Deutschland

Zeitreise: Jürgen Meier-Beer erinnert sich an die ESC Jahre von 1995 bis 2005

Jürgen Meier-Reese,  zu seinen ESC Zeiten Jürgen Meier-Beer

Kein Wildcard Konzert mehr, aber was kommt jetzt? Viel wird in diesen Tagen über das deutsche ESC-Auswahlverfahren 2016 diskutiert. Von jüngeren Lesern werden wir gerade dazu häufig mit Fragen zur ESC-Historie konfrontiert. Dazu gehören für viele unserer Leserinnen und Leser auch und vor allem schon der legendäre Guildo-Horn-Auftritt und die ESC-Anfänge von Stefan Raab. Aus dieser Zeit erzählt der damalige NDR-ESC-Verantwortliche Jürgen Meier-Beer, heute Jürgen Meier-Reese (Photo), in seinem „ersten ESC-Interview seit über zehn Jahren“.

Friede Freude Quotenbringer Mario R. Lackner Oliver Rau
Im Sommer diesen Jahres ist ein grandioses ESC-Fanbuch erschienen. Es heißt „Friede, Freude, Quotenbringer – #60JahreSongcontest“. Es stammt von Mario R. Lackner und Oliver Rau, letzterer unseren Lesern sicher als Macher des von uns sehr geliebten und vielzitierten ESC-Blogs aufrechtgehn.de bekannt. Dieses Buch ist ein Must-Have für jeden ESC-Interessierten! Wer es noch nicht hat: unbedingt besorgen (erschienen im edition innsalz Verlag für 22 Euro).

In diesem Schmöker (fast 600 Seiten) sind auch Dutzende von Interviews enthalten, eine Mischung so vielfältig wie der ESC selbst. Von Thomas G:son und Ralph Siegel über Roman Lob und Christer Björkman bis Florian Wieder und Karel Gott. Auch Co-Blogger DJ Ohrmeister kommt zu Wort und Tex Rubinowitz schreibt über Rom 1991 (das Highlight des Autors dieses Beitrags).

Schlagermove Hamburg 2015 Guido Horn auf dem BILD Truck grüsst die Fans Bild von Henning AngererGuido Horn auf dem Schlagermove 2015 – noch heute ist sein ESC-Erfolg seine maßgebende Visitenkarte.

Ebenfalls zum Kreis der Interviewpartner gehört Jürgen Meier-Beer, der heute Jürgen Meier-Reese heißt und von 1995 bis 2005 über zehn Jahre lang für die ARD und den NDR der zentrale ESC Verantwortliche war. In seine ESC Zeit fallen die legendären ESC Teilnahmen von Guildo Horn in 1998 und Stefan Raab in 2000. Unter seiner Federführung erreichte das deutsche Finale Einschaltquoten, die seitdem nie mehr erreicht wurden, in der Spitze in 2001 fast neun Millionen Zuschauer (unter Inkaufnahme von Rudolph Moshammer und Big Brother Staffel 1 „Ikone“ Zlatko im Teilnehmerfeld). An die Hochs und Tiefs dieser Zeit erinnert sich Jürgen Meier-Reese im Interview mit Mario Lackner, welches wir mit freundlicher Genehmigung der beiden (Danke!) – in der bislang unveröffentlichen ungekürzten Fassung – hier publizieren.

Jürgen Meier-Reese

Lieber Herr Meier-Beer, Sie übernahmen nach dem 1-Punkte-Desaster 1995 die ESC-Federführung in Deutschland, führten 1996 den deutschen Vorentscheid wieder ein, wurden 1998 in der EBU Gründungsmitglied der ESC Reference Group und setzten sowohl national als auch international vielfältige Reformschritte durch. Sie gelten als Retter des Grand Prix. Was genau haben Sie gemacht?

Schön, dass Sie sich noch an mich erinnern. Inzwischen liegt ja mein Abschied aus der Fernsehunterhaltung und damit auch aus dem Eurovision Song Contest schon zehn Jahre zurück. Im Sommer 1995 wurde ich gefragt, ob ich bereit sei, die ARD-Verantwortung für den Grand Prix zu übernehmen. Ich sagte ja, ohne diese Veranstaltung näher zu kennen. Dann stellte sich heraus, dass ich der letzte Freiwillige der ARD war. Als ich mich einarbeitete, schwante mir, warum. Dann blieb ich zehn Jahre dabei.

