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Nightlife

› Alexander Otto


Fruchtbares Saatgut

Das war schon ein beeindruckender Anblick: Zehn nach acht und der MUZclub ist schon zur Hälfte gefüllt. Menschen mit Vorfreude in den Gesichtern begrüßen sich, andere rauchen geschwind noch eine Zigarette. Jeder will da rein, und zwar möglichst schnell. Was treibt die Nürnberger an einem Mittwoch so zahlreich in einem Club, dass sehr viel später ein Schild mit der Aufschrift “Ausverkauft” an die Tür gehängt werden muss? Ungarn. Nürnberger. Eine Familie. The Great Bertholinis.

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Allgemein, Nightlife

› Matt


Verkehr ohne Behinderung

Schon gut, Nightflys hat es kaum getroffen, als vor rund 13 Stunden die VAG-Chauffeure und -Bediensteten eben das niederlegten, was sie zu Bediensteten mach: den Dienst. Aber heute morgen in München hat es mich und rund 30.000 andere Wochenendpendler getroffen, die via Bogenhausen auf die Autobahn wollten. München kollabiert ohne Öffentliche Verkehrsmittel ratzfatz. Wie wichtig die Schaffner, Techniker und ihre Kollegen sind, hat sich da eindrucksvoll gezeigt. In Nürnberg zeigte sich für mich eineinhalb Stunden später, dass ohne grantelnde Busfahrer, aggressiv klingelnde Straßenbahner oder frustrierte U-Bahn-User der morgendliche Weg zur Arbeit ein ganzes Stück angenehmer ist. Doch ich unterstütze den Streik der VAG nicht nur, weil ich morgendlichen Verkehr ohne Behinderung so sehr schätze. Ich übe auch den Schulterschluss mit den mies gelaunten VGN-lern aus aktivem Mitleid heraus. Verständlich ist der Streik nämlich allemal. Vor allem für mich. Schließlich fahre ich selbst nur ungern mit Nürnbergs Öffentlichen und ich finde auch, dass Menschen, die das tagtäglich machen müssen weil es ihr Beruf ist, anständig entschädigt gehören. Mich bringen keine zehn Pferde in die unzuverlässige Nürnberger U-Bahn aber für 6000 Brutto im Monat würde ich es mir überlegen. Viel niedriger sollten die Forderungen der öffentlich Bediensteten auch nicht ansetzen. In München bewahren sie die Stadt vorm Infarkt, in Nürnberg sind sie eher für urbane Anästhesie zuständig. Hoffentlich wird der Streik verlängert und hoffentlich bekommen die Damen und Herren einen satten Tarifvertrag hin, denn den haben ja all die Leute, die tagtäglich auf ihre Dienste angewiesen sind, ja auch. Junglehrer, Volontäre, Studenten, Schüler, Arbeiter, Auszubildende… allesamt überbezahlt und undankbar. Am besten, wir wälzen die Kosten für den neuen Tarifabschluss direkt auf die Fahrgäste ab. Dann spüren die endlich, was schlechter Service wert ist.

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› Gerhard Illig


05.09.09_San Francisco Bikeseeing

San Francisco ist ein El Dorado für Radfahrer und Bike-Freaks. Durch die vibrierende Szene der Kuriere entstand ein Markt für Customized Bikes, wie er wohl sonst nirgendwo auf der Welt zu finden ist.dsc_0359_05.JPGdsc_0367_05.JPGdsc_0379_05.JPGdsc_0392_05.JPGdsc_0405_05.JPGdsc_0407_05.JPGdsc_0417_05.JPGdsc_0418_05.JPGdsc_0420_05.JPGdsc_0439_05.JPGdsc_0001_06.JPGdsc_0003_06.JPGdsc_0012_06.JPGdsc_0013_06.JPGdsc_0014_06.JPGdsc_0064_06.JPGdsc_0109_06.JPGdsc_0169_06.JPGdsc_0224_06.JPGdsc_0230_06.JPGdsc_0257_06.JPG

