Zypern

Der erste ESC Act 2017 steht fest: Hovig mit G:son-Song für Zypern

Hovig Cyprus 2017

Saisonauftakt! Die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern. Nun hat der zypriotische Sender CyBC offiziell Hovig als Direktnominierung für den ESC 2017 in Kiew präsentiert. Und nicht nur das: der Schwede Thomas G:son wurde erneut als Komponist bestätigt.

Hovig ist 27 Jahre jung und heißt mit vollem Namen Hovig Demirjian und hat armenische Wurzeln. Schöne Idee: er drehte eine kurze Videobotschaft, in der er seine Teilnahme für Zypern ankündigt.

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Bekannt wurde er durch seine Teilnahme bei X Factor Greece im Jahr 2009. Hovig überzeugte bei X Factor durch eine große Bandbreite: ob Ballade oder Up-Tempo, ob Englisch oder Griechisch, er gab jeweils eine gute Figur ab. Im selben Jahr nahm damals auch Ivi Adamou an der Show teil. Ivi landete dann beim ESC 2012 mit “La La Love” einen kleinen Überraschungserfolg. Es war zumindest das beste zypriotische Ergebnis der letzten Jahre.

YouTube Preview ImageHovig bei X Factor Greece 2009

Aber auch Hovig selbst versuchte bereits zweimal das begehrte Ticket für den ESC zu ergattern: Im Jahr 2010 belegte er beim nationalen Finale mit dem Dance Song “Goodbye” den dritten Platz.

YouTube Preview ImageHovig – Stone in a River (Platz 4 / The Eurovision Project 2015)

Im Jahr 2015 belegte er beim zypriotischen Vorentscheid “The Eurovision Song Project” mit seinem balladesken Song “Stone in a River” den vierten Platz. Gewonnen hat damals John Karayiannis vor Minus One. Der damalige Vorentscheid entpuppt sich somit für CyBC als Auswahl-Pool für den ESC. Schließlich traten im Folgejahr dann Minus One mit der G:son Komposition “Alter Ego” ebenfalls beim ESC an und qualifizierten sich für das Finale.

Thomas Gson

Never Change a Winning Team? Oder gibt es G:son Produkte im Abo günstiger? Dies dachte sich vielleicht CyBC und engagierte das 48jährige schwedische Komponisten Urgestein Thomas Gustafsson erneut. Mit “Euphoria” landete G:son den kommerziell größten ESC Hit des letzten Jahre, aber er lieferte auch ESC Songs für Spanien, Georgien, Dänemark uvm.

Welcher Musikstil es werden soll und wann der Song veröffentlicht wird, darüber hüllt sich CyBC noch in Schweigen. In der offiziellen Meldung von Eurovision.TV heißt es lediglich “…zu einem späterem Zeitpunkt”.

Fazit: Ordentlicher Saisonauftakt mit einem sympathisch wirkenden Künstler, der eine breite Range an Musikstilen bedienen kann. Bei der Komponistenwahl entschied sich Zypern für eine bequeme Sicherheitslösung – mit einem G:son Song scheint zumindest der Finaleinzug wieder in greifbarer Nähe. Ob die “Schwedisierung” des ESC nun gut oder schlecht ist, steht freilich auf einem anderen Blatt.

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11 Kommentare Kommentar schreiben

  1. tomudu

    21.10.2016 | 12:36

    Eine gute Wahl, “Stone In A River” hört sich meiner Meinung nach ganz ordentlich an. Weiß man schon, wann der Song vorgestellt werden soll?

  2. tomudu

    21.10.2016 | 12:58

    Oh sorry, hab den letzten Absatz total übersehen :D
    Damit hätte sich das erledigt.

  3. Matty

    21.10.2016 | 13:38

    Mal sehen, ob die deutsche Jury nächstes Jahr auch die Höchstpunktzahl an Zypern vergibt, ist doch die Ähnlichkeit des Künstlernamens zu Israels Teilnehmer Hovi Star geradezu dafür prädestiniert!

  4. flo

    21.10.2016 | 14:29

    Und wieder mal ein G:Son Müll-Song…

  5. Nico

    21.10.2016 | 18:19

    Stone in a river hätte mir auch sehr gefallen, scheint jedenfalls ein ordnetlicher Künstler zu sein! Find ich erstmal gut, wenn der Song jetzt noch stimmt.
    PS: Im Text steht “ES drehte eine kurze Videobotschaft”, sollte wohl besser ER heißen ;)

  6. Marc

    21.10.2016 | 19:18

    @Nico: Danke. Der Buchstabe ist korrigiert ;-)

  7. melodifestivalenfan

    21.10.2016 | 19:43

    Ich mag den Typ. Kommt auf den Song an. Er selbst hat das Potenzial für eine ganz große Nummer. Ich hoffe nicht, dass T. G-son ihm B-Ware anbietet. Das hätte Hovig nicht verdient.

  8. alkibernd

    21.10.2016 | 21:23

    Wir sollten den Zyprioten keinen Hovig um den Bart schmieren.

  9. Manboy

    22.10.2016 | 08:47

    Gute Nachrichten aus Zypern. Er wirkt sehr sympathisch und ist nett anzuschauen, nur an seiner Aussprache und am Gesang sollte er noch etwas üben. Mit dem Erfolgskomponisten aus Schweden sollte eigentlich im Halbfinale eine Qualifikation gut möglich sein. Zypern ist meiner Meinung nach seit 2015 auf einem ordentlichen Weg beim ESC unterwegs.

  10. eric999

    23.10.2016 | 01:43

    Ich freue mich, dass Zypern Hovig schickt. “Stone In A River” fand ich damals richtig gut und fand es fast ein bisschen schade, dass er nicht gewonnen hat! Da darf man gespannt sein, was er dieses Jahr so aus dem Hut zaubert…

  11. Patsch

    24.10.2016 | 17:12

    Mit dem Vorentscheid 2015 hat sich Zypern also die Kandidaten für die Jahre bis 2020 ausgesucht – clevere Strategie! :).

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