna Kuurmaa – Slingshot

 

4. Ivo Linna: Suur loterii
(Musik: Rainer Michelson; Text: Urmas Jaarman)

Der Oldie unter den Teilnehmern: Ivo Linna wirkte schon 1996, als er Estland beim ESC in Oslo vertreten wurde, neben seiner jungen Duettpartnerin Maarja-Liis Ilus wie der ältere Onkel. Ivo Linna ist heute 67 Jahre alt, und er ist bis heute ein im Land sehr beliebter Sänger. Kein Wunder, dass er es auch ins Eesti-Laul-Finale 2017 geschafft hat. Bei der Vorstellung aller Teilnehmer 2017 verstieg sich Postimees, eine der großen estnischen Zeitungen, gar auf die Behauptung, wer in Estland Ivo Linna nicht liebe, sei ein Vaterlandsverräter….

YouTube Preview ImageIvo Linna – Suur loterii

 

5. Elina Born: In Or Out
(Musik & Text: Stig Rästa, Vallo Kikas, Fred Krieger)

Elina Born kennen wir noch aus dem Jahr 2015, als sie im Duett mit Stig Rästa Estland erfolgreich beim Eurovision Song Contest in Wien vertrat. Mit „Goodbye to Yesterday“ erreichten die beiden einen 7. Platz. Stig hat auch „In Or Out“ geschrieben. Elina (22) wurde in Estland bekannt, als sie bei der schon erwähnten TV-Castingshow Eesti otsib superstaari 2012 Zweite wurde. Jetzt tritt sie im Eesti-Laul-Finale prompt gegen den an, der damals die Show gewann: Rasmus Rändvee.

YouTube Preview ImageElina Born – In Or Out

 

6. Daniel Levi: All I Need
(Musik & Text: Ago Teppand, Daniel Levi Viinalass)

Daniels zweiter Versuch bei Eesti Laul. 2015 unterlag er Elina und Stig mit seiner tollen Nummer „Burning Lights“, die leider trotz Stagediving mit Hand Camera nichts gegen den schon vorab prognostizierten Erdrutschsieg von „Goodbye to Yesterday“ ausrichten konnte. (2016 durfte Daniel die estnischen 12 Punkte beim ESC vorlesen.) „All I Need“ ist von Daniel selbst geschrieben und nach eigener Aussage inspiriert von seinem jüngeren Bruder.

YouTube Preview ImageDaniel Levi – All I Need

 

7. Rasmus Rändvee: This Love
(Musik: Bert Prikenfeld, Stewart James Brock, Ewert Sundja, Rasmus Rändvee; Text: Stewart James Brock, Ewert Sundja, Rasmus Rändvee)

Oben schon kurz genannt: Rasmus gewann 2012 Eesti otsib superstaari gegen Elina Born. 2013 nahm er dann mit der Band Facelift Deer an Eesti Laul teil, die Gruppe wurde damals Siebte im Finale. Erfolgreich war Facelift Deer danach trotzdem, unter anderem gab es 2014 in Estland einen Preis für das beste Rockalbum. Nebenbei studiert Rasmus, inzwischen 21 Jahre alt, an der Uni Tallinn BWL. Und jetzt will er zum ESC. „This Love“ entstand im Herbst 2016.

YouTube Preview ImageRasmus Rändvee – This Love

 

8. Liis Lemsalu: Keep Running
(Musik: Liis Lemsalu, Mihkel Mattisen, Gustaf Svenungsson, Magnus Wallin; Text: Liis Lemsalu)

Die 24-Jährige ist auch schon eine alte Bekannte. Nachdem sie 2011, ein Jahr vor Rasmus, Eesti otsib superstaari gewonnen hatte, beehrte sie gleich mehrfach auch Eesti Laul: mal allein wie 2012 und 2013, mal mit einem Duettpartner (2015). Ins Finale kam sie aber nur ein einziges Mal (2012) – und eben jetzt. Verbessert sie ihre Platzierung von 2012, als sie Fünfte wurde?