Wie haben Sie sich eingearbeitet? Haben Sie die Fans um Rat gefragt?

Ich wusste gar nicht, dass es überhaupt Fans für diese Veranstaltung gibt! Anfangs hat sich auch kein Fan bei mir gemeldet. Meine guten Ratgeber Jan Feddersen und Ivor Lyttle lernte ich erst später kennen. Daher überließ ich die Bestückung des Vorentscheids zunächst wie meine Vorgänger der GEMA. Das Ergebnis hatte mit der deutschen Musikszene wenig und mit der internationalen Musikszene gar nichts zu tun. Also musste ich das Verfahren ändern.

Sie haben nicht über bessere Musiktitel nachgedacht, sondern sich lediglich mit Verfahrensfragen beschäftigt?

Hätte ich mir ein besseres musikalisches Urteilsvermögen anmaßen dürfen als die Musikbranche, Zuschauer und Fans? Nein, ich brauchte ein erfolgsträchtigeres Bestückungsverfahren als das bisherige. Dafür musste ich die Stärksten der Musikbranche gewinnen. Das waren nicht die Komponisten, sondern die Plattenfirmen: mit ihren professionellen Interpreten, mit ihrer PR-Power und mit ihren entsprechend lukrativen Aufträgen an besonders geeignete Komponisten.

Damit haben Sie die Veranstaltung kommerziellen Interessen unterworfen

Das Gegenteil ist der Fall. Die deutschen Plattenfirmen hatten am ESC anfangs gar kein Interesse. Sie wollten den Vorentscheid überhaupt nicht bestücken. Nur mit vielen Mühen und auch mit einigen kleinen Tricks konnte ich sie hineinziehen. Den großen Auftritt von Rosenstolz zum Beispiel, der zu ihrem Durchbruch führte, habe ich der Polydor aufgeschwatzt.

Aber der ESC ist doch als öffentlich-rechtliche Veranstaltung konzipiert!?

Ja, aber er darf den Musikmarkt nicht ausklammern. Denn die Popmusik wird, anders als die Klassik, durch den Markterfolg bestimmt. Daran muss sich auch der ESC orientierten. Er kann nur dadurch spezifisch öffentlich-rechtlich sein, dass er die nationalen Musiktitel einem breiteren Publikum anbietet als der Markt, und dass er sie mit dem Bewusstsein für Europa verbindet. Ist es nicht bemerkenswert, dass es keine andere Fernsehsendung gibt, die Europa in ähnlichem Maße zusammenführt?

2001 holten Sie mit dem Vorentscheid in Hannover mehr Zuschauende als mit dem anschließenden internationalen Finale. Ging’s da nur um Quote?

Der nationale ESC-Verantwortliche hat die Aufgabe, der internationalen Übertragung maximale Akzeptanz und Resonanz zu verschaffen. Den quantitativen Erfolg erreicht er aber nur mit der richtigen qualitativen Ausrichtung. Der Vorentscheid ist dafür ein Mittel zum Zweck. Ein anderer wichtiger Faktor ist die musikalisch kompetente, respektvolle und zugleich unterhaltsame Moderation im internationalen Finale. Daher ist es für Deutschland ein Glücksfall, dass Peter Urban sich bereits 1997 auf die damals noch wenig reputierliche Veranstaltung eingelassen hat. Die BBC dagegen bediente mit Terry Wogan die britische Verachtung für den europäischen Kontinent. Seine überheblichen Kommentare waren in Großbritannien gut für die Einschaltquoten, aber nachhaltig schlecht fürs ESC-Image. Das habe ich lange vergeblich kritisiert. Die negativen musikalischen Konsequenzen sind leider eingetreten…

In der Tat grundelt das United Kingdom seit zwei Jahrzehnten so gut wie immer in der zweiten Hälfte des Tableau umher. Gegen die BBC konnten Sie sich nicht durchsetzen, aber der EBU konnten Sie die deutschen Änderungswünsche auf’s Aug drücken – mit Erfolg! War die EBU eine leichtere Gegenspielerin?