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› Gerhard Illig


04.09.09_Jenner CA – San Francisco CA (130 km)

Kalifornien hat uns in den letzten Tagen der Tour ein unerwartetes Crescendo an Eindruecken serviert. Nachdem wir aus den Redwoods und Giant-Trees wieder die Kueste erreichten, waren wir auf ein Abspulen der letzten Meilen eingestellt. Aber Landschaft, Wetter und die Begegnungen mit den Menschen waren so ueberwaeltigend, dass wir nach so vielen Hoehepunkten noch ein Sahnehaeubchen draufgesetzt bekommen haben. Dazu hat unsere Leistungsfaehigkeit zugenommen, die Tageskilometer wurden gesteigert und die Landschaft ist an uns voruebergeflogen (naja, Schweiss war schon dabei!). Leider hatten wir auf der Zielgeraden noch einen Platten, unmittelbar vor San Francisco. Beim Einbauen des Hinterrrades habe ich offenbar die Nabe gelockert. Dabei ist der Leerlauf draufgegangen. Ursel ist mit Ihrem (nun echten) Fixed-Gear-Bike trotzdem weitergefahren bis zu Sunbikes, einem super Bikershop in den Suburbs von Frisco. Die Jungs konnten die Nabe wieder zusammenbasteln und wir unseren Endspurt fortsetzen. Leider hat uns die Panne 2 wertvolle Stunden gekostet, so dass wir die nicht enden wollende Zufahrt zur Golden-Gate-Bridge nicht von Anbruch der Dunkelheit schaffen konnten. Danach ist das Ueberqueren der Bruecke fuer Bikes nicht mehr erlaubt. Das hat uns das lange ersehnte Zielfoto gekostet. Schade! Wir mussten per Hitch-Hike ueber die Bruecke. Anyway. Wir sind gesund und gluecklich am Ziel. Das Unterwegssein, an das wir uns so gewoehnt haben, fehlt uns allerdings schon jetzt. Morgen werden wir unseren Pure Bloods einen gepflegten Ausritt ohne Gepaeck durch die Stadt der Fixed Gears genehmigen. Dabei werden wir das Zielfoto nachholen. Fotos von SF folgen.dsc_0257.JPGdsc_0265_21.JPGdsc_0268_21.jpgdsc_0307_21.JPGdsc_0315_21.JPGdsc_0343_21.JPGdsc_0346_21x.JPGdsc_0348_21.JPGdsc_0350_21.JPGdsc_0355_21.JPG

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› Gerhard Illig


03.09.08_Elk CA – Jenner CA (118 km)

Da man die deutschen Biker gut versorgt wissen will, erhalten wir bereits um 7:30 ein vielseitiges Frühstück mit Obstsalat, Toast und Ingwer-Muffin. Schließlich schicken uns Ingrid und Mark gutgelaunt auf den Weg. Leider hält die Energie nicht lange an: Hier ein Fotostop, da eine Pinkelpause, dort eine steile Rampe, die uns heute gar nicht schmecken will. Die Landschaft ist nicht gerade aufregend, die Kilometer schleppen sich dahin. Nur duftende Alleen aus gewaltigen Eukalyptusbäumen und Pinien muntern uns zwischendurch auf.Am Spätnachmittag landen wir in Fort Ross und würden am liebsten den Tag hier ausklingen lassen. Leider finden wir in dem gottverlassenen Nest keine Unterkunft und wir beschließen, uns an der Tankstelle (+ Market) mit Sandwiches und Cola zu stärken, um weitere 20 Kilometer bis Jenner zu bewältigen. Schon nach wenigen Kilometern geht es stetig bergauf, und ehe wir uns versehen, haben wir uns über zahlreiche Serpentinen gewaltig in die Höhe geschraubt. Die Sicht auf das tiefblaue Meer weit unter uns im Kontrast zu den steppenartigen Hügeln, den leuchtenden Pampasgrasbüscheln, den bizarren Felsformationen und den ins Nichts zu führen scheinenden Kurven ist so atemberaubend, dass wir die Anstrengung völlig vergessen und staunend Meter für Meter genießen. Zur Krönung landen wir in Jenner im wiedermal schönsten Quartier des Tages: im River’s End Inn. Nur noch schnell in der Tanke ein Bierchen besorgen, um das Abendrot hinter der Mündung des Russian River in den Pazifik vom Balkon aus standesgemäß zu feiern.  img_3386_kl.jpgimg_3388_kl.jpgdsc_0071.JPGdsc_0073.JPGdsc_0084.JPGdsc_0092.JPGdsc_0104.JPGdsc_0133.JPGdsc_0134.JPGdsc_0140.JPGdsc_0152.JPGdsc_0159.JPGdsc_0168.JPGdsc_0179.JPGdsc_0196.JPGdsc_0202.JPG

