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> Miriam Wirsing


Ich & Ich: Das Fan-Interview

Ich & Ich1000 Fragen, 1000 Antworten: Was haben wir nicht schon alles über “Ich & Ich” gelesen und gehört. Zum Beispiel, dass Annette Humpe und Adel Tawil es perfekt verstehen, melancholische Popmusik und tiefgründige Texte so miteinander zu verbinden, dass man gern etwas länger lauscht. Aber das kann doch nicht die ganze Wahrheit sein…

Daher haben wir die Fans gebeten, kreative Fragen an die Band zu stellen, die sie bisher in jedem Interview vermisst haben. Sänger Adel Tawil hat die besten fünf beim Konzert bei der o2 World On Tour in Köln für uns beantwortet:

David (Köln): Woher kommt der Band-Name „Ich & Ich“?
Adel Tawil: Unser erster Song hieß so. Und nachdem wir keinen Namen hatten, haben wir einfach den Titel genommen.

Dominik (Köln): Habt Ihr Euch bewusst für deutschsprachige Texte und damit für Deutschland als Publikum entschieden oder wärt Ihr auch gerne einmal international unterwegs?
Adel Tawil: Auf Deutsch können wir uns einfach am Besten ausdrücken. Zum Touren reichen mir Deutschland, Österreich und die Schweiz auch vollkommen. Ich habe nicht so unbedingt den Drang, international unterwegs zu sein.

Werner (Braunschweig): Wie schafft Ihr es, dass Eure Musik so genau den Nerv trifft und die Menschen direkt erreicht? Wo bekommt Ihr die Motive her?
Adel Tawil: Ich halte dies gerade bei deutscher Musik nicht gerade für einfach … (überlegt). Das weiß ich auch nicht so genau. Aber wenn ich die Texte lese, nachdem Annette sie geschrieben hat, kann ich mich so unglaublich gut in sie reinversetzen. Ich denke einfach, unserem Publikum geht es da ganz ähnlich.

Claudia (Simmerath): Habt Ihr schon einmal zusammen oder auch einzeln darüber nachgedacht, etwas in anderen künstlerischen Bereichen zu machen, also Schauspielerei, Malerei, Schreiben etc.?
Adel Tawil: Klar finde ich zum Beispiel Schauspielerei sehr cool, aber professionell traue ich mir das nicht zu. Stellvertretend für Annette kann ich nur sagen, dass die ja sowieso schon alles gemacht hat. Sie schreibt Texte und hat schon einen Dokumentarfilm gedreht namens „Jetzt kommt die Flut: Liebe, Geld und Tod“.

Ursula (Frankfurt): Was ist euer größter Wunsch?
Adel Tawil: Ich persönlich hätte wahnsinnig gerne man mit Rio Reiser zusammengearbeitet, aber der ist ja leider nicht mehr unter uns. Ich hätte Lust, mal was mit arabischen Künstlern zu machen oder auch mit Sido. Den kenne ich ganz gut und wir sind beim Comet schon mal zusammen aufgetreten, was total cool war.

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