Einem ESC-Verantwortlichen darf es nicht ums Gegeneinander gehen, sondern ums Miteinander. Dabei muss jeder nationale Vertreter respektieren, dass jeder andere für den Umgang mit dem ESC in seinem Land selbst verantwortlich ist, auch wenn man es selbst gern anders hätte. Zum Austausch aller nationalen Erfahrungen trafen wir uns einmal jährlich in der „EBU Light Entertainment Working Party“ . Hier wurde immer deutlicher, dass unsere unterschiedlichen nationalen Engagements für den ESC durch die international vorgeschriebenen Sprachen, Orchester und Jurys behindert wurden. Daher beschlossen wir im Herbst 1997 mehrheitlich die Abschaffung der traditionellen Vorschriften. Unser Beschluss wurde aber im nächsthöheren EBU-Gremium durch eine Mehrheit regierungsnäherer Sender blockiert. Diese Blockade haben Deutschland, Großbritannien, Österreich, Schweden und die Schweiz gekippt [und beim ESC 1997 als Pioniere ein Televoting-Verfahren angewendet – Anm. d. Autoren]. Unser Gegner war also nicht die EBU, sondern ein teils folkloristisches, teils elitäres Kulturverständnis bestimmter Regierungen.

War das die Ihnen zugeschriebene Rettung des Grand Prix?

Ich habe mich in der Tat für mehr nationale Freiheiten engagiert. Darüber hinaus setzte ich mich dafür ein, den Fans einen festen Platz im ESC zu verschaffen, die Formatentwicklung aber ständig neu auf ein breiteres Publikum auszurichten. Weitere Probleme auf europäischer Ebene waren das begrenzte Aufnahmevermögen des ESC, zu deren Lösung die Semifinales eingeführt wurden, und die zunehmenden Finanzierungsrisiken, die mit gerechteren Umlageregeln und zentralisiertem Marketing gemildert wurden. Diese Fortschritte sind der 1998 gegründeten ESC Reference Group insgesamt zu verdanken. Auf nationaler Ebene bestand die Herausforderung darin, die erweiterten Gestaltungsmöglichkeiten zu nutzen.

Warum haben Sie diese Möglichkeiten mit Guildo Horn und Stefan Raab nur zur Verarschung genutzt?

Ein solcher Vorwurf entspricht einem sehr deutschen Missverständnis, das den tieferen Sinn der damaligen Zuschauermehrheiten verkennt. In Wahrheit war Guildo Horn die Demonstration eines leidenschaftlicheren Deutschlands, als es 1998 noch von Helmut Kohl repräsentiert wurde. Und Stefan Raab lieferte mit „Wadde hadde dudde da“ einen nach internationalen Maßstäben sehr modernen Musiktitel. Die deutsche Diskussion um seinen Text war im Vergleich zum Sprachgehalt des traditionellen deutschen Schlagers irrsinnig und fürs internationale Verständnis irrelevant.

Haben Sie den ESC in Deutschland Stefan Raab ausgeliefert?

Stefan Raab dominiert gern, aber das habe ich nie akzeptiert. Sein anfänglicher Einfluss auf den ESC wird teilweise überschätzt. 1998 war es nicht so, dass er Guildo Horn einbrachte. Vielmehr ließ sich Guildo Horn durch die EMI anmelden und wählte sich dann aus verschiedenen Titeln ein Angebot von Stefan Raab aus. 2000 konnte Stefan Raab nur deshalb antreten, weil ich seiner Firma nach Fristablauf einen besonderen Weg eröffnete. Und 2004 kam Stefan Raab nur deshalb zum Zuge, weil ich mein Bestückungsverfahren von den Plattenfirmen auf den Musiksender VIVA umgestellt und die Teilnahmeregeln entsprechend geändert hatte. Nur auf dieser Grundlage konnte er den Sieger seiner Castingshow einbringen. Das wurde Max Mutzke. Im folgenden Jahr, meinem letzten in der deutschen ESC-Verantwortung, war Stefan Raab mal wieder nicht am Vorentscheid beteiligt.

Wie das?