YouTube Preview ImageLiis Lemsalu – Keep Running

 

9. Kerli: Spirit Animal
(Musik: Kerli Kõiv, Brian Ziff; Text: Kerli Kõiv)

Kerli Kõiv, kürzlich 30 geworden, ist schon ein alter Hase. 2003 versuchte sie ihr Glück beim Melodifestivalen, 2004 wollte sie für Estland zum ESC. Damals wurde sie Zweite beim Eurolaul. International hatte sie einen relativ großen Hit mit „Walking On Air“, das 2009 in den deutschen Charts Platz 25 erreichte. Jetzt, nach vielen Jahren, macht sie mal wieder beim Vorentscheid mit (voriges Jahr war sie Co-Autorin des Songs „Immortality“, das im Eesti-Laul-Finale den dritten Platz belegte). Erfolge hatte sie in den Jahren davor auch so, vor allem in den USA, wo sie einige Jahre in L.A. lebte.

YouTube Preview ImageKerli – Spirit Animal

 

10. Koit Toome & Laura: Verona
(Musik & Text: Sven Lõhmus)

Koit war junge 19, als er 1998 Estland beim Eurovision Song Contest in Birmingham vertrat („Mere lapsed“, 12. Platz). Jetzt ist er doppelt so alt und will wieder zum Contest. Mit Laura, die es in Estland schon mehrfach beim Vorentscheid versucht hat (ganz toll zum Beispiel „Sunflowers“, 2007), singt Koit diesmal ein Duett. Das Lied nimmt im Titel Bezug auf Romeo und Julia, musikalisch eher auf Dieter Bohlen und Thomas Anders.

YouTube Preview ImageKoit Toome & Laura – Verona

 

Entschieden wird im Eesti-Laul-Finale zunächst per Jury plus Televoting. Aus den drei Superfinalisten wählen dann allein die Zuschauer, wer Estland beim Eurovision Song Contest 2017 vertreten wird. Dort startet Estland in der zweiten Hälfte des zweiten Halbfinals am 11. Mai.

Gaststar bei Eesti Laul ist am 4. März außerdem Måns Zelmerlöw. Wir verfolgen den estnischen Vorentscheid natürlich mit einem Liveblog.

Wer soll für Estland in Kiew singen?

  • Koit Toome & Laura (29%, 78 Stimmen)
  • Elina Born (23%, 62 Stimmen)
  • Kerli (17%, 44 Stimmen)
  • Rasmus Rändvee (12%, 33 Stimmen)
  • Ariadne (8%, 20 Stimmen)
  • Daniel Levi (3%, 8 Stimmen)
  • Lenna Kuurmaa (3%, 7 Stimmen)
  • Karl-Kristjan & Whogaux feat. Maian (3%, 7 Stimmen)
  • Ivo Linna (2%, 5 Stimmen)
  • Liis Lemsalu (0%, 2 Stimmen)

Wähler gesamt: 266

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60 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Manboy

    27.02.2017 | 17:07

    Den bisher mäßigen Jahrgang kann nur Koit Toome & Laura retten. Finde ich mega. Ich mache mir aber wenig Hoffnung. Am Ende gewinnt entweder ne Ballade oder was nerviges wie Kerli.

  2. Jorge

    27.02.2017 | 17:21

    Wunsch: Rasmus
    Realität: Kurt Tonne & Laura
    Camp: Kerli
    Grower: Lenna, Whogaux & Karl Kristjan ft. Maian

    Out: Elina

  3. Lady Madonna

    27.02.2017 | 17:23

    Rasmus! Keine Frage!!!

  4. Cursha

    27.02.2017 | 17:28

    Ich finde „Feel Me Now“ am besten. Rechne ihm aber keine Chancen ein. „Verona“ gefällt mir gar nicht.

  5. Martin

    27.02.2017 | 17:37

    Koit & Laura oder Kerli werden es wohl machen

    Ariadne und Daniel sehe ich persönlich absolut chancenlos

    Elina oder Rassmus haben Außenseiterchancen

  6. J.D.L.

    27.02.2017 | 17:39

    War schwierig mich zu entscheiden, denn ich finde das Essti Laul ziemlich stark mit guten Beiträgen

    5. Ariadne
    4. Lenna Kuurmaa
    3. Kerli
    2. Elina Born
    1. Koit & Laura

    Werde mich definitiv für den SCC in Estland bedienen!