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› Gerhard Illig


02.09.08_Leggett CA – Elk CA (120 km)

Heute erklimmen wir den höchsten Punkt unserer gesamten Tour. Aber der Aufstieg zum Leggett-Summit ist viel harmloser als erwartet. Überhaupt stellen wir fest, dass wir die langen Steigungen besser wegstecken als viele kurze und steile Rampen. Wir werden mit einer endlos langen Waldabfahrt belohnt, überwinden nochmal einen unverhofft fiesen Höhenzug, dann hat uns die Küste wieder.In Fort Bragg, der Stadt des legendären Skunk Train (er fuhr mit Gas und stank wohl bestialisch), landen wir wiedermal in einem dieser wunderbaren Cafés (Headlands Coffeehouse), die unsere Tour insgesamt stark geprägt haben. Hervorragender Kaffee, leckere und energiereiche Teilchen sowie nette Gespräche (z.B. mit Greg, der mit dem Liegerad von Portland nach San Diego unterwegs ist) geben uns den nötigen Schub für den Rest des Tages. Ruckzuck sind wir im überaus einladenden, viktorianisch geprägten Mendocino, das wir von Ulla und Hannes grüßen. Leider gelingt es uns nicht, von dort aus ein Zimmer in Elk, 27 km weiter, zu reservieren. Dennoch fahren wir los und werden mit ins Abendlicht getauchter Traumlandschaft belohnt: Eine Zielgerade, die man nicht missen möchte.Die Art der Unterkunft, in der wir landen werden, bleibt uns oft bis zur letzten Sekunde ungewiss, da wir selten vorausbuchen können oder wollen. Wenn dann unverhofft ein Grennwood Pier Inn draus wird, dann fehlt nach so einem langen Tag wirklich nichts mehr. Einfach nur noch fallen lassen, die warmherzige und familiäre Gastfreundlichkeit genießen, das köstliche Dinner auf dem Gaumen zergehen lassen. Und das alles zum Biker-Sondertarif, weil die Saison ja jetzt vorbei ist, Sonnenuntergang inklusive. Hier lernen wir Ingrid und Mark aus Hildesheim kennen und verbringen mit ihnen einen sehr kurzweiligen Abend.dsc_0378.JPGdsc_0403.JPGdsc_0417.JPGdsc_0439.JPGdsc_0443.JPGdsc_0460.JPGdsc_0468.JPGdsc_0003.JPGdsc_0018.JPGdsc_0046.JPGdsc_0055.JPG

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› Gerhard Illig


01.09.08_Myers Flat CA – Leggett CA (73 km)