Eigentlich wollten wir unser Kooperationsmodell aus 2004 fortentwickeln. Stattdessen startete Stefan Raab den Bundesvision Song Contest auf Pro7 als Konkurrenz gegen den Eurovisions-Vorentscheid der ARD. Erst nachdem er damit jahrelang die Akzeptanz des internationalen Vorbildes verfehlt hatte, wandte er sich wieder der ARD zu. In der neuen Kooperation setzte sich Lena durch, übrigens mit einem anderen Titel als dem ihr von Stefan Raab angebotenen. Seither ist die ESC-Belieferung der ARD mit Stefan Raab und seiner Firma Brainpool fest verbunden. Nach meinem Geschmack zu fest und – wie man sieht – ohne weitere Erfolge.

Zu feste Bande wirkten sich nie sehr erfolgreich aus, siehe das Gespann Ralph Siegel & Deutschland in der Vergangenheit oder Siegel & San Marino in der Gegenwart. Sind Sie vielleicht neidisch auf Raab & Co., dass nicht Sie mit Lenas Sieg die Früchte ernten konnten, deren Samen sie die vielen Jahre davor am Song-Contest-Acker ausgestreut hatten?

Diesen Erfolg habe ich im großen Abstand zu meinen zehn ESC-Jahren entspannt als Zuschauer erlebt. Wichtiger als den deutschen Sieg mit Lena finde ich allerdings, dass der ESC wieder als zeitgemäßes musikalisches Event etabliert ist, der Europa jedes Jahr neu zusammenführt.

Wie finden Sie den neuen Sieger Mans Zelmerlöw?

Die Zuschauer haben mehrheitlich für Il Volo gestimmt. Dass diese Entscheidung nicht gilt, finde ich ärgerlich. Die Juries wurden zu meiner Zeit abgeschafft, weil sie nachweislich konventioneller entscheiden als die Zuschauer. Und weil die Popmusik durch den Geschmack von Konsumenten statt von Experten definiert ist! Die offizielle Begründung für die 50%ige Rückkehr zu den Juries war das Nachbarschaftsvoting. Daran hat sich, wie wir sehen, gar nichts geändert. In Wahrheit sollten die Juries eine neue „Geschmacklosigkeit“ à la Lordi verhindern. Wäre es nach Juries gegangen, hätten sich auch musikalische Revolutionäre wie Chuck Berry, Elvis Presley, Beatles, Sex Pistols, Nena und Rammstein niemals durchgesetzt.

Wie bewerten Sie den Sieg von Conchita Wurst?

Dieser Sieg hat erwiesen, dass die Zuschauer besser urteilen als Juries, dass also die Demokratie trotz aller Risiken am besten funktioniert, und dass den europäischen Mehrheiten die Vorurteile gegen Minderheiten „wurst“ sind. Damit ist Conchita Wurst das beste Symbol für die Bedeutung des Eurovision Song Contest, das es je gegeben hat.

Besser als Lena?

Das muss ich neidlos zugeben. Lena hat für ein modernes Deutschland gesiegt. Conchita Wurst hat für ein modernes Europa gesiegt.

Ist nun der ESC in Deutschland nachhaltig etabliert? Der Eurovisions-Vorentscheid hat doch bei weitem nicht mehr die vielen Zuschauer wie zu Ihrer Zeit…

…weil sich die Zeiten geändert haben. Die Akzeptanzchancen musikalischer Fernsehsendungen sind generell gesunken. Noch gravierender ist der tiefgreifende Wandel der Musikwirtschaft und des Musikkonsums. So haben die Plattenfirmen die Hälfte ihres früheren Umsatzes verloren. Damit sind sie nicht mehr die potenten Kooperationspartner für den ESC-Vorentscheid wie zu meiner Zeit. Und in der jugendlichen Kultur ist das, was früher VIVA war, durch YouTube verdrängt. Damit hat ein Fernsehvorentscheid zur Kür des nationalen Eurovisions-Titels nicht mehr den Stellenwert wie früher. Es ist kein Zufall, dass für die deutsche Auswahl kleine Club-Konzerte bedeutsamer geworden sind als große von den Plattenfirmen bestückte Fernsehshows. Aber für ein zeitgemäßes Bestückungsverfahren und geeignete Kooperationspartner ist die Ausrichtung auf die internationale Resonanz entscheidend. Dafür werden wohl neue Ideen gebraucht.