  7. tomudu

    27.02.2017 | 17:47

    Estland hat ein verdammt starkes Finale. Meine Favoriten sind Elina & Kerli, allerdings könnte ich auch mit (fast) jedem anderen Song leben.

  8. manuel d.

    27.02.2017 | 17:48

    Ich weine noch immer um „Angeelia“ und bin komplett geschockt, dass das letzte Woche nicht ins Finale gekommen ist (kann ich das schon jetzt für den „Second Chance“ nominieren?). Das wäre ganz weit nach vorne gekommen…
    .
    Von den jetzt im Finale befindlichen Songs wünsche ich mir noch am ehesten Kerli (auffällig), Ariadne („netter“ Song) oder Whogaux & Karl-Kristjan feat. Maian (zündet besonders nach mehrmaligem Hören!) – weil das einfach die modernsten Sachsen sind. Kit Toole & Laura leider viel zu schlagerig…

  9. Rainer1

    27.02.2017 | 17:57

    Die wahrscheinlich längste praline..ähm…
    Der wahrscheinlich beste vorentscheid der saison. Fand anfangs verona klar das beste. Die live-performance find ich leider gar nicht gelungen. Kerli find ich live sehr gut, den song leider nicht so.
    Rasmus hab ich mir aus gegebenen anlass schöngehört. Sein armgefuchtel stört mich.
    Dank ivo linna versuche ich auch heute noch ab und zu, unter der dusche estnisch zu singen. Heute gefällt er mir nicht.
    Daniel levi ist cool. Auf alle fälle der song. Von ihm sieht man nicht viel, weil der arme kerl fast immer im dunkeln stehen muss
    Lenna kuurmas performance? Dachte auf anhieb an den frauenturnverein von basel/st.johann
    Karl-kristjan und whogaux. Haben einen guten song. Aber da passt einfach nix zusammen. Weder die stimmen noch die hintergrundtänzer, weder ihr kleid noch sein hut. Komischerweise gefällts mir trotzdem.
    Ariadne steht da wie hingenagelt.
    Und meine favoritin, elina born. Spitzenklasse. Super song , geile stimme. Passt perfekt. Über ihr outfit kann man diskutieren

  10. Peter Philipp

    27.02.2017 | 17:59

    Mein Wunsch, ganz klar Rasmus Rändvee

  11. Ray

    27.02.2017 | 18:02

    Rasmus wäre toll, aber mit Koit und Laura (die schon zwei ganz große Songs in der Estland VE hatte) kann ich gut leben. Der Vergleich mit Bohlens Sound ist aber fies und ungerechtfertigt…grins @Matthias…

  12. Yasi

    27.02.2017 | 18:14

    Das Umfrageergebnis gefällt mir schon einmal sehr gut.
    @Rainer1: Die Finalistin haben angekündigt, ihre Performance zu ändern, also wechselt sie vielleicht noch ihr Outfit.
    Verona ist furchtbar und Laura sieht aus wie Plastik. Spirit Animal finde ich überbewertet und ungeeignet für den ESC.

  13. uppläsare

    27.02.2017 | 18:18

    Ganz klar für mich: Koit & Laura

  14. Peter Philipp

    27.02.2017 | 18:37

    Hallo @Rainer1, was habe ich nicht schon mit den Armen rumgefuchtel , damit mich “ Baby“ endlich anschaut . So bewegen sich junge Menschen die verliebt sind. Past alles.

  15. kaspar

    27.02.2017 | 18:37

    @Matthias: Ich kenne mich mit dem Eesti Laul im Allgemeinen nicht so aus; aber kann im Normalfall nicht nur Liis oder Lenna Zweite 2012 geworden sein?
    Ansonsten aber ein sehr schöner Überblick über die Finalteilnehmer!
    Vor dem Halbfinale war Elina mit ihrem modernen Popsong meine unangefochtene Nummer 1, aber mit ihrer schwachen Performance im ersten Semi hat sie vieles kaputtgemacht. Auch ihr Livegesang hat mich nicht wirklich überzeugt. Lennas Performance saß hingegen perfekt und sie hat ESC-Feeling bei mir vermittelt – „Slingshot“ kann ich mir gut in Kiew vorstellen! Ansonsten mag ich auch Ivo Linnas „Suur loterii“.

