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Jutta Ditfurth

Jutta DitfurthJutta Ditfurth, Soziologin und Autorin, studierte Soziologie, Politik, Wirtschaftsgeschichte und Kunstgeschichte in Heidelberg, Hamburg, Freiburg, Bielefeld, Glasgow und Detroit. Sie arbeitete als Soziologin in Forschung und Lehre an verschiedenen Hochschulen. Ditfurth reiste als Auslandsreporterin u.a. für den stern, das Zeit Magazin, das Süddeutsche Magazin und die Weltwoche in die Sowjetunion, nach China, in die Westsahara und nach Kuba. Seit 1970 ist sie aktiv in der außerparlamentarischen Linken, darunter der §-218-Bewegung und ab 1975 der Anti-AKW-Bewegung. Sie war 1980 Mitgründerin der Grünen und deren Bundesvorsitzende (1984–1988). 1991 trat sie wegen der Rechtsentwicklung der Grünen aus der Partei aus. Von 1989 bis 1995 war sie Mitglied im Bundesvorstand der Deutschen Journalistenunion (dju)/IG Medien, dann deren Bundesvorsitzende sowie Mitglied im Hauptvorstand der IG Medien (1992–1995). 1991 wurde sie Mitgründerin der Ökologischen Linken, der sie bis heute angehört. Von 1991 bis 1999 gab sie die Zeitschrift ÖkoLinX heraus. Bei den Europawahlen 1999 kandidierte sie in Griechenland für das linke Bündnis (NAR). Von 2001 und 2006 wurde sie für die Wählervereinigung ÖkoLinX-Antirassistische Liste in den Römer (Frankfurter Stadtparlament) gewählt, dem sie bis 2008 angehörte.

Jutta Ditfurth schrieb seit 1988 fünfzehn Sachbücher, Romane und Drehbücher darunter Bestseller wie »Feuer in die Herzen« (Carlsen(Econ/konkret Literatur Verlag 1992-1997), »Das waren die Grünen« (Econ 2000/2001) und »Ulrike Meinhof. Die Biografie« (Ullstein 2007/2009). Ihr neuestes Buch heißt »Zeit des Zorns. Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft« (Droemer 2009). Sie lebt in Frankfurt/Main.

Mehr Infos und Lesungen unter: www.jutta-ditfurth.de