Braucht die Eurovision einen neuen Retter der Nation?

Wer den ESC unter sich ändernden Rahmenbedingungen bewahren will, muss die Verfahrensfragen immer wieder neu beantworten. Dies ist für den ESC wichtiger als für andere Fernsehsendungen und Wettbewerbe. Denn der Eurovision Song Contest ist der einzige internationale Wettkampf, bei dem man nicht gegen die Mitspieler auf dem Feld, sondern für die Sympathien der Nachbarländer kämpft. Damit ist er ein so wunderbares Symbol für Europa, dass man alles tun muss, um ihn immer wieder neu zu kräftigen.

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11 Kommentare Kommentar schreiben

  1. David Z

    15.10.2015 | 18:34

    „In seine ESC Zeit fallen die legendären ESC Teilnahmen von Guildo Horn in 2008 und Stefan Raab in 2000.“
    Ich wusste gar nicht, dass Guildo Horn Mitglied bei den No Angels war ;)

  2. Manboy

    15.10.2015 | 18:59

    @DavidZ
    Natürlich war er dabei. Er war der mit dem blauen Minikleid und den schönen Locken ;))

  3. Peter

    15.10.2015 | 18:59

    Oops, Danke für den Hinweis. Um zehn Jahre das Ziel verfehlt. Wird geändert.

  4. Gordon

    15.10.2015 | 21:28

    Schönes, interessantes Interview mit für mich neuen Fakten, sehr spannend. PS: Das Buch ist wirklich empfehlenswert!

  5. Flo

    15.10.2015 | 21:51

    Was haben wir nicht alle geschimpft über JMB damals. Heute wäre man froh, einen so visionären Typen dabei zu haben, der das mit Herzblut macht und nicht so einen verbiesteten Schreiberling…

  6. vandyke

    16.10.2015 | 15:47

    …und der eh nur das akzeptiert, was IHM in den Kram passt. Der Balken vor der Birne dürfte größer sein, als wir alle ahnen. Hast du vergessen zu erwähnen, Flo.
    Schön auch, das EgoRaab mal annähernd in das Licht gerückt wird, was ihm tatsächlich gebührt.

  7. Jan

    16.10.2015 | 16:30

    @ vandyke

    Der Mann ist für etwas verantwortlich und trifft Entscheidungen. Und natürlich entscheidet er sich für etwas, das er gut findet. Alles andere wäre doch wohl ziemlich absurd, oder?

  8. vandyke

    16.10.2015 | 17:16

    @ Jan
    Du hast völlig recht.
    Die Entscheidung darüber, was bei Menschen unterschiedlichster Couleur aus über 40 Nationen Sympathien wecken könnte vorrangig von seinem eigenen Geschmacksnerven abhängig zu machen -oder den untauglicher Berater- ist so ziemlich das Absurdeste, was man sich vorstellen kann.

  9. Ben70

    19.10.2015 | 12:30

    Danke für den interessanten Beitrag. Ich hätte nie gedacht, das Herr Meier-Beer, oder jetzt: Meier-Reese schon seit 10! Jahren nicht mehr dabei ist. Gefühlt hätte ich gesagt irgendwas um die 2010 wäre er abgetreten und dann kam Herr Schreiber. Aber der war ja schon bei Lena dabei.

  10. Mariposa

    23.10.2015 | 20:54

    Schon wieder das Gelabere von „Jury abschaffen“. Gerade dieses Jahr war deren Daseinsberechtigung so was von berechtigt – und ich rede jetzt gar nicht mal vom Sieger…. , sondern was die Diskrepanz von einer gewissen Diaspora (das albanische Gejaule auf Platz !!!!) und eben einem Korrektiv angeht. Gerade in der Zeit 1995-2005 gab es die schrecklichsten Siegertitel, billigen Kram aus Estland und Lettland und gewisse Vorteile für Länder wie die Türkei. Nie wieder reines Televoting, nie wieder !!!!!!

  11. Mariposa

    23.10.2015 | 20:55

    Uups – anscheinend bin ich immer noch entsetzt…. Das albanische Gejaule auf Platz 9 natürlich….

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