  16. Stefano

    27.02.2017 | 18:50

    Na ich möchte Lenna zum Kiew Revival schicken. Generell finde ich, dass das Niveau im Vergleich zum letzten Jahr deutlich gestiegen ist :)

  17. Yasi

    27.02.2017 | 19:00

    @kaspar: Habe gerade nachgeschaut, Lenna wurde Zweite, Liis dagegen nur Fünfte. Da hat er wohl die Liis kurz mit Lenna verwechselt.

  18. Matty

    27.02.2017 | 19:09

    Koit Toome & Laura und niemand sonst!

  19. Jabo72

    27.02.2017 | 19:15

    Estland hat mal wieder meinen Lieblingsvorentscheid. Es fehlt zwar ein Meisterwerk wie Seis, aber es sind wieder viele gute Sachen dabei. Ariadne (braucht unbedingt mehr Dynamik beim Singen) gefällt mir nebst Kerli (braucht mehr Stimme am Schluss) am besten, dazu noch Karl-Kristjan und Co. und Lenna. Rasmus und Elina sind auch noch gut. Ich vermisse Angeelia schmerzlich, die Präsentation war nur zu lasch. Daniel und Liis waren beide schon deutlich stärker mit vorherigen Werken. Koit & Laura mag ich aber gar nicht, das ist irgendwie altbacken, vor allem dieser unsägliche Text. Die besten Chancen in Kiew hätte wohl Kerli, einfach weil es auffällt.

  20. Matthias

    27.02.2017 | 19:25

    Danke für den Hinweis, kaspar. Liis wurde in der Tat nur Fünfte. Ich hab’s korrigiert.

  21. Bango

    27.02.2017 | 19:53

    Kerli natürlich. :)

  22. benne

    27.02.2017 | 20:12

    Ich bin ganz klar für Koit Toome und Laura, hoffentlich wird der Finalauftritt besser und die beiden schauen nicht mehr total emotionslos in die Kamera.
    Mit Rasmus oder Ariadne wäre ich auch einverstanden, ist aber unwahrscheinlich.
    Aber bitte nicht Kerli (das ist Kinderdisco) oder Elina (im Halbfinale sehr schwach gesungen)

  23. ESC17

    27.02.2017 | 20:37

    Der estische Vorentscheid ist mit der beste dieses Jahr. Viele echt gute Songs dabei. Mein absoluter Favorit ist Verona das Gesamtpaket ist toll. Auch Kerli’s und Ariadne’s Songs mag ich. Ivo Linna z.b hat natürlich keine Chance, und Danuel Levi hört sich schlimm an.

    (Kommentar editiert: der letzte Satz war abwertend und diffamierend, daher gelöscht, bitte auf die Ausrucksweise achten. Danke, d.Red.)

  24. Usain

    27.02.2017 | 20:41

    Der Vergleich mit Modern Talking für Verona ist wirklich super, stimmt, genau so klingt das. Sehr gefällig, sehr schlagerig. Und noch ein Vergleich: Der Sänger erinnert mich an Herrn Michalsky, der guckt auch immer so verkniffen

  25. BB

    27.02.2017 | 20:44

    KERLI all the way !!!
    Angeelia und Alvistar Funk Association sind ja leider schon im Semi geflogen :(