Nach einer kalten Nacht machen wir uns dick eingepackt auf den Weg. Bis Phillipsville sind Ursels Finger fast abgefroren, wir lassen jedoch die Ave of the Giants hinter uns und es wird schnell wärmer. Im Deerhorn Market müssen wir feststellen, dass es ohne Cash keinen Kaffee gibt. Eine Katastrophe! Aber die barmherzige Cheffin des Ladens gibt uns kurzerhand einen aus: „I would share my coffee with you, is that ok.?”. Das war lebensrettend! Bald geht es auf den Freeway, den wir bis Leggett nicht mehr verlassen. So kommen wir ganz gut voran, obwohl uns das Höhenprofil einiges abverlangt. Kurz vor Garberville überholen uns die Jungs aus Portland wieder (Joni hat inzwischen ein Foto seines Gepäckeimers geschickt, auf dem er Aufkleber gesammelt hat – thanks Joni). Immer wieder öffnen sich Blicke auf den South Fork Eeel River, mal tief in eine bewaldete Schlucht eingeschnitten, dann wieder in einem weiten, kargen Bett träge dahin fließend. Schließlich landen wir im Stonegate-Villas-Motel, 2 Meilen hinter Legget. Das Labourday-Wochenende ist vorbei und es ist angenehm ruhig. So dürfen wir den Gasgrill im herrlichen Garten unter Schatten spendenden Redwoods benutzen, und nachdem Ursel im Supermarkt saftige Steaks aufgetrieben hat, haben wir auch richtig was zum Drauflegen. Wir teilen den Garten mit fünf Katzen und den Parkplatz mit ein paar Harleys. So muss es sein!  dsc_0309_18.JPGdsc_0314_18.JPGdsc_0317_18.JPGdsc_0324_18.JPGdsc_0372_18.JPGdsc_0349_18.jpgdsc_0357_18.JPGdsc_0362_18.JPGdsc_0369_18.JPG

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31.08.08_Ferndale CA – Myers Flat CA (70 km)

Bisher sind nur Fotos eingestellt. Beschreibung folgt.dsc_0143_17.JPGdsc_0160_17.JPGdsc_0184_17.JPGdsc_0187_17.JPGdsc_0194_17.JPGdsc_0206_17.JPGdsc_0215_17.JPGdsc_0227_17.JPGdsc_0237_17.JPGdsc_0259_17.JPGdsc_0290_17.JPG

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› Gerhard Illig


30.08.08_Orick CA – Ferndale CA (110 km)

Nach ersten nebligen und müden Kilometern, teilweiße auf der Interstate, habe ich den ersten Plattfuß. Der Nebel führt zu interessantem Licht und Farbspiel über dem Meer, alle Blau-Grau-Grün-Schattierungen scheinen sich darstellen zu wollen, mittendrin Stacks (Felsen). Ansonsten fahren wir durch Farmland und an schieren Eukalyptuswäldern vorbei. Im Hippy-Art-Cafe „Beachcomber“ im beschaulichen Örtchen Trinidad genehmigen wir uns üppige Egg- und Peanuttbutter-Bagels. Danach sind die Wolken verflogen und wir wagen uns auf die Interstate, auf der wir uns unerwartet schnell heimisch fühlen und die Strecke nach Eureka in Windeseile runterspulen. Dort werden wir unerwartet Zaungäste des Festivals „Blues by the Bay”. Das lädt zum Verweilen und Schunkeln ein, bevor wir sightseeingtechnisch durch die viktorianische Altstadt rollen. Dann geht es auch schon wieder weiter in Richtung Ferndale.Acht Kilometer vor Lolita verlassen wir die Interstate, und schon fordern uns Climbs zur Machtprobe heraus, die dem Höhenprofil SO nicht zu entnehmen waren. Lolita scheint seine besten Zeiten lange hinter sich zu haben. Viele Häuser stehen leer, der Ort wirkt bedrückend auf uns. In Fernbridge überqueren wir den Eel River und biegen nach Westen ab. Sofort haben wir den Wind gegen uns, der zudem auch noch die weiten Fontänen der Bewässerungsanlagen auf die Straße treibt. Der Himmel trübt sich ein und es wird empfindlich kühl. Als wir endlich im malerischen Städtchen Ferndale einlaufen, träumen wir bereits von einer heißen Dusche in einem warmen Motel. Aber auch nach langem und intensivem Suchen ist da heute, am Labourday, nichts zu machen.  Schließlich landen wir auf dem Campingplatz am Stadtrand. Dort ist eigentlich die Anlage der County Fair, die dort vor einer Woche auch noch getobt hat. Wir sind verunsichert, weil der Platz öffentlich zugänglich ist und wir die einzigen Zeltcamper sind. Also verdrücken wir uns in eine schwer einsehbare Ecke, nehmen eine heiße Dusche und beschließen den Tag unauffällig im Zelt mit einer Tüte Chips. Ein in der Nähe stattfindendes Reggaekonzert liefert uns bis 2 Uhr morgens den passenden Soundtrack. Wir schlafen prima!  dsc_0086_16.JPGdsc_0099_16.JPGdsc_0101_16.JPGdsc_0108_16.JPGdsc_0113_16.JPGdsc_0117_16.JPGdsc_0125_16.JPGdsc_0131_16.JPG