  26. Little Imp

    27.02.2017 | 20:47

    Was finden nur alle an Verona? Aber gut, man hätte es hier auf dem Blog ahnen können. Songs von Sven Löhmus haben schon drei Lesergames gewonnen. Damit will ich das Lied nicht schlechtreden, es ist mir im Vergleich zur direkten Konkurrenz nur etwas zu konservativ. Dann lieber gleich Ivo Linna.
    .
    Meine Top 5 sind – in Reihenfolge der obigen Videos – Ariadne (live leider schwächelnd), Elina (fehlt nur noch ein Epic Sax Guy zum Glück), Rasmus (schon seit Wochen einer meiner Lieblinge dieser Vorentscheid-Saison), Kerli und Koit Toome & Laura (mit Abstrichen). Viel können die Esten ohnehin nicht verkehrt machen. Ich wünschte, das könnte ich auch mal von unserem Vorentscheid sagen.
    .
    Überrascht bin ich, wie beliebt „This love“ hier auf dem Blog ist. Dachte bisher, dass wäre nur wieder eines meiner üblichen chancenlosen guilty pleasures.
    .
    Oh Gott, mit diesem Blogbeitrag habt ihr es geschafft: Jetzt höre ich „This love“ schon wieder in Dauerschleife. xD
    .
    #teamrasmus

  27. Tob

    27.02.2017 | 21:15

    Mit Kerli denke ich würden sie alles richtig machen. Gute Performance, professionelle Sängerin, aber sie sollte an ihrer Stimme arbeiten. Und wenn sie das tut könnte ich mir vielleicht sogar Tallinn 2018 vorstellen da sie neben den Ganzen Balladen auffallen wird. Zudem kommt einem der Song nicht so schnell aus dem Ohr.

    #TeamKerli

  28. manuel d.

    27.02.2017 | 21:23

    @jabo72: 100% ;-)

  29. Tob

    27.02.2017 | 21:34

    Die aktuellen Wettquoten meinen diese Reihenfolge:
    1. Kerli-Spirit Animal
    2. Koit Tomme& Laura- Verona
    3. Ariadne-Feel me now
    4.Elina Born-In or out
    5.Rasmus- This Love
    6.Lenna-Slingshot
    7.KK&W- Have you now
    8.Liis- Keep Running
    9.Ivo Linna- Suur Loteri
    10.Daniel Levi- All I Need

  30. Matthias

    27.02.2017 | 21:48

    Meine Top10:

    1. Koit Toome & Laura
    2. Elina Born
    3. Rasmus Rändvee
    4. Ariadne
    5. Liis Lemsalu
    6. Daniel Levi
    7. Lenna Kuurmaa
    8. Ivo Linna
    9. Kerli
    10. Karl-Kristjan & Whogaux feat. Maian

  31. Krissi

    27.02.2017 | 21:57

    Endlich ist es wieder so weit!

    Kerli gefällt mir am besten, das ist auffällig und modern und sticht sicherlich hervor, besonders in dem (bis jetzt) ziemlich langweiligen Jahrgang.

    Rasmus (tolle Bühnenpräsenz) und Karl Kristjan & Whogaux finde ich klasse!

    Den Hype um Verona verstehe ich absolut nicht, klar ist das nett, kommt aber 20 Jahre zu spät. Liis und Elina sind irgendwie auch eher 0815. Ich befürchte allerdings, dass die am Ende ganz vorne mitspielen werden.

    Daniel Levi gefällt mir dieses Jahr viel besser als letztes mal, der scheint erwachsen geworden zu sein ;)

  32. alkibernd

    27.02.2017 | 22:00

    Ich bin – niemand wird mir das hier glauben – für Verona, weil das alleredelster ESC-Trash ist und da schmilzt man als nur oberflächlich intellektuelle Tucke ja so was von fürchterlich dahin.

    Außerdem haben die stolze Senatorentochter und das zum Mann gereifte Fischstäbchen es sich redlich verdient

    Wenn das nicht klappt, dann bitte Ivo Linna

  33. alkibernd

    27.02.2017 | 22:06

    Kooit ist ein ganz leckerer Kerl, aber wohl heterosexuell, verdammt ;-))

  34. alkibernd

    27.02.2017 | 22:18

    Rasmus ist noch so ein als arrogant empfundener blonder estnischer Betriebswirt . Das ging doch schon letztes Jahr schief, insbesondereda wir in Europa sowiese Angst vor der aus Estland rüberschwappenden Digitalisierungswelle haben

  35. Cali

    27.02.2017 | 22:20

    Wer sich in der „Instagrammer ESC-Jugendszene“ befindet, wird wissen, dass dort Kerli ohne Ende gehypt wird (an zweiter Stelle noch Elina – diese zwei verfeindeten Lager gibt es. ^^). Ich bin ehrlich gesagt froh zu sehen, dass in der [wie drückt man das am freundlichsten aus? ;D] „älteren“ ESC-Szene eher meine Meinung vertreten wird. Verona ist für mich der bessere Song. Kerli ist gut live, allerdings in der Studioversion grauenvoll. Und einfach – wie bei Tayanna in der Ukraine – der jüngeren Szene eins auszuwischen! ;P
    #TeamVerona
    Wenn alle Slingshots reißen, kann auch gerne Ariadne fahren.

  36. Cali

    27.02.2017 | 22:22

    Hat Patrick schon einen Gewinner? Vielleicht Kerli…? ;P

  37. alkibernd

    27.02.2017 | 22:23

    @ Dieses „jünger“ und „älter“ ist genau wie „weiblich“ und „männlich“ eine vollkommen uncoole und überkommene Kategorisierung.

    Für Gender und Ager Mainstream ;-)) !!

  38. OLiver

    27.02.2017 | 22:30

    @Cali: Leider beehrt uns patrick esc alias patrick das orakel alias patrick m nur noch selten. In dieser Saison hat er nur zwei Mal kommentiert. Seine todsicheren Tipps dabei waren: Sara Mastroianni in UK und Emma in Finnland.
    Womöglich müssen die Leser das Orakel für eine Prognose in einer konzertierten Aktion gemeinsam herbeibeschwören…

  39. Bandido

    27.02.2017 | 23:13

    Rasmus hat für mein persönliches Gusto den besten Titel – aber leider eine ähnlich sparsame Ausstrahlung (BWL-Charme trifft es gut) wie der Jüri letztes Jahr.
    .
    Getoppt wird das nur noch von dieser Ariadne – find das irritierend, dass die unter Fans so gut wegkommt – steht da im pinken Fleecejäckchen auf der Bühne wie Mandy Kaluppke beim Karaokeabend und piepst diese ATC-B-Seite aus den frühen 2000ern (kennt die noch jemand? Alex Christensen hat die damals verbrochen.)
    Herrlich übrigens die Anmerkung zu Dieter Bohlen – der war in den 90ern sicherlich auch des öfteren „Lost in Verona“ – und auf dem Modern-Talking-Endachtziger-Flopp „In The Garden Of Venus“ hätte diese käsige Duett sicherlich eine gute Figur gemacht.
    .
    Man merkt, irgendwie bin ich da bei den Esten dieses Jahr ziemlich indifferent, dann soll es halt die Kerli richten, die hat damals mit „Love Is Dead“ ein ganz nettes Album herausgebracht, das ich mir damals auch besorgt habe – damals, als ich altersmäßig noch zur „Instgrammer ESC-Jugendszene“ hätte dazugehören können. Aber damals gab’s noch kein Instagram, und damit ist die Geschichte aus, so gute Nacht, Opa muss jetzt ins Bett.

  40. Lorena

    27.02.2017 | 23:14

    Ich hoffe, dass Laura mit Backgroundsänger, Elina oder Ariadne gewinnt. Blos nicht Kerli.

  41. togravus

    27.02.2017 | 23:26

    Leider ist dies das schwächste Finale, das uns Eesti Laul je vorgesetzt hat. Ich habe für Ariadne gestimmt, mag aber auch Rasmus. „Verona“ ist in seinem Genre auch stark, aber leider mag ich das Genre gar nicht. Der Rest ist einfach sehr, sehr schwach. Ich hoffe, dass Eesti Laul nächstes Jahr zu gewohnter und geliebter Qualität zurückfinden wird.