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› Gerhard Illig


29.08.08_Smith River CA – Orick CA (99km)

Der Tag beginnt mit 30 km easy riding bei strahlendem Sonnenschein durch welliges Farmland und gewohnt hügelige Küste. In Pacific City gibt uns ein fulminantes Frühstück die notwendige Energie für die Auffahrt in die Redwoods (they called it the “killer hill”). Je höher wir uns hinaufwinden, desto höher und schattenspendender werden links und rechts die Bäume. Den bisher höchsten Berg der Tour stecken wir locker weg – die Baumriesen liefern abwechslungsreiche Ablenkung. Die lange Abfahrt zur Küste ist verkehrsreich, der Seitenstreifen holprig und röchrig. Wir genießen den kurzen Abschnitt am Meer, obwohl wir schon so viel davon hatten. Dann erreichen über „Trees of Mystery” das Örtchen Klamath, dessen Charme sich uns nicht erschließt. An der Tankstelle, an der wir uns mit Erdnüsschen, Cola und Plätzchen stärken, werden erstaunlich viele mehrsitzige Schnellboote auf Anhängern hergekarrt, um vollgetankt zu werden. Es muss wohl so etwas wie High-Speed-Angeln geben!? Bald nach der Brücke mit den Goldenen Bären über den Klamath-River folgt der zweite lange Aufstieg des Tages; zunächst mit Gegenwind und ziemlich nervig. Aber auch hier wird die Fahrt angenehmer, je höher und tiefer wir in das Redwood-Wunder gelangen. Die lange Abfahrt auf dem Newton B. Drury Parkway ist märchenhaft. Die Räder rollen von selbst, die Riesen Redwoods in den quer einfallenden Strahlen der Abendsonne fliegen langsam an uns vorbei. Das ist wie Kino, nur noch viel intensiver. Als wir aus dem Park herauskommen, ist urplötzlich Nebel aufgekommen. Es wird empfindlich kühl und wir wollen schnell Orick erreichen. Die Suche nach einem Motel scheint in diesem verhaut wirkenden Ort aussichtslos zu sein. Der Führer erwähnt ein abgewracktes Exemplar, welches sich schließlich als noch schlimmer herausstellt. Als ich dort nach einem Zimmer fragen will, kehre ich schnell wieder um. Die Polizei ist im Anmarsch, um einen handgreiflichen Konflikt zu lösen. Die herumlungernden Kids empfehlen mir, lieber schnell weiter zu fahren. Dann taucht ein paar hundert Meter weiter wie eine Fata Morgana ein weiteres, recht ordentliches  Motel auf. Es beginnt zu nieseln, aber 20 Minuten später sind wir geduscht, aufgewärmt, safe und bereit für ein üppiges Mal aus Burritos beim Mexikaner gegenüber. Ein Bilderbuchtag.dsc_0524_15.JPGdsc_0553_15.JPGdsc_0561_15.JPGdsc_0001_15.JPGdsc_0006_15.JPGdsc_0019_15.JPGdsc_0020_15.JPGdsc_0024_15.JPGdsc_0047_15.JPGdsc_0049_15.JPGdsc_0052_15.JPGdsc_0065_15.JPGdsc_0064_15.JPGdsc_0066_15.JPG