  42. interrobang

    27.02.2017 | 23:29

    Ein vielfältiges Startfeld in Estland!
    Im Vorfeld war ich ja ganz verzückt vom Ariadne-Lied, aber der Auftritt ist leider besonders öde geraten. Andersrum ist es bei Hugo & Konsorten — irgendwie fluffig. Spirit Animal ist mir ein wenig zu überkandidelt. Verona ist schön grand-prix-schmalzig — so was könnte eigentlich mal wieder ins Rennen. Rasmus wirkt auf mich viel zu jüripootsmannschnöselig, aber so was fand man ja in Estland letztes Jahr schon toll (wenn auch sonst nirgends). Ivo Linna gewinnt ziemlich sicher nicht, macht das Feld aber bunter. (So was wäre doch mal eine Idee für den Dansk Melodi Grand Prix! Alte Barden sollen sich dort auch schon mal gelohnt haben!) Aufgrund ihres Halbfinalauftritts wirkt Frau Born wie das Maß aller Dinge — ob es auf sie rauslaufen wird? Keine Ahnung … aber ich freu mich drauf.

  43. J.D.L

    28.02.2017 | 00:32

    Wenn Estland Ivo Linna schickt, dann soll Schweden sich für Ove Thörnqvist entscheiden. Dann können die hinter der Bühne ein schönes Rollatorenrennen machen ! xD
    Müssten beide dann aber ins Finale kommen, um es zu veranstalten, da SWE in S1 und EST in S2

  44. Kathrin

    28.02.2017 | 07:01

    Mich haut da ja gar nichts vom Hocker, ehrlich gesagt. Rasmus gefällt mir da noch am Besten und Whogaux und Konsorten auch noch ganz okay, die Sängerin ist niedlich.
    Mit Verona kann ich nichts anfangen, meiner Meinung nach stehen die beiden da wie bestellt und nicht abgeholt und das Lied ist jetzt auch nicht so richtig meins. Hat für mich von der nicht vorhandenen Chemie her was vom schwedischen Duett vom letzten Samstag. Aber gut, daran kann man ja noch arbeiten.
    Laura erinnert mich ja übrigens vom Typ her an Claudia aus Malta: noch keine 30, aber eine Aufmachung wie Mitte 40. Kaum zu glauben, dass Kooit fast 10 Jahre älter ist als sie.

  45. melodifestivalenfan

    28.02.2017 | 07:02

    Ich bin für Rasmus. Er wirkt auch sympathischer als Jüri, liegt aber auch am Songmaterial. „Verona“ ist mir zu moderntalkingmäßig, langweilig und zu gewollt auf ESC getrimmt.

  46. Little Imp

    28.02.2017 | 08:14

    Das Problem bei Jüri war ja auch, dass er beim Eesti Laul noch eine coole „Arroganz“ und Unnahbarkeit ausstrahlte. In Stockholm ist das dann irgendwie komplett verloren gegangen und plötzlich stand da ein unsympathischer Taschenspieler samt Kartentrick verloren auf der Bühne. Außerdem, wer ständig brave Abiturientinnen schickt, darf sich über schnöselige BWL-Studenten nicht beschweren.

  47. Mariposa

    28.02.2017 | 09:05

    Meine Begeisterung für „Verona“ hält sich leider arg in Grenzen. Nix gegen Schlager, aber das Lied klingt schon ziemlich auf ESC getrimmt. Hat aber wohl Chancen.

  48. Jorge

    28.02.2017 | 10:00

    Bin etwas erleichtert. Ich hatte auch ursprünglich befürchtet, auf eine Verona-Reisegruppe zu treffen. Eine Null-Emotionen-Show und nebenbei ist Lauras Stimme auch kein Knaller. Könnte ich im Notfall aber mit leben.
    Geht mir wie anderen auch: Dieses Jahr fehlt das total Mutige beim Eesti Laul, viele Sicherheitsnummern dabei (leider auch von Darkface Daniel Levi) und viele haben kleine Makel. Entweder ist mir der Refrain zu bieder um den Song voll zu unterstützen (Slingshot), ist es eine unpassende Stimme (mich nervt bei „Have You Know“ Maian total) oder der Beitrag ist insgesamt zu billig (Ragtime-Elina). Ariadne fällt bei mir durch, weil das zu 100% abgekupfert wurde, mir fällt der Name der Vorlage nur nicht ein. Finde persönlich Rasmus kommt sympathisch und ungekünstelt rüber, einen BWLer Haarstyle hat er jedenfalls nicht, da täuschen seine Hemd/Weste vielleicht. Alternativ wäre ich auch für die schön schräg campe „Over-The-Top“ Kerli zu haben.

  49. as

    28.02.2017 | 10:09

    Hui, das polarisiert hier ja alles ziemlich. Meine Wenigkeit findet das estnische Finale dieses Jahr hochkarätig – wenn nicht sogar das beste im ganzen Feld!!!
    Mir gefallen sowohl Verona als auch Spirit Animal von Kerli ziemlich. Beide sehe ich auch als Favoriten auf den Sieg. Wären glatt beide sofort in meiner Top 5 dieses Jahr. Megaschade, dass beide Titel in Konkurrenz zueinander stehen – vielleicht sucht ja Portugal noch… Auch weitere Titel wie der von Rasmus, Ariadne oder „Slingshot“ wären ESC-Finalplatz würdig.
    Hätte ich nur eine Stimme, bekäme sie Kerli.
    By the way, Perfect Life von Levina sehe ich inzwischen nicht mehr ganz hinten, sondern im (hinteren) Mittelfeld ob der bisherigen Balladenflut.

  50. Mariposa

    28.02.2017 | 11:59

    @ as

    Sorry, also für Portugal möchte ich keinen englischsprachigen Titel. Dann lieber Dänemark austauschen.

  51. as

    28.02.2017 | 13:24

    @mariposa: Beim Tausch mit Dänemark wäre ich auch dabei!

  52. Alexander

    28.02.2017 | 15:07

    Könnte mich mit Spirit Animal und Verona anfreunden. Alles andere ist für mich raus. Elina wird es nicht schaffen, obwohl sie den Bekanntheitsbonus hat. Ich will etwas Auffälliges. Sonst heißt es wieder 40 Shades of Ballads…

  53. Merlin

    28.02.2017 | 19:36

    verona! <3

  54. BennyBenny

    01.03.2017 | 07:45

    Ganz klar „Have You Now“! Klasse Song!
    „Verona“ hätte vielleicht Anfang der 2010er-Jahre geklappt, aber diese Phase haben wir nach Ell, Nikki, Chanee, N’Evergreen und wie sie nicht alle hießen doch nun schon etwas länger hinter uns gelassen…

  55. Mariposa

    01.03.2017 | 12:36

    Na ja, gerade balladesk ist Elinas Titel auch nicht gerade……

  56. Ray

    03.03.2017 | 19:48

    Rasmus Rändvee bitte….

  57. alkibernd

    03.03.2017 | 20:52

    Der Laul hat ein unglaubliches Niveau – und ich habe drei Sieger, zwischen denen ich mich nicht entscheiden kann. Möge es der Este es für mich

    Kerli: bestes Lied, Show etwas mariniert, wirkt etwas stampfbeinig, sollte sich besser etwas an die Füße ziehen um Assoziationen mit der unseligen Emilie de Forest zu umgehen.

    Rasmus: absolute Rampensau

    Koiit & Laura,: so herzzerreißend, wie zwei estnische Eisblöcke eben sein können.

    Aber ich könnte mit allen Liedern in Kiew gut leben

  58. Matty

    14.11.2017 | 11:37

    Während Deutschland seine 20 Künstler für den ESC-Vorentscheid sucht, hat Estland diese bereits gefunden und unter den Kandidaten sind auch zwei ehemalige ESC-Teilnehmer, nämlich Stig Rästa und Laura mit von der Partie:

    http://eurovisionworld.com/?esc=estonia-here-are-the-20-eesti-laul-2018-contestants

    Mal sehen, ob die Songs das Zeug fürs Finale im nächsten Jahr haben!

  59. Little Imp

    14.11.2017 | 12:43

    @ Matty

    Laura ist ein Songtitel. ESC-Künstler ist neben Stig Gerli Padar. Stig wäre lustig. Wäre dann der zweite männliche Duo-Teil, der dieses Jahr solo zurückkommt.

  60. Matty

    14.11.2017 | 22:34

    @Little Imp

    Stimmt, da habe ich die Spalten vertauscht (Asche auf mein Haupt)! Die lustigsten Interpretennamen in diesem Jahr sind „Etnopatsy“, „Girls in Pearls“ und „Frankie Animal